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	<title>Mitteldeutsches Braunkohlerevier - Versionsgeschichte</title>
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		<updated>2025-07-10T15:58:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mitteldeutsches Braunkohlerevier Tagebaue (LMBV 1998).jpg|mini|Mitteldeutsches Braunkohlerevier, Gliederung seit 1998]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsche Braunkohlerevier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, oft auch kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsches Revier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Montanindustrie|Montanregion]] in [[Mitteldeutschland]]. Da das [[Gebiet]] historisch und je nach [[Einzelwissenschaft]] unterschiedlich beschrieben ist, überschneidet sich der Begriff mit vielschichtigen [[Definition]]en. Seit der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] wird das mitteldeutsche Braunkohlerevier im Allgemeinen [[Sachsen-Anhalt]] sowie dem nordwestlichen Teil von [[Sachsen]] und dem äußersten Osten von [[Thüringen]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Braunkohlebergbau]] hat das Landschaftsbild in der Region nachhaltig verändert und viele [[Altlasten]] hinterlassen. Es ist heute eines der größten Sanierungsgebiete Europas. Neben der [[Rekultivierung]] ehemaliger [[Bergbaulandschaft]]en wird in den [[Tagebau]]en [[Tagebau Amsdorf|Amsdorf]], [[Tagebau Profen|Profen]] und [[Tagebau Vereinigtes Schleenhain|Schleenhain]] weiter Kohle abgebaut. Durch den [[Bergbau]] verloren im mitteldeutschen Revier bis heute über 51.000 Menschen ihre Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehemalige Reviere ==&lt;br /&gt;
Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Braunkohle für die Energie- und Brennstoffversorgung Deutschlands nur eine geringe Bedeutung. Verwendet wurde überwiegend die hochwertigere [[Steinkohle]]. Nach dem Ersten Weltkrieg musste das [[Deutsches Reich|Deutsche Reich]] zahlreiche [[Friedensvertrag von Versailles#Unmittelbare Gebietsabtretungen|Gebiete abtreten]] und verlor etwa 40 % seiner besten Steinkohlenvorkommen. Die belassenen Steinkohlenreviere hatten zudem erhebliche [[Deutsche Reparationen nach dem Ersten Weltkrieg|Reparationsleistungen]] zu erbringen. Damit wurde die Braunkohle in allen Industriezweigen zu einem unentbehrlichen Energiefaktor. Während vor dem Jahr 1919 der Anteil der Braunkohle an der [[Elektrische Energieerzeugung|elektrischen Energieerzeugung]] aufgrund ihres geringen Heizwertes, ihrer schlechten Transportfähigkeit sowie der fehlenden Heiz- und Übertragungstechnik gar keine Rolle gespielt hatte, erzwangen die mit den Gebietsabtretungen verbundene Kohlenknappheit und die [[Autarkie#Weimarer Republik|Autarkiebestrebungen in der Weimarer Republik]] eine Zunahme auf einen Anteil von fast 60 % der Energieerzeugung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://edoc.hu-berlin.de/bitstream/handle/18452/15302/Bischoff.pdf?sequence=1 Ursula Bischoff: &amp;#039;&amp;#039;Der Einfluss der bergbaulichen Traditionen und großindustriellen Entwicklungen auf das soziale Gefüge und die Mobilität der Braunkohlenarbeiterschaft von Borna.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin, 2000, S. 76.] Humboldt-Universität zu Berlin, abgerufen am 20. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit erfolgte in allen deutschen Braunkohlegebieten eine gewaltige Steigerung der Förderleistung. Auf dieser Basis entwickelte sich Deutschland in den 1920er Jahren weltweit zum größten Produzenten und zugleich zum größten Verbraucher von Braunkohle.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Balzer: &amp;#039;&amp;#039;Die europäische Kohlenwirtschaft unter besonderer Berücksichtigung des internationalen Arbeitszeitproblems.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Funk, 1934, S. 55.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die statistische Gliederung unterschied bis 1945 als größte Braunkohlengebiete das &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsche Revier&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;Ostelbische Revier&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinisches Braunkohlerevier|Niederrheinische Revier]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Ferdinand Friedensburg: &amp;#039;&amp;#039;Die Bergwirtschaft der Erde.