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	<title>Mittelbergferner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T14:37:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mittelbergferner&amp;diff=965268&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kuhni74: /* Erschließung als Skigebiet Pitztal Gletscher */Verlinkung verbessert</title>
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		<updated>2026-01-28T22:02:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Erschließung als Skigebiet Pitztal Gletscher: &lt;/span&gt;Verlinkung verbessert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gletscher&lt;br /&gt;
| NAME               = &lt;br /&gt;
| BILD               = Wildspitze.JPG&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG   = Die weiten Gletscherflächern des Mittelbergferners, unterhalb der Wildspitze&lt;br /&gt;
| LAGE               = [[Tirol (Bundesland)|Tirol]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
| GEBIRGE            = [[Ötztaler Alpen]]&lt;br /&gt;
| TYP                = [[Talgletscher]]&lt;br /&gt;
| LÄNGE              = 6&lt;br /&gt;
| LÄNGE-ANMERKUNG    = &amp;lt;ref name=&amp;quot;swisseduc.ch&amp;quot;&amp;gt;[http://www.swisseduc.ch/glaciers/alps/mittelbergferner/index-de.html &amp;#039;&amp;#039;Mittelbergferner und Brunnenkogelferner&amp;#039;&amp;#039;.] swisseduc.ch, Glaciers online.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| FLÄCHE             = 9.9&lt;br /&gt;
| FLÄCHE-ANMERKUNG   = (1999)&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatTirol&amp;quot;&amp;gt;[https://www.tirol.gv.at/statistik-budget/statistik/statistisches-handbuch/ Statistisches Handbuch des Landes Tirol 2009.] S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| EXPOSITION         = Nährgebiet: Nordost; Zehrgebiet: Nord&lt;br /&gt;
| HÖHE-MAX           = 3570&lt;br /&gt;
| HÖHE-MIN           = 2250&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG         = AT&lt;br /&gt;
| HÖHE-ANMERKUNG     = (1975)&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoGDB&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Fluctuations of Glaciers Database.&amp;#039;&amp;#039; World Glacier Monitoring Service (WGMS), Zurich 2012; [[doi:10.5904/wgms-fog-2012-11]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| NEIGUNG            = &lt;br /&gt;
| NEIGUNG-ANMERKUNG  = &lt;br /&gt;
| BREITE             = &lt;br /&gt;
| BREITE-MAX         = &lt;br /&gt;
| BREITE-ANMERKUNG   = &lt;br /&gt;
| DICKE              = &lt;br /&gt;
| DICKE-MAX          = &lt;br /&gt;
| DICKE-ANMERKUNG    = &lt;br /&gt;
| VOLUMEN            = &lt;br /&gt;
| VOLUMEN-TOLERANZ   = &lt;br /&gt;
| VOLUMEN-ANMERKUNG  = &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD        = 46/55/05/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD         = 10/53/41/E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO         = AT-7&lt;br /&gt;
| ENTWÄSSERUNG       = [[Pitze]] → [[Inn]] → [[Donau]]&lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN     = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:MittelbergfernerFromS.jpg|mini|Lage der Gletscherzunge im Jahre 1999]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mittelbergferner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist nach dem [[Gepatschferner]] der zweitgrößte [[Gletscher]] [[Tirol (Bundesland)|Tirols]] und liegt in den [[Ötztaler Alpen]], am Talende des [[Pitztal]]s. Der Mittelbergferner erstreckt sich derzeit über eine Fläche von 9,9&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatTirol&amp;quot; /&amp;gt; Wie für die meisten Alpengletscher lässt sich dabei auch für den Mittelbergferner durch die [[globale Erwärmung]] in den vergangenen Jahrzehnten ein deutlicher [[Gletscherschwund]] verzeichnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Pötter: &amp;#039;&amp;#039;Gletscher in Tirol: Graugesichtiger Nacktmull&amp;#039;&amp;#039;.  In: &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039;, 14. August 2020; [https://taz.de/Gletscher-in-Tirol/!5707164/ taz.de] abgerufen am 17. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Form ==&lt;br /&gt;
