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	<title>Missionsbefehl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T22:32:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Missionsbefehl&amp;diff=610861&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Textgeschichtliche Betrachtungen */ Punkt vor und nach Ref-Tag korrigiert</title>
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		<updated>2025-11-14T22:01:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Textgeschichtliche Betrachtungen: &lt;/span&gt; Punkt vor und nach Ref-Tag korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Meister der Reichenauer Schule 001.jpg|mini|Jesus verabschiedet sich vom Kreise seiner Jünger, indem er ihnen den Auftrag zur Mission erteilt. Der Missionsbefehl ist die Beauftragung der Jünger, in die Welt hinauszugehen. Mittelalterliche Buchmalerei vom [[Reichenauer Malschule|Meister der Reichenauer Schule]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Albert Wider Priestergrab in Widnau 02.png|mini|Das Relief &amp;#039;&amp;#039;Missions&amp;amp;shy;auftrag&amp;#039;&amp;#039; von Albert Wider auf dem Priestergrab in Widnau, Schweiz, zeigt Jesus Chris&amp;amp;shy;tus, der seinen Aposteln zu seiner Linken und Rechten erklärt: «Mir wurde alle Gewalt im Himmel und auf Erden übertragen. Gehet hin und machet alle Menschen zu meinen Jüngern». Kelch und Hostie verweisen auf das Sakra&amp;amp;shy;ment des Messopfers; das Buch mit den Buchstaben Α und Ω symbolisiert das Wort Gottes.]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Missionsbefehl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Taufbefehl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und seltener &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Missionsgebot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Missionsauftrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist der Auftrag, den [[Jesus Christus]] dem [[Bibel|biblischen]] Bericht zufolge nach seiner [[Auferstehung Jesu Christi|Auferstehung]] seinen [[Jünger]]n gegeben hat. Der Auftrag zur Missionierung befindet sich am Ende des [[Evangelium nach Matthäus|Matthäus-Evangeliums]] {{Bibel|Mt|28|19–20}}. Er ist nach christlichem Selbstverständnis eine Begründung für die [[Mission (Christentum)|Mission]] und für die [[Taufe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Text des neutestamentlichen Missionsbefehls ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|&amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt; Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. &amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt; Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder. Einige aber hatten Zweifel. &amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt; Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. &amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt; Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern(*); tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, &amp;lt;sup&amp;gt;20&amp;lt;/sup&amp;gt; und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.|{{B|Mt|28|16–20|EU}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(*) Die [[Einheitsübersetzung]] folgt wie die meisten aktuellen deutschen Übersetzungen einer Tradition aus der Mitte des 16. Jhd. und schreibt „macht ... zu meinen Jüngern“. Einige Übersetzungen ([[Vulgata]], [[Lutherbibel]] bis 1956 und ab 2017, [[King-James-Bibel]]) schreiben stattdessen „lehret alle Völker“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Reinbold |Titel=»Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker«? Zur Übersetzung und Interpretation von Mt. 28, 19f |Sammelwerk=Zeitschrift für Theologie und Kirche |Band=109 |Verlag=Mohr Siebeck |Datum=2012 |Seiten=176-205}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallelstellen sind: {{B|Mk|16|15–18}}, {{B|Lk|24|47–49}}, {{B|Joh|20|21}} und {{B|Apg|1|4–8}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtkirche in Leonberg, Relief.JPG|mini|hochkant=1|Stadtkirche in Leonberg, Relief an der Außenseite des Hauptportals, Jesus beruft Fischer zu Menschenfischern (Markus, 1, 16ff), Kunstwerk von [[Ulrich Henn]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache und Verständnisse ==&lt;br /&gt;
