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	<title>Mittelmeerdivision - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;5glogger: /* In der osmanischen Marine */ Link Kriegserklärung</title>
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		<updated>2025-02-26T06:51:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;In der osmanischen Marine: &lt;/span&gt; Link Kriegserklärung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mittelmeerdivision&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein von 1912 bis August 1914 bestehender, unabhängig operierender Verband der [[Deutsches Kaiserreich|deutschen]] [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]], der am 12. August 1914 während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] aufgelöst wurde, als die beiden Schiffe der Division in die [[Osmanische Marine]] überführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Als der [[Erster Balkankrieg|Erste Balkankrieg]] im Oktober 1912 ausbrach, beschloss der deutsche [[Admiralstab (Kaiserliche Marine)|Admiralstab]] auf Bitte des [[Außenministerium|Auswärtigen Amtes]] einen Marineverband hauptsächlich zum Schutz deutscher Staatsangehöriger im östlichen Mittelmeerraum aufzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Tutenberg: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Mittelmeer-Division und die Londoner Botschafterkonferenzen&amp;#039;&amp;#039;. Karlsruhe, 1987, S. 16–29.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dafür wurden der [[Schlachtkreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Goeben (Schiff)|Goeben]]&amp;#039;&amp;#039; und der [[Kleiner Kreuzer|Kleine Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Midilli (Schiff)|Breslau]]&amp;#039;&amp;#039; nach [[Konstantinopel]] verlegt. Die beiden Schiffe verließen [[Kiel]] am 4. November und erreichten Konstantinopel am 15. November 1912. Sie stießen zu dem [[Stationsschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Loreley (Schiff, 1886)|Loreley]]&amp;#039;&amp;#039;, das dort schon seit dem 7. September 1896 stationiert war. Erster Kommandeur des kleinen Geschwaders wurde Konteradmiral [[Konrad Trummler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile war per Kabinetts-Order vom 5. November 1912 in Berlin die Mittelmeer-Division als Verband geschaffen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Tutenberg, &amp;#039;&amp;#039;Mittelmeer-Division&amp;#039;&amp;#039;, S. 55&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom April 1913 an besuchte die &amp;#039;&amp;#039;Goeben&amp;#039;&amp;#039; mehrere Häfen im Mittelmeer, darunter [[Venedig]] und [[Neapel]]. Anschließend fuhr sie nach [[Pula|Pola]], seinerzeit der [[Marinestützpunkt|Hauptkriegshafen]] der [[Österreichische Marine|österreichischen Marine]], und wurde in der dortigen Werft vom 21. August bis 16. Oktober 1913 neu ausgerüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. Juni 1913 brach der [[Zweiter Balkankrieg|Zweite Balkankrieg]] aus, so dass die Anwesenheit der Flotte weiterhin wichtig blieb. Am 23. Oktober übernahm Konteradmiral [[Wilhelm Souchon]] das Kommando über die Mittelmeerdivision. Die &amp;#039;&amp;#039;Goeben&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Breslau&amp;#039;&amp;#039; setzten die [[Kanonenbootpolitik]] im Mittelmeer fort und machten noch etwa 80 Hafenbesuche bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugeteilt war der Division noch der alte Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Geier (Schiff, 1895)|Geier]]&amp;#039;&amp;#039;, abgezogen von der Position des [[Stationsschiff|Stationärs]] in Ostafrika. Darüber hinaus konnte der Divisionschef bei Bedarf über die im Mittelmeer operierenden Schulschiffe verfügen, von denen im Winter 1913/14 die &amp;#039;&amp;#039;[[Hansa (Schiff, 1899–1920)|Hansa]]&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;[[Victoria Louise]]&amp;#039;&amp;#039; erwartet wurden. Zu Beginn des Weltkrieges befanden sich aber beide Schiffe wieder in der Ostsee und kamen nicht mehr im Mittelmeer zum Einsatz. Die &amp;#039;&amp;#039;Geier&amp;#039;&amp;#039; lief nach einer erneuten Überholung