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	<title>Mithraismus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mithraismus&amp;diff=108335&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Symposiarch: /* Dramatisierung des Mythos */ lien Mainzer Krater</title>
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		<updated>2026-03-02T09:24:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Dramatisierung des Mythos: &lt;/span&gt; lien Mainzer Krater&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fresque Mithraeum Marino.jpg|mini|Fresko mit Stiertötungsszene aus dem [[Mithräum]] in [[Marino (Latium)|Marino]], 2. oder 3. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mithraeum nahe caserta.jpg|mini|Mithräum von [[Santa Maria Capua Vetere]] nahe Neapel]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mithraismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mithraskult&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. im ganzen [[Römisches Reich|Römischen Reich]] verbreiteter [[Mysterienkult]] exklusiv für Männer, in dessen Zentrum die Gestalt des [[Mithras]] stand. Ob diese Gestalt mit dem [[Yazata|iranischen Gott]] oder Heros [[Mithras#Mitra/Mithra/Mihr in Persien|Mithra]] identifiziert oder aus ihr abgeleitet werden kann, wie bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts noch allgemein angenommen wurde, ist ungewiss, denn der römische Mithraskult weist in seiner Mythologie und religiösen Praxis deutliche Unterschiede zur indisch-iranischen Mithra-Verehrung auf. Somit ist heute umstritten, ob der römische Mithraskult sich aus einer Seitenströmung des [[Zoroastrismus]] entwickelt hat oder eine [[Synkretismus|synkretistische]] römische Neuschöpfung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Göttergestalt Mithra in Kleinasien seit dem 14. Jahrhundert v. Chr. belegt ist, wird der römische Mithraismus erstmals vom römischen Dichter [[Publius Papinius Statius|Statius]] († 96) erwähnt. Die ältesten nachgewiesenen [[Mithräum|Mithräen]] stammen aus der Mitte des 2. Jahrhunderts, die spätesten aus der Mitte des 5. Jahrhunderts. Seinen Höhepunkt erreichte der Kult Ende des 2. Jahrhunderts und im 3. Jahrhundert, nachdem sich Kaiser [[Commodus]] (180–192) ihm angeschlossen hatte. Die Verbindung zum Sonnengott [[Sol (römische Mythologie)|Sol]] wurde dabei im Laufe der Zeit immer enger, bis Mithras und Sol schließlich oft verschmolzen. Als &amp;#039;&amp;#039;Sol Invictus Mithras&amp;#039;&amp;#039; wurde der Gott so besonders seit [[Aurelian]] von zahlreichen Kaisern verehrt, so auch noch vom jungen [[Konstantin der Große|Konstantin I.]] (306–337). Mit der Durchsetzung des [[Christentum]]s im Römischen Reich verschwand der Mithraismus jedoch innerhalb weniger Generationen und geriet in fast vollständige Vergessenheit, bis er in der Neuzeit durch archäologische Funde wiederentdeckt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mithraskult war zu seiner Blütezeit im ganzen Römischen Reich verbreitet und war insbesondere in den Grenzprovinzen populär. Die Mithras-Heiligtümer wurden Mithräen genannt und waren oft unterirdisch angelegt oder höhlenartig in Fels gehauen. Die Zeremonien fanden allerdings nicht öffentlich statt. Wie die übrigen Mysterienkulte der griechisch-römischen Welt kreiste auch der Mithraismus um ein Geheimnis, das nur Eingeweihten enthüllt wurde. Bei Eintritt in den Kult wurde jedes neue Mitglied zum strengsten Stillschweigen verpflichtet. Deshalb gründet sich unser Wissen über den Mithraismus nur auf die Beschreibungen außenstehender Chronisten und auf die zahlreich erhaltenen Bildwerke der Mithras-Heiligtümer. Der Mithraismus erfreute sich vor allem unter den römischen [[Römische Legion|Legionären]] großer Popularität, umfasste jedoch auch sonstige Staatsdiener, Kaufleute und sogar [[Sklaverei im Römischen Reich|Sklaven]]. Dagegen waren Frauen strikt ausgeschlossen. Die Organisation