Der Text des Missionsbefehls liegt in einer Form des [[Altgriechische Sprache|Altgriechischen]], der [[Koine]], vor. Die Tätigkeit „machet zu Jüngern“ bzw. „lehret“ ist als Imperativ [[Aorist]] formuliert, die übrigen drei (gehend, taufend, lehrend) als Partizipien. Die sprachliche Konstruktion lässt unterschiedliche Verständnisse zu: Hingehen als Voraussetzung, Taufen und Lehren als Vollzug des „Zu-Jünger-Machens“; oder: Taufen und Lehren als Konkretisierungen von „Hingehen und Zu-Jüngern-Machen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. E. J. Schnabel: &amp;#039;&amp;#039;Urchristliche Mission&amp;#039;&amp;#039;, Brockhaus, Wuppertal 2003, S. 351.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Textgeschichtliche Betrachtungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Der Text steht in der Tradition der jüdischen und alttestamentlichen Aussendungserzählungen mit erzählender Einleitung, Feststellung der Vollmacht, Auftrag und Zusicherung. Die Verwandtschaft mit den Parallelstellen {{B|Lk|24|47–49}} und {{B|Joh|20|21}} weist auf eine gemeinsame Tradition hin. Die Angabe „auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte“ dürfte auch aus dieser Tradition stammen, da bei Matthäus vorher nichts von so einer Anweisung erwähnt ist. Dies gilt auch für den Zusatz „Einige aber hatten Zweifel“, der zu den wesentlichen Auferstehungsüberlieferungen zählt, hier aber etwas fehl am Platz erscheint.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Reid (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The IVP Dictionary of the New Testament.&amp;#039;&amp;#039; InterVarsity Press, Illinois (USA), 2004, ISBN 0-8308-1787-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachlich ist die zeitliche Zuordnung von Taufe und Lehre unklar; denn die Taufe wird nur einmal vollzogen; das Lehren fängt –&amp;amp;nbsp;in der ersten Generation von getauften Erwachsenen, um die es hier geht&amp;amp;nbsp;– vor der Taufe an und setzt sich danach fort. Diese sprachliche Unklarheit lässt manche Autoren vermuten, dass die Taufe erst nachträglich in den umgebenden Text eingefügt worden ist. Anfang und Schluss des Textes, vielleicht ohne „bis an der Welt Ende“, waren wahrscheinlich die Erstform der Erzählung, die Matthäus vorlag. Wann der Mittelteil mit dem eigentlichen Sendungsauftrag hinzukam, ist unklar. Es ist denkbar, dass er, zumindest teilweise, erst von Matthäus gestaltet wurde und einem Rückblick auf beobachtete Missionstätigkeit entspringt. [[Barnabas (Apostel)|Barnabas]] und [[Paulus von Tarsus|Paulus]] hatten ja schon vor der Niederschrift des Matthäus-Evangeliums außerhalb Israels und Judäas missioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Taufe auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes gibt es eine von [[Eusebius von Caesarea|Eusebius]] Anfang des 4. Jahrhunderts überlieferte Variante, die nur auf „in meinem Namen“ lautet, die von einigen Autoren als die ältere Fassung angesehen wird&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lohmeyer, Schmauch 1958&amp;quot;&amp;gt;Ernst Lohmeyer, Werner Schmauch: &amp;#039;&amp;#039;Das Evangelium des Matthäus.