Der Mittelbergferner befindet sich südlich dem Talende des Pitztals. Er liegt am Nordrand des [[Alpenhauptkamm]]s inmitten der [[Ötztaler Alpen]], nur wenig nordöstlich der  [[Wildspitze]], Nordtirols höchstem Berg.&lt;br /&gt;
Die höchsten Gipfel in der Umrahmung des Mittelbergferner sind der [[Hinterer Brunnenkogel (Ötztaler Alpen)|Hintere Brunnenkogel]] ({{Höhe|3440}}), der [[Schuchtkogel]] ({{Höhe|3472}}), der [[Weißer Kogel|Weiße Kogel]] ({{Höhe|3409}}), der [[Mutkogel]] ({{Höhe|3309}}) und der [[Linker Fernerkogel|Linke Fernerkogel]] ({{Höhe|3277}}). Inmitten des Mittelbergferners liegt der [[Rechter Fernerkogel|Rechte Fernerkogel]] ({{Höhe|3300}}), der den Gletscher mit seinem südwestlich zum Schuchtkogel ziehenden Grat in zwei Hälften teilt.&lt;br /&gt;
Die [[Gletscherzunge|Zunge]] des Mittelbergferners fließt Richtung Norden in Richtung des Pitztals, hieraus entspringt die [[Pitze]], der namensgebende Bach des Pitztals. Ein Großteil des Schmelzwassers des Mittelbergferners wird seit 1964 in einem 10 Kilometer langen, unterirdischen Stollen bis zum [[Gepatschspeicher|Gepatsch-Stausee]] transportiert und speist dort auch die Anlagen des Kaunertalkraftwerks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Obwohl der Mittelbergferner zu den flächengrößten Gletschern der [[Ostalpen]] zählt, wird er wie die anderen Pitztaler Gletscher erst sehr spät in der Literatur erwähnt, insbesondere im Vergleich zu den benachbarten [[Ötztal]]er Gletschern, wie beispielsweise dem [[Vernagtferner]]. Sicher aber haben auch die Bewohner des Pitztals die Veränderungen am Gletscher und insbesondere die bedrohlichen Vorstöße genau beobachtet. Davon zeugt eine noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts übliche Gletscherprozession zum Mittelbergferner, durch die drohendes Unheil abgewendet werden sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Gattermayr: &amp;#039;&amp;#039;Die Gletscher des inneren Pitztal&amp;#039;&amp;#039;. In: B. und E. Pinzer: &amp;#039;&amp;#039;Pitztal.&amp;#039;&amp;#039; Edition Löwenzahn, Innsbruck 2000, ISBN 3-7066-2204-1, S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Zeit des weitesten Vorstoßes um [[1855]], als die Zunge des Gletschers in einer Höhe von {{Höhe|1795}} endete, nur 750 Meter taleinwärts von [[St. Leonhard im PitztalPlangeross|Mittelberg]], wurde hierzu in den Gletscher eine Kanzel eingehauen, von der herab der Geistliche die Bitte zu den vor dem Gletscher knienden Pilgern sprach. Diese Handlung hat nach den Angaben der damaligen Pilger der Maler [[Hans Beat Wieland]] in München in einem Bild festgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit den sich periodisch ereignenden Ausbrüchen des sich bei der [[Braunschweiger Hütte]] bildenden Eissees und den dadurch verursachten Überschwemmungen machte sich der Mittelbergferner bei den Einheimischen nicht gerade beliebt, auch wenn die Folgen dieser [[Gletscherlauf|Eisseeausbrüche]] nicht mit denen im Ötztal vergleichbar waren. Jedoch wussten die Einheimischen auch die Vorzüge der Nähe des Gletschers zu ihren Höfen zu nutzen, denn das Gletschertor wurde als Kühlkammer für das geschlachtete Vieh benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;B. und E. Pinzer: &amp;#039;&amp;#039;Pitztal.&amp;#039;&amp;#039; Edition Löwenzahn, Innsbruck 2000, ISBN 3-7066-2204-1, S. 175.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erschließung als Skigebiet Pitztal Gletscher ==&lt;br /&gt;