des Kults bestand aus sieben [[Weihe (Religion)|Weihestufen]] oder Initiationsebenen, die das Mitglied bei seinem Aufstieg durchlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Inhalt der [[Dogma|Glaubenslehre]] des Mithraismus besteht weitgehende Unklarheit. Da so gut wie keine literarischen Nachrichten über den Mithraskult (sofern es solche überhaupt gegeben hat) erhalten sind, beruhen alle heutigen Überlegungen über seinen Inhalt und seine Formen auf bildlichen Darstellungen, die keine erklärende Beischrift tragen, und Inschriften, die meist lediglich aus kurzen Widmungsworten bestehen. Daher muss bei allen heutigen Deutungen und vor allem bei allen allzu stringenten Darstellungen ein hohes Maß an Spekulation in Rechnung gestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Stiertötungsszene ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mithrasrelief-Neuenheim.JPG|mini|Relief mit Stiertötungsszene aus [[Heidelberg]]-[[Neuenheim]], 2.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Tauroktonie}}&lt;br /&gt;
Das Hauptmotiv auf Mithrasdenkmälern, Reliefs und Wandmalereien in Mithräen, die so genannte &amp;#039;&amp;#039;[[Tauroktonie]]&amp;#039;&amp;#039; oder Stiertötungsszene, zeigt Mithras beim Töten eines [[Hausrind#Bezeichnungen|Stieres]]. Nach der mithräischen Mythologie hat Mithras diesen Stier offenbar verfolgt, eingefangen und auf seinen Schultern in eine Höhle getragen, wo er ihn zur [[Erneuerung]] der Welt opferte. Aus dem Blut und Samen des Stiers regenerieren sich wohl die Erde und alles Leben. Möglich sind hier mythologische Querverbindungen zum [[Himmelsstier]] Mesopotamiens und des [[Gilgamesch-Epos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithras wird als Jüngling dargestellt und ist mit einer römischen [[Tunika]], Hosen und einer [[Phrygische Mütze|phrygischen Mütze]] bekleidet. Er kniet in der Stiertötungsszene mit einem Bein auf dem Rücken des Stiers. Mit dem anderen Bein stemmt er sich ab, mit der linken Hand reißt er den Kopf des Stieres nach hinten und mit der rechten Hand tötet er das Tier durch einen Dolchstoß in die Schulter. Dabei wendet Mithras sein Gesicht vom Stier ab, ähnlich wie [[Perseus (Sohn des Zeus)|Perseus]] beim Töten der [[Medusa]]. Die Innenseite von Mithras&amp;#039; Mantel ist oft wie ein Sternenhimmel dekoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer Mithras und dem Stier sind auf der Tauroktonie eine Reihe anderer Gestalten abgebildet: eine Schlange, ein Hund, ein Rabe, ein Skorpion sowie manchmal ein Löwe und ein Kelch. Die Deutung dieser Gestalten ist umstritten: während der belgische Mithrasforscher [[Franz Cumont]] in seinen Publikationen von 1896 und 1899 darin Gestalten aus der altiranischen Mythologie sah, deuteten andere Forscher vor allem in neuer Zeit diese als [[Sternbild]]er. Dabei entspricht der Stier dem Sternbild [[Stier (Sternbild)|Stier]], die Schlange dem Sternbild [[Wasserschlange (Sternbild)|Wasserschlange]], der Hund dem Sternbild [[Kleiner Hund]], der Rabe dem Sternbild [[Rabe (Sternbild)|Rabe]] und der Skorpion dem Sternbild [[Skorpion (Sternbild)|Skorpion]]. Der Löwe entspricht dem Sternbild [[Löwe (Sternbild)|Löwe]] und der Kelch entweder dem Sternbild [[Becher (Sternbild)|Becher]] oder [[Wassermann (Sternbild)|Wassermann]]. Am Nachthimmel zeigen die [[Plejaden]] im Sternbild Stier die Stelle an, an der der Dolch von Mithras in die Schulter des Tieres eindringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls werden in der Stiertötungsszene fast immer zwei Fackelträger namens [[Cautes und Cautopates|Cautes und Caut(e/o)pates]] dargestellt, wobei ersterer die Fackel nach oben und letzterer die Fackel nach unten hält. Beide sind wie Mithras gekleidet und haben ihre Beine gekreuzt. Die Deutung der Fackelträger ist nicht endgültig geklärt. Am verbreitetsten ist die Auffassung, Cautes könnte die aufgehende, Cautopates die untergehende Sonne