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	<title>Mittelbuchen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mittelbuchen&amp;diff=350922&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nichu42: Bezug MKK entfernt.</title>
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		<updated>2026-01-01T12:50:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bezug MKK entfernt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Hanau&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Mittelbuchen.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ehemaliges Gemeindewappen von Mittelbuchen&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/10/40/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/53/18/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 115 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 150&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 160&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 9.433&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.hanau.de/rathaus/statistik/daten/005542/index.html#anchor_10_29 |wayback=20160304105007 |text= Basisdaten der Stadtteile / Stadtbezirke }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 4244 &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hanau.de/mam/Stadtentwicklung/statistik/2024/kernindikatoren_2024-12-31.pdf Statistik der Stadt Hanau vom 31. Dezember 2024: &amp;#039;&amp;#039;Einwohnerzahlen mit Hauptwohnsitz&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 10. Januar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 63454&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06181&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;mapframe latitude=&amp;quot;50.173777777778&amp;quot; longitude=&amp;quot;8.8883333333333&amp;quot; zoom=&amp;quot;11&amp;quot; width=&amp;quot;275&amp;quot; height=&amp;quot;275&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  &amp;quot;type&amp;quot;: &amp;quot;ExternalData&amp;quot;,&lt;br /&gt;
  &amp;quot;service&amp;quot;: &amp;quot;geomask&amp;quot;,&lt;br /&gt;
  &amp;quot;ids&amp;quot;: &amp;quot;Q1940068&amp;quot;,&lt;br /&gt;
  &amp;quot;properties&amp;quot;: {&lt;br /&gt;
    &amp;quot;fill&amp;quot;: &amp;quot;#555555&amp;quot;,&lt;br /&gt;
    &amp;quot;fill-opacity&amp;quot;: 0.5,&lt;br /&gt;
    &amp;quot;stroke&amp;quot;: &amp;quot;#000000&amp;quot;,&lt;br /&gt;
    &amp;quot;stroke-width&amp;quot;: 1,&lt;br /&gt;
    &amp;quot;stroke-opacity&amp;quot;: 1&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/mapframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mittelbuchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der urkundlich am frühesten belegte und am stärksten ländlich geprägte Stadtteil von [[Hanau]] im Bundesland [[Hessen]] mit rund 4.200 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Mittelbuchen liegt auf einer Höhe von 116&amp;amp;nbsp;m über [[Normalnull|NN]] und ist der nördlichste Stadtteil von Hanau, 5,5&amp;amp;nbsp;km nordwestlich der Kernstadt gelegen und von dieser durch einen Forst getrennt. Die Stadt [[Frankfurt am Main]] liegt etwa 17 Kilometer westlich. Die nächstgelegenen Orte sind im Westen der Stadtteil [[Wachenbuchen]] der Stadt [[Maintal]] und im Osten [[Bruchköbel]], jeweils nur wenige Kilometer entfernt. Etwa drei Kilometer nordwestlich liegt, getrennt durch den Höhenrücken der „Hohen Straße“, [[Kilianstädten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Urgeschichte ===&lt;br /&gt;
Im Bereich der Gemarkung sind [[Archäologie|archäologisch]] mehrere [[jungsteinzeit]]liche Dörfer der [[Bandkeramische Kultur|Bandkeramischen Kultur]] aus der Zeit von 5500 bis 4900 v. Chr. nachgewiesen, darunter auch eine Siedlung der sogenannten Ältesten Linearbandkeramik am nördlichen Rand von Mittelbuchen (Hinter dem Hain), also aus der Zeit, als die ersten Menschen in Mitteleuropa sesshaft wurden. Auch nachfolgend sind aus der Jungsteinzeit, der [[Bronzezeit]] und der frühen [[Eisenzeit]] zahlreiche Fundstellen belegt. In der frühen Zeit der [[Römisches Reich|römischen]] Besetzung der [[Wetterau]] befand sich hier am Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. ein [[Römisches Militärlager|Kastell]] des ersten Wetterau-[[Limes (Grenzwall)|Limes]]. Im weiteren Verlauf der [[Römische Kaiserzeit|römischen Kaiserzeit]] wurde die Gemarkung durch mehrere römische landwirtschaftliche Einzelhöfe geprägt, den sogenannten [[Villa rustica|villae rusticae]]. Eine herausgehobene – wenn auch bisher nur in Ansätzen erkennbare – Bedeutung scheint Mittelbuchen bereits in der frühen [[Völkerwanderung]]szeit (3. – 6. Jahrhundert n. Chr.) gehabt zu haben, wie 1994 entdeckte spektakuläre Siedlungsfunde im Bereich der Oberdorfelder Straße gezeigt haben. Die Lage des heutigen Ortes geht auf eine [[Franken (Volk)|fränkische]] Siedlung zurück, von der sich zahlreiche Gräber nordwestlich des alten Ortskernes fanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mittelbuchen Obertor Heimatmuseum 2018 01.jpg|mini|Historisches &amp;#039;&amp;#039;Obertor&amp;#039;&amp;#039; mit Wehrturm und Heimatmuseum.