Die Erschließung des Mittelbergferners als [[Skigebiet]] begann im Jahr 1983 mit der Inbetriebnahme der [[Pitztaler Gletscherbahn]]. Von der Bergstation der Pitztaler Gletscherbahn auf einer Höhe von {{Höhe|2860}} standen den Skiläufern zwischen dem Brunnenkogel und dem Mittelbergjoch fünf weitere Aufstiegshilfen zur Verfügung, die bis auf den Gipfel des [[Hinterer Brunnenkogel (Ötztaler Alpen)|Hinteren Brunnenkogel]] ({{Höhe|3440}}) hinaufreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bildet das &amp;#039;&amp;#039;Skigebiet Pitztal Gletscher&amp;#039;&amp;#039; mit dem &amp;#039;&amp;#039;[[Rifflsee#Skigebiet|Skigebiet Rifflsee]]&amp;#039;&amp;#039; einen Verbund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit ist eine erhebliche Ausdehnung des Skigebiets geplant und teilweise schon umgesetzt. Diese Erweiterungsmaßnahmen werden als Sicherheitskonzept bezeichnet, das in drei Stufen umgesetzt werden soll.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.pitztaler-gletscher.at/aboutus/aktuelle_projekte.htm |text=Aktuelle Projekte. |wayback=20070428145818 |archiv-bot=2019-05-02 01:09:00 InternetArchiveBot}} Pitztaler Gletscherbahn.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006 wurde nach sechs Jahren heftigen Auseinandersetzungen und zahlreichen negativen Bescheiden doch noch das umstrittene Projekt einer Talabfahrt durch das Grießtal bis zur Gletscherzunge in die Tat umgesetzt. Diese Abfahrt wurde zunächst illegal errichtet, aber nachträglich als Notweg genehmigt und soll eine Möglichkeit der Evakuierung des Skigebiets bei Ausfall der Gletscherbahn gewährleisten. Die dritte Stufe dieses sogenannten Sicherheitskonzepts beinhaltet mit dem Bau eines „oberirdischen Zubringersystems“ eine Seilbahn von Mittelberg auf den [[Linker Fernerkogel|Linken Fernerkogel]]. Im Zuge dieser Maßnahme sollen einige weitere Pisten erschlossen und auch der Hangende Ferner und der Karlesferner einbezogen werden, zudem ist ein Zusammenschluss mit dem Ötztaler Skigebiet auf dem [[Rettenbachferner]] vorgesehen. Diese Projekte sind äußerst umstritten, dagegen sprechen sich vor allem der [[Österreichischer Alpenverein|Alpenverein]] und Umweltschutzverbände aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.alpenverein.or.at/naturschutz/Alpine_Raumordnung/Skierschliessungsprojekte/0010_st_leonhhard.shtml |text=7. St. Leonhard / Pitztal-Erschließung. |wayback=20070110182912 |archiv-bot=2019-05-02 01:09:00 InternetArchiveBot}} Österreichischer Alpenverein, Fachabteilung Raumplanung/Naturschutz.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2018 wurden 8.500 Kubikmeter Fels ohne Genehmigung beiseite geräumt und abgesprengt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kurier.at/chronik/oesterreich/ganzen-bergkamm-vom-gletscher-gekippt/400333818 Ganzen Bergkamm vom Gletscher gekippt.] Kurier, 24. November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* B. und E. Pinzer: &amp;#039;&amp;#039;Pitztal.&amp;#039;&amp;#039; Edition Löwenzahn, Innsbruck 2000, ISBN 3-7066-2204-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gletscher in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gletscher in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gletscher in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Inn|GMittelbergferner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ötztaler Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (St. Leonhard im Pitztal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wintersportgebiet in Tirol]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kuhni74</name></author>
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