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Vandenhoeck &amp;amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1958 (ohne ISBN&amp;lt;nowiki /&amp;gt;; Reihe: Kritisch-exegetischer Kommentar über das Neue Testament, Sonderband)&amp;lt;/ref&amp;gt; Eusebius verwendet allerdings nie das Wort „taufen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Online=http://www-user.uni-bremen.de/~wie/TCG/TC-Matthew.pdf |Autor=Wieland Willker |Titel=A textual commentary on the Greek Gospels. |Seiten=458 |Band=1 |Auflage=3 |Ort=Bremen |Datum=2005 |Abruf=2023-05-03 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Andererseits überliefern [[Didache]] (1. Jahrhundert), [[Irenäus von Lyon]] (2. Jahrhundert) und [[Tertullian]] (3. Jahrhundert) –&amp;amp;nbsp;wie auch alle bisher bekannten Handschriften der Matthäus-Stelle&amp;amp;nbsp;– bereits die [[Trinität|trinitarische]] Formel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=e-Catena: Compiled Allusions to the NT in the Ante-Nicene Fathers |Sammelwerk=Early Christian writings |Autor=Peter Kirby |Kapitel=Matthew 28 |Online=http://www.earlychristianwritings.com/e-catena/matthew28.html |Abruf=2023-05-02  |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einzelne [[Nichttrinitarier|nichttrinitarische]] Theologen halten den Text für eine Einschiebung aus dem 4. Jahrhundert, was allerdings von der wissenschaftlichen [[Textkritik des Neuen Testaments|Textkritik]] durchweg abgelehnt wird. Stattdessen gilt das Christentum als Religion, die sich von Anfang an als missionarisch versteht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Konrad Schmid, Jens Schröter |Titel=Die Entstehung der Bibel Von den ersten Texten zu den heiligen Schriften |Verlag=C. H. Beck |Ort=München |Datum=2019 |ISBN=978-3-406-73946-0|Seiten=293}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
=== Kirchliche Rezeption ===&lt;br /&gt;
Die Struktur des Taufbefehls bei Mt 28,19 wird, je nachdem, ob man hier bereits Anklänge einer Trinitätstheologie sieht, als [[Trias (Religion)#Christentum|triadisch]] oder trinitarisch beschrieben. Diese Struktur ist nach Forschungskonsens ein Novum, da u.&amp;amp;nbsp;a. in der [[Apostelgeschichte]] nur eine eingliedrige Formel vorliegt. Erklärt wird dies zumeist als Übernahme aus der liturgischen Praxis oder bereits theologischen Reflexion galiläischer Christen; gelegentlich wird auch eine Einführung durch den Textautor selbst angenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ersteres z.&amp;amp;nbsp;B. bereits bei [[Ernst Lohmeyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Evangelium des Matthäus.&amp;#039;&amp;#039;  4. Aufl., Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1967, S. 414; vgl. z.&amp;amp;nbsp;B. Gerhard Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Die Aspotelgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2, Herder, Freiburg 1982, S. 192. Letzteres wird gelegentlich aus einer Textstelle bei Eusebius abgeleitet, vgl. dazu aber bereits Benjamin Hubbard: &amp;#039;&amp;#039;Matthean Redaction of Apostolic Commisioning: An Exegesis of Matthew 28:16–20.&amp;#039;&amp;#039; Scholars Press, Missoula 1974.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 2. und 3. Jahrhundert wurde der Missionsbefehl von Kirchenvätern wie [[Cyprian von Karthago|Cyprian]] oder [[Origenes]] zitiert, um die rechtmäßige Taufe zu begründen, auf das Halten der Gebote hinzuweisen und diese Praxis von abweichenden, ggf. [[Häresie|häretisierten]] Tendenzen abzugrenzen. Ab dem vierten Jahrhundert wurde der Text der Taufformel vermehrt auch für Ausarbeitungen und Verteidigungen der [[Dreifaltigkeit|Trinitätstheologie]] angeführt, ebenso wie die triadischen Formeln in {{B|1 Kor|12|3–6|ELB}} und {{B|2 Kor|13|13|ELB}}, die in der Relationierung bestimmtere Formulierung {{B|Joh|16|26|ELB}} und vagere, von Kirchenvätern ebenfalls angeführte Passagen wie {{B|Röm|11|36}}. Während es zunächst, auch im Bereich der frühesten christlich-theologischen Literatur, vielfältige Ausdrucksmöglichkeiten für die Rede von Vater, Sohn und hl. Geist gibt, wird diejenige von Mt 28,19 bald besonders prägend u.&amp;amp;nbsp;a. bei den zu diesem Thema einflussreichen Theologen [[Irenäus von Lyon]], [[Tertullian]] und Origenes.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. z.&amp;amp;nbsp;B. Adolf Martin Ritter: &amp;#039;&amp;#039;Trinität, I.&amp;#039;&amp;#039; in: [[Theologische Realenzyklopädie]], Bd. 34, S. 91–99, hier 94.