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altenburg Hanau Standort Gebaeude.jpg|mini|Alteburg im Wald bei Mittelbuchen]]&lt;br /&gt;
Die älteste erhaltene Erwähnung der Gemarkung &amp;#039;&amp;#039;Bucha&amp;#039;&amp;#039; stammt vom 1. Juni 798 aus einer im [[Lorscher Codex]] verzeichneten Schenkungsurkunde eines &amp;#039;&amp;#039;Liubert&amp;#039;&amp;#039; an das [[Kloster Lorsch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Minst, Karl Josef [Übers.] |url=http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1971bd5/0062 |titel=Lorscher Codex (Band 5), Urkunde 3013, 1. Juni 798 – Reg. 2622 |werk=Heidelberger historische Bestände – digital |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |seiten=56 |zugriff=2016-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Unterscheidung zwischen den benachbarten späteren Buchen-Orten Mittelbuchen, Wachenbuchen und der heutigen [[Wüstung]] [[Lützelbuchen]] wurde zu dieser Zeit noch nicht getroffen. Der Name der drei Orte findet sich auch in der Bezeichnung der übergeordneten politischen Einheit, des [[Amt Büchertal|Amtes Büchertal]] wieder. In erhaltenen Urkunden spätere Jahre wurde Mittelbuchen unter den folgenden Namen erwähnt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; Buchon (um 850), Buochon (948), Buochehun (1059), Buocho (1062), Buchen (1237), Mittelnbuchen (1344) und Mittilnbuychin (1360).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort war ab dem 11. Jahrhundert über längere Zeit ein Dorf der [[Herren von Buchen]], deren [[Burg Wachenbuchen]] sich wenige Kilometer südwestlich von Mittelbuchen befand. Deren Nachfolger waren im 13. Jahrhundert die [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Herren von Hanau]]. In der Nähe des [[Kinzigheimer Hof]]es findet sich auf Mittelbuchener Gemarkung die [[Altenburg (Hanau)|Altenburg]], eine weitere Burganlage, deren Datierung unklar ist. Das Amt Büchertal und damit Mittelbuchen gehörte zu der [[Herrschaft Hanau|Herrschaft]] und späteren [[Grafschaft Hanau]], dann der [[Grafschaft Hanau-Münzenberg]]. 1370 war die Vogtei ein [[Lehenswesen|Lehen]] der Herren von Hanau an die von [[Brauneck (Adelsgeschlecht)|Brauneck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1363 wird eine Pfarrkirche genannt, die dem Heiligen [[Bonifatius]] geweiht war.&amp;lt;ref&amp;gt;Zum mittelalterlichen Kirchengebäude vgl. Peter Jüngling: &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Beobachtungen bei einem Heizungseinbau in der evangelischen Kirche von Hanau-Mittelbuchen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hanauer Geschichtsverein 1844]] e. V. (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Archäologie und Geschichte im Hanauer Raum&amp;#039;&amp;#039; = Hanauer Schriften zur Archäologie und Geschichte 6. Hanauer Geschichtsverein 1844 e. V., Hanau 2020, S. 65–70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kirchliche Mittelbehörde war vor der Reformation das [[Archidiakonat]] des [[Propst]]es von [[St. Maria ad Gradus (Mainz)|St. Maria ad Gradus]] in Mainz, [[Landkapitel Roßdorf]]. Das [[Kirchenpatronat|Patronat]] lag bei den [[Herrschaft Hanau|Herren]], später den [[Grafschaft Hanau-Münzenberg|Grafen von Hanau]]. Seit 1486 war der Pfarrer von Mittelbuchen zugleich einer der [[Kanoniker]] der [[Kollegiatstift|Stiftskirche]] [[Marienkirche (Hanau)|St. Maria-Magdalena]] in [[Hanau]].&amp;lt;ref&amp;gt;Max Aschkewitz: &amp;#039;&amp;#039;Pfarrergeschichte des Sprengels Hanau („Hanauer Union“) bis 1986&amp;#039;&amp;#039;, Teil 1 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 33. Marburg 1984, S. 245.