in Triest im Januar 1914 wieder zur Übernahme ihrer Stationstätigkeit nach Deutsch-Ostafrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war geplant, die &amp;#039;&amp;#039;Goeben&amp;#039;&amp;#039; im Juni 1914 durch ihr Schwesterschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Moltke (Schiff, 1911)|Moltke]]&amp;#039;&amp;#039; zu ersetzen. Das [[Attentat von Sarajevo]] auf den österreichischen [[Erzherzog]] [[Franz Ferdinand von Österreich-Este|Franz Ferdinand]] am 28. Juni machte dies unmöglich, denn der Ausbruch eines Krieges zwischen der [[Triple Entente]] und den [[Mittelmächte]]n stand kurz bevor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Admiral Souchon befahl kurzerhand seine beiden Schiffe erneut nach Pola, um sie vor dem erwarteten Krieg noch einmal überholen zu lassen. Deutsche Ingenieure kamen nach Pola und montierten unter anderem 4460 neue Heizrohre in den Schiffskesseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Ersten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Als im August 1914 mit dem Beginn von Feindseligkeiten zu rechnen war, führte Konteradmiral Souchon seine beiden Schiffe, die &amp;#039;&amp;#039;Goeben&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Breslau&amp;#039;&amp;#039;, aus der [[Adriatisches Meer|Adria]] ins westliche [[Mittelmeer]] und beschoss nach Kriegsausbruch die Hafenanlagen von [[Annaba|Bône]] und [[Skikda|Philippeville]] in [[Französisch-Nordafrika|Algerien]]. Von Seiten der [[Triple Entente|Entente]] wurde befürchtet, dass die deutschen Schiffe weiterhin das Übersetzen des französischen 19. Armeekorps aus Algerien nach Europa stören sollten. Der französische Flottenchef, Vizeadmiral [[Auguste Boué de Lapeyrère]] ließ sich von Souchon täuschen und versetzte, in Erwartung deutscher Angriffe weiter westlich, die Häfen Oran sowie Algier in Alarmbereitschaft. Souchon jedoch war schon wieder auf Gegenkurs zurück nach Messina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Durchbruch der Goeben und Breslau ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 134-C2320, Verfolgung deutscher Kreuzer durch britische Marine.jpg|mini|Britische Schiffe während der Verfolgung]]&lt;br /&gt;
Von der algerischen Küste fuhren die beiden Schiffe nach [[Messina]], wo sie von den Frachtern &amp;#039;&amp;#039;General&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Barcelona&amp;#039;&amp;#039; der [[Hugo Stinnes Schiffahrt]] bekohlt wurden. Da Italien zu diesem Zeitpunkt neutral war, konnten die Schiffe 36 Stunden lang [[Bunkerung|bunkern]], unbehelligt von der britischen Flotte.&amp;lt;ref&amp;gt;Th. Kraus, Karl Dönitz, Die Kreuzerfahrten der Goeben und Breslau, Ullstein Verlag, Berlin 1936&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Bunkern wurde vom britischen Kommandeur Sir [[Archibald Berkeley Milne]] ein Ausbruch in Richtung [[Gibraltar]] erwartet. Er postierte daher seine Schlachtkreuzer&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Indomitable (Schiff, 1908)|Indomitable]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Indefatigable (Schiff, 1911)|Indefatigable]]&amp;#039;&amp;#039; sowie den Leichten Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Dublin (Schiff, 1913)|Dublin]]&amp;#039;&amp;#039; am westlichen Ende der Straße von Messina. Nur der Leichte Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Gloucester (Schiff, 1910)|Gloucester]]&amp;#039;&amp;#039; bewachte die östliche Seite. Die französische Flotte wurde zur Bewachung der Straße von Gibraltar beordert, um einen Durchbruch in den Atlantik zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. August verließen die Schiffe Messina mit Kurs West, um einen Ausbruch ins westliche Mittelmeer vorzutäuschen. Nach fünf Stunden Fahrt wurde gewendet und Kurs Richtung Ägäis gelegt. Die Goeben wollte dort ein Frachtschiff treffen, um erneut Kohlen zu bunkern. Der einzig verbliebene Verfolger, die &amp;#039;&amp;#039;Gloucester&amp;#039;&amp;#039;, sollte von der &amp;#039;&amp;#039;Breslau&amp;#039;&amp;#039; beschäftigt werden, um der &amp;#039;&amp;#039;Goeben&amp;#039;&amp;#039; ein ungestörtes Bunkern zu ermöglichen. Es gab ein kürzeres Gefecht mit nur geringen Schäden. Der Verfolger versuchte weiterhin, die deutschen Schiffe anzugreifen, war aber zu langsam und brach befehlsgemäß am [[Kap Matapan]] die Verfolgung ab. Am 10. August erreichten die Schiffe schließlich die [[Dardanellen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden britischen Kommandeure Archibald Milne und [[Ernest Troubridge]] wurden im Nachgang des Durchbruches in [[Portland Harbour]] vor ein Kriegsgericht gestellt. Nach langer Verhandlung wurden sie zwar vom Vorwurf der [[Feigheit vor dem Feind]] freigesprochen, erhielten aber nie wieder ein bedeutendes Kommando.