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	<title>Mischket Liebermann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T15:02:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mischket_Liebermann&amp;diff=2251819&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;F. Peter Müller: /* Leben */ Fotografie des Grabs</title>
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		<updated>2024-09-30T14:11:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Fotografie des Grabs&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mischket Liebermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[18. November]] [[1905]] in [[Tyczyn]], Bezirk [[Rzeszów]], [[Österreich-Ungarn]]; gestorben [[5. Juni]] [[1981]] in [[Berlin]]) war eine deutsche Schauspielerin und kommunistische Kulturpolitikerin in der [[DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Mischket Liebermann war eine Tochter des Rabbiners Pinchus Elieeser Liebermann, sie lebten in einem [[Schtetl]] im seinerzeit österreichischen Galizien. Nach [[Erster Weltkrieg|Kriegsausbruch 1914]] floh die Familie mit acht Kindern vor der russischen Front und kam über [[Oświęcim]] nach Berlin ins [[Scheunenviertel]], wo der Vater wieder eine Gemeinde um sich sammeln konnte. Mischket Liebermann mied die religiöse Enge des Scheunenviertels und des Elternhauses sowie die drohende [[Zwangsheirat|Zwangsverheiratung]]. Sie riss als Sechzehnjährige von zu Hause aus und schloss sich einem Kreis kommunistischer Intellektueller in der Reichshauptstadt an, darunter war [[Alexander Granach]]. Zum Parteimitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] wurde sie am 1. August 1925. Nach einer Tätigkeit als Bürogehilfin nahm sie Schauspielunterricht bei [[Heinz Goldberg (Drehbuchautor)|Heinz Goldberg]] und [[Eugen Herbert Kuchenbuch]] und erhielt von [[Heinz Hilpert]] eine kleine Rolle in einer Inszenierung des &amp;#039;&amp;#039;Bronx Express&amp;#039;&amp;#039; von [[Ossip Dymow]] und ein Engagement am [[Deutsches Theater Berlin|Deutschen Theater Berlin]]. Während neben ihr die Anfängerin [[Sybille Schmitz]] in der Inszenierung „Der Prozess der Mary Dugan“&amp;lt;ref&amp;gt;zu Bayard Veiller und The Trial of Mary Dugan siehe englische Wikipedia [[:en:The Trial of Mary Dugan]]&amp;lt;/ref&amp;gt; den Karrieresprung machte, ging Liebermann 1927 auf eine Reise in die [[Sowjetunion]] und erhielt dort ein Engagement für das Jüdische Staatstheater in [[Minsk]], wo sie im Mai 1929 in [[Ernst Toller]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Hoppla, wir leben!]]&amp;#039;&amp;#039; debütierte und auch eine Rolle in einem Stück über [[Hirsch Lekert]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübergabe an die Nationalsozialisten]] in Deutschland blieb Liebermann 1933 in [[Moskau]] und wurde von [[Erwin Piscator]] zusammen mit [[Maxim Vallentin]] in eine Wanderbühne beordert, die in der ukrainischen Region [[Dnipro|Dnepropetrowsk]] in den deutschsprachigen Kolchosen Theater spielen sollte. In dem Kleist-Stück &amp;#039;&amp;#039;[[Der zerbrochne Krug]]&amp;#039;&amp;#039; spielten auch Emigranten wie [[Erwin Geschonneck]], [[Gerhard Hinze]] und [[Friedrich Richter (Schauspieler)|Friedrich Richter]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Aus dem Ghetto in die Welt&amp;#039;&amp;#039;, S. 144.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit, Liebermann moderierte das Stück mit deutschen, jiddischen oder russischen Ansagen und kümmerte sich ansonsten um die Aufführungsverträge der Theatergruppe mit den Kolchosen. Vallentin inszenierte auf den Stoppelfeldern auch Stücke russischer Gegenwartsdramatik wie &amp;#039;&amp;#039;Die sechs Geliebten&amp;#039;&amp;#039; von [[Alexei Nikolajewitsch Arbusow]] und &amp;#039;&amp;#039;Ferne&amp;#039;&amp;#039; von [[Alexander Nikolajewitsch Afinogenow]] sowie &amp;#039;&amp;#039;Das Geheimnis&amp;#039;&amp;#039; vom Spanier [[Ramón J. Sender]]. Hinze inszenierte mit der Truppe [[Anton Pawlowitsch Tschechow|Tschechows]] &amp;#039;&amp;#039;[[Der Heiratsantrag|Heiratsantrag]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Der Bär (Tschechow)|Der Bär]]&amp;#039;&amp;#039;. Nach einem Intermezzo an der dann während des [[Großer Terror (Sowjetunion)|Großen