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	<title>Missing-self-Hypothese - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T10:23:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Missing-self-Hypothese&amp;diff=688693&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-37717-8: /* Immunologischer Hintergrund */  (kleine Änderung von Verlinkung zu NKG2A und CD94)</title>
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		<updated>2025-08-12T09:43:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Immunologischer Hintergrund: &lt;/span&gt;  (kleine Änderung von Verlinkung zu &lt;a href=&quot;/index.php?title=NKG2A&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;NKG2A (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;NKG2A&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;/index.php?title=CD94&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;CD94 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;CD94&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Missing-self-Hypothese&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der [[Immunologie]] besagt, dass [[Killerzelle|natürliche Killerzellen]] ([[NK-Zelle|NK-Zellen]]) andere körpereigene Zellen abtöten, wenn diese nicht ein bestimmtes Signalprotein auf ihrer [[Zellmembran|Oberfläche]] aufweisen. Entsprechende [[Signalproteine]] zur Verhinderung der Abtötung durch die NK-Zellen werden deshalb von nahezu allen gesunden Körperzellen gebildet. NK-Zellen sind [[Lymphozyt]]en ohne [[Rezeptor (Biochemie)|Rezeptor]]en für spezifische [[Antigen]]e, die zum angeborenen Teil des [[Immunsystem]]s gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Immunologischer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:NK-recognition.svg|thumb|right|Aktivierung einer NK-Zelle durch das Fehlen von MHC-Molekülen auf der Oberfläche einer infizierten Zelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Signalproteinen, die eine Aktivität der NK-Zellen gegen körpereigene Zellen verhindern, handelt es sich um [[Haupthistokompatibilitätskomplex|MHC-Klasse-I-Moleküle]]. Auf der Oberfläche der NK-Zellen befinden sich entsprechende Rezeptoren, welche die MHC-Moleküle erkennen. &lt;br /&gt;
Interagieren mehr [[Inhibitor|inhibitorische]] Rezeptoren als [[Aktivator (Biochemie)|aktivierende]] mit den MHC-Molekülen, wie es der Fall bei gesunden Zellen ist, so wird die [[Lyse (Biologie)|Lyse]] der Zielzelle durch die NK-Zelle unterbunden. Zu den wichtigsten Rezeptoren der NK-Zellen zählen das [[Dimer|Heterodimer]] aus [[NKG2A]] und [[CD94]], sowie beim Menschen die „killer cell immunoglobulin like receptors“ ([[Killer Cell Immunoglobulin-like Receptor|KIR]]) und bei der Maus die [[Ly49]]-Proteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Fehlen von entsprechenden MHC-Molekülen auf der Oberfläche von körpereigenen Zellen, beispielsweise bei [[Tumor]]zellen oder [[Viren|virusinfizierten]] Zellen, kommt es vor, dass mehr aktivierende Rezeptoren mit den MHC-Molekülen interagieren und so das aktivierende Signal an die Zelle größer ist als das inhibierende. In der Folge wird die Zielzelle durch die NK-Zellen abgetötet. Dies geschieht mittels der Freisetzung von [[Perforin]]en und [[Granzyme]]n. Perforine erzeugen dabei Öffnungen in der Membran der Zielzelle, durch welche die Granzyme in die Zellen eindringen. Bei den Granzymen handelt es sich um [[Protease]]n, die in der Zielzelle über die Aktivierung entsprechender Signalkaskaden die [[Apoptose]] einleiten, eine Form des [[Programmierter Zelltod|programmierten Zelltods]]. Zusätzlich lösen die NK-Zellen die Apoptose aus, indem sie den sogenannten [[Fas-Ligand]]en auf ihrer Oberfläche bilden. Dessen Bindung an den [[Fas-Rezeptor]] auf der Oberfläche der Zielzellen aktiviert in diesen die entsprechenden apoptotischen Signalwege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Missing-self-Hypothese wurde in der Mitte der 1980er Jahre durch [[Klas Kärre]], derzeit Professor am Zentrum für Mikrobiologie und Tumorbiologie des [[Karolinska-Institut]] in Schweden, aufgrund von Ergebnissen seiner Promotionsarbeit vorgeschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Klas Kärre: &amp;#039;&amp;#039;Role of Target Histocompatibility Antigens in Regulation of Natural Killer Activit. A Reevaluation and a Hypothesis.&amp;#039;&amp;#039; In: Ronald B. Herbermann, Denis M. Callewaert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mechanisms of NK Cell Mediated Cytotoxicity.&amp;#039;&amp;#039; Academic Press, Orlando 1985, ISBN 0-12-341370-2, S.&amp;amp;nbsp;81–91.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* K. Kärre: &amp;#039;&amp;#039;NK cells, MHC class I molecules and the missing self.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Scandinavian journal of immunology.&amp;#039;&amp;#039; Band 55, Nummer 3, März 2002, S.&amp;amp;nbsp;221–228, PMID 11940227 (Review).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immunologie]]&lt;/div&gt;</summary>
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