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	<title>Mitteleuropadebatte - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mitteleuropadebatte&amp;diff=232964&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Konrad Lackerbeck am 3. November 2025 um 13:46 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-03T13:46:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt; &lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mitteleuropadebatte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; behandelte die Frage, ob die Zukunft der [[Bundesrepublik Deutschland|Bundesrepublik]] in der [[NATO]] liegen könne oder ob ein Weg in die [[Neutralität (Internationale Politik)|Neutralität]] gangbar wäre. Mit der [[Deutsche Wiedervereinigung|Deutschen Wiedervereinigung]] von 1989 endete die Auseinandersetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gedankliche Wurzeln hatte die Mitteleuropadebatte in so kontroversen Quellen und Autoren wie dem [[Morgenthau-Plan]], dem [[Vansittartismus]], den [[Stalin-Noten]], dem [[Rapacki-Plan]] und [[Otto von Habsburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit Ende der 1970er Jahre war um das Erbe der [[Habsburgermonarchie]] vor allem im [[Friaul]] eine relativ ausgeprägte [[Erinnerungskultur]] entstanden. Die [[Kaiserlich und königlich|k.u.k.-Monarchie]] galt seit [[Friedrich Naumann]]s Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteleuropa (Naumann)|Mitteleuropa]]&amp;#039;&amp;#039; (1915) als Modell des gleichnamigen politischen Konstrukts.&amp;lt;ref&amp;gt;Raimondo Strassoldo: &amp;#039;&amp;#039;Grenzen und Systeme. Soziologische Gedanken über Mitteleuropa&amp;#039;&amp;#039;, in: Hanns Albert Steger, Renate Morell: &amp;#039;&amp;#039;ein Gespenst geht um…: Mitteleuropa&amp;#039;&amp;#039;, T. Eberhard, München 1987, ISBN 3-926777-00-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der tschechische Schriftsteller [[Milan Kundera]] veröffentlichte im Jahr 1983 in der französischen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Le débat&amp;#039;&amp;#039; seinen Aufsatz &amp;#039;&amp;#039;Un Occident kidnappé&amp;#039;&amp;#039;, der schnell ins Englische und Deutsche übersetzt wurde und unter in Deutschland unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Die Tragödie Zentraleuropas&amp;#039;&amp;#039; erschien.&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Ther: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.europa.clio-online.de/2007/Article=153 Milan Kundera und die Renaissance Zentraleuropas.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Themenportal Europäische Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, 2007, abgerufen am 17. September 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit seinem Beitrag hatte die seit längerem in mehreren Ländern und in politisch höchst unterschiedlichen intellektuellen Gruppen schwelende Diskussion einen populären – und auch im „Westen“ bekannten – Träger gefunden. Allerdings muss die Diskussion 1982 bereits im Gange gewesen sein, da beispielsweise [[György Konrád]]s &amp;#039;&amp;#039;Antipolitik. Mitteleuropäische Meditationen&amp;#039;&amp;#039; in diesem Jahr fertiggestellt wurde, bevor es 1985 in deutscher Erstausgabe erschien.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Peter Burmeister, Frank Boldt und György Mészáros (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mitteleuropa – Traum oder Trauma? Überlegungen zum Selbstbild einer Region&amp;#039;&amp;#039;, Bremen 1988.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veröffentlichung „Die Mitte liegt ostwärts“ des Slawisten [[Karl Schlögel]] aus dem Jahr 1986 griff die bestehende Debatte auf und machte Schlögel zu einem ihrer bekanntesten Träger. Er argumentierte: Der Ausgang des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] und der [[Kalter Krieg|Kalte Krieg]] hätten Europa in zwei Hälften gespalten. Diese Teilung bestimme zu Unrecht das politische Denken der Bundesrepublik. Es sei daher notwendig, in neuen Kategorien zu denken und nach Alternativen zu der Bedrohung zu suchen, die für Deutschland aus der einseitigen Bindung an Amerika erwachse. Als interessante Alternative zur Westbindung bestehe das inzwischen fast vergessene Erbe der beiden deutschen Monarchien [[Preußen]]s und [[Österreich]]s, deren Blick vor allem nach Osten ([[Ostmitteleuropa]]) gerichtet gewesen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalte ==&lt;br /&gt;
Wesentliche Themen der Debatte waren: [[Friedensbewegung]], Stationierung von [[Mittelstreckenrakete]]n in Europa, [[Glasnost]] und [[Perestroika]], Neutralität, europäische Integration, deutscher Sonderweg, [[Deutsche Wiedervereinigung]], verstärkte Wahrnehmung mitteleuropäischer Schriftsteller in der Bundesrepublik, etwa [[Václav Havel]] und [[Milan Kundera]], [[György Konrád]], [[Zdeněk Mlynář (Politiker)|Zdeněk Mlynář]] und [[Miklós Molnár]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Alexander Gallus: &amp;#039;&amp;#039;Die Neutralisten. Verfechter eines vereinten Deutschland zwischen Ost und West 1945–1990. Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Band 127&amp;#039;&amp;#039;. Droste Verlag, Düsseldorf 2001, ISBN 3-7700-5233-1.&lt;br /&gt;
* [[Albrecht Behmel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitteleuropadebatte in der Bundesrepublik Deutschland: Zwischen Friedensbewegung, kultureller Identität und deutscher Frage&amp;#039;&amp;#039;. Ibidem-Verlag, Hannover 2011, ISBN 978-3-8382-0201-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Geschichte (Nachkriegszeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Kontroverse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Konrad Lackerbeck</name></author>
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