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== In der osmanischen Marine ====&lt;br /&gt;
Nach mehrtägigen Verhandlungen führte Souchon sein kleines Geschwader nach [[Konstantinopel]], wo die beiden Schiffe auf Druck des Großwesirs [[Said Halim Pascha]] am 12.&amp;amp;nbsp;August offiziell für 80 Millionen Mark an die [[Osmanische Marine]] übergeben wurden. Tatsächlich verblieben aber das deutsche Kommando und die Besatzungen auf ihren Posten. Einzig der [[Fes (Kopfbedeckung)|Fes]] war jetzt offizielle Kopfbedeckung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Richard F. Hamilton (Politikwissenschaftler)|Richard F. Hamilton]] und [[Holger H. Herwig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Japan; The Ottoman Empire.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Decisions for War, 1914–1917.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, 2004, ISBN 0-521-83679-4, S. 164 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schiffe wurden umbenannt in &amp;#039;&amp;#039;Yavuz Sultan Selim&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Midilli&amp;#039;&amp;#039; (in Erinnerung an eine osmanische Stadt auf [[Lesbos]], die 1913 an Griechenland verloren ging). Admiral Souchon wurde zum [[Oberbefehlshaber]] der osmanischen&amp;amp;nbsp;– nach dem Kriegseintritt [[Bulgarien]]s auch der bulgarischen&amp;amp;nbsp;– Kriegsmarine ernannt. Er wurde am 27.&amp;amp;nbsp;Mai 1915 zum [[Vizeadmiral]] befördert und erhielt am 29.&amp;amp;nbsp;Oktober 1916 den Orden [[Pour le Mérite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15.&amp;amp;nbsp;August kündigte die Türkei ihr Marineabkommen mit Großbritannien und verwies die britische Marinemission unter Admiral [[Arthur Limpus]] bis zum 15.&amp;amp;nbsp;September des Landes. Die Dardanellen wurden mit deutscher Hilfe befestigt, der [[Bosporus]] durch die in &amp;#039;&amp;#039;Yavuz Sultan Selim&amp;#039;&amp;#039; umbenannte &amp;#039;&amp;#039;Goeben&amp;#039;&amp;#039; gesichert, und beide Meerengen wurden am 27.&amp;amp;nbsp;September 1914 offiziell für die internationale Schifffahrt gesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Oktober gab der Kriegsminister [[Enver Pascha]] Souchon eigenmächtig den Befehl, ins Schwarze Meer auszulaufen und dort bei günstiger Gelegenheit einen Zwischenfall mit der russischen Flotte zu schaffen. Am 29.&amp;amp;nbsp;Oktober griff Souchon unter osmanischer Flagge mehrere [[Russland|russische]] Hafenstädte an und versenkte auch einige Schiffe. Daraufhin kam es zu einer innenpolitischen Krise, da kein so schwerwiegender Angriff, sondern  ein provozierter Zwischenfall erfolgen sollte. Die [[Interventionismus|Interventionisten]] konnten sich aber durchsetzen. Am 2.&amp;amp;nbsp;November erfolgte die [[Kriegserklärung Russlands an das Osmanische Reich]].&amp;lt;ref&amp;gt;Richard F. Hamilton und Holger H. Herwig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Japan; The Ottoman Empire.&amp;#039;&amp;#039; S. 167.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Hauptquartier und Wohnschiff diente den Besatzungen der beiden Schiffe in dieser Zeit das im Bosporus vor Anker liegende [[HAPAG]]-[[Kombischiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Corcovado (1907)|Corcovado]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die osmanische Flotte führte bis 1917 verschiedene Kampfhandlungen gegen die [[Kaiserlich Russische Marine|russische Marine]] und russische Hafen- und Küstenanlagen im [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meer]] durch. Sie beschoss die Häfen von [[Sewastopol]], [[Odessa]] und [[Noworossijsk]]. An der türkischen Kohlenküste bekämpfte sie am 18. November 1914 ein russisches Geschwader in der Seeschlacht von Kap Sarych.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wichtigster Kampf aber war an den Dardanellen, siehe Hauptartikel [[Schlacht von Gallipoli]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Seeschlacht von Imbros ====&lt;br /&gt;
