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	<title>Mitte-links - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-03-17T10:27:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;dafür kein HTML (ID 11)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mitte-links&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezieht sich auf die [[Politik|politische]] Verortung politischer Inhalte oder politischer Akteure ([[Bündnis|Bündnisse]], [[Politische Partei|Parteien]], [[Einzelperson|Einzelpersonen]], [[Gruppendynamik|Gruppen]]). Diese Verortung basiert dabei auf der Annahme, dass die politischen Akteure in ein Links-rechts-[[Politisches Spektrum|Spektrum]] eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Mitte-links&amp;#039;&amp;#039; kann dabei zum einen die Verortung eines einzelnen Akteurs in diesem Spektrum bezeichnen. Zum anderen kann &amp;#039;&amp;#039;Mitte-links&amp;#039;&amp;#039; auch ein Bündnis von Akteuren bezeichnen, die verschiedenen Positionen in dem Spektrum zugeordnet werden. Im zweiten Fall ist &amp;#039;&amp;#039;Mitte-links&amp;#039;&amp;#039; die Kurzbezeichnung für eine politische Kooperation von zwei oder mehr [[Parlamentspartei]]en aus der „[[Politische Mitte|Mitte]]“ und dem „[[Politische Linke|linken]]“ Teil des [[Parteienspektrum]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Mitte-links“ als Bezeichnung für Bündnisse ==&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen erfolgt die Kooperation zum Zweck der [[Regierungsbildung]], doch kann sie bei [[Kleinpartei]]en auch ein [[Wahlbündnis]] zur Verbesserung der Wahlchancen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Regelfall ist unter den Linksparteien mindestens eine [[Sozialdemokratie|sozialdemokratisch]] bzw. [[Sozialismus|sozialistisch]] orientierte Gruppierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob eine [[rot-grüne Koalition]] als „Mitte-links“- oder als reine „Links“-Regierung anzusehen ist, hängt von der/den dominierenden Parteien ab. Ist eine sogenannte [[Volkspartei (Parteityp)|Volkspartei]] (wie etwa die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) darunter, ist wohl ein Teil der politischen Mitte einbezogen. Doch kann ein starker [[Parteiflügel|Linksflügel]] das zu verhandelnde Regierungsprogramm mehr aus der Mitte verschieben als es die Großpartei für sich tun würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für ein Mitte-links-Bündnis auf [[Kommunalpolitik|kommunaler]] Ebene in [[Deutschland]] ist die Wahlinitiative &amp;#039;&amp;#039;Gemeinsam für [[Dresden]]&amp;#039;&amp;#039; zur Dresdner Oberbürgermeisterwahl 2015, welche sowohl von der Partei [[Die Linke]] als auch von den eher in der [[Politische Mitte|Mitte]] orientierten Parteien [[SPD]], [[Bündnis 90/Die Grünen]] und die [[Piratenpartei Deutschland|Piratenpartei]] unterstützt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Mitte-links-Bündnisse in Italien ===&lt;br /&gt;
Zu den Ländern mit häufigen Mitte-links-Bündnissen (aber auch einigen Mitte-rechts-Gruppierungen) zählt [[Italien]]. Hier waren in den letzten Jahrzehnten eine Reihe von Kooperationen und Koalitionen zu verzeichnen, die mit insgesamt etwa einem Dutzend kleinerer Parteien und in wechselnder Zusammensetzung entstanden. Ferner haben seit den 1990er-Jahren auch Bündnisse mit großteils identischen Partnern unter verschiedenen Namen firmiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== L’Ulivo (1996–2001) ====&lt;br /&gt;