symbolisieren. Der US-amerikanische Religionshistoriker [[David Ulansey]] vermutet hingegen, die Fackelträger stünden für die [[Äquinoktium|Tagundnachtgleichen]]: Cautes mit der erhobenen Fackel symbolisiere demnach die Frühlings-Tagundnachtgleiche, Caut(e/o)pates mit der gesenkten Fackel die Herbst-Tagundnachtgleiche. Ihre gekreuzten Beine könnten insofern möglicherweise den Schnittpunkt des Himmelsäquators mit der Ekliptik am Frühlings- und Herbstpunkt bildlich darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mögliche Ursprünge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Römer selbst glaubten, dass der Mithraskult aus [[Perserreich|Persien]] stamme, und diese Annahme teilten auch die meisten Religionshistoriker bis zur Zweiten Internationalen Mithraskonferenz von 1975. Gelehrte wie [[Franz Cumont]] gingen davon aus, dass die Römer einen iranischen Kult um [[Mithras|Mithra]] übernahmen und adaptierten (ähnlich wie im Falle der ägyptischen [[Isis]]); heute ist man hier zumeist deutlich vorsichtiger. Zweifelsohne ist „Mithras“ die hellenisierte Form des Namens „Mithra“, und viele Elemente des Mithraskults sind mit der iranischen Kultur verbunden. Zum Beispiel gibt es den mithräischen Weihegrad „Perser“, und Mithras selbst trägt in der [[Ikonografie]] das Gewand eines Persers. Jedoch zeichnet sich der römische Mithraskult durch Merkmale aus, die dem iranischen Kult um Mithra völlig fehlen: die Weihestufen, die Geheimhaltung der Glaubenslehre, die Betonung der Astronomie, die höhlenartigen Tempel und die Stiertötungsszene. Das Motiv der Stiertötung existiert zwar in der altiranischen Mythologie (wie auch in vielen anderen antiken Kulturen). Der Kontext ist jedoch gänzlich anders, da zum Beispiel im [[Zoroastrismus]] die Stiertötung durch [[Ahriman]] ein Akt des Bösen ist. Zudem gibt es keinerlei Hinweise darauf, dass der iranische Licht- und Bündnisgott Mithra irgendetwas mit einer Stiertötung zu tun hatte. Laut [[Plutarch]] (um 100 n. Chr.) wurde der Mithraskult von Seeräubern aus [[Kilikien]] den Römern überliefert; nicht wenige Forscher nehmen daher an, der römische Mysterienkult um Mithras habe seine Wurzeln im [[Hellenismus|hellenistischen]] Kleinasien, wo sich iranische und griechische Elemente vermischt hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David Ulansey vertrat dagegen 1989 die These, dass der römische Stiertötungsgott Mithras gar nicht auf dem altiranischen Mithra basiere, sondern vielmehr eine Verbindung zum Gott und Sternbild [[Perseus (Sternbild)|Perseus]] habe. Möglicherweise gehe die Entstehung des Mithraskults auf den [[Perseus (Sohn des Zeus)|Perseuskult]] im kilikischen [[Tarsos]] zurück: Der griechische Astronom [[Hipparchos von Nicäa]] hatte um 128 v. Chr. die bedeutende Entdeckung gemacht, dass das Koordinatensystem der Fixsternsphäre nicht unverrückbar fest steht, sondern insgesamt eine langsame Umwälzung, die [[Präzession]], durchführt. Gemäß heutiger astronomischer Auffassung ist die [[Zyklus der Präzession|Präzession]] eine langperiodische Taumelbewegung der Erdachse, deren Zyklus 25.920 Jahre dauert. Von den damaligen Astrologen wurde sie als Kippbewegung des [[Himmelsäquator]]s beobachtet, dessen Schnittpunkte mit der [[Ekliptik]] (Frühlings- und Herbstpunkt) sich langsam nach Osten verschoben. Hipparchs Entdeckung zeigte, dass der [[Frühlingspunkt]] – der damals im Sternbild [[Widder (Sternbild)|Widder]] stand und im 1. Jahrhundert in das Sternbild [[Fische (Sternbild)|Fische]] überging – sich 2000–3000 Jahre früher im Sternbild [[Stier (Sternbild)|Stier]] befunden haben musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, so Ulansey, naheliegend, den Untergang des „Stierzeitalters“ durch die Tötung eines Stieres zu symbolisieren. Bei den [[Stoa|Stoikern]], die traditionell ein großes Interesse an [[Astrologie]], Astralreligion und astronomischen Zyklen hatten, war es üblich, ein göttliches