[[Datei:ImbrosTenedos 2.svg|mini|Lage von Imbros]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sms goeben beached.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Goeben&amp;#039;&amp;#039; auf Grund in den Dardanellen]]&lt;br /&gt;
Nach dem [[Friedensvertrag von Brest-Litowsk|Waffenstillstand an der Ostfront]] vom 15. Dezember 1917 gab es für die beiden Schiffe der einstigen Mittelmeerdivision keine Aufgaben mehr im Schwarzen Meer. Es wurde daher am 20. Januar 1918 ein Ausbruch aus den Dardanellen versucht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Halpern, 255&amp;quot;&amp;gt;Halpern 1994, S. 255.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gelegenheit schien günstig, denn die beiden  britischen Schlachtschiffe &amp;#039;&amp;#039;Agamemnon&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Lord Nelson&amp;#039;&amp;#039; lagen nicht auf ihrem Posten. Der Plan von Admiral Rebeur-Paschwitz war, die Aufmerksamkeit dieser Schiffe auf sich zu ziehen. Lediglich zwei [[Monitor (Schiffstyp)|Monitore]] und zwei Zerstörer bewachten von der vorgelagerten Insel [[Gökçeada|Imbros]] aus den Ausgang der Dardanellen. Nach der Versenkung von &amp;#039;&amp;#039;[[HMS Raglan|Raglan]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[M28 (Schiff)|M28]]&amp;#039;&amp;#039; im Hafen [[Kusu Bay]] ging die Fahrt weiter zum britischen Marinestützpunkt auf Mudros.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jameson, 89&amp;quot;&amp;gt;Jameson 2004, S. 89.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Fahrt dorthin gerieten die Schiffe in ein Minenfeld. Die &amp;#039;&amp;#039;Midilli&amp;#039;&amp;#039; erhielt fünf Minentreffer und sank.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Halpern255&amp;quot;&amp;gt;Haplern, Seite 255&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;Yavuz Sultan Selim&amp;#039;&amp;#039; erhielt drei Minentreffer&amp;lt;ref name=&amp;quot;Conways&amp;quot;&amp;gt;Gardiner &amp;amp; Gray, S. 152&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde von britischen Zerstörern und leichten Bombern angegriffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;H255-6&amp;quot;&amp;gt;Halpern, S. 255f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie konnte sich aber schwer beschädigt in die Dardanellen zurückziehen, wo sie [[Strandung|auf Grund gesetzt]] wurde, um einen Untergang zu verhindern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Staff20&amp;quot;&amp;gt;Staff, S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Schlacht lag die &amp;#039;&amp;#039;Yavuz Sultan Selim&amp;#039;&amp;#039; noch bis zum 26. Januar gestrandet, bis sie dann von der &amp;#039;&amp;#039;[[Weißenburg (Schiff)|Torgud Reis]]&amp;#039;&amp;#039; zurück nach Konstantinopel geschleppt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. November 1918, neun Tage vor [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Kriegsende]], wurde die &amp;#039;&amp;#039;Yavuz Sultan Selim&amp;#039;&amp;#039; auch faktisch an die osmanische Marine übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auflösung ===&lt;br /&gt;
