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	<title>Mirilo - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T18:15:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mirilo&amp;diff=1626190&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Abkürzung korrigiert, deutsch, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-08-16T07:20:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abkürzung korrigiert, deutsch, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Velebit Mirila Ljuotic Mataci.JPG|mini|hochkant=1.2|Mirila in Ljubotić bei [[Starigrad-Paklenica]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mirilo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Počivalo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine sehr einfach gehaltene Totengedenkstätte, die in einer breiteren Randzone entlang der [[Kroatien|kroatischen]] [[Adriatisches Meer|Adriaküste]] anzutreffen ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gavazzi-Megalithentum&amp;quot;&amp;gt;Milovan Gavazzi: &amp;#039;&amp;#039;Zum Megalithentum Südosteuropas&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Paideuma&amp;#039;&amp;#039;. Wiesbaden, Bd.&amp;amp;nbsp;9 (1963), S.&amp;amp;nbsp;125ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Meist spricht man im Plural von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mirila&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auf Deutsch auch von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Totenraststeinen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, da diese Gedenkstätten in der Regel nicht einzeln vorkommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gavazzi-Totenraststeine&amp;quot;&amp;gt;Milovan Gavazzi: &amp;#039;&amp;#039;Totenraststeine&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schweizerisches Archiv für Volkskunde&amp;#039;&amp;#039;. Basel, Bd.&amp;amp;nbsp;57 (1961), S.&amp;amp;nbsp;37–46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mirila wurden von der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] Bergbevölkerung im [[Karst]] des schwer zugänglichen [[Velebit]]-Gebirges bis in die 1950er-Jahre entlang von [[Bergweg]]en an bestimmten „Totenrastplätzen“ errichtet, an denen die Leichenträger ihren beschwerlichen Transport der Verstorbenen einmal zum Ausruhen unterbrechen durften. Mirila finden sich insbesondere an den Küstenberghängen des Südvelebit und in den oberen Lagen des nordwestlichen Teils der [[Ravni kotari]] in der [[Gespanschaft Zadar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das jeweilige Mirilo wurde zunächst mit Steinen markiert und dann später mit horizontalen Steinplatten sowie mit Kopf- und Fußstein dauerhaft als Totengedenkstätte hergerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gavazzi-Megalithentum&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mirila close to Starigrad-Paklenica in 2014 (5).JPG|mini|Mirilo]]&lt;br /&gt;
Die beiden Ausdrücke &amp;#039;&amp;#039;počivalo&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;mirilo&amp;#039;&amp;#039; sind offensichtlich parallele Bildungen mittels eines &amp;#039;&amp;#039;l&amp;#039;&amp;#039;-Suffixes, das u.&amp;amp;nbsp;a. Ortsangaben bezeichnen kann, von den Verben &amp;#039;&amp;#039;počivati&amp;#039;&amp;#039; ‘rasten’ und &amp;#039;&amp;#039;miriti&amp;#039;&amp;#039;, das im heutigen Standard[[Kroatische Sprache|kroatischen]] ‘beruhigen’ bedeutet und von &amp;#039;&amp;#039;mir&amp;#039;&amp;#039; ‘Ruhe, Frieden’ (vgl. [[Mir (Raumstation)|Mir]]) abgeleitet ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Petar Skok, &amp;#039;&amp;#039;Etimologijski rječnik hrvatskoga ili srpskoga jezika&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;2, Zagreb 1972, S.