<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mitschdorf</id>
	<title>Mitschdorf - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mitschdorf"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mitschdorf&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T14:45:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mitschdorf&amp;diff=1165596&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Korrektur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mitschdorf&amp;diff=1165596&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-11-28T21:46:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrektur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomhameau=Mitschdorf&lt;br /&gt;
|commune=[[Gœrsdorf]]&lt;br /&gt;
|armoiries=&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Haguenau-Wissembourg|Haguenau-Wissembourg]]&lt;br /&gt;
|datefusion=1973&lt;br /&gt;
|status=&lt;br /&gt;
|insee=&lt;br /&gt;
|cp=67360&lt;br /&gt;
|longitude=7.781677&lt;br /&gt;
|latitude=48.955063&lt;br /&gt;
|alt mini=&lt;br /&gt;
|alt maxi=&lt;br /&gt;
|km²=&lt;br /&gt;
|image=&lt;br /&gt;
|image-desc=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mitschdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (historisch auch: &amp;#039;&amp;#039;Mitzingsdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Eyer, S. 231, Anm. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein [[Straßendorf]] und seit 1973 ein [[Ortsteil]] der [[Frankreich|französischen]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] [[Gœrsdorf]] im [[Département]] [[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Elsass]]). Der Ort liegt an der [[Route départementale]] D 677 von [[Wœrth]] nach [[Preuschdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Mitschdorf war ein [[Lehenswesen|Lehen]] des [[Bistum Straßburg|Bischofs von Straßburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Eyer, S. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt; an die [[Herrschaft Lichtenberg|Herren von Lichtenberg]]. In deren Herrschaft Lichtenberg war es dem [[Amt Wörth]] zugeordnet,&amp;lt;ref&amp;gt;Eyer, S. 238.&amp;lt;/ref&amp;gt; das im 13. Jahrhundert entstanden war. Um 1330 kam es zu einer ersten Landesteilung zwischen [[Johann II. von Lichtenberg]], aus der älteren Linie des Hauses, und [[Ludwig III. von Lichtenberg]]. Dabei fiel Mitschdorf in den Teil des Besitzes, der künftig von der älteren Linie verwaltet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Eyer, S. 78. Unklar bleibt nach dieser Angabe, ob es sich um ganz Mitschdorf oder nur die Hälfte des Ortes handelte.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als 1480 mit [[Jakob von Lichtenberg]] das letzte männliche Mitglied des Hauses verstarb, wurde das Erbe zwischen seinen beiden Nichten, [[Anna von Lichtenberg|Anna]] und Elisabeth, geteilt. Anna hatte Graf [[Philipp IV. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp IV.]] von Hanau (1514–1590) geheiratet, [[Elisabeth von Lichtenberg]] (* 1444; † 1495) [[Simon IV. Wecker]] von [[Zweibrücken-Bitsch]]. Das Amt Wörth – und damit auch Mitschdorf – kamen bei der Teilung zu Zweibrücken-Bitsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gœrsdorf rue Principale 003 2017 02 07.jpg|mini|hochkant|Die Kirche (Blick von Osten)]]&lt;br /&gt;
1570 kam es zu einem weiteren Erbfall, der das Amt Wörth zur [[Grafschaft Hanau-Lichtenberg]] brachte: Graf [[Jakob von Zweibrücken-Bitsch]] (* 1510; † 1570) und sein schon 1540 verstorbener Bruder [[Simon V. Wecker]] hinterließen nur jeweils eine Tochter als Erbin. Die Tochter des Grafen Jakob, [[Ludovica Margaretha von Zweibrücken-Bitsch|Margarethe]] (* 1540; † 1569), war mit [[Philipp V. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp V. von Hanau-Lichtenberg]] (* 1541; † 1599) verheiratet. Zu dem sich aus dieser Konstellation ergebenden Erbe zählte auch die zweite, nicht bereits durch Hanau-Lichtenberg regierte, Hälfte der ehemaligen Herrschaft Lichtenberg. Philipp V. von Hanau-Lichtenberg führte in den ererbten Gebieten sofort die [[Reformation]] durch, die wie sein übriges Herrschaftsgebiet nun [[Lutherische Kirche|lutherisch]] wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Reunionspolitik]] Frankreichs unter König [[Ludwig XIV.]] kamen das Amt Wörth und Mitschdorf unter französische Oberhoheit. Nach dem Tod des letzten Hanauer Grafen, [[Johann Reinhard III. (Hanau)|Johann Reinhard III.]], fiel