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Ferdinand Enke, 1965, S. 135.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das mitteldeutsche Revier lieferte vor dem Zweiten Weltkrieg ungefähr zwei Fünftel, das ostelbische und das rheinische je etwa ein Viertel aller deutschen Braunkohlen.&amp;lt;ref&amp;gt;Eckart Schmitt, Dietmar Gohl, Jürgen Hagel: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Geographie. Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; List-Verlag, 1975, S. 126.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum ostelbischen Revier, heute nur noch [[Lausitzer Braunkohlerevier]] genannt, zählten die [[Lausitz]] und [[Niederschlesien]] mit dem Zentrum [[Cottbus]]-[[Senftenberg]] nebst der drei Randreviere [[Frankfurt (Oder)|Frankfurt]] ([[Provinz Brandenburg]]), [[Görlitz]] ([[Provinz Niederschlesien]]) sowie [[Forst (Lausitz)|Forst]] (Provinz Brandenburg).&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Hölling, Friedrich August Pinkerneil: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Bergwirtschaft der Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; R. Hobbing, 1928, S. 12 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Gebiete gehören auch heute &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; zum mitteldeutschen Revier.&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Obst: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Wirtschafts- und Verkehrsgeographie.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, 1965, S. 78.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Verbraucher der mitteldeutschen Braunkohle war die chemische Industrie, gefolgt von Elektrizitätswerken, Kaliwerken und Zuckerfabriken. Vor dem Krieg lag der Absatz der geförderten Kohle für die Industrie bei 61 % und für [[Hausbrand (Brennstoff)|Hausbrand]] bei 39 %.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Herrmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Kapital im mitteldeutschen Braunkohlenbergbau. Dissertation. Philosophische Fakultät der Universität Leipzig, 1930.&amp;#039;&amp;#039; Verlagsdruckerei Georg Weigel, 1933, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Ursache der höheren Fördermenge im mitteldeutschen Revier war und ist die Qualität der Rohkohle. Die mitteldeutsche Braunkohle ist schon von Natur aus durch ihren hohen Wassergehalt von durchschnittlich 50 % und den daraus resultierenden geringen [[Heizwert]] gegenüber ihren Konkurrenten benachteiligt. Ein weiterer Nachteil ist die [[Mächtigkeit (Geologie)|Mächtigkeit]] des [[Deckgebirge]]s. Die in einigen mitteldeutschen Revieren fast zu [[Aufschluss (Geologie)|Tage]] tretenden Braunkohlevorkommen waren bereits Ende des 19. Jahrhunderts erschöpft, so dass der [[Abbau (Bergbau)|Abbau]] erst nach dem Durchbruch oft massiver [[Quarzit]]schichten erfolgen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Herrmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Kapital im mitteldeutschen Braunkohlenbergbau. Dissertation. Philosophische Fakultät der Universität Leipzig, 1930.&amp;#039;&amp;#039; Verlagsdruckerei Georg Weigel, 1933, S. 23–24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsches Braunkohlerevier&amp;#039;&amp;#039; fand erstmals mit Gründung des [[Mitteldeutsches Braunkohlen-Syndikat|Mitteldeutschen Braunkohlen-Syndikats]] im Jahr 1909 amtliche Verwendung, womit eine erstmalige Definition des Gebiets verbunden war. Das [[Syndikat (Kartellform)|Syndikat]] hatte seinen Sitz in [[Leipzig]] und umfasste neun Reviere:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Syndikatsbezirk [[Magdeburg]]-[[Helmstedt]] mit dem [[Helmstedter Braunkohlerevier]], [[Bergamt]] [[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
* Syndikatsbezirk [[Halle (Saale)|Halle/Saale]] mit dem [[Hallesche Revier|Halleschen Revier]], Bergamt Halle/Saale&lt;br /&gt;
