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	<title>Misa Criolla - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T08:23:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Misa_Criolla&amp;diff=1193246&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;FordPrefect42: sorry, versehentlich gelöscht</title>
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		<updated>2025-08-08T05:44:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;sorry, versehentlich gelöscht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Misa Criolla&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (dt.: „[[Kreolen|Kreolische]] Messe“) ist eine [[Messe (Musik)|Messe]] des [[Argentinien|argentinischen]] Komponisten [[Ariel Ramírez]] für 2 Solo-[[Tenor (Stimmlage)|Tenöre]], [[Gemischter Chor|gemischten Chor]], [[Schlagzeug]], [[Klavier]] und traditionelle Instrumente der [[Anden]]region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Ariel Ramírez komponierte die Messe in den Jahren 1963 und 1964. Seine erste Inspiration für das Schreiben eines religiösen Werkes kam ihm in den 1950er Jahren, als er noch ein unbekannter Musiker war und fern der südamerikanischen Heimat in Westdeutschland (Würzburg) in einem Kloster wohnte. Dort traf er eines Tages die Schwestern Elisabeth und Regina Brückner, die ihm erzählten, dass ein schönes Herrenhaus vor dem Kloster während der Ära des Nationalsozialismus – nur wenige Jahre zuvor – Teil eines Konzentrationslagers (KZ) gewesen sei, und dass sie beide, obwohl die Todesstrafe darauf stand, acht Monate lang Nacht für Nacht Essen zu den Gefangenen brachten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Aaron Mitchell |Titel=A Conductor’s Guide to Ariel Ramírez’s Misa Criolla |Verlag=University of Cincinnati |Ort=Cincinnati |Datum=2009 |Seiten=5-8 |Online= http://rave.ohiolink.edu/etdc/view?acc_num=ucin1243354657}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 nahm Ariel Ramírez seine Idee auf einer Seereise von Liverpool nach Buenos Aires wieder auf und beschloss, eines Tages ein musikalisches Werk zu Ehren dieser beiden deutschen Schwestern zu schreiben: „Etwas Profundes, Religiöses, zu Ehren des Lebens. [Etwas,] dass die Menschen auch jenseits des eigenen Glaubens, der eigenen Ethnie, Hautfarbe oder Herkunft einbezieht.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Häufig wird aufgrund eines Übersetzungsfehlers behauptet, es seien Nonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Die Schwestern und der Komponist, Süddeutsche Zeitung, 20./21. Dezember 2014, S. 76&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächlich handelte es sich sogar um fünf Schwestern. Aber nur zwei von ihnen sprachen ausreichend Spanisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren besprach Ariel Ramírez seine Idee mit einem Jugendfreund und Priester, Pater Antonio Osvaldo Catena, dem damaligen Präsidenten der bischöflichen Kommission für Südamerika, der die Idee hatte, „eine Messe mit Rhythmen und musikalischen Formen dieses Landes zu komponieren“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die ersten Entwürfe angefertigt waren, war es ein anderer Priester und Chorleiter, Pater Jésus Gabriel Segade, der die Chor-Arrangements machte. Pater Segade war auch der Leiter des Chores (Cantoría de la Basílica del Socorro) in der ersten Fassung der kreolischen Messe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ramírez&amp;quot;&amp;gt;Ramírez, Ariel (2006): {{Webarchiv |url=http://raicesargentinas.com.ar/2006/abril2006/misaaramirez.htm, |wayback=20090210134053 |text=La creación de la “Misa criolla”}}, &amp;#039;&amp;#039;Raíces Argentinas&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Misa Criolla wird zusammen mit &amp;#039;&amp;#039;[[Navidad Nuestra]]&amp;#039;&amp;#039; als bekannteste Komposition von Ramírez angesehen und gilt aufgrund dessen weit über die Grenzen [[Südamerika]]s hinaus als bedeutendstes Werk argentinischer Sakralmusik.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.blickpunkt-lateinamerika.de/artikel/misa-criolla/ |titel=Misa Criolla |abruf=2020-12-25 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Lateinamerika ist sie eines der populärsten Werke christlicher Musik, die auch bei Laienchören sehr beliebt ist. Sie gilt als Beispiel für die [[Inkulturation]] des Christentums in Südamerika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzeption ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Misa Criolla&amp;#039;&amp;#039; wurde in der Zeit komponiert, als das [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweite Vatikanische Konzil]] durch die [[Sacrosanctum Concilium|Konstitution &amp;#039;&amp;#039;Sacrosanctum Concilium&amp;#039;&amp;#039;]] vom 4. Dezember 1963 erlaubte, als Liturgiesprache der [[Heilige Messe|Heiligen Messe]] auch die jeweilige Landessprache zuzulassen. Der Text entspricht der offiziellen spanischen Mess[[liturgie]], die einzelnen Teile sind jedoch jeder mit einem anderen Rhythmus interpretiert, der jeweils aus einer anderen Region Argentiniens stammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie besteht aus fünf [[Liturgie|liturgischen]] Teilen:&lt;br /&gt;