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hanau war Mainzer Pfandschaft und stand unter der Vormundschaft von Erzbischof [[Johann von Nassau-Wiesbaden-Idstein|Johann von Nassau]], als mit Schreiben vom 29. April 1419 und 16. Mai 1419 der Befehl des erzbischöflich-mainzischen [[Keller (Amt)|Kellners]] zu Hanau ergangen ist, dass der Ort Mittelbuchen von den Ortsbewohnern, „Landsiedeln“ zu befestigen und zu „umbgraben“, also mit Graben und Wall zu versehen sei. In anderen Angaben heißt es, der Ort wurde ab dem späten 15. Jahrhundert von einer 725 Meter langen und 60&amp;amp;nbsp;cm dicken Mauer  umschlossen. Dieses ist nach den neuesten Untersuchungen aber nicht richtig. Auch das heute noch bestehende „Obertor“ erfuhr seine Ersterwähnung nicht im Jahr 1535, sondern bereits im Jahr 1485. Wann der daneben stehende „Säuturm“ entstanden ist, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der auf einer Anhöhe stehende Kirchturm wurde wohl in der gleichen Zeit erbaut, was die Jahreszahl 1494 ausweist. Es ist anzunehmen, dass er als Wart- und Wehrturm genutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Die [[Reformation]] setzte sich in der Grafschaft Hanau-Münzenberg in der Mitte des 16. Jahrhunderts zunächst in ihrer [[Evangelisch-lutherische Kirchen|lutherischen]] Ausprägung durch. In einer „zweiten Reformation“, wurde die [[Konfession]] der Grafschaft Hanau-Münzenberg erneut gewechselt: Graf [[Philipp Ludwig II. (Hanau-Münzenberg)|Philipp Ludwig II.]] verfolgte ab 1597 eine entschieden [[Calvinismus|reformierte]] Kirchenpolitik. Er machte vom &amp;#039;&amp;#039;[[Cuius regio, eius religio|Jus reformandi]]&amp;#039;&amp;#039; Gebrauch, seinem Recht als Landesherr, die Konfession seiner Untertanen zu bestimmen, und setzte dies für die Grafschaft weitgehend als verbindlich durch, so auch in Mittelbuchen. Kirchliche Oberbehörde war nun das [[Konsistorium]] in [[Hanau]]. Die Gemeinde gehörte zur „Klasse“ ([[Dekanat]]) Bücherthal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten Hanauer Grafen, [[Johann Reinhard III. (Hanau)|Johann Reinhard III.]], 1736, erbte [[Landgraf]] [[Friedrich (Schweden)|Friedrich I.]] von [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]] aufgrund eines Erbvertrages aus dem Jahr 1643 die Grafschaft Hanau-Münzenberg und damit auch das Amt Büchertal und Mittelbuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
1803 wurde die Landgrafschaft Hessen-Kassel zum [[Kurfürstentum Hessen]] erhoben. Während der [[napoleon]]ischen Zeit stand das Amt Büchertal ab 1806 unter französischer Militärverwaltung, gehörte 1807 bis 1810 zum [[Fürstentum Hanau]] und dann von 1810 bis 1813 zum [[Großherzogtum Frankfurt]], [[Departement Hanau]]. Anschließend fiel es wieder an das Kurfürstentum Hessen zurück. Nach der [[Kurfürstentum Hessen#Verwaltungsgliederung|Verwaltungsreform des Kurfürstentums Hessen]] von 1821, im Rahmen derer Kurhessen in vier Provinzen und 22&amp;amp;nbsp;Kreise eingeteilt wurde, ging das Amt Büchertal im neu gebildeten [[Kreis Hanau]] auf. Mit der Industrialisierung wuchs die Bevölkerungszahl gegen Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts auf über tausend Einwohner an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde der Ort durch zwei [[Luftkrieg|Luftangriffe]] zum Teil zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Gebietsreform in Hessen]] stand Mittelbuchen vor der Entscheidung, sich Bruchköbel, der neu gebildeten Stadt Maintal oder Hanau anzugliedern. Die Gemeindevertretung entschied sich mit einer Stimme Mehrheit für Hanau. So wurde Mittelbuchen am 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 1971 ein Stadtteil von Hanau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=345}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittelbuchen wuchs in jüngerer Zeit durch zahlreiche Neubaugebiete stark an. Umstritten dabei ist das Neubaugebiet „Mittelbuchen Nordwest“, da auf dem Bebauungsgebiet der streng geschützte [[Feldhamster]] siedelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.op-online.de/region/hanau/mittelbuchen-nordwest-neues-gebiet-hamster-10126103.html Mittelbuchen-Nordwest: Neues Gebiet für den Hamster.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem eine Klage des [[BUND]] auf Außervollzugsetzung des Bebauungsplans im September 2018 vor dem [[Hessischer Verwaltungsgerichtshof|Hessischen Verwaltungsgerichtshof]] gescheitert war,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hanauer.de/ha_50_111595695-29-_Neubaugebiet-Mittelbuchen-Naturschuetzer-scheitern-mit-Antrag.html Neubaugebiet Mittelbuchen: Naturschützer scheitern mit Antrag – Hanauer Anzeiger.]