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	<title>Misrach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T03:39:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Misrach&amp;diff=989987&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulf Heinsohn: +Niqqud u. Aussprachehinweis</title>
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		<updated>2024-10-19T21:47:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Niqqud u. Aussprachehinweis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hainsfarth Synagoge Ostseite349.JPG|mini|Misrachwand und Misrachfenster an der [[Synagoge (Hainsfarth)|Synagoge in Hainsfarth]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Misrach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|מִזְרָח&amp;amp;lrm;|Mi[[stimmhaftes s|z]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;rach&amp;lt;/nowiki&amp;gt;}}) ist der hebräische Name für &amp;#039;&amp;#039;Osten&amp;#039;&amp;#039;, abgeleitet vom Stamm {{he|זרח&amp;amp;lrm;}} (dt.: &amp;#039;&amp;#039;aufgehen, ausbilden&amp;#039;&amp;#039;). Es bezeichnet, wahrscheinlich aus [[Sephardim|sephardischer]] Tradition kommend, die Himmelsrichtung, in die sich der fromme [[Juden|Jude]] zum Gebet verneigt, hierin ähnlich der [[Qibla]] قبلة der Muslime. Um den Schein einer Sonnenverehrung zu vermeiden, wird empfohlen, um einige Grad von der östlichen Richtung abzuweichen. Gemeint ist nicht der Osten als Aufgang des Lichtes, wie es etwa im westlichen Christentum verstanden wird&amp;amp;nbsp;– [[ex oriente lux]]&amp;amp;nbsp;– sondern der [[Jerusalemer Tempel]] als Opferort.&lt;br /&gt;
Als biblischer Hintergrund wird in der rabbinischen Tradition Daniel 6,11 angeführt, in der [[Daniel]] vor dem offenen Fenster dreimal am Tag in Richtung Jerusalem betet.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Kraus, Hans-Christoph Dittscheid, Gury Schneider-Ludorff (Herausgeber): Mehr als Steine… Synagogen-Gedenkband Bayern - Teilband III/1 (Unterfranken). Lindenberg 2015. S. 854 (Glossar).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im heutigen Judentum haben viele Häuser einen kleinen Teppich, eine Zeichnung, Radierung o. ä. mit der Aufschrift מזרח hängen, anhand dessen man sich bei seinen Gebeten zu orientieren vermag. Dieses enthält Gottesnamen, Abbildungen des Tempels in Jerusalem bzw. des [[Tempelberg]]es oder aber eine [[Menora]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Misrach im Synagogenbau ==&lt;br /&gt;
Im europäischen Synagogenbau wird mit &amp;#039;&amp;#039;Misrachwand&amp;#039;&amp;#039; die nach Osten gerichtete Gebäudemauer bezeichnet. In die Misrachwand wurde der [[Toraschrein]] (Aron ha-Kodesch) eingebettet. Darüber lag meist, sofern von der Architektur her möglich, ein oft rundes Fenster, das &amp;#039;&amp;#039;Misrachfenster&amp;#039;&amp;#039; genannt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Kraus, Hans-Christoph Dittscheid, Gury Schneider-Ludorff (Herausgeber): Mehr als Steine… Synagogen-Gedenkband Bayern - Teilband III/1 (Unterfranken). Lindenberg 2015. S. 854 (Glossar).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Misrach in der zeitgenössischen Kunst ==&lt;br /&gt;
Auf dem [[Neupfarrplatz]] in [[Regensburg]] befand sich bis zu ihrer Zerstörung im Jahr 1519 die [[Alte Synagoge von Regensburg|mittelalterliche Synagoge]]. Der israelische Künstler [[Dani Karavan]] zeichnete deren Grundriss durch ein begehbares Bodenrelief aus weißem [[Beton]] nach, das er &amp;#039;&amp;#039;Misrach&amp;#039;&amp;#039; nannte und das am 13. Juli 2005 eingeweiht wurde. Am östlichen Rand ist ebenfalls die Inschrift מזרח zu sehen.&lt;br /&gt;
[[Datei:SynagogendenkmalRegensburg.JPG|mini|Grundriss der ehemaligen Synagoge auf dem Regensburger Neupfarrplatz mit Inschrift מזרח]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mizrachstein SynagogeDuisburg2.jpg|mini|Misrachstein vor der Synagoge Duisburg]]&lt;br /&gt;
Im Garten vor der [[Synagoge Duisburg]] im [[Innenhafen Duisburg]] befindet sich ein sogenannter &amp;#039;&amp;#039;Misrachstein&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Mizrachim]], „orientalische Juden“&lt;br /&gt;
* [[Misrachi]], Akrostichon für &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;מ&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;רכ&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ז ר&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ו&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ח&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;נ&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;י&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (Merkas ruchani) Vereinigung toratreuer [[Zionismus|Zionisten]], gegr. 1902&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Abraham Frank: &amp;#039;&amp;#039;Das Misrachbild&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Württembergisch Franken&amp;#039;&amp;#039;, 94. Jg. 2010, S. 261–266, [[doi:10.53458/wfr.v94i.4472]]  (insbesondere über ein Bild in der Judaica-Sammlung des Hällisch-Fränkischen Museums in Schwäbisch Hall)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mizrah|Misrach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebet (Judentum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jerusalemer Tempel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulf Heinsohn</name></author>
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