Wesen als die Quelle aller Naturkräfte anzusehen. Da die Präzession (scheinbar) die gesamte Fixsternsphäre bewegt, musste der ihr zugrunde liegende Gott mächtiger als die Götter der Sterne und Planeten sein. So ist die Entstehung eines Kultes um diesen „neu entdeckten Gott“, der offenbar die größte Macht über den gesamten Kosmos hatte, plausibel. Dabei bot sich laut Ulansey der Gott Perseus besonders an, die Stiertöterfigur darzustellen, da sich sein Sternbild genau oberhalb des Sternbilds des Stiers befindet. Da Perseus aufgrund seines Namens mit Persien assoziiert wurde, ist es denkbar, dass er durch den einer iranischen Gottheit, Mithra, ersetzt wurde. Zudem herrschte damals in Kleinasien der König [[Mithridates VI. (Pontos)|Mithridates VI.]], dessen Name „von Mithra gegeben“ bedeutet und der seine Abstammung (in mystischer Weise) auf Perseus zurückführte. Auch durch diesen Umstand könnte Perseus mit Mithra assoziiert worden sein. Ulanseys Hypothese wurde in der Forschung intensiv diskutiert und fand Zustimmung und Ablehnung; Kritiker merkten an, viele seiner Annahmen seien rein spekulativ. Allgemein durchgesetzt hat sich seine Hypothese daher keineswegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem in der deutschsprachigen Forschung hat hingegen die 1984 von [[Reinhold Merkelbach]] entwickelte Hypothese, der Mithraismus sei eine unter Kaiser [[Vespasian]] in Rom von einem unbekannten Stifter begründete Religion gewesen, die sich lediglich einen orientalischen Anstrich gegeben habe, um altehrwürdig zu erscheinen, zahlreiche Anhänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Festzuhalten bleibt daher letztlich, dass es so gut wie keine allgemein als gesichert angesehenen Erkenntnisse zu den Ursprüngen des römischen Mithraskultes gibt, obwohl in der Literatur teils anderes suggeriert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mithras als Sonnengott ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Taq-e Bostan - High-relief of Ardeshir II investiture.jpg|mini|Investiturrelief [[Ardaschir II.|Ardaschirs II.]] aus [[Taq-e Bostan]] aus dem Jahr 379 n. Chr. König Ardaschir II. empfängt vom Schöpfergott [[Ahura Mazda]] (rechts) das Diadem der Macht. Hinter dem König steht Mithra als Sonnengott mit Strahlenkrone und [[Barsom]] auf einer [[Indische Lotosblume|Lotusblume]] stehend. Zu Füßen des Königs, der Ahura Mazda anblickt, liegt eine bärtige Gestalt in römischer Kleidung mit Diadem, die als Kaiser [[Julian (Kaiser)|Julian]] identifiziert wird.]]&lt;br /&gt;
Viele antike Abbildungen zeigen Mithras gleichrangig mit dem Sonnengott [[Helios]] bzw. Sol oder als Sieger über den sich ihm unterwerfenden Sol/Helios. Mithras führte später immer öfter den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;[[Sol (römische Mythologie)|Sol invictus]]&amp;#039;&amp;#039;, also „unbesiegter Sonnengott“, wohl um auszudrücken, dass er die Rolle des neuen &amp;#039;&amp;#039;Kosmokrators&amp;#039;&amp;#039; (Beherrscher des Kosmos) übernommen hatte, die vorher Helios besaß. Dennoch ist Mithras nicht einfach identisch mit Sol und war ursprünglich auch keine Sonnengottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der iranische Gott Mithra war Jahrhunderte zuvor schon oft mit der Sonne gleichgesetzt und als Sonnengott verehrt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der löwenköpfige Gott ==&lt;br /&gt;