das Erbe – und damit auch Mitschdorf – 1736 an den Sohn seiner einzigen Tochter, [[Charlotte von Hanau-Lichtenberg|Charlotte]], den Erbprinzen und späteren Landgrafen [[Ludwig IX. (Hessen-Darmstadt)|Ludwig (IX.)]] von [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt|Hessen-Darmstadt]]. Mit dem durch die [[Französische Revolution]] begonnenen Umbruch wurde das Amt Wörth Bestandteil Frankreichs und in den folgenden Verwaltungsreformen aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Januar 1973 wurde Mitschdorf nach Gœrsdorf eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Protestantische Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gœrsdorf rue Principale 004 2017 02 07.jpg|mini|Gotische Fresken im Turm der Kirche]]&lt;br /&gt;
Die ursprünglich den [[Heilige Drei Könige|Heiligen Drei Königen]] [[Kirchweihe|geweihte]] kleine Kirche steht im Süden des Dorfs an der [[Route départementale]] D 677, Ecke Rue Principale, inmitten eines von einer niedrigen Mauer umgebenen Friedhofs. Sie wurde 1570 dem [[Luthertum|lutherischen]] Gottesdienst geweiht. Seit dem 6. Dezember 1898 ist sie wegen der [[Gotik|gotischen]] [[Fresko|Fresken]] im Turm als [[Monument historique]] klassifiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pop.culture.gouv.fr/notice/merimee/PA00084717 Minstère de la Culture: Eglise protestante de Mitschdorf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://s3.eu-west-3.amazonaws.com/pop-phototeque/merimee/PA00084717/PA00084717.pdf Ursprüngliche Schutznotiz: PA00084717.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Kirchturm]] und das ursprüngliche [[Kirchenschiff]] stammen vermutlich aus dem 15. Jahrhundert. Ein neues Kirchenschiff wurde 1826–1827 nach Plänen des Bezirksbaumeisters Louis Martin Zégowitz von dem Bauunternehmer Jacques Muntzinger aus [[Leutenheim]] errichtet. Dabei wurde der alte Turm zu einem Turmvorbau umgestaltet und der Eingang zur Kirche, der sich zuvor im Westen befand, in die Ostwand des Turms verlegt. In der Südseite des Schiffs befindet sich eine Seitentür mit der Jahreszahl 1827 und den Initialen LST.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gœrsdorf rue Principale 008 2017 02 07.jpg|mini|links|Kircheninneres, Blick nach Westen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gœrsdorf rue Principale 011 2017 02 07.jpg|mini|Kircheninneres, Blick nach Osten]]&lt;br /&gt;
Das Kirchenschiff hat drei [[Fenster#Bogenfenster|Rundbogenfenster]] auf jeder Seite und ein [[Satteldach]], gedeckt mit [[Biberschwanz]]-[[Dachziegel]]n. Der Turm hat quadratischen Grundriss und reicht nur bis zum [[Dachfirst]] des Schiffs; lediglich sein ebenfalls mit Biberschwanz-Ziegeln gedecktes [[Zeltdach]] ragt darüber hinaus. Es ist im Norden, Osten und Süden von jeweils einer [[Dachgaube|gaubenähnlich]] überdachten und mit Klanglamellen versehenen [[Klangarkade|Schallluke]] durchbrochen. Über dem Portal an der Ostseite befindet sich ein kleines Rundbogenfenster, darüber die nur von Osten sichtbare [[Turmuhr]]. Schiff und Turm sind heute weiß [[Putz (Bauteil)|verputzt]], mit rotbrauner [[Eckstein|Eckquaderung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Altar]] und die [[Kanzel]] befinden sich im Westen, die [[Empore]] mit der [[Orgel]] ist im Osten über dem Haupteingang. Die kleine pneumatische Orgel (7 [[Register (Orgel)|Register]], ein [[Manual (Musik)|Manual]], ein [[Pedal (Orgel)|Pedal]]) wurde 1827 von Johann-Jacob Moeller aus [[Oberbronn]] gebaut. Sie wurde 1902, 1926, 1953 und 1969 leicht modifiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://inventaire-des-orgues.fr/detail/orgue-grsdorf-eglise-protestante-de-hitschdorf-fr-67160-goers-hitsch1-x/ Inventaire national des orgues: Église protestante de Mitschdorf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://decouverte.orgue.free.fr/orgues/mitschdo.htm Les orgues de la région de Woerth: Mitschdorf, Eglise des Rois mages]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3922923313}}&lt;br /&gt;
* Antoine Pfeiffer: &amp;#039;&amp;#039;Protestants d&amp;#039;Alsace et de Moselle: lieux de mémoire et de vie&amp;#039;&amp;#039;, SAEP, Ingersheim, Oberlin, Strasbourg 2006, ISBN 2-7372-0812-2, S. 87&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Église protestante de Mitschdorf (Gœrsdorf)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gœrsdorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
	</entry>
</feed>