[[Kapitän zur See]] [[Friedrich Richter (Admiral)|Friedrich Richter]], von September 1917 bis Kriegsende [[Chef des Stabes]] der Mittelmeerdivision, war von November 1918 bis Februar 1919 mit der Abwicklung der Mittelmeerdivision beauftragt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans H. Hildebrand |Titel=Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien: ein Spiegel der Marinegeschichte von 1815 bis zur Gegenwart |Band=1 |Verlag=Mundus Verlag |Datum=1993 |Seiten=43 |Online=https://books.google.com/books?id=70chAQAAIAAJ&amp;amp;newbks= |Abruf=2022-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Loreley (Schiff, 1886)|Loreley]]&amp;#039;&amp;#039;, 7. September 1896–2. November 1918&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Geier (Schiff, 1895)|Geier]]&amp;#039;&amp;#039;, Mai 1912–August 1913&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Goeben (Schiff)|Goeben]]&amp;#039;&amp;#039;, November 1912–16. August 1914&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hertha (Schiff, 1898)|Hertha]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. November 1912–Februar 1913&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Midilli (Schiff)|Breslau]]&amp;#039;&amp;#039;, 3. November 1912–16. August 1914&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Vineta (Schiff, 1899)|Vineta]]&amp;#039;&amp;#039;, 7. November 1912–9. Dezember 1912&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dresden (Schiff, 1908)|Dresden]]&amp;#039;&amp;#039;, 6. April bis 23. September 1913&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Straßburg (Schiff, 1912)|Straßburg]]&amp;#039;&amp;#039;, 6. April bis 23. September 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommandeure ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Befehlszeitraum&lt;br /&gt;
! Flottenchef&lt;br /&gt;
! [[Flaggschiff]]&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|5. November 1912 bis 22. Oktober 1913 || [[Konteradmiral]] [[Konrad Trummler]] || SMS &amp;#039;&amp;#039;Goeben&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|23. Oktober 1913 bis 15. August 1914 || Konteradmiral [[Wilhelm Souchon]] || SMS &amp;#039;&amp;#039;Goeben&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|16. August 1914 bis 3. September 1917  || [[Vizeadmiral]] Wilhelm Souchon || &amp;#039;&amp;#039;[[Goeben (Schiff)|Yavuz Sultan Selim]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|4. September 1917 bis 2. September 1918 || Vizeadmiral [[Hubert von Rebeur-Paschwitz]] || Yavuz Sultan Selim&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Robert Gardiner, Randal Gray |Titel=Conway’s All the World’s Fighting Ships: 1906–1922 |Verlag=Naval Institute Press |Ort=Annapolis, Maryland |Datum=1984 |ISBN=0-87021-907-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Paul G. Halpern |Titel=A Naval History of World War I |Verlag=Naval Institute Press |Ort=Annapolis, Maryland |Datum=1995 |ISBN=1-55750-352-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Gary Staff |Titel=German Battlecruisers: 1914–1918 |Verlag=Osprey Books |Ort=[[Oxford]], UK |Datum=2006 |ISBN=978-1-84603-009-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=James Sufrin |Titel=Ship of Misery and Ruin |Sammelwerk=Military History |Verlag=Empire Press |Ort=Leesburg, Virginia |Datum=1987 |Seiten=1409}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Erich Gröner|Gröner, Erich]] / Dieter Jung / Martin Maass |Titel=Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945 |Band=Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Panzerschiffe, Linienschiffe, Schlachtschiffe, Flugzeugträger, Kreuzer, Kanonenboote&amp;#039;&amp;#039; |Verlag=Bernard &amp;amp; Graefe Verlag |Ort=München |Datum=1982 |ISBN=3-7637-4800-8 |Seiten=168 ff.}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Hildebrand, Hans H. / Albert Röhr / Hans-Otto Steinmetz |Titel=Die deutschen Kriegsschiffe |TitelErg=&amp;#039;&amp;#039;Biographien - ein Spiegel der Marinegeschichte von 1815 bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039; |Band=Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Schiffsbiographien von Kaiser bis Lütjens&amp;#039;&amp;#039; |Verlag=Mundus Verlag |Ort=Ratingen |Seiten=230–233}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marineverband (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Verband (Osmanisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Verband im Ersten Weltkrieg (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seekrieg im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marinegeschichte (Mittelmeer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1919]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;5glogger</name></author>
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