* Syndikatsbezirk [[Bitterfeld]]-[[Dessau]] mit dem [[Bitterfelder Bergbaurevier|Bitterfelder Revier]], Bergamt Halle/Saale&lt;br /&gt;
* Syndikatsbezirk [[Oberröblingen]] mit dem [[Tagebau Amsdorf|Oberröblinger Braunkohlenrevier]], Bergamt [[Eisleben]]&lt;br /&gt;
* Syndikatsbezirk [[Merseburg]] mit dem [[Geiseltal|Grubengebiet Geiseltal]], Bergamt [[Naumburg (Saale)]]&lt;br /&gt;
* Syndikatsbezirk [[Borna]] mit dem [[Nordwestsächsisches Revier|Nordwestsächsischen Revier]], Bergamt Leipzig&lt;br /&gt;
* Syndikatsbezirk [[Meuselwitz]]-[[Rositz]] mit dem [[Meuselwitz-Altenburger Braunkohlerevier]], Bergamt [[Altenburg]]&lt;br /&gt;
* Syndikatsbezirk [[Luckenau]] mit dem [[Zeitz-Weißenfelser Braunkohlerevier]], Bergamt [[Zeitz]]&lt;br /&gt;
* Syndikatsbezirk [[Kassel]] mit dem [[Nordhessisches Braunkohlerevier|Kasseler Braunkohlerevier]], Bergamt Kassel&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andrea Löw]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Reich und Protektorat.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, 2012, S. 221, Fußnote 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bergakademie Freiberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Lagerstättenforschung. Bände 55–61.&amp;#039;&amp;#039; Akademie-Verlag, 1933, S. 131.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Adomzent: &amp;#039;&amp;#039;Die Konzentration im deutschen Braunkohlenbergbau.&amp;#039;&amp;#039; Albertus-Universität Königsberg, 1933, S. 6 und S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Syndikatsbezirke wurden alternativ Syndikatsreviere genannt. Das mitteldeutsche Braunkohlen-Syndikat entstand als Verkaufsvereinigung privater Bergbauunternehmen und sollte die Förderung, den Eigenverbrauch und den Absatz seiner Mitglieder für Rohkohle, Briketts, [[Nasspressstein]]e und [[Koks]] regeln. Mit Inkrafttreten des [[Kohlenwirtschaftsgesetz]]es erfolgte ab März 1919 deutschlandweit eine staatliche Lenkung der Syndikate durch den [[Reichskohlenrat]]. Die Syndikatsreviere in Mitteldeutschland bestanden bis 1946.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christine Enderlein |Titel=Mitteldeutsches Braunkohlensyndikat Leipzig 1898 – 1947 |TitelErg=Findbuch Nr. 20648 |Verlag=Sächsisches Staatsarchiv Leipzig |Datum= |Online=[http://www.archiv.sachsen.de/archive/leipzig/4186_3230363438.htm Online-Übersicht] }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kontrolle und die Verwaltung der einzelnen, geographisch fest bestimmten [[Bergrevier]]e erfolgte durch die [[Bergamt|Bergämter]]. Diese bestanden in Mitteldeutschland teilweise bereits seit dem 16. Jahrhundert. Strukturell blieben die Bergämter und deren Reviere bis zum Jahr 1946 im Wesentlichen unverändert, wobei im Jahr 1930 an die Stelle des Nordwestsächsischen Reviers das [[Bornaer Revier]] (Bergamt Borna in Borna) trat, weil nur noch in dieser Region im Nordwesten von Sachsen Braunkohle abgebaut wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Ursula Bischoff: &amp;#039;&amp;#039;Der Einfluss der bergbaulichen Traditionen und großindustriellen Entwicklungen auf das soziale Gefüge und die Mobilität der Braunkohlenarbeiterschaft von Borna.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin, 2000, S. 72.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den größten Montanunternehmen im mitteldeutschen Braunkohlerevier zählten unter anderem: die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[A. Riebeck’sche Montanwerke|A. Riebeck’sche Montanwerke AG]] (ab 1926 Tochterunternehmen der [[IG Farben]])&lt;br /&gt;
* [[Aktiengesellschaft Sächsische Werke]] (kurz ASW)&lt;br /&gt;
* [[Anhaltische Kohlenwerke]] (kurz AKW)&lt;br /&gt;
* [[Werschen-Weißenfelser Braunkohlen AG]] (kurz WW)&lt;br /&gt;
