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	<title>Mittaggüpfi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T15:36:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mittagg%C3%BCpfi&amp;diff=814506&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bruno Wulfilo am 13. Januar 2024 um 16:08 Uhr</title>
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		<updated>2024-01-13T16:08:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|BILD=Mittagguepfi.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Mittaggüpfi (rechter Gipfel) und [[Stäfeliflue]] (linker Gipfel), vorne Oberalp mit ehemaligem [[Pilatussee]]&lt;br /&gt;
|HÖHE=1916.6&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=CH&lt;br /&gt;
|LAGE=Kantonsgrenze [[Kanton Luzern]] / [[Kanton Obwalden]], [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=[[Pilatus (Berg)|Pilatusmassiv]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=46/58/18/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=8/11/15/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=CH-LU/CH-OW&lt;br /&gt;
|DOMINANZ=1.9&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE=1917-1763&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG=[[Stäfeliflue]]&lt;br /&gt;
|SCHARTE=Wängengrat&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mittaggüpfi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1916.6|CH|link=true}}, auch &amp;#039;&amp;#039;Gnepf- oder Gnapfstein&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Gipfel des [[Pilatus (Berg)|Pilatusmassivs]] der [[Zentralschweizer Voralpen]] bzw. der [[Luzerner Voralpen]] auf der [[Kanton (Schweiz)|Kantonsgrenze]] zwischen [[Kanton Obwalden|Obwalden]] und [[Kanton Luzern|Luzern]], [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erreichbarkeit ==&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Mittaggüpfi&amp;#039;&amp;#039; ist sowohl von Südost ([[Lütoldsmatt]], 2½ Stunden), von Nordwest (Stäfeli, 1½ Stunden) als auch von Nordost ([[Eigenthal]], ca. 2½ Stunden) gut erreichbar. Zudem stellt der Gipfel eine zentrale Station der beliebten Gratwanderung von [[Pilatus (Berg)|Pilatus Kulm]] zu [[Stäfeliflue]] und [[Risetestock]] dar. Da man sich auf diesem Höhenweg meistens auf der Grathöhe befindet, ergeben sich zahlreiche Tiefblicke und eine umfassende Sicht ins Schweizer [[Mittelland (Schweiz)|Mittelland]] und in die [[Alpen]]. Im Winter wird die Besteigung des relativ weit zurückversetzten Gipfels in der Pilatuskette oft mit dem Besuch des [[Widderfeld (Pilatus)|Widderfeld]]s verbunden (Aufstieg von [[Alpnach]] bzw. Lütoldsmatt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Mittaggüpfi&amp;#039;&amp;#039; dürfte im Bereich des [[Eigental]]s entstanden sein. Hier fungiert der Gipfel als [[Mittagspunkt]], d.&amp;amp;nbsp;h., er bezeichnet die Mitte des Tagesablaufes, die Zeit des Mittagsmahles und die Himmelsrichtung Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher hiess das &amp;#039;&amp;#039;Mittaggüpfi&amp;#039;&amp;#039; Oberalpgupf oder Gnepfenstein. Auf der Bergkuppe soll sich ein sogenannter Gnappstein (&amp;#039;&amp;#039;pierre branlante&amp;#039;&amp;#039;) befunden haben (gnepfender, gnappender, schaukelnder Stein). Dies wird teilweise auch mit einem keltischen Bergkultus in Verbindung gebracht. Ein Blitz soll nach der Überlieferung die Steintafel gespalten haben und liess sie in den Abgrund stürzen. Als das [[Christentum]] in der Region Einzug hielt, hatte die Priesterschaft viel gegen die nicht weichen wollenden heidnischen [[Brauch|Bräuche]] zu kämpfen. Es wird vermutet, dass sie die [[Sage]] von [[Pontius Pilatus]] mit dem unheilgebärenden [[Pilatussee]] in Verbindung brachten, um die [[Stätte]] zu einem streng zu meidenden Ort zu machen. Bis ins Jahre [[1594]] war der Besuch des Pilatussees und des &amp;#039;&amp;#039;Mittaggüpfis&amp;#039;&amp;#039; von der Obrigkeit verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Deutung sieht im Wort „Gnepf, Gnäpf“ ein Vorgänger von „Napf“. So gleichen die [[Kegel (Geometrie)|Kegelformen]] des „Gnäpf(stein)“ und des nahe gelegenen Berges [[Napf (Berg)|Napf]] beide dem hölzernen Trichter (= Napf), den die [[Senn|Alpsennen]] beim [[Alpsegen|Betruf]] als [[Sprachrohr|Megafon]] benützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Das Mittaggüpfi zeigt an seinem Nordabhang von der subalpinen [[Flysch]]zone (Bereich Trochemattsattel) ausgehend eine einfache Schichtfolge, welche nach der Härte des Gesteins treppenartig gegliedert ist. Der [[Valanginium|Valangienkalk]], hier als ältestes Schichtglied, ruht mit scharfer Überschiebung auf dem Flysch. Darüber folgt die einfache Schichtfolge ([[Kieselkalk]], [[Drusbergschichten]], [[Schrattenkalk]], [[Eozän]]bildungen), welche nach Osten weiter bis zum [[Klimsenhorn]] streicht. Der Gipfelbereich wird durch den [[Hohgantsandstein]] (Eozän) aufgebaut. Die Schichtfolge fällt Richtung Süden relativ flach ein und zeigt leichte Verfaltungen, z.&amp;amp;nbsp;T verknüpft mit Brüchen. Aus der südlichsten Falte (Längenschwandgrat: Hohgantsandstein) geht Richtung Osten die Südkette des [[Pilatus (Berg)|Pilatusmassivs]] (Matthorngewölbe) hervor. Südlich anschliessend legt sich auf die Stadtschiefer schliesslich die mächtige Schlierenflyschmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Mittaggüpfi.jpg|thumb|Blick vom Mittaggüpfi Richtung Rothenburg, links Sempachersee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* A. Buxtorf: &amp;#039;&amp;#039;Geologie des Pilatus, Vortrag gehalten an der 105. Jahresversammlung der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft in Luzern am 1. Oktober 1924&amp;#039;&amp;#039;, Buchdruckerei Büchler &amp;amp; Co., Bern 1924&lt;br /&gt;
* Alfred Helfenstein: &amp;#039;&amp;#039;Das Namensgut des Pilatusgebietes&amp;#039;&amp;#039;, Keller &amp;amp; Co AG, Luzern 1982, ISBN 3-85766-004-X&lt;br /&gt;
* [[Hugo Nünlist]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Pilatus und seine Geheimnisse&amp;#039;&amp;#039;, Sauerländer und Co, Aarau o.&amp;amp;nbsp;J.&lt;br /&gt;
* Bernhard Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Pilatus – der weltbekannte Berg in der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, Alpnachstad 1949&lt;br /&gt;
* Hans Pfister: &amp;#039;&amp;#039;Pilatus, Sagen und Geschichten&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Eugen Haag, Luzern 1991&lt;br /&gt;
* Peter Xaver Weber: &amp;#039;&amp;#039;Der Pilatus und seine Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Eugen Haag, Luzern 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1049899628|VIAF=308189204}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mittaggupfi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pilatus (Bergmassiv)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Luzerner Voralpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Kanton Luzern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Kanton Obwalden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarzenberg LU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alpnach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bruno Wulfilo</name></author>
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