Terrors]] geschlossenen [[Deutsche Auslandsschule|deutschsprachigen]] [[Karl-Liebknecht-Schule (Moskau)|Karl-Liebknecht-Schule]] leitete sie in Moskau eine wissenschaftliche Fachbibliothek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem deutschen [[Unternehmen Barbarossa|Überfall auf die Sowjetunion]] 1941 arbeitete sie in der [[Politoffizier|politischen Schulung]] deutscher Kriegsgefangener im Lager [[Moschaisk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende ging Liebermann zurück nach [[Ost-Berlin]] und beteiligte sich am kulturpolitischen Aufbau der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Sie wurde Mitarbeiterin im Kulturministerium der DDR und war insbesondere in den deutsch-sowjetischen Beziehungen tätig. Daneben besorgte noch die Übersetzung verschiedener Stücke der russischen Gegenwartsdramatik. Ihren Bericht über die Kommunistin und KZ-Insassin [[Elly Schließer]]&amp;lt;ref&amp;gt;Zu Elly Schließer siehe: &amp;#039;&amp;#039;Das verlorene Paradies. Elly Schließer&amp;#039;&amp;#039;, Freie Volksbühne, 1992, [http://www.peggylukac.de/drucken/verlorene_paradies.html peggylukac]&amp;lt;/ref&amp;gt;, die wie sie als Jugendliche aus dem Scheunenviertel ausgerissen war, konnte sie nicht mehr veröffentlichen. Er erschien [[postum]] in [[Sinn und Form]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Mischket Liebermanns und ihres Mannes auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde..jpg|mini|Grab Mischket Liebermanns und ihres Mannes auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde.]]&lt;br /&gt;
Liebermann wurde mit ihrem Mann Jossif Dawidowitsch Friedlin (1907–1970) auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Ghetto in die Welt: Autobiographie&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: Verlag der Nation 1977. 3., geringfügig gekürzte Auflage 1995 ISBN 3-373-00495-0.&lt;br /&gt;
** Auszugsweise in: [[Andreas Lixl-Purcell]], &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen deutsch-jüdischer Frauen 1900–1990&amp;#039;&amp;#039;, Reclam: Leipzig 1992 ISBN 3-379-01423-0, S. 126–143.&lt;br /&gt;
* [[Wiktor Sergejewitsch Rosow|Viktor S. Rozov]]: &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Wege: Eine Geschichte aus unserer Zeit in 2 Teilen&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: Henschelverlag, 1964, Bühnen-Ms.&lt;br /&gt;
* Samuil Josefovič Alešin: &amp;#039;&amp;#039;Alles bleibt den Menschen: Schauspiel in 3 Akten; szen. Variante des Moskauer Künstler-Theaters&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: Henschelverl., 1960, Bühnen-Ms.&lt;br /&gt;
* Viktor S. Rozov: &amp;#039;&amp;#039;Hals- und Beinbruch: Schauspiel in 4 Akten&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: Henschelverlag, 1956, Bühnen-Ms.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nachforschungen über Elly Schliesser&amp;#039;&amp;#039;, in: Sinn und Form 6/1984, S. 1161–1179.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jutta Dick, Marina Sassenberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Frauen im 19. und 20. Jahrhundert. Lexikon zu Leben und Werk&amp;#039;&amp;#039;, Reinbek 1993, ISBN 3-499-16344-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118572709}}&lt;br /&gt;
* Kurzbiografie (en) bei [http://jwa.org/encyclopedia/article/liebermann-mischket &amp;#039;&amp;#039;Jewish Women&amp;#039;&amp;#039;] mit einem identischen Text wie bei Jutta Dick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118572709|VIAF=163254266}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Liebermann, Mischket}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Russischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPdSU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Liebermann, Mischket&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Schauspielerin und kommunistische Kulturpolitikerin in der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. November 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tyczyn]], Bezirk [[Rzeszów]], [[Galizien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juni 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;F. Peter Müller</name></author>
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