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	<title>Missionsstation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T15:32:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;BurghardRichter: /* Mission in der Diaspora */ Kleinere formale Änderungen, Formatierung Einzelnachweis, Typographie (Halbgeviert- statt Geviertstrichen)</title>
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		<updated>2024-11-19T14:04:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Mission in der Diaspora: &lt;/span&gt; Kleinere formale Änderungen, Formatierung Einzelnachweis, Typographie (Halbgeviert- statt Geviertstrichen)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mission San Gabriel 4-15-05 6611.JPG|mini|Missionsstation San Gabriel, Kalifornien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Missionsstation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kurz auch „&amp;#039;&amp;#039;Mission&amp;#039;&amp;#039;“) ist eine Siedlung oder ein seelsorgerlicher Außenposten zum Zweck der [[christliche Mission|christlichen Missionstätigkeit]] im Ausland oder in [[Diaspora]]gebieten. Auch die Stützpunkte der frühmittelalterlichen [[Germanenmission]] werden gelegentlich als Missionsstation bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mission im Ausland ==&lt;br /&gt;
Die historische [[christliche Mission]] suchte die [[Indigene Völker|indigene Bevölkerung]] vom Boden ihrer angestammten Kultur zu trennen, und ihnen mit dem Christentum gleichzeitig die [[westliche Kultur|europäische Kultur]] und deren Werte als Ziel zu vermitteln. Moderne Missionare suchen im Gegensatz dazu, sich in lokale Gemeinschaften zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen [[Kolonie]]n wurden die Missionsstationen Zufluchtsstätten für Migranten oder Siedlungsplätze ehemals [[nomadisch]]er Volksgruppen. Missionen galten als nützliches Werkzeug des [[Kolonialismus]], die Unterdrückung der angestammten [[Kultur]] sowie die Anleitung von Arbeitern. Ein beträchtlicher Teil [[christlich]]er Missionare war in diese Rolle verstrickt oder beförderte sie sogar. Der Missionar [[Alexander Merensky]] etwa gewann 1886 ein Preisausschreiben zum Thema: &amp;#039;&amp;#039;Wie erzieht man am besten den Neger zur Plantagenarbeit&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kolonialen Kirchen oder Siedlungen im spanischen Kolonial-Amerika nennt man bis heute &amp;#039;&amp;#039;Mission&amp;#039;&amp;#039;, siehe [[Spanische Missionen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Missionsstationen suchten caritative und emanzipative Ansätze zu verwirklichen. Sie sahen die medizinische und pädagogische Tätigkeit als Bestandteil ihres missionarischen Wirkens an. Dies brachte ihnen besonders im Süden Afrikas die Feindschaft der europäischen Siedler ein. Ihnen waren oft [[Schule]]n und [[Krankenhaus|Krankenhäuser]] angeschlossen, wie zum Beispiel in [[Peramiho]], aber auch Kunstwerkstätten wie das Lumko Art Center der Mariannhiller Missionsschwester [[Josepha Selhorst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Australien]] wurden [[Aborigines-Missionsstation]]en zu Zufluchtsstätten oder [[Ghetto]]s für [[Aborigines]] an den Stadträndern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mission in der Diaspora ==&lt;br /&gt;
In der Zeit nach der [[Reformation]] entwickelten im Zuge der [[Gegenreformation]] mehrere [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] Ordensgemeinschaften wie [[Jesuiten]], [[Franziskaner (OFM)|Franziskaner]] oder [[Dominikaner]] in den protestantisch gewordenen Gebieten ein System von Außenposten, die sie „Missionsstationen“ nannten. Dabei wurden keine [[Konvent (Kloster)|Konvente]] gegründet, sondern an verschiedenen Orten ließen sich zwei oder drei [[Pater|Patres]] nieder und begannen mit der Seelsorge an den wenigen in der [[Diaspora]] verbliebenen Katholiken oder den katholischen Soldaten einer [[Garnison]], zunächst mancherorts heimlich. Eine Missionsstation verfügte meist über eine Kapelle, einen Schulraum und eine Wohnung. Die Ordensleute gingen dabei planmäßig vor und übernahmen solche Seelsorgeposten, die untereinander in einer Tagesreise erreichbar waren, so dass gegenseitiger Kontakt möglich war. Im 17. und 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert betreute etwa die [[Sächsische Franziskanerprovinz]] rund 50 solcher Missionsstationen in Sachsen, Anhalt und auch im Braunschweigischen, in Ostfriesland und dem Emsland, jedoch nie gleichzeitig in dieser Zahl.&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Hardick: &amp;#039;&amp;#039;Ostwestfalen im Plangefüge der Sächsischen Franziskanerprovinz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Westfälische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039; 110 (1960), S.&amp;amp;nbsp;305–328.&amp;lt;br /&amp;gt;Lothar Hardick: &amp;#039;&amp;#039;Raumplanung der Saxonia vor der Säkularisation.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vita Seraphica&amp;#039;&amp;#039; 40/41 (1959/60), S.&amp;amp;nbsp;85–92.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ordensleute gehörten kirchenrechtlich zu einem [[Kanonisches Recht|kanonisch]]en Kloster, von wo aus sie ihre Tätigkeit in den Außenposten wahrnahmen; war dieser Außenposten nicht allzu weit vom Kloster entfernt, konnte die Seelsorge dort auch vom Stammkloster aus „excurrendo“ wahrgenommen werden, ohne dass dort ein Franziskaner dauerhaft residierte.&amp;lt;ref&amp;gt;P. Gallus Haselbeck O.F.M.: &amp;#039;&amp;#039;Zum Jubelfeste der Thüringischen Ordensprovinz 1523–1923.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Franziskanische Studien. Festnummer zur Vierhundertjahrfeier der Thüringischen Provinz 1523–1923.&amp;#039;&amp;#039; 1923, S. 113–126, hier S. 121 ([https://mandadb.hu/common/file-servlet/document/1010030/default/doc_url/franziskanischestudien1923_3_4.pdf PDF]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus zahlreichen Missionsstationen in der Rechtsform einer &amp;#039;&amp;#039;[[Missio cum cura animarum]]&amp;#039;&amp;#039; entstanden später [[Pfarre]]ien oder dauerhafte [[Kloster|Klöster]], wenn die Zahl der Katholiken in der Region wieder zugenommen hatte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gnesau Zedlitzdorf 34 ehem Kloster Karmeliterhospiz 09122015 9428.jpg|mini|Ehemaliges Karmeliterhospiz und -kloster in Zedlitzdorf, Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Arriach Innerteuchen Pfarrkirche hl Kreuz und ehem Hospiz (Kloesterle) 05062017 5172.jpg|mini|Ehemaliges Hospiz in Innerteuchen, Kärnten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Erzherzogin]] [[Maria Theresia]] wurden in [[Erzherzogtum Österreich|Österreich]] im 18. Jahrhundert Missionsstationen zur Rekatholisierung der protestantisch gesinnten Bevölkerung gegründet, die allerdings schon wenige Jahrzehnte später aufgelassen wurden.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Missionsstationen im Hochstift Münster}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mission stations|Missionsstationen}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.germanaustralia.com/d/d-ebenezer.htm | wayback=20160315044638 | text=Kurze Geschichte der Ebenezer Missionsstation im Nordwesten Victorias}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4133984-8|LCCN=sh95007240}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Missionsstation| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Siedlungsgeographie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau des Christentums]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BurghardRichter</name></author>
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