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	<title>Misteldrossel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T08:25:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Misteldrossel&amp;diff=268408&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zieger M: /* Weblinks */+auf Briefm</title>
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		<updated>2026-02-11T09:06:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt;+auf Briefm&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Misteldrossel&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Turdus viscivorus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Echte Drosseln&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Turdus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Turdinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Drosseln&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Turdidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Singvögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Passeri&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Sperlingsvögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Passeriformes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = ヤドリギツグミMistle Thrush Turdus viscivorus.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Misteldrossel (&amp;#039;&amp;#039;Turdus viscivorus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:TurdusViscivorusIUCN2019 2.png|mini|Verbreitung der Misteldrossel:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#00FF00|Brutgebiete}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#008000|Ganzjähriges Vorkommen}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#007FFF|Überwinterungsgebiete}}]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Turdus viscivorus -Netherlands-8.jpg|mini|Misteldrossel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Turdus viscivorus in Baikonur-town 003.jpg|mini|Misteldrossel]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Misteldrossel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Turdus viscivorus&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Singvögel|Singvogel]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Drosseln]] (Turdidae). In [[Avifauna Mitteleuropas|Mitteleuropa]] ist die Misteldrossel die größte einheimische Drossel, die deutlich größer ist als beispielsweise die [[Amsel]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bezzel, S. 413.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Misteldrossel erreicht eine Körperlänge von etwa 26 bis 29 Zentimetern. Das Körpergewicht kann bis 140 Gramm betragen. Im Aussehen ähnelt die Misteldrossel der [[Singdrossel]], die aber nur maximal 22 Zentimeter lang wird. Die Oberseite ist graubraun, und die Unterseite ist weiß mit dunkelbraunen Flecken gefärbt. Der Unterflügel ist weiß gefärbt. Männchen und Weibchen haben die gleiche Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Ruf klingt in etwa wie „trr“ oder „zrr“, auch ein hartes „tzerrrr“ ist möglich. Ihr Gesang besteht aus kurzen, sich wiederholenden, melancholisch flötenden, weit tragenden Gesangsstrophen, die klanglich zwischen der [[Amsel]] und Singdrossel liegen. Sie werden in fast gleicher Tonhöhe vorgetragen. Die Strophen der Misteldrossel sind kürzer und eintöniger als die der Amsel, gepresste Lautfolgen fehlen. Misteldrosseln singen oft auch in der Mittagszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Flug legt die Misteldrossel nach jeder Schlagphase ihre Flügel an, wodurch die stark wellenförmige Flugweise zustande kommt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kosmos&amp;quot;&amp;gt;Detlef Singer: &amp;#039;&amp;#039;Was fliegt denn da?&amp;#039;&amp;#039; Franckh-Kosmos, Stuttgart, 2011, ISBN 978-3-440-12532-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet der Misteldrossel erstreckt sich über Europa (mit Ausnahme des westlichen Skandinavien) und Nordwestafrika, die Hochgebirge Vorderasiens und über Westsibirien bis zum Baikalsee. Sie ist in Mitteleuropa ein [[Kurzstreckenzieher]], der sein Brutgebiet im November verlässt und im Februar zurückkehrt. In milderen Regionen ist sie ein [[Teilzieher]]. Zugvögel überwintern im Mittelmeergebiet und in Westeuropa.&amp;lt;ref&amp;gt;Bezzel, S. 413.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Misteldrossel lebt in lichten [[Wald|Wäldern]], [[Park]]anlagen und kleineren Gehölzen von [[Mitteleuropa]]. Im Süden ihres Verbreitungsgebietes ist sie überwiegend im Gebirge, dagegen in Zentral- und Westeuropa zunehmend in Ortschaften anzutreffen. Die meisten Misteldrosseln [[Zugvogel|ziehen]] im Herbst in Richtung Südwesteuropa und überwintern dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ernährung ==&lt;br /&gt;
