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	<title>Mitla - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mitla&amp;diff=1103313&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-04-18T21:41:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt einen Ort in Mexiko. Den gleichnamigen Pass im Sinai beschreibt der Artikel [[Mitla-Pass]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:BestConservedBuilding-Mitla-Oaxaca-Mexico.jpg|mini|300px|Palast in Mitla mit Ornamentfeldern]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mitla&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine archäologische Stätte im [[Mexiko|mexikanischen]] Bundesstaat [[Oaxaca]], die für ihre [[präkolumbisch]]en Bauten mit einer in [[Mesoamerika]] einzigartigen Wandornamentik berühmt ist. Die [[Zapotekische Sprache|zapotekische]] Ortsbezeichnung ist &amp;#039;&amp;#039;Lyobaa&amp;#039;&amp;#039; („Bestattungsplatz“), die [[Nahuatl]]-sprechenden [[Azteken]] machten daraus &amp;#039;&amp;#039;Mictlán&amp;#039;&amp;#039; („Ort der Toten“). Die Palastanlage von Mitla gehört seit dem Jahr 2010 zum [[UNESCO-Welterbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Mitla liegt ca. 45&amp;amp;nbsp;km (Fahrtstrecke) südöstlich von [[Oaxaca de Juárez]] in einer Höhe von {{Höhe|1680}} im Ortsgebiet der Kleinstadt [[San Pablo Villa de Mitla]]. Heute ist der Ort eine moderne Zapotekenstadt und ein populäres Touristenziel für Besucher Oaxacas. Der Ort verfügt über ein kleines Museum und beherbergt einen großen Markt. Die meisten Gebäude aus vorspanischer Zeit liegen am nördlichen Ende des Ortes. Die Mehrheit der Bewohner spricht eine Variante des Zapotekischen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Präkolumbisches Mitla ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mexico.Oax.Mitla.03.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Grupo de las Columnas&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mexico.Oax.Mitla.01.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Grupo de la Iglesia&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mexico.Oax.Mitla.02.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Patio Norte&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Obwohl archäologische Hinweise darauf hindeuten, dass Mitla bereits 500&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. besiedelt war, datieren die ältesten Gebäude auf etwa 200&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr. Gebäude präkolumbischen Stils bis zur Ankunft der spanischen [[Konquistador]]en (1520) lassen sich finden. Die Stadt wurde seitdem kontinuierlich bewohnt; Teile der modernen Stadt wurden über dem vorspanischen Mitla errichtet, aber einige Gruppen des alten Adelspalastkomplexes blieben erhalten. In seiner Blütezeit hatte Mitla etwa 10.000 Einwohner und erstreckte sich entlang beider Ufer des [[Río Mitla]]. Während die Einwohnerzahl der benachbarten Stadt [[Monte Albán]] zunahm, nahm die Mitlas ab. Aus einer Wohnstadt wurde eine Stadt mit zunehmend kultischer Bedeutung, der offenbar die ersten, noch erhaltenen Gebäude dienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn der mixtekischen [[Invasion (Militär)|Invasion]] etwa ab 1000&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr. wurde ein Hügel im Westen Mitlas von einem Steinwall umgeben und mit einer [[Zitadelle]] befestigt. Mitlas Bedeutung nahm mit dem Fall Monte Albáns zu: Die südlichen Zapoteken machten aus Mitla ihre Hauptstadt, in der der [[Hohepriester]]/Priesterkönig seine Residenz unterhielt. Obwohl Mitla eine zapotekische Stadt blieb, lässt sich der mixtekische Einfluss an importierten mehrfarbigen Gefäßen und Resten zerstörter [[Freske]]n im Stil mixtekischer [[Bilderhandschrift]]en erkennen.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel, Glyn: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie der Archäologie.&amp;#039;&amp;#039; Bergisch Gladbach, 1996, ISBN 3-930656-37-X, S. 330.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1494 eroberten und plünderten die Azteken die Stadt. Als die Spanier den Ort übernahmen, sahen sie ihre Anstrengungen zur Missionierung der örtlichen Indios konterkariert durch deren ursprünglichen Glauben, der sich in alten Gebäuden, wie denen in Mitla manifestierte. Um das Problem zu kontrollieren oder zu bekämpfen, errichteten die Spanier neue Kirchen auf den Fundamenten alter Tempel, deren Baumaterial sie für die neuen Gebäude verwendeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forschungsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Eine Reihe spanischer Autoren der Kolonialära erwähnte die bestens errichteten präkolumbischen Gebäude. [[Alexander von Humboldt]] veröffentlichte im Jahr 1810 eine Beschreibung des Ortes. [[Eduard August Emil Mühlenpfordt|Eduard Mühlenpfordt]] erstellte ca. 20 Jahre später detaillierte Zeichnungen. Die Wandmalereien studierte [[Eduard Seler]].&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Seler: &amp;#039;&amp;#039;Die Wandmalereien von Mitla, eine mexikanische Bilderschrift in Fresko&amp;#039;&amp;#039;. Berlin, Asher 1895 (Neuauflage Finis Mundi 2016)&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Ausgrabungen und Reparaturen an den Gebäuden wurden im Jahr 1901 unter der Leitung von Leopoldo Batres, dem damaligen Generalinspektor der Monumente vorgenommen. Die mexikanische Regierung unternahm weitere Ausgrabungen an der Fundstelle in der Mitte der 1930er und in den frühen 1960er Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Architektur ===&lt;br /&gt;