In der mithrischen Kunst wird häufig auch eine andere Göttergestalt dargestellt, deren Name und Bedeutung unklar ist. Sie stellt eine nackte, aufrecht stehende Menschenfigur mit Löwenkopf dar, um deren Leib sich spiralförmig eine Schlange windet. Möglicherweise stellt auch diese Figur eine von Mithras unterworfene Macht dar, ähnlich wie Perseus die [[Gorgonen|Gorgo]]/Medusa besiegte. Es wird vermutet, dass der löwenköpfige Gott die Ordnung des Kosmos in seiner Gesamtheit symbolisiert. Eine ähnliche, ebenfalls geflügelte und schlangenumwundene Gestalt ist der aus dem [[Dionysoskult]] stammende [[Aion (Gottheit)|Aion]] oder [[Mythologie|Phanes]]. Außerdem wird die zoroastrische Verkörperung des negativen Prinzips, [[Ahriman]], der Widersacher des Schöpfergottes [[Ahura Mazda]], löwenköpfig und von einer Schlange umwunden dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Initiationsgrade ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostia antica mitreo-di-felicissimo 002.jpg|mini|Mosaik im [[Mitreo di Felicissimus]] in Ostia mit den Symbolen der Initiationsgrade]]&lt;br /&gt;
Die sieben Initiationsstufen oder [[Weihe (Religion)|Weihegrade]] des Mithraismus sind:&lt;br /&gt;
# Corax (Rabe)&lt;br /&gt;
# Nymphus (Bräutigam)&lt;br /&gt;
# Miles (Soldat)&lt;br /&gt;
# Leo (Löwe)&lt;br /&gt;
# Perses (Perser)&lt;br /&gt;
# Heliodromus (Sonnenläufer)&lt;br /&gt;
# Pater (Vater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Weihegrade wurden auch den sieben Wandelgestirnen [[Merkur (Planet)|Merkur]], [[Venus (Planet)|Venus]], [[Mars (Planet)|Mars]], [[Jupiter (Planet)|Jupiter]], [[Mond]], [[Sonne]] und [[Saturn (Planet)|Saturn]] zugeordnet und waren nach [[Kelsos]] eine Metapher für die Reise der Seele durch die Planetensphären zum Licht, zu den Fixsternen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Riten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:CIL XIV 403.jpg|mini|Bronzetafel mit Ehreninschrift für den Mithraspriester Sextus Pompeius Maximus, die neben dem Porträt der Gottheit ein Opfermesser und eine Schale (&amp;#039;&amp;#039;[[Patera (Gefäß)|patera]]&amp;#039;&amp;#039;) für das [[Trankopfer]] zeigt]]&lt;br /&gt;
Da der Mithraskult keine Textquellen hinterlassen hat, sind polemische Darstellungen christlicher Autoren fast die einzige Quelle für die rituellen Handlungen der Mithrasanhänger. Einige wenige Informationen gibt auch [[Porphyrios]] in &amp;#039;&amp;#039;De antro nympharum&amp;#039;&amp;#039;. Die Reliefs aus den Mithräen sind in dieser Hinsicht nur sehr vorsichtig zu benutzen. Hinweise auf Riten gibt ferner die Archäologie, etwa durch Funde von Tierknochen oder Kultgeräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der älteren Forschung oft beobachtete Gleichartigkeit mithräischer und christlicher Riten (besonders auf das „Kultmahl“ bezogen) hat zur Annahme eines historischen Zusammenhangs geführt. Die Beobachtungen beruhen hauptsächlich auf den Schilderungen christlicher Schriftsteller, die solche Zusammenhänge sehr bewusst in eigenem Interesse herstellen. Sowohl [[Justin der Märtyrer]] als auch (hier wohl auf Justin beruhend) [[Tertullian]] behaupten, bei den Mithrasmysterien handele es sich um vom Teufel initiierte Imitationen christlicher [[Sakrament]]e. Entsprechend dürfte eine Angleichung der paganen Riten an diese These stattgefunden haben; sie ist etwa auch nachzuweisen bei [[Iulius Firmicus Maternus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Initiation ===&lt;br /&gt;
Entgegen älteren Ansichten ist über die Initiationsriten des Mithraskultes so gut wie nichts bekannt. Ein Relief aus Capua belegt möglicherweise einen Brotritus; Tertullian spricht von einer „Darbringung von Brot“. Porphyrios nennt Honigriten bei der Einweihung in den Grad des Löwen. Justin vergleicht Eucharistie und die Initiationszeremonien des Mithraskultes; in diesem Kontext berichtet er, Brot und Wasser würden unter Ausspruch bestimmter Formeln gereicht. Tertullian berichtet, dem Mithrasanhänger werde ein Kranz angeboten, den dieser abzulehnen habe mit den Worten „Mithras ist mein Kranz“. Die Initiationsreliefs aus Capua können die Ansicht teilweise bestätigen, dass mit der Initiation gewisse Torturen verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stieropfer ===&lt;br /&gt;