Das Mitte-links-Bündnis [[L’Ulivo]] (italienisch für [[Olivenbaum]]) gewann die Parlamentswahl 1996 und regierte anschließend bis 2001. In dieser Zeit stellte der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ulivo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; drei Premierminister: [[Romano Prodi]] bis zu seiner verlorenen Vertrauensabstimmung im Oktober 1998, danach [[Massimo D’Alema]] und schließlich [[Giuliano Amato]]. Nach 2001 stand das Parteienbündnis in Opposition zur [[Mitte-rechts]]-Regierung von [[Silvio Berlusconi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Olivenbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vereinigte folgende Parteien:&lt;br /&gt;
* [[Democratici di Sinistra]] (DS, Linksdemokraten)&lt;br /&gt;
* [[La Margherita – Democrazia è Libertà]] (Margherita)&lt;br /&gt;
* [[Federazione dei Verdi]] (Föderation der Grünen)&lt;br /&gt;
* [[Socialisti Democratici Italiani]] (SDI)&lt;br /&gt;
* [[Popolari UDEUR|Popolari-Unione Democratici per l’Europa]] (Popolari-UDEUR)&lt;br /&gt;
* [[Partito dei Comunisti Italiani]] (PdCI)&lt;br /&gt;
* und drei kleinere Gruppierungen.&lt;br /&gt;
Sie traten unter der Scheinliste [[Paese Nuovo]] (Neues Land) zur Parlamentswahl 2001 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== L’Unione (2005–2008) ====&lt;br /&gt;
Das Mitte-links-Bündnis erweiterte sich für 13 [[Italienische Regionen|Regionalwahlen]] Anfang April 2005 um die [[Kommunisten]] –&amp;amp;nbsp;den [[Partito della Rifondazione Comunista]] („Rifondazione“)&amp;amp;nbsp;– und nannte sich nun &amp;#039;&amp;#039;[[L’Unione]]&amp;#039;&amp;#039;. Dieses Bündnis war erfolgreich, sodass es auch bei den [[Parlamentswahlen in Italien 2006|Parlamentswahlen 2006]] gegen Berlusconi antrat. In [[Vorwahl (Politik)|Vorwahlen]] wurde der frühere Ministerpräsident [[Romano Prodi]] zum Spitzenkandidaten bestimmt und gewann die Wahlen hauchdünn mit 0,06 Prozent Stimmenvorsprung. Ohne gemeinsame [[Wahlliste]]n wäre dies vermutlich nicht gelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Oktober 2007 schlossen sich die [[Democratici di Sinistra]] und [[La Margherita]] zur Demokratischen Partei ([[Partito Democratico]]) zusammen, die ebenfalls dem Mitte-links-Spektrum zugeordnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wahlbündnis L’Unione wurde im Hinblick auf die vorgezogenen Parlamentswahlen 2008 aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Frühere Mitte-links-Bündnisse in Italien ====&lt;br /&gt;
Jahrzehntelang regierte in Italien eine Mitte-links-Koalition unter Führung der [[Democrazia Cristiana]] (DC). Sie war allerdings wiederholt vom Zerfall und ungeplanten [[Neuwahlen]] bedroht, weil insbesondere den Sozialisten (beispielsweise unter [[Bettino Craxi]]) die Dominanz der Christdemokraten zu stark war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Democrazia Cristiana&amp;#039;&amp;#039; ging wechselnde Koalitionen von bis zu fünf Parteien ein und tendierte je nach Koalitionspartnern und vorherrschenden DC-Flügeln etwas nach links oder rechts. Die vier Koalitionspartner der DC waren die [[Partito Socialista Italiano|Sozialisten]] (PSI), die [[Partito Socialista Democratico Italiano|Sozialdemokraten]] (PSDI), die [[Partito Repubblicano Italiano|Republikaner]] (PRI) und die [[Partito Liberale Italiano|Liberalen]] (PLI). In den 1980ern wurde diese Fünferkoaltion als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Pentapartito]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1992 die Mailänder Staatsanwaltschaft nachwies, dass mehrere Spitzenpolitiker der DC und der PSI in Korruptionsfälle verstrickt waren (siehe [[Mani Pulite]]), geriet die DC in eine schwere Krise und das [[Parteienspektrum]] ordnete sich völlig neu. Die DC wurde 1994 wieder auf [[Partito Popolare Italiano (1994)|Partito Popolare Italiano]] (PPI) umbenannt –&amp;amp;nbsp;wie zur Gründung 1942&amp;amp;nbsp;– und zwei größere Gruppen spalteten sich von ihr ab:&lt;br /&gt;