&amp;lt;/ref&amp;gt; begann die Stadt Hanau mit den Bauarbeiten noch während des laufenden Hauptsacheverfahrens.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rottenplaces.de/main/mittelbuchen-nordwest-baufeldvorbereitung-34818/ Mittelbuchen-Nordwest: Baufeldvorbereitung – Rottenplaces.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2019 wurde in Mittelbuchen die Verwaltungsstelle der Stadt Hanau geschlossen. Dies ist in der Bevölkerung auf Kritik gestoßen; da sich die Stadt Hanau allerdings vehement gegen eine Wiedereröffnung wehrte, hat der Ortsbeirat  das zuständige [[Regierungsbezirk Darmstadt|Regierungspräsidium]] eingeschaltet, welches die Stadt schließlich in ihrer Entscheidung bestätigte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.op-online.de/region/hanau/hanau-ortsbeirat-mittelbuchen-nennt-schliessung-des-stadtteilladens-vertragswidrig-91270133.html |titel=Ortsbeirat Mittelbuchen nennt Schließung des Stadtteilladens vertragswidrig |sprache=de |abruf=2022-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerstruktur 2011&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Mittelbuchen 3552 Einwohner. Darunter waren 225 (6,3 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 603 Einwohner unter 18 Jahren, 1476 zwischen 18 und 49, 804 zwischen 50 und 64 und 669 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einwohner lebten in 1560 Haushalten. Davon waren 441 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 465 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 501 Paare mit Kindern, sowie 129 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 24 [[Wohngemeinschaft]]en. In 291 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 1071 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerentwicklung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1544: 117 Mann&lt;br /&gt;
* 1587: {{0}}86 wehrhafte Männer&lt;br /&gt;
* 1632: {{0}}52 Haushaltungen&amp;lt;ref&amp;gt;In den Jahren 1632, 1707 und 1754 wurde in der Grafschaft Hanau die Zahl der Einwohner ermittelt. Die Zahlen sind hier wiedergegeben nach Erhard Bus: &amp;#039;&amp;#039;Die Folgen des großen Krieges – der Westen der Grafschaft Hanau-Münzenberg nach dem Westfälischen Frieden&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hanauer Geschichtsverein 1844]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Dreißigjährige Krieg in Hanau und Umgebung&amp;#039;&amp;#039; = Hanauer Geschichtsblätter&amp;amp;nbsp;45 (2011), {{Falsche ISBN|978-3-935395-15-9}}, S.&amp;amp;nbsp;277–320 (289&amp;amp;nbsp;ff.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1707: {{0}}65 Familien&lt;br /&gt;
* 1753: {{0}}94 Haushaltungen mit 411 Personen&lt;br /&gt;
* 1812: 100 Feuerstellen, 518 Seelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Mittelbuchen|width=450|float=none|maxEinwohner=4000&lt;br /&gt;
|604|621|622|686|665|725|756|754|827|874|1003|1110|1208|1310|1542|1619|1563|1592|1717&lt;br /&gt;
|vor1834=(1812,518)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,1860)(1980,-1)(1990,-1)(2000,3087)(2005,3333)(2011,3531)(2015,3787)(2018,3934)(2021,4193)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; 1644,1686:&amp;lt;ref&amp;gt;Sauer: &amp;#039;&amp;#039;1200 Jahre&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;72.&amp;lt;/ref&amp;gt; nach 1970:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hanau.de/mam/cms01/rathaus/statistik/hu_2011.pdf#page=5 |titel=Hanauer Zahlen im Jahr 2011 |abruf=2018-12-24 |format=PDF; 533 kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Historische Religionszugehörigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || {{0}}816 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 98,67 %), 11 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 1,33 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 1389 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 87,25 %), 169 katholische (= 10,62 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Am 31. August 1965 wurde der Gemeinde Mittelbuchen im [[Landkreis Hanau]], [[Regierungsbezirk Wiesbaden]], ein Wappen mit folgender [[Blasonierung]] verliehen: &amp;#039;&amp;#039;In Gold eine grüne Buche zwischen den schwarzen Buchstaben M und B.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Mittelbuchen, Landkreis Hanau |fundstelle=Punkt 910 |nr=38 |jahr=1965 |datum=1965-08-31 |seite=2 |seiten=1102 |kbytes=1810}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