Die in der älteren Forschung weit verbreitete Ansicht, im Mithraskult sei ein Stier geopfert (oder das Taurobolium vollzogen) worden, konnte durch die Archäologie nicht bestätigt werden: Die Knochenfunde, die bisher analysiert wurden, enthalten keine Stierknochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mahl ===&lt;br /&gt;
Das nach der Stiertötung häufigste Motiv der mithräischen Reliefs zeigt Sol und Mithras beim gemeinsamen Mahl. Gelegentlich wird deutlich, dass dabei das Fleisch des Stieres gegessen wird. Die Mithrasanhänger haben anscheinend ihr Gemeinschaftsmahl vor diesem Hintergrund verstanden. Reliefs aus dem [[Mithräum]] unter der Kirche [[Santa Prisca]] in Rom legen den Eindruck nahe, dass die Träger der höchsten Grade (Pater und Heliodromus) auf einer besonderen Bank (die auch in Capua archäologisch bezeugt ist) die Rollen von Mithras und Sol einnahmen. Unklar ist aber, ob die anderen Mitglieder der Gemeinde zum gleichen Zeitpunkt aßen, ob also jedes Gemeinschaftsmahl diese Form hatte oder dies nur ein einmaliger Ritus war. Die Vermutung, dass Brot und Wein beim Mahl Fleisch und Blut des Stieres symbolisierten, ist naheliegend. Reliefs zeigen auch Trauben und Fische als Gegenstand des Mahls. In Tienen (Belgien) sind Überreste eines großen Festmahls gefunden worden, das nicht im begrenzten Kreis der Besucher der Mithrasgrotte stattgefunden haben kann. Offenbar war zumindest hier die Teilnahme auch Nichtmitgliedern möglich. Es ist unklar, ob dem Mahl eine kultische Bedeutung zukam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dramatisierung des Mythos ===&lt;br /&gt;
Wenn das Mahl der Mithrasanhänger so gehalten wurde, wie es Mithras und Sol getan haben, lässt es sich als ein „Nachspielen“ bzw. eine „Aktualisierung“ des Mythos im Ritual begreifen. Weitere Beispiele dafür finden sich auf dem [[Mainzer Krater]] (in der Deutung von [[Roger L. Beck|Roger Beck]]): Der Pater wiederholt den Pfeilschuss, mit dem Mithras Wasser aus einem Fels quellen ließ. Der Heliodromus imitiert – nach Beck – den Lauf der Sonne (des Sonnengottes Sol). Es habe sich also nicht um einen Mythos, sondern um eine Doktrin gehandelt. In der engen Beziehung von Mythos und Ritual kann man eine Gemeinsamkeit von Mithrasmysterien und Christentum sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Ende des Mithraismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mithrasbild Gimmeldingen.JPG|mini|Altar aus dem [[Mithras-Heiligtum (Gimmeldingen)|Mithras-Heiligtum von Gimmeldingen]] im Historischen Museum der Pfalz, der späteste Weihaltar für Mithras nördlich der Alpen]]&lt;br /&gt;
Anders als das Christentum wurde der Mithraskult im Römischen Reich zunächst nicht verfolgt. Kaiser [[Aurelian]] (regierte 270–275) machte den Kult des Sol Invictus, welcher im Einklang mit dem Mithraismus stand, sogar kurzzeitig zur [[Staatsreligion]]. Der Mithraismus war allerdings nie ein öffentlicher Kult des Römischen Reiches und erlebte trotz seiner starken Verbreitung keine staatliche Unterstützung. Erst 391, als das Christentum durch Kaiser [[Theodosius I.]] zur Staatsreligion wurde, wurde die Ausübung anderer Religionen bei Todesstrafe verboten. Als Folge davon ging der Mithraismus offenbar innerhalb kürzester Zeit unter. Ansprechend ist die These von [[Reinhold Merkelbach]], dass der Mithraismus als Religion der Loyalität zum Kaiser mit dessen Hinwendung zum Christentum einfach seinen Gegenstand verloren habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrzahl der ergrabenen [[Mithräum|Mithräen]] wurde einfach aufgelassen, die gefundenen Kultbilder weisen meist keine Anzeichen willkürlicher Zerstörung auf. Wo über Mithräen christliche Kirchen gebaut wurden (zum Beispiel [[Rom]], [[Santa Prisca]] und [[San Clemente (Rom)|San Clemente]]), ist dies am ehesten auf die Eigentumsverhältnisse zurückzuführen und die aufgelassenen Mithräen sind lediglich durch die Baumaßnahmen beschädigt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mithraismus und Christentum ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Mithraismus und Christentum}}&lt;br /&gt;