* Das [[konservative]]re Lager bildete die CCD ([[Centro Cristiano Democratico]]),&lt;br /&gt;
* ein linker Flügel der PPI gründete die CS ([[Cristiano Sociali]]), die im Bündnis der Linksdemokraten ([[Democratici di Sinistra]]) aufgingen.&lt;br /&gt;
* Aus der PPI und anderen gemäßigten Gruppen ging wiederum [[La Margherita]] hervor, die für sich allein schon eine Art Mitte-links-Gruppierung darstellte: Sie ist in der [[Partito Democratico]] aufgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haupterbe der christdemokratischen Tradition ist heute die UDC ([[Unione di Centro]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialliberales Wahlbündnis in Österreich ===&lt;br /&gt;
Zur [[Nationalratswahl in Österreich 2006|Nationalratswahl 2006]] haben die [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] und das [[Liberales Forum|LiF]] ein Wahlbündnis geschlossen. Der LiF-Chef erhielt einen Fixplatz auf der SPÖ-Liste, dafür warben prominente LiF-Mitglieder (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Karin Resetarits]] und [[Heide Schmidt]]) für die Wahl der SPÖ. Innerparteilich stieß dies jedoch teilweise auf Ablehnung. Dennoch gingen die beiden Parteien laut dem amtlichen Endergebnis aus der Wahl als Wahlsieger heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Mitte-links“ als Begriff zur Verortung einzelner politischer Akteure ==&lt;br /&gt;
Insbesondere in der medialen Berichterstattung zum politischen Prozess in anderen Staaten wird der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Mitte-links&amp;#039;&amp;#039; verwendet, um den Lesern die Einordnung der politischen Parteien zu vereinfachen. Der Begriff wird insbesondere zur Beschreibung von Parteiensystemen verwendet, in denen die Programmatik mehrerer relevanter Parteien als &amp;#039;&amp;#039;links&amp;#039;&amp;#039; aufgefasst wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stern.de/politik/ausland/westerwelles-warnung-tunesien-darf-nicht-zu-zweitem-aegypten-werden-3907698.html |titel=Tunesien darf nicht zu zweitem Ägypten werden |werk=[[Stern (Zeitschrift)|stern.de]] |datum=2013-08-15 |abruf=2024-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Analog zum Gebrauch im Deutschen existieren in anderen europäischen Ländern Formulierungen wie &amp;#039;&amp;#039;centre gauche&amp;#039;&amp;#039; (französisch) und &amp;#039;&amp;#039;center-left&amp;#039;&amp;#039; (englisch). Bei der Beschreibung des deutschen Parteiensystems durch französisch- oder englischsprachige Medien werden diese Begriffe häufig zur politischen Einordnung der SPD verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Philip Oltermann |url=https://www.theguardian.com/world/2013/sep/20/germany-spd-coalition |titel=Germany&amp;#039;s centre-left SPD scents return to coalition rule {{!}} Germany |werk=[[The Guardian|theguardian.com]] |datum=2013-09-20 |sprache=en |abruf=2024-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Laurence Girard |url=https://www.lemonde.fr/europe/article/2013/09/09/a-15-jours-du-vote-cdu-et-spd-traquent-les-indecis_3473225_3214.html |titel=A quinze jours du vote, CDU et SPD traquent les indécis |werk=lemonde.fr |datum=2013-09-09 |sprache=fr |abruf=2024-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Mitte-rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.politik-lexikon.at/links-rechts/ &amp;#039;&amp;#039;Links/Rechts&amp;#039;&amp;#039; im Politik-Lexikon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mittelinks}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Ideologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Legislative]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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