* [[EEW Energy from Waste|Braunschweigische Kohlen-Bergwerke]] (kurz BKB, gehörte als Tochterunternehmen zur [[Elektrowerke|EWAG]])&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Erdöl AG]] (kurz DEA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1946 wurden auf Befehl der [[SMAD]] das Syndikat sowie die Bergämter abgeschafft. Damit endete in Mitteldeutschland formal die Existenz der Bergamtsreviere. Die Tagebaue wurden, oft ehemalige Reviere übergreifend, zu [[Braunkohlekombinat]]en zusammengefasst, die Technischen Bergbau-Inspektionen zugeordnet waren. Diese unterstanden direkt der [[Oberste Bergbehörde beim Ministerrat der DDR|Obersten Bergbehörde beim Ministerrat der DDR]].&amp;lt;ref&amp;gt;Cornelia Wewetzer: &amp;#039;&amp;#039;Halle und der Bergbau. &amp;#039;&amp;#039;Landesheimatbund Sachsen-Anhalt, 2005, S. 328.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im offiziellen [[Sprachgebrauch in der DDR|Sprachgebrauch der DDR]] fand fortan der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsches Braunkohlerevier&amp;#039;&amp;#039; keine Anwendung mehr. Gleichfalls traten an die Stelle der einzelnen Reviere Begriffe wie „Raum“, „Gebiet“, „Lagerstätte“, was noch heute zu Missverständnissen führt. So war in der DDR beispielsweise mit dem „Braunkohlegebiet Halle“ nicht das ehemalige [[Hallesche Revier]] gemeint, sondern der gesamte [[Bezirk Halle]]. In der Regel wurde die jeweilige Kombinatsbezeichnung benutzt, wie „[[Industriekraftwerk Deuben|VEB Braunkohlenkombinat ‚Erich Weinert‘ Deuben]]“, in welchem Braunkohlewerke und Tagebaue des Zeitz-Weißenfelser Reviers zusammengefasst waren, oder „[[VEB Braunkohlenkombinat Bitterfeld]]“, zu dem sogar die Tagebaue im Bornaer Revier gehörten.&amp;lt;ref&amp;gt;Geographische Gesellschaft der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sozialistische Gesellschaft und Territorium in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; VEB Hermann Haack, 1972, S. 141.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingegen wurde in [[Westdeutschland]] der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsches Braunkohlerevier&amp;#039;&amp;#039; sowohl in der Fachliteratur als auch von der Politik weiterhin verwendet. Hierbei ist zu beachten, dass in Teilen der westdeutschen Politik „Mitteldeutschland“ [[synonym]] für „DDR“ stand, um die Bezeichnung „DDR“ zu vermeiden. Dies ist ebenfalls bis heute mit Missverständnissen verbunden. So waren in westdeutschen Büchern und Dokumenten offiziell mit dem „Mitteldeutschen Braunkohlerevier“ oder dem „Mitteldeutschen Bergbau“ oft die gesamten Braunkohlengebiete der DDR gemeint.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen John: &amp;#039;&amp;#039;Gestalt und Wandel der „Mitteldeutschland“-Bilder.&amp;#039;&amp;#039; In: Jürgen John, Landeszentrale für politische Bildung Sachsen (Hrsg.): „Mitteldeutschland“. Begriff – Geschichte – Konstrukt. 1. Auflage. Hain, 2001, S. 63–67.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] erlangten die ehemaligen Bergamtsreviere in Mitteldeutschland ihre alten Strukturen zurück, jedoch wurden nach kurzer Zeit die Bergämter infolge der Schließung zahlreicher Tagebaue obsolet. Das heißt, mit Ausnahme von Kassel sind die heutigen Grenzen des Reviers weitgehend identisch mit den zu Beginn des 20. Jahrhunderts herausgebildeten Strukturen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=09. Tektonikgruppe Wirtschaft] Sächsisches Staatsarchiv, abgerufen am 18. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist das mitteldeutsche Braunkohlerevier begrifflich nicht gleichzusetzen mit dem mitteldeutschen Bergbaurevier, da in Mitteldeutschland seit mehr als 1000 Jahren verschiedene [[Rohstoffe]] bergmännisch abgebaut werden. Dazu zählen vor allem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Braunkohle]] (diverse Standorte bis heute)&lt;br /&gt;
* [[Steinkohle]] (bis ins 20. Jahrhundert beispielsweise im [[Saalekreis]], [[Nordharz]] und in der [[Magdeburger Börde]])&lt;br /&gt;
* [[Eisenerz]] (bis 1970 beispielsweise im [[Elbingeröder Komplex]])&lt;br /&gt;
* [[Kalkstein]] (diverse Standorte bis heute)&lt;br /&gt;
* [[Kiestagebau|Kies]] und [[Sandgrube|Sand]] (diverse Standorte bis heute)&lt;br /&gt;
* [[Kupfererz]] (bis 1991 beispielsweise [[Mansfeld (Unternehmen)#Kupferschieferbergbau|Mansfeld]])&lt;br /&gt;
* [[Rhyolith]] (bis heute beispielsweise [[Löbejüner Porphyr]])&lt;br /&gt;
* [[Kalisalz|Kali-]] und [[Steinsalz]] (diverse Standorte bis heute)&lt;br /&gt;