Von manchen Religionswissenschaftlern werden Parallelen zwischen dem Mithraismus und dem [[Christentum]], insbesondere zwischen der Figur des Mithras und [[Jesus Christus]] aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellenausgaben ==&lt;br /&gt;
* [[Maarten Jozef Vermaseren|Maarten J. Vermaseren]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Corpus inscriptionum et monumentorum religionis Mithriacae.&amp;#039;&amp;#039; Den Haag 1956–1960&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lexikonartikel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Richard L. Gordon: &amp;#039;&amp;#039;Mithras.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Reallexikon für Antike und Christentum]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 24, Hiersemann, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-7772-1222-7, Sp. 964–1009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einführungen und Überblickswerke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Badisches Landesmuseum Karlsruhe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Imperium der Götter. Isis, Mithras, Christus: Kulte und Religionen im Römischen Reich.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Darmstadt 2013, ISBN 978-3-8062-2871-7.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Clauss]]: &amp;#039;&amp;#039;Mithras. Kult und Mysterium&amp;#039;&amp;#039;. Philipp von Zabern, Darmstadt 2012, ISBN 978-3-8053-4581-1.&lt;br /&gt;
* Gerd Gropp (Hrsg.). &amp;#039;&amp;#039;Zarathustra und die Mithras-Mysterien. Katalog der Sonderausstellung des Iran Museum im Museum Rade. Reinbek bei Hamburg (31. März–27. Juni 1993)&amp;#039;&amp;#039;. Edition Temmen. Bremen 1993, ISBN 3-86108-500-3.&lt;br /&gt;
* Andreas Hensen: &amp;#039;&amp;#039;Mithras. Der Mysterienkult an Limes, Rhein und Donau&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Limesmuseums Aalen.&amp;#039;&amp;#039; Band 62). Theiss, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-8062-2771-0.&lt;br /&gt;
* [[Elmar Schwertheim]]: &amp;#039;&amp;#039;Mithras. Seine Denkmäler und sein Kult&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Antike Welt]].&amp;#039;&amp;#039; Sonderheft 10). Raggi-Verlag, Feldmeilen 1979.&lt;br /&gt;
* [[Maarten Jozef Vermaseren|Maarten J. Vermaseren]]: &amp;#039;&amp;#039;Mithras. Geschichte eines Kultes&amp;#039;&amp;#039;. Kohlhammer, Stuttgart 1965.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Untersuchungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Roger Beck: &amp;#039;&amp;#039;Mithraism since Franz Cumont.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Aufstieg und Niedergang der römischen Welt]].&amp;#039;&amp;#039; Band II 17,4, Berlin 1984, S. 2002–2115.&lt;br /&gt;
* Roger Beck: &amp;#039;&amp;#039;The Religion of the Mithras Cult in the Roman Empire. Mysteries of the Unconquered Sun&amp;#039;&amp;#039;. Oxford University Press, Oxford 2006.&lt;br /&gt;
* Roger Beck: &amp;#039;&amp;#039;Ritual, Myth, Doctrine, and Initiation in the Mysteries of Mithras: New Evidence from a Cult Vessel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Journal of Roman Studies]]&amp;#039;&amp;#039; 90 (2000), S. 145–180.&lt;br /&gt;
* Manfred Clauss: &amp;#039;&amp;#039;Cultores Mithrae. Die Anhängerschaft des Mithras-Kultes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Heidelberger Althistorische Beiträge und Epigraphische Studien]].&amp;#039;&amp;#039; Band 10). Franz Steiner, Stuttgart 1992, ISBN 3-515-06128-2.&lt;br /&gt;
* Thorsten Fleck: &amp;#039;&amp;#039;Isis, Sarapis, Mithras und die Ausbreitung des Christentums im 3. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. In: Klaus-Peter Johne, Thomas Gerhardt, Udo Hartmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deleto paene imperio Romano. Transformationsprozesse des Römischen Reiches im 3. Jahrhundert und ihre Rezeption in der Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2006, S.&amp;amp;nbsp;289–314.&lt;br /&gt;