Während in den meisten mesoamerikanischen Städten die religiösen Bauwerke im Mittelpunkt stehen, glaubt man in Mitla eine reine Palaststadt vor sich zu haben, in der sogar die Toten in unterirdischen Grabkammern beigesetzt wurden, die den Palästen nachgebildet sind. Ähnliches gilt für [[Yagul]] und [[Zaachila]], zwei Nachbarstädte Mitlas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühesten Strukturen in Mitla (aus der späten formativen und der [[Chronologie des präkolumbischen Mesoamerika|frühen klassischen Periode]]) sind [[Zapoteken|zapotekisch]], Rudimente der postklassischen Zeit, die während der [[Mixteken|mixtekischen]] Besiedlung des Ortes errichtet wurden, zeigen häufig einen interessanten Stilmix aus zapotekischen und mixtekischen Elementen. Fünf Gebäudekomplexe einschließlich der &amp;#039;&amp;#039;Grupo de las Columnas&amp;#039;&amp;#039; („Gruppe der Säulen“), eines früheren Palastes an der Ostseite, blieben erhalten. Sie bestehen jeweils aus drei großen Räumen, die um Grabmäler und einen Hof angeordnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem der Räume, der als &amp;#039;&amp;#039;Salón de las Columnas&amp;#039;&amp;#039; („Saal der Säulen“) bekannt ist, befinden sich sechs [[monolith]]ische Säulen, die einst das Dach trugen. Hier wurden auch zwei Gräber mit kreuzförmigem Grundriss entdeckt. Im Norden steht die &amp;#039;&amp;#039;Grupo de la Iglesia&amp;#039;&amp;#039; („Kirchengruppe“), ein Palast, in dessen Mitte sich die koloniale katholische Kirche befindet. Die präkolumbischen Gebäude, die erhalten blieben, sind der Konstruktion der &amp;#039;&amp;#039;Grupo de las Columnas&amp;#039;&amp;#039; ähnlich, jedoch kleiner. Sie weisen noch Spuren von Bemalung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ornamentik ===&lt;br /&gt;
Die Palastwände sind mit unverwechselbaren geometrischen [[Mosaik]]en dekoriert, die charakteristisch für die Gebäude in Mitla sind: [[Mäander (Ornamentik)|Stufenmäander]], sogenannte &amp;#039;&amp;#039;grecas&amp;#039;&amp;#039;, und Zackenbänder gehören zu diesen typischen Dekorationsmustern. Jeder [[Fries]] ist als Mosaik gearbeitet und besteht aus bis zu 100.000 separaten, exakt gearbeiteten Steinen; an einigen Stellen, an denen aus statischen Gründen anstelle der kleinen Steine große Steinblöcke verwendet wurden, führen diese dasselbe Mosaikmuster als [[Relief]] fort. Während man vielen Ornamenten in den verschiedenen Kulturkreisen der Welt eine unheilabwehrende ([[apotropäisch]]e) Bedeutung beimisst, scheinen die abstrakten, abwechslungsreichen und nur Teile der Wandflächen innen wie außen überziehenden Ornamentmotive Mitlas rein dekorativen Charakter zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; caption=&amp;quot;Bilder&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wall detail in Mitla-Oaxaca-Mexico.jpg|Außenwandpaneele mit Ornamenten&lt;br /&gt;
FretworkCourtyardPalaceMitla.JPG|Außenwandornament mit Farbresten&lt;br /&gt;
MonoliticColumns-Mitla-Oaxaca-Mexico.jpg|Saal der Säulen&lt;br /&gt;
LongRoomPalaceMitla.JPG|Deckenrekonstruktion und Wandornamente&lt;br /&gt;
Ancient frescos in Mitla.JPG|Alte Fresken&lt;br /&gt;
Mitla 111.jpg|Geometrische Ornamente&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum ==&lt;br /&gt;
Einige der in Mitla gefundenen Objekte werden im &amp;#039;&amp;#039;Museo Frisell de Arte Zapoteca Mitla&amp;#039;&amp;#039; im Herzen der Stadt ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Ähnliche Wandornamente wie in Mitla findet man nur noch in den benachbarten Ruinenstädten [[Yagul]] und [[Zaachila]].&lt;br /&gt;
* [[Liste präkolumbischer Ruinen in Mexiko|Übersicht der präkolumbischen Ruinen in Mexiko (ohne Maya)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mitla|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Weblink Welterbe |Nummer=1352}}&lt;br /&gt;
* [https://www.planet-mexiko.com/oaxaca/mitla/ &amp;#039;&amp;#039;Mitla Kultstätte der Zapoteken und Mixteken&amp;#039;&amp;#039;], Geschichte, Ausgrabungsstätte und Ort – Fotos + Infos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=16.9279 |EW=-96.3595 |type=landmark|region=MX}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Welterbe Mexiko}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Oaxaca]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präkolumbisches Mesoamerika]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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