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die rezeptionsgeschichtliche Relevanz der Stelle hängt auch mit dem u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Basilius]] als eng bewerteten Zusammenhang „von Tauferfahrung, […] Glaubensbekenntnis und [[Doxologie]]“&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Martin Ritter: &amp;#039;&amp;#039;Trinität, I.&amp;#039;&amp;#039; in: [[Theologische Realenzyklopädie]], Bd. 34, S. 96.&amp;lt;/ref&amp;gt; zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter versuchten unterschiedliche Gruppen nach buchstabengetreuer Auslegung des Missionsbefehls zu leben und die [[Vita apostolica]] zu praktizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Sichtweise vertraten später die [[Pietismus|Pietisten]], die [[Herrnhuter Brüdergemeine]], die [[Methodistische und Wesleyanische Kirchen|Methodisten]] sowie die [[Baptisten]], die den Missionsbefehl als persönlichen Auftrag für die innere und äußere Mission ansahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus [[Evangelikalismus|evangelikaler]] Sicht verpflichtet der neutestamentliche Missionsauftrag zur Verbreitung von Lehre und Taufe. Obwohl dieser Auftrag ursprünglich nur den elf Aposteln gegeben wurde, hat die evangelikale Theologie ihn dahingehend interpretiert, dass Christen jederzeit und an jedem Ort missionieren sollten, da dies die Erfüllung des Vertrags zwischen [[Abraham]] und Gott sei {{Bibel|Gen|12|3}}. Der Missionsbefehl wird häufig zum früheren Missionsauftrag aus Matthäus 10 {{Bibel|Mt|10|5–42}} in Bezug gesetzt, wo der Auftrag auf eine Missionierung von Gläubigen der jüdischen Religion eingeschränkt wird, über welche Jesus als &amp;#039;&amp;#039;verlorene Schafe im Hause Israels&amp;#039;&amp;#039; spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritische Rezeption ===&lt;br /&gt;
Der deutsche Philosoph und Religionskritiker [[Herbert Schnädelbach]] löste im Jahr 2000 mit einem Artikel in der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Schnädelbach: [http://www.zeit.de/2000/20/200020.christentum_.xml &amp;#039;&amp;#039;Der Fluch des Christentums.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit.&amp;#039;&amp;#039; 11. Mai 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Debatte über das Christentum und den damit verbundenen Missionsbefehl aus. Schnädelbach reihte dabei den Missionsbefehl in eine Kette von sieben &amp;#039;&amp;#039;Geburtsfehlern des Christentums&amp;#039;&amp;#039; ein: die [[Erbsünde]], die Rechtfertigung als blutigen Rechtshandel, den Missionsbefehl, den christlichen [[Antijudaismus]], die christliche [[Eschatologie]], den Import des [[Platonismus]] und den Umgang mit der historischen [[Wahrheit]]. Wenn das Christentum einmal seine sieben Geburtsfehler hinter sich gelassen haben sollte, werde von ihm fast nichts übrig geblieben sein; vor allem werde es sich dann kaum noch von einem aufgeklärten [[Judentum]] unterscheiden lassen. Was im [[Christentum]] etwas tauge, sei ohnehin jüdisch. Offensichtlich bezog Schnädelbach diese Aussage vor allem auf den jüdischen Jesus und dessen Religionszugehörigkeit. Dieser hatte bekanntlich nicht die Absicht, sein Gotteshaus zu spalten in [[Ecclesia und Synagoge]], erstere als glorreich und sehend, letztere als blind.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Bußler: &amp;#039;&amp;#039;Ecclesia und Synagoga und der Mönchengladbacher Tragaltar. Judentum und Christentum in Kunst und Kirche.&amp;#039;&amp;#039; Mainz 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Rezeption ===&lt;br /&gt;
Zum Missionsbefehl als Taufformel siehe [[Taufe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Perikope des Neuen Testaments]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jesus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christliche Mission]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Matthäusevangelium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Galiläa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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