* [[Bruno Jacobs]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Herkunft und Entstehung der römischen Mithrasmysterien. Überlegungen zur Rolle des Stifters und zu den astronomischen Hintergründen der Kultlegende&amp;#039;&amp;#039;. UVK, Konstanz 1999.&lt;br /&gt;
* John P. Kane: &amp;#039;&amp;#039;The Mithraic cult meal in its Greek and Roman environment&amp;#039;&amp;#039;. In: John R. Hinnells (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mithraic Studies. Proceedings of the First International Congress of Mithraic Studies.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Manchester 1975, Bd. 2, S. 313–351.&lt;br /&gt;
* Ines Klenner: &amp;#039;&amp;#039;Breaking news! Meldungen aus der Welt des Mithras&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Utere felix vivas. Festschrift für Jürgen Oldenstein&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Universitätsforschungen zur prähistorischen Archäologie&amp;#039;&amp;#039; 208). Bonn 2012, S. 113–127.&lt;br /&gt;
* Attilio Mastrocinque: &amp;#039;&amp;#039;The Mysteries of Mithras: A Different Account.&amp;#039;&amp;#039; Mohr Siebeck, Tübingen 2017, ISBN 978-3-16-155112-3.&lt;br /&gt;
* [[Reinhold Merkelbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Mithras. Ein persisch-römischer Mysterienkult&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Weinheim 1994, ISBN 3-89547-045-7.&lt;br /&gt;
* Olympia Panagiotidou, Roger Beck: &amp;#039;&amp;#039;The Roman Mithras Cult: A Cognitive Approach. Scientific studies of religion: inquiry and explanation.&amp;#039;&amp;#039; Bloomsbury, London/New York 2017, ISBN 978-1-4725-6738-3.&lt;br /&gt;
* [[Robert Turcan|Robert A. Turcan]]: &amp;#039;&amp;#039;Mithra et le mithriacisme&amp;#039;&amp;#039;, 1981.&lt;br /&gt;
* David Ulansey: &amp;#039;&amp;#039;Die Ursprünge des Mithraskults. Kosmologie und Erlösung in der Antike&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1998, ISBN 3-8062-1310-0.&lt;br /&gt;
* David Walsh: &amp;#039;&amp;#039;The Cult of Mithras in Late Antiquity: Development, Decline and Demise.&amp;#039;&amp;#039; Brill, Leiden 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mithraism|Mithraismus}}&lt;br /&gt;
* {{EIr|Mithraism}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mithraeum.eu/ &amp;#039;&amp;#039;Monografische Seite über den Mithraismus&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.zum.de/Faecher/G/BW/Landeskunde/rhein/geschichte/roemer/religion/mithras/mithras.htm Zentrale für Unterrichtsmedien: Mithras, der persische Lichtgott]&lt;br /&gt;
* [http://hikwww2.fzk.de/avka/pdf-files/45mithras.pdf Astronomische Vereinigung Karlsruhe: Astronomische Grundlagen des Mithraskults] (PDF-Datei; 34&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.vii.at/TAWAN/D102_Tawan_Herbst2004.htm#_Toc94116085 Javad Parsay: Mithrakult in Iran und in Europa]&lt;br /&gt;
* [http://www.well.com/user/davidu/mithras.html David Ulansey:The Cosmic Mysteries of Mithras (englisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.mithras-kult.de/ Maria Weiß: Mithras, der Nachthimmel. Eine Dekodierung der römischen MIthras-Kultbilder … (deutsch)]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www2.evansville.edu/ecoleweb/articles/mithraism.html |wayback=20130123172931 |text=Ecole initiative: Mithraism (englisch)}}&lt;br /&gt;
* [http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Gazetteer/Periods/Roman/Topics/Religion/Mithraism/David_Fingrut**.html David Fingrut: Mithraism, The Legacy of the Roman Empire’s Final Pagan State Religion (englisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mithraismus| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Religion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Symposiarch</name></author>
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