* [[Kaolin]] (bis heute beispielsweise im Raum [[Halle (Saale)|Halle/Saale]])&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eckhard Oelke]]: &amp;#039;&amp;#039;Glück Auf! Bergbau und Bergbauregionen in Sachsen-Anhalt. Exkursionsführer.&amp;#039;&amp;#039; MDV Verlag Halle, 2002, S. 3 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegliedert ist das mitteldeutsche Revier seit Ende des 20. Jahrhunderts nicht mehr in klassische [[Bergrevier]]e, sondern entsprechend der [[Einzugsgebiet]]e der betriebenen oder stillgelegten Gruben in einen Süd-, Nord- und Westraum. Der Südraum liegt einschließlich des [[Raßnitzer See]]s im Einzugsgebiet der [[Weiße Elster|Weißen Elster]] und der Westraum schließt das Großeinzugsgebiet der [[Saale]] ein. Der Nordraum zwischen [[Leipzig]] und [[Gräfenhainichen]] in der [[Leipziger Tieflandsbucht]] gehört zum [[Mulde (Fluss)|Muldeeinzugsgebiet]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/publikation/long/1996.pdf Braunkohlentagebauseen in Deutschland (S. 21.)] [[Umweltbundesamt (Deutschland)|Umweltbundesamt]], abgerufen am 22. März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Abbaugebiete [[Nachterstedt]] und [[Helmstedter Braunkohlerevier|Helmstedt]] zählen ebenfalls zum mitteldeutschen Braunkohlerevier.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lmbv.de/index.php/Wasserbeschaffenheit.html LMBV Flutungs-, Wasserbehandlungs- und Nachsorgekonzept Mitteldeutschland 2016 (S. 14.)] LMBV, abgerufen am 18. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der jeweiligen Landesgrenzen unterstehen die einzelnen Grubengebiete des mitteldeutschen Braunkohlereviers heute ohne Zwischeninstanz direkt der [[Bergaufsicht]] den [[Landesbehörde|Obersten Landesbehörden]]: in&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sachsen-Anhalt dem [[Landesamt für Geologie und Bergwesen]] mit Sitz in Halle/Saale&lt;br /&gt;
* Sachsen dem [[Sächsisches Oberbergamt|Sächsischen Oberbergamt]] in [[Freiberg]]&lt;br /&gt;
* Thüringen dem [[Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz]] in [[Erfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Behörden obliegt unter anderem die Betriebsaufsicht über den Braunkohlen-Gewinnungs-Bergbau sowie den Braunkohlen-Sanierungsbergbau.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Links zu angegebenen Landesämtern&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da in dieser Folge die heutigen Grenzen des mitteldeutschen Braunkohlereviers faktisch denen des mitteldeutschen Bergbaureviers entsprechen, werden umgangssprachlich oft beide Begriffe synonym verwendet. Im Speziellen ist jedoch auf eine Differenzierung zu achten, beispielsweise bei der Diskussion um den [[Kohleausstieg]], bei der von verschiedenen Interessengruppen die Anzahl der Beschäftigten im &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutschen Braunkohlerevier&amp;#039;&amp;#039; nicht selten mit der Beschäftigtenanzahl aller Bergbauzweige im &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutschen Revier&amp;#039;&amp;#039; gleichgesetzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://doku.iab.de/regional/S/2019/regional_s_0119.pdf Kurzstudie zur Beschäftigungsstruktur im Mitteldeutschen Revier] IAB-Regional Sachsen, abgerufen am 18. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwärtige Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Bergbauregion in Mitteldeutschland ist von einer mehr als 160-jährigen Braunkohlegewinnung geprägt, die teilweise im [[Untertagebau|Untertagebetrieb]], aber zu den wesentlich größeren Anteilen im offenen [[Tagebau]] erfolgte. Neben der Inanspruchnahme von riesigen Landwirtschaftsflächen und Waldbeständen wurden eine Vielzahl von Orten [[Devastierung|devastiert]] sowie Verkehrsverbindungen und Gewässer unterbrochen. Mit der politischen Wende 1989/90 und der damit verbundenen wirtschaftlichen Neuausrichtung im Osten Deutschlands sank der Bedarf an Braunkohle auf ein Sechstel der Spitzenförderung zu DDR-Zeiten. Nicht mehr rentable Tagebaue und [[Kohleveredlung|Braunkohleveredlungsanlagen]] wurden kurzfristig stillgelegt. Die Flächen werden seitdem aufwendig [[Bodensanierung|saniert]] und sind als [[Bergbaufolgelandschaft]]en teilweise bis heute mit erheblichen [[Altlasten]] aus DDR-Zeiten geschädigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lmbv.de/index.php/Bergbausanierung.html Bergbausanierung] LMBV, abgerufen am 18. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der [[Rekultivierung]] der in Anspruch genommenen Flächen wird im mitteldeutschen Revier unverändert Braunkohle abgebaut. Im Jahr 2018 betrug die jährliche Fördermenge 17,7 Millionen Tonnen, wovon 11,1 Millionen auf den sächsischen Teil des mitteldeutschen Reviers entfallen. Die derzeitige Betriebsfläche liegt bei 12.200 Hektar, beziehungsweise 120 Quadratkilometern. Ende März 2017 waren im mitteldeutschen Braunkohlenrevier einschließlich der Kraftwerksbeschäftigten der Braunkohlenunternehmen noch 2.396 Menschen beschäftigt. Insgesamt wurden bisher im mitteldeutschen Braunkohlerevier mehr als 48.000 Hektar devastiert, wodurch bislang über 51.000 Menschen ihre Heimat verloren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://zukunft-statt-braunkohle.de/regionen/das-mitteldeutsche-revier/ Mitteldeutschland] „Zukunft statt Braunkohle“, abgerufen am 16. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.oba.sachsen.de/278.htm |wayback=20140903141032 |text=Mitteldeutsches Revier (sächsischer Teil) Zahlen und Fakten 2018}} Sächsisches Oberbergamt, abgerufen am 16. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im mitteldeutschen Revier betreiben gegenwärtig zwei Unternehmen aktiven Braunkohlenbergbau:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die [[Romonta]], mit Sitz in [[Amsdorf]], ist der weltweit größte Hersteller von [[Montanwachs]], wofür das Unternehmen westlich von Halle den [[Tagebau Amsdorf|Großtagebau Amsdorf]] betreibt. Ein besonderes Charakteristikum der dort geförderten Braunkohle ist der hohe [[Bitumen]]gehalt. Die teerreiche Braunkohle ist Grundstoff für die Montanwachs-Extraktion. Die Lagerstätte verfügt noch über rund 5 Millionen Tonnen gewinnbare Braunkohle, die bis zum Jahr 2030 ausgebaggert werden soll.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://zukunft-statt-braunkohle.de/regionen/das-mitteldeutsche-revier/ Mitteldeutschland] „Zukunft statt Braunkohle“, abgerufen am 16. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[MIBRAG]] mit Sitz in [[Zeitz]] ist das größte der beiden Montanunternehmen im mitteldeutschen Revier. Zu ihr gehören gegenwärtig der [[Tagebau Profen]] und die [[Tagebau Vereinigtes Schleenhain|Tagebaue Vereinigtes Schleenhain]]. Der Tagebau Profen liegt an der Landesgrenze von Sachsen-Anhalt zu Sachsen. Nur ein kleiner Zipfel des Abbaugebiets ragt nach Sachsen hinein. Hier soll gemäß dem [[Rahmenbetriebsplan]] bis zum Jahr 2035 Braunkohle abgebaut werden. Die Tagebaue Vereinigtes Schleenhain liegen südlich von Leipzig vollständig in Sachsen. Diese sollten bis zum Jahr 2040 in Betrieb bleiben, diese Planung ist durch den [[Ausstieg aus der Kohleverstromung in Deutschland]] obsolet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich entspricht die nach dem Jahr 1970 gewonnene Braunkohle im mitteldeutschen Revier nicht mehr der Qualität der einstigen Lagerstätten. Charakteristisch für die Braunkohle bleibt der relativ hohe Wassergehalt von 48 bis 60 Prozent. Nur etwa 35 bis 50 Prozent sind verbrennbares Material (Reinkohle). Bis zu 16 Prozent der verbrannten Rohbraunkohle bleiben als [[Asche]] und [[Schlacke (Verbrennungsrückstand)|Schlacke]] zurück. Der hohe Wassergehalt führt zu einem vergleichsweise niedrigen [[Heizwert]], respektive niedrigen Energiegehalt bei der Verstromung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentraler Nachteil ist jedoch der [[Schwefel]]gehalt: Neben den Tagebauen Vereinigtes Schleenhain hat die Kohle aus dem Tagebau Profen deutschlandweit den höchsten Schwefelgehalt von 1,7 %. Ein hoher Schwefelgehalt führt grundsätzlich zu höherem Verschleiß in den Kraftwerken sowie zu höherem Aufwand und höheren Kosten für die [[Rauchgasreinigung]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lee-lsa.de/uploads/media/Agora_Die-deutsche-Braunkohlenwirtschaft_WEB-2.pdf Die deutsche Braunkohlenwirtschaft, Studie, 2017, S. 23–25.] Agora Energiewende, abgerufen am 13. März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem erschweren ein ungünstiges Abraum-Kohle-Verhältnis von durchschnittlich 7:1 sowie großflächig eingelagerte [[Quarzit]]bänke insbesondere im Tagebau Profen die Gewinnung der Braunkohle.