* [[Kyrie]]: [[Baguala-Vidala]] ([[Tucumán (Provinz)|Tucumán]])&lt;br /&gt;
* [[Gloria]]: [[Carnavalito]] ([[Anden]])&lt;br /&gt;
* [[Credo]]: [[Chacarera|Chacarera trunca]] ([[Santiago del Estero (Provinz)|Santiago del Estero]])&lt;br /&gt;
* [[Sanctus]]: [[Carnaval cochabambino]] ([[Departamento Cochabamba|Cochabamba]])&lt;br /&gt;
* [[Agnus Dei]]: [[Estilo pampeano]] ([[La Pampa]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonaufnahmen und erste Aufführungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Misa Criolla.png|mini|Cover der &amp;#039;&amp;#039;Misa Criolla&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;Los Fronterizos&amp;#039;&amp;#039;, Jaime Torres, Chango Farías Gómez, Raúl Barboza, Luis Amaya, der &amp;#039;&amp;#039;Cantoría de la Basílica del Socorro&amp;#039;&amp;#039;, und einem Orchester regionaler Musiker. Ariel Ramírez war auch der künstlerische Leiter dieses Albums.]]&lt;br /&gt;
1964, noch vor der offiziellen Uraufführung (am 20. Dezember 1965 in [[Mercedes (Uruguay)|Mercedes]], Uruguay), nahm das Tonstudio [[Philips Records]] eine Aufnahme der &amp;#039;&amp;#039;Misa Criolla&amp;#039;&amp;#039; auf und popularisierte dadurch das Stück. 1967 tourte Ramírez mit weiteren Künstlern (u. a. Los Fronterizos, Carlos Amaya, [[Jaime Torres]], [[Domingo Cura]]) mit der &amp;#039;&amp;#039;Misa Criolla&amp;#039;&amp;#039; durch Europa. Die Europa-Premiere fand in der Liederhalle Stuttgart statt. Weitere Stationen führten unter anderem durch Deutschland, die Niederlande, Belgien und die Schweiz. Auf Grund von Vorbehalten seitens konservativer Katholiken wegen der Abkehr von der lateinischen Sprache in der Messe und der Mischung mit populärer folkloristischer Musik wurde sie erst 1968 erstmals in Ramírez’ Heimatland Argentinien aufgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zahlreiche Aufnahmen der &amp;#039;&amp;#039;Misa Criolla&amp;#039;&amp;#039; in ihrer Originalfassung mit zwei Tenor-Solopartien, so wie sie von Ramírez konzipiert worden war. In den beiden neueren Aufnahmen jedoch wurde jeweils eine Tenor-Solopartie eliminiert und die verbleibende von [[José Carreras]] (1987) bzw. von [[Mercedes Sosa]] (2000) gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörprobe ==&lt;br /&gt;
2021 veröffentlichte die [[Deutsche Grammophon]] mit [[Daniel Hope (Violinist)|Daniel Hope]], dem [[Zürcher Kammerorchester]], dem &amp;#039;&amp;#039;Palau de la Música Vocal Quartet&amp;#039;&amp;#039;, Michael Metzler, [[Rubén Dubrovsky]] und Sebastián Sciaraffia eine neue Aufnahme der Misa Criolla:&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=lKNYDt-R2eM Zweites Stück: &amp;#039;&amp;#039;Gloria&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelne weitere Aufführungen ==&lt;br /&gt;
* Schon 1968 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Misa Criolla&amp;#039;&amp;#039; vom Universitätschor „Branko Krsmanovic“ in Belgrad unter der Leitung des damaligen Dirigenten der Belgrader Oper [[Bogdan Babic]] aufgeführt. Das Notenmaterial hatte der Komponist direkt zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
* 2014 sang ein argentinischer Chor (mit Patricia Sosa) unter Leitung von Facundo Ramírez, dem Sohn des Komponisten, die &amp;#039;&amp;#039;Misa Criolla&amp;#039;&amp;#039; im [[Petersdom]] für [[Franziskus (Papst)|Papst Franziskus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Misa Criolla als Filmmusik ==&lt;br /&gt;
Der Anfang der Messe wird als Filmmusik in [[Léolo]] (1992) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.obispadogchu.org.ar/cancionero/bajarmidi/midi390.htm Partitur, midi-Aufnahme und Text des Gloria]&lt;br /&gt;
* [http://jcarreras.homestead.com/lyricsmisacriolla.html#anchor_1003 Text der Misa Criolla (spanisch)]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=0BgINEDGA7E Video der Aufführung durch Patricia Sosa im Petersdom 2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Aaron Mitchell |Titel=A Conductor’s Guide to Ariel Ramírez’s Misa Criolla |Verlag=University of Cincinnati |Ort=Cincinnati |Datum=2009 |Online= http://rave.ohiolink.edu/etdc/view?acc_num=ucin1243354657}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4524570-8|LCCN=no97045011|VIAF=183278924}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Messe (Musik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Argentinien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chorwerk aus dem 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik 1964]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FordPrefect42</name></author>
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