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	<title>Miriways - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T20:46:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Miriways&amp;diff=2657552&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dk1909: typografische Anführungszeichen korrigiert</title>
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		<updated>2025-12-27T12:41:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typografische Anführungszeichen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Oper&lt;br /&gt;
|T = Miriways&lt;br /&gt;
|OS = [[Deutsche Sprache|Deutsch]]&lt;br /&gt;
|Mus = [[Georg Philipp Telemann]]&lt;br /&gt;
|Lib = [[Johann Samuel Müller]]&lt;br /&gt;
|UA = [[26. Mai]] [[1728]]&lt;br /&gt;
|UAort = [[Hamburg]], [[Oper am Gänsemarkt]]&lt;br /&gt;
|Dauer = ca. 3 Stunden&lt;br /&gt;
|OrtZeit = Persien, 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Pers = * &amp;#039;&amp;#039;Miriways,&amp;#039;&amp;#039; Fürst von Candahar und Protector von Persien ([[Bariton]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sophi,&amp;#039;&amp;#039; persischer Prinz ([[Mezzosopran]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bemira,&amp;#039;&amp;#039; persische Dame und uneheliche Tochter von Miriways ([[Sopran]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nisibis,&amp;#039;&amp;#039; persische Dame (Sopran)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Murzah,&amp;#039;&amp;#039; tatarischer Fürst (Bariton)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Samischa,&amp;#039;&amp;#039; Ehefrau von Miriways (Mezzosopran)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zemir,&amp;#039;&amp;#039; persischer Fürst (Mezzosopran)&lt;br /&gt;
* Ein Gesandter ([[Tenor]])&lt;br /&gt;
* Geist (Bariton)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Scandor&amp;#039;&amp;#039; (Bariton)&lt;br /&gt;
* ([[Chor (Musik)|Chor]]) der Perser (Sopran, Tenor, [[Bass (Stimmlage)|Bass]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Miriways&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Telemann-Werke-Verzeichnis|TWV]] 21:24) ist eine [[Oper]] in drei Akten von [[Georg Philipp Telemann]].&lt;br /&gt;
Das [[Libretto]] stammt von [[Johann Samuel Müller]]. Die Uraufführung fand am 26. Mai 1728 in der [[Hamburg]]er [[Oper am Gänsemarkt]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1723 war unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Der persianische Cromwell, oder Leben und Taten des Miri-ways&amp;#039;&amp;#039; ein anonymer Bericht über Leben und Taten des [[Mir Wais Hotak|Miriways]],&lt;br /&gt;
Beschützers von Persien, erschienen. Dies war geschichtlich so nicht korrekt, denn eigentlich hat sein Sohn [[Mir Mahmud Hotaki]] Isfahan 1722 erobert.&lt;br /&gt;
Johann Samuel Müller formte aus diesem Bericht eine Geschichte, die Miriways als einen gerechten und weitblickenden Herrscher darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ort der Handlung ist [[Isfahan]], die persische Residenz des Miriways. Die Handlung der Oper erzählt, wie der afghanische Stammesfürst Miriways nach einem militärischen Sieg tatsächlich den persischen Prinzen Sophi, einen Sohn des abgesetzten Schahs, als König in der eroberten Provinz eingesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Miriways bespricht sich mit Samischa, seiner heimlichen Ehefrau. Aus ihrer früheren Beziehung, die durch die Verheiratung Miriways‘ beendet werden musste, was Samischa in Depressionen gestürzt hatte, ist eine Tochter hervorgegangen, deren Aufenthalt die Mutter aber nicht kennt. Diese Tochter will Miriways finden, um sie aus taktischen Gründen mit Sophi, dem er die Herrschaft über Persien zugesprochen hat, zu verheiraten. Sophi liebt Bemira, von der man nur weiß, dass sie in gutem Hause zusammen mit Nisibis aufgewachsen ist. Sie und Bemira sind sich in schwesterlicher Liebe zugetan. Nisibis ist Witwe und liebt Murzah, der kaum wagt, ihr seine Liebe zu gestehen. Dies nutzt Zemir aus, um sich Nisibis gegenüber ins rechte Licht zu rücken und Murzah zu verdrängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon das erste Gespräch zwischen Miriways und Samischa exponiert das Thema der Oper, aus dem sich die Konflikte entwickeln: Die Kollision von individueller Neigung und Pflicht, wobei das Konzept der vernünftigen Liebe hineinspielt. Obwohl Miriways einst die geliebte Frau verlassen musste, verlangt er eine Ehe aus Staatsräson. Sophi wehrt sich bis zur Starrsinnigkeit und will Bemira treu bleiben. Bemira aber beschwört Sophi, Miriways zu folgen und ist bereit – wenn auch unter großen Schmerzen – auf ihre Liebe zu verzichten. Nisibis gerät durch Zemirs Intrigen in die Klemme; er lässt sie glauben, er habe sie aus den Flammen ihres Gartenhauses gerettet. Die Konvention würde erfordern, dass sie sich mit dem vermeintlichen Retter verbindet. Wegen ihrer Liebe zu Murzah widerstrebt sie aber. Doch seine Intrige wird entlarvt, Nisibis und Murzah finden zueinander, und auch das andere Paar erhält durch glückliche Fügung ein Happy End. Bemira ist nämlich niemand anderes als die verloren geglaubte Tochter von Miriways und Samischa, die Sophi ja aus politischen Gründen heiraten soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Am 26. Juni 1992 wurde &amp;#039;&amp;#039;Miriways&amp;#039;&amp;#039; bei den [[Magdeburger Telemann-Festtage]]n konzertant von der [[Musica Antiqua Köln]] unter Leitung von [[Reinhard Goebel]] aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle|autor=|url=https://telemann.org/ueber-telemann/telemann-opern-in-magdeburg.html|titel=Telemann-Opern in Magdeburg - von 1929 bis heute, &amp;amp;#91;Abschnitt „1990er“&amp;amp;#93;|werk=Telemann, Dokumente, Texte, Materialien|abruf=2024-05-29|hrsg=Internationale Telemann-Gesellschaft}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Partitur der Oper erschien 2002 neu als Urtextausgabe bei [[Bärenreiter-Verlag|Bärenreiter]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.baerenreiter.com/suche/produkt/?artNo=BA5854 Miriways TVWV 21:24 (Partitur)], Bärenreiter, Kassel 2002, abgerufen am 5. August 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oper wurde im Frühjahr 2012 bei den Magdeburger Telemann Festtagen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=|url=https://telemann.de/telemann-opern |titel=Telemann in Magdeburg |abruf=2024-05-29|hrsg=Internationale Telemann-Gesellschaft}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nach fast 300 Jahren szenisch neu aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einspielungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Miriways.&amp;#039;&amp;#039; Pentatone, DDD, 2020, Andre Morsch, Robin Johannsen, Sophie Karthäuser, Michael Nagy, Marie-Claude Chappuis, Akademie für Alte Musik Berlin, Bernard Labadie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Opern Telemanns]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN1678648019/page/7 Libretto von 1728] (SUB Hamburg), [https://vd18.gbv.de/viewer/image/007156162/1/ Libretto von 1728] (Staatsbibliothek zu Berlin) und [https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN167865261X/page/7 Libretto von 1730] (SUB Hamburg), [https://vd18.gbv.de/viewer/image/007500408/1/ Libretto von 1730] (Staatsbibliothek zu Berlin).&lt;br /&gt;
* [http://www.takte-online.de/index.php?id=524&amp;amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=520&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=359&amp;amp;cHash=e451fdf450 Beschreibung im Magazin „Takte“]&lt;br /&gt;
* [http://www.omm.de/veranstaltungen/musiktheater20112012/MD-miriways.html Beschreibung und Bilder der Magdeburger Inszenierung]&lt;br /&gt;
* [https://telemann.org/files/files/images/opern/Miriways_Phft_MD_2012.pdf Einführung in die Oper (aus dem Programmheft der 21. Magdeburger Telemann-Festtage, S. 63-80)] (PDF; 3,9&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=300676328|LCCN=no/2011/175062|VIAF=214753997}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Miriways}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Operntitel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oper aus dem 18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oper von Georg Philipp Telemann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oper in deutscher Sprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik 1728]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dk1909</name></author>
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