In Mittelbuchen sind rund 24 Vereine aktiv und als Mitglied in der &amp;#039;&amp;#039;Vereinsgemeinschaft Mittelbuchen e. V.&amp;#039;&amp;#039; organisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mittelbuchen-online.de/vereinsgemeinschaft.htm |titel=Mittelbuchen-Online - alles über den Hanauer Stadtteil. |abruf=2023-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Vereine haben eigene Vereinsheime; daneben stehen allen Vereinen die Mehrzweckhalle und das Heinrich-Fischer-Haus, welche beide im Besitz der Stadt Hanau sind, zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Mehrere Vereine bemühen sich um Veranstaltungen in Mittelbuchen. So hält beispielsweise der ortsansässige Karnevalsverein seit 1983 einmal jährlich seine Karnevalskampagne ab. Einmal jährlich gibt es auch das sogenannte Dorfbrunnenfest sowie den Weihnachtsmarkt, welche beide jeweils von der Vereinsgemeinschaft organisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Mittelbuchen gibt es keine Schule. Mittelbuchener Grundschüler besuchen die für beide Stadtteile gemeinsam betriebene Büchertalschule an der Gemarkungsgrenze zwischen Mittelbuchen und Maintal-Wachenbuchen. Weiterführende Schulen sind in Hanau und Bruchköbel vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Östlich von Mittelbuchen verläuft die [[Bundesstraße 45]]. Straßenverbindungen existieren nach Hanau und den umliegenden Städten und Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Hanauer Straßenbahn]] bedient Mittelbuchen mit Bussen der Linie 9. Weiterhin durchqueren die Regionalbuslinien MKK-30 und 31 den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Jüngling]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Altertum zum Mittelalter. bucha marca 798–1998 iubilans&amp;#039;&amp;#039;. In: Festschrift 1998, S. 10–39.&lt;br /&gt;
* Tim Kerig: &amp;#039;&amp;#039;Hanau-Mittelbuchen. Siedlung und Erdwerk der bandkeramischen Kultur. Materialvorlage – Chronologie – Versuch einer handlungstheoretischen Interpretation&amp;#039;&amp;#039;. Universitätsforschungen zur Prähistorischen Archäologie 156. Bonn 2008.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Reimer (Archivar)|Heinrich Reimer]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Kurhessen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen und Waldeck&amp;#039;&amp;#039; 14, {{ISSN|0342-2291}}). Elwert, Marburg 1926, S. 72 f. (Unveränderter Neudruck. ebenda 1974, ISBN 3-7708-0509-7).&lt;br /&gt;
* Eugen Heinz Sauer: &amp;#039;&amp;#039;Büchertalgeschichten : Festbuch zur 1200-Jahr-Feier der Stadtteile Hanau-Mittelbuchen und Maintal-Wachenbuchen&amp;#039;&amp;#039;. 1997&lt;br /&gt;
* Eugen Heinz Sauer: &amp;#039;&amp;#039;Zwölfhundert Jahre Mittelbuchen. Eine Chronik von Mittelbuchen von den frühesten Anfängen bis zu seiner Eingemeindung in die Stadt Hanau&amp;#039;&amp;#039;. Hanau 1979.&lt;br /&gt;
* Ernst Gimplinger: „Flurnamen in Mittelbuchen in Vergangenheit und Gegenwart“. Hanau 2011&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=11632046X| GND=4359000-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.hanau.de/lih/portrait/stadtteile/mibu/index.html |titel=Stadtteil Mittelbuchen |werk=Internetauftritt |hrsg=Stadt Hanau |abruf-verborgen=1 |zugriff=2018-08}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.mittelbuchen-online.de |titel=Mittelbuchen online |titelerg=Ortsgeschichte, Infos |werk=www.mittelbuchen-online.de | hrsg=Private &amp;#039;&amp;#039;Website&amp;#039;&amp;#039; |abruf-verborgen=1 |zugriff=2018-05-30}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=435014050|titel=Mittelbuchen, Main-Kinzig-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=435014050|titel=Mittelbuchen, Main-Kinzig-Kreis| datum=2018-05-09}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=32 |seiten=28 und 82 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2022-03 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210711150906/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=32 |archiv-datum=2021-07-11 |offline=ja |archiv-bot=2022-12-16 16:25:10 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile in Hanau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4359000-7}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Hanau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Main-Kinzig-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 798]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nichu42</name></author>
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