Die Misteldrossel ernährt sich von [[Beere]]n, [[Obst]], [[Weichtiere]]n, [[Insekten]] und deren [[Larve]]n. Den überwiegenden Anteil ihrer Nahrung stellen jedoch [[Regenwürmer]] und im Winterhalbjahr, bei Schneelage oder gefrorenem Boden, die Früchte der [[Misteln|Weißbeerigen Mistel]] dar, wodurch der Vogel auch zu seinem Namen kam. Durch das Verzehren der Beeren und bald danach Ausscheiden der von Klebschleim umhüllten Samenkerne dieses [[Halbschmarotzer]]s trägt diese Drossel zusammen mit hier wenigen anderen Vogelarten („Mistelverbreiter-Vögeln“) zu dessen Ausbreitung bei. Sie sucht hauptsächlich auf dem Boden, auf Wiesen und Weiden nach Nahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Turdus viscivorus deichleri MHNT 232 Aïn-Chénia, El Aouinet Algérie.jpg|mini|Eier der Misteldrossel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Turdus viscivorus MWNH 2231.JPG|miniatur|Ei, Sammlung [[Museum Wiesbaden]]]]&lt;br /&gt;
Die Misteldrossel brütet in lichten, hochstämmigen Wäldern, in parkartigen Landschaften mit Gehölzen, Alleen und Hecken sowie in Parks, auf Friedhöfen und in Gärten. Das [[Nest]] wird meist hoch in den Bäumen in eine Astgabel gebaut. Es handelt sich um einen verhältnismäßig großen, umfangreichen Napf, der aus Gras, Stängeln, Wurzeln, Moos, altem Laub sowie feuchter Erde vom Weibchen gebaut wird. Die Nistmulde ist mit feinem Gras ausgepolstert.&amp;lt;ref&amp;gt;Harrison, S. 238.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brutzeit beginnt in Mitteleuropa schon sehr früh im März und endet im August. Das Weibchen legt vier bis sechs [[Ei]]er, welche etwa zwei Wochen bebrütet werden, bis die Jungvögel schlüpfen. Nach 12&amp;amp;nbsp;bis 15 Tagen werden die Jungvögel flügge und werden dann noch für einige Tage gefüttert. Bei einem erneuten Wintereinbruch kann es bei frühen Bruten zu Gelegeverlusten kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jungvögel sind nach einem Jahr geschlechtsreif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die alten Römer spotteten über die [[Ornithochorie]] der Misteldrossel: &amp;#039;&amp;#039;Turdus ipse sibi cacat malum&amp;#039;&amp;#039; („die Drossel kackt sich selbst ihr Verderben“),&amp;lt;ref name=&amp;quot;fischer&amp;quot;&amp;gt;[[Manfred Adalbert Fischer|Manfred A. Fischer]], Wolfgang Adler, Karl Oswald: &amp;#039;&amp;#039;Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol.&amp;#039;&amp;#039; 2., verbesserte und erweiterte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz 2005, ISBN 3-85474-140-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; da der Vogel zur Ausbreitung der [[Eichenmistel]] (&amp;#039;&amp;#039;Loranthus europaeus&amp;#039;&amp;#039;) beiträgt. Aus dieser Pflanze wird [[Vogelleim]] gewonnen, der wiederum den Vogelfängern zur Jagd auf die Misteldrossel dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Sachsen|sächsische]] Ort [[Schnarrtanne]] im [[Vogtlandkreis]] hat nach diesem Vogel (die „schnarre“ im [[Frühneuhochdeutsch]]en) bzw. dessen Gesang seinen Namen erhalten. Er ist seit 1551 urkundlich nachweisbar.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]], [[Volkmar Hellfritzsch]], [[Johannes Richter (Prähistoriker)|Johannes Richter]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des sächsischen Vogtlandes. 1. Das Namenbuch&amp;#039;&amp;#039;. (= Vogtlandmuseum Plauen, Schriftenreihe 50), Plauen 1983, S. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiterhin gibt es verschiedene Orte mit dem Namen [[Schnarrenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Einhard Bezzel: &amp;#039;&amp;#039;Vögel.&amp;#039;&amp;#039; BLV Verlagsgesellschaft, München 1996, ISBN 3-405-14736-0.&lt;br /&gt;
* Collin Harrison, Peter Castell: &amp;#039;&amp;#039;Jungvögel, Eier und Nester der Vögel Europas, Nordafrikas und des Mittleren Ostens.&amp;#039;&amp;#039; Aula Verlag, Wiebelsheim 2004, ISBN 3-89104-685-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Turdus viscivorus|Misteldrossel (&amp;#039;&amp;#039;Turdus viscivorus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2008&lt;br /&gt;
| ID             = 22708829&lt;br /&gt;
| ScientificName = Turdus viscivorus&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2008&lt;br /&gt;
| Assessor       = BirdLife International&lt;br /&gt;
| Download       = 31. Januar 2009&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= misthr1 |Name= Misteldrossel (&amp;#039;&amp;#039;Turdus viscivorus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{xeno-canto|ID=Turdus-viscivorus|ScientificName=Turdus viscivorus}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vogelwarte.ch/de/voegel/voegel-der-schweiz/misteldrossel Misteldrossel] bei der [[Schweizerische Vogelwarte Sempach|Schweizerischen Vogelwarte Sempach]]&lt;br /&gt;
* Javier Blasco-Zumeta, Gerd-Michael Heinze: [http://blascozumeta.com/specie_files/12020_Turdus_viscivorus_E.pdf Geschlechts- und Altersbestimmung] (PDF-Datei, englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.vogelfedern.de/md.htm Federn der Misteldrossel]&lt;br /&gt;
* [https://www.birdtheme.org/species/imagespage.php?spec=1862&amp;amp;fl=T auf Briefmarken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drosseln]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zieger M</name></author>
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