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.agreement-berlin.de/wp-content/uploads/2017/04/doku-19_Profen.pdf Mitteldeutsches Braunkohlenrevier, Wandlungen und Perspektiven, Heft 19, Profen, S. 4.] LMBV, abgerufen am 22. März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Sanierung und Rekultivierung der seit 1990 stillgelegten Tagebauflächen im mitteldeutschen Revier ist die aus Steuergeldern finanzierte [[LMBV]] zuständig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lmbv.de/index.php/oekologie-rekultivierung.html Ökologie und forstliche Rekultivierung] LMBV, abgerufen am 18. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Mitteldeutsches Chemiedreieck]]&lt;br /&gt;
* [[Liste abgebaggerter Ortschaften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Berkner, Kulturstiftung Hohenmölsen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bergbau und Umsiedlungen im Mitteldeutschen Braunkohlenrevier.&amp;#039;&amp;#039; Sax-Verlag, 2022, ISBN 978-3-86729-266-5.&lt;br /&gt;
* Sigrun Kabisch, Sabine Linke: &amp;#039;&amp;#039;Revitalisierung von Gemeinden in der Bergbaufolgelandschaft.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, 2013.&lt;br /&gt;
* [[Landesamt für Denkmalpflege Sachsen]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeugnisse der Braunkohlenindustrie im Mitteldeutschen Revier.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 2023 ([https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/43122 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Gottfried Lehmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Mitteldeutsche Braunkohlensyndikat in Leipzig.&amp;#039;&amp;#039; Universität Greifswald, 1930.&lt;br /&gt;
* [[Kurt Pietzsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Braunkohlen Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Gebrüder Borntraeger, 1925.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Karl Schneider |Hrsg=Pro Leipzig e.&amp;amp;nbsp;V. |Titel=Die Glocken von Werbelin und Buschenau – Verlorene und zu bewahrende Kirchen zwischen Leipzig und Delitzsch |Ort=Leipzig |Datum=2010 |ISBN=978-3-936508-53-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Reinhard Schulz&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Horst J. Obermayer und Michael Obermayer&lt;br /&gt;
   |Titel=Schmalspur in Sachsen – einmal anders&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk= [[Lok Magazin]]&lt;br /&gt;
   |Nummer=184&lt;br /&gt;
   |Verlag= [[Franckh-Kosmos|Franckh’sche Verlagshandlung, W. Keller &amp;amp; Co.]]&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1994&lt;br /&gt;
   |ISSN=0458-1822&lt;br /&gt;
   |Seiten=14–27}}&lt;br /&gt;
* Rainer Vulpius: &amp;#039;&amp;#039;Die Braunkohlenlagerstätten Deutschlands – ein Überblick.&amp;#039;&amp;#039; GDMB Verlag, 2015, ISBN 978-3-940276-59-9.&lt;br /&gt;
* [[Otfried Wagenbreth]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Braunkohlenindustrie in Mitteldeutschland.&amp;#039;&amp;#039; Sax-Verlag, 2011, ISBN 978-386729-058-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Open-pit lignite mines in Mitteldeutschland|Braunkohletagebau in Mitteldeutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Braunkohletagebaue des Mitteldeutschen Braunkohlereviers}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/7/10/N |EW=12/24/0/E|type=landmark|region=DE }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitteldeutsches Braunkohlerevier| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Braunkohlerevier (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau (Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau (Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltgeschichte (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Qwertz1894</name></author>
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