&amp;amp;nbsp;427, der &amp;#039;&amp;#039;mirilo&amp;#039;&amp;#039; kommentarlos unter &amp;#039;&amp;#039;mir&amp;#039;&amp;#039; ‘Welt; Frieden’ aufführt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Demnach ist die Ursprungsbedeutung beider Wörter ‘Rastplatz, Ruheplatz’. Die naheliegende Erklärung ist, dass der Trauerzug am Mirilo eine Pause macht, aber auch der Tote „rastet“ hier vor dem Begräbnis ein letztes Mal in körperlicher Gestalt&amp;lt;ref name=&amp;quot;HE347&amp;quot;&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Hrvatska enciklopedija&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;7, Zagreb 2005, s.&amp;amp;nbsp;v. &amp;#039;&amp;#039;mirilo&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;347.&amp;lt;/ref&amp;gt;, und nach dem Begräbnis „ruht“ hier nach dem Volksglauben die Seele des Toten, während auf dem Friedhof nur der Körper begraben ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Josip Zanki, &amp;#039;&amp;#039;Mirila&amp;#039;&amp;#039;, Zagreb 2002, S.&amp;amp;nbsp;15, erklärt so die Etymologie von &amp;#039;&amp;#039;počivalo&amp;#039;&amp;#039;: „Na Velebitu predaje govore da tamo &amp;lt;u&amp;gt;počiva&amp;lt;/u&amp;gt; duša, koja je blizu dušama stada, a da je tijelo u grobu. Odatle i drugi naziv za &amp;#039;&amp;#039;mirilo&amp;#039;&amp;#039; – &amp;lt;u&amp;gt;počivalo&amp;lt;/u&amp;gt;.“ („Im Velebit wird überliefert, dass dort die Seele &amp;lt;u&amp;gt;ruhe&amp;lt;/u&amp;gt;, die den Seelen der Herde nahe sei, und dass der Körper im Grab sei. Daher auch die zweite Bezeichnung für &amp;#039;&amp;#039;mirilo&amp;#039;&amp;#039;: &amp;lt;u&amp;gt;Ruheplatz&amp;lt;/u&amp;gt;.“ – Kursivierung im Original, Unterstreichungen hinzugefügt).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den an der Adriaküste verbreiteten [[ikavisch]]en Dialekten ist dieses &amp;#039;&amp;#039;mirilo&amp;#039;&amp;#039; zufällig mit einem anderen Wort &amp;#039;&amp;#039;mirilo&amp;#039;&amp;#039; ‘Maß, Maßstab’ zusammengefallen, dem im ([[ijekavisch]]en) Standardkroatischen &amp;#039;&amp;#039;mjerilo&amp;#039;&amp;#039; entspricht. Mit dem oben erwähnten &amp;#039;&amp;#039;l&amp;#039;&amp;#039;-Suffix von &amp;#039;&amp;#039;mjeriti&amp;#039;&amp;#039; (bzw. ikav. &amp;#039;&amp;#039;miriti&amp;#039;&amp;#039;) ‘messen’ abgeleitet, könnte man dieses Wort also auch als ‘Ort des Messens, Messplatz’ verstehen. Da mithilfe der Steine tatsächlich die körperliche Gestalt des Toten festgehalten wird, was auch das „Messen“ der Körperlänge erlaubt (obwohl dies nie mit Maßband oder Zollstock durchgeführt wird), ist per [[Volksetymologie]] das Abstecken der Körperlänge durch einen Kopf- und Fußstein „als authentische Erinnerung an die Körperlichkeit des Verstorbenen und als präventiver Schutz vor Flüchen und bösen Mächten“&amp;lt;ref&amp;gt;„kao autentična uspomena na pokojnikovu tjelesnost te kao preventivno zaštitno sredstvo od uroka i zlih sila“ (&amp;#039;&amp;#039;Hrvatska enciklopedija&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;7, Zagreb 2005, s.&amp;amp;nbsp;v. &amp;#039;&amp;#039;mirilo&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;347).&amp;lt;/ref&amp;gt; zu einem zentralen Element der Zeremonie geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Entstehung und Brauchtum ===&lt;br /&gt;
Mirila entstanden in der Zeit vom 17.&amp;amp;nbsp;bis 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, als die Bewohner (Viehzüchter-Nomaden) des Velebit-Gebirges hauptsächlich von der [[Tierproduktion|Viehwirtschaft]] lebten und vor allem [[Hausschaf|Schafherden]] hielten. Die Verstorbenen mussten von den oft sehr abgelegenen [[Weiler]]n und [[Bauernhof#Bergbauernhof|Höfen]] auf Bergwegen zur Dorfkirche und weiter zum [[Friedhof|Dorffriedhof]] getragen werden. Dabei war es Brauch, dass die Träger nur einmal unterwegs rasten und den Toten auf der Erde absetzen durften. An solchen, bestimmten Plätzen „nahm der Verstorbene zum letzten Mal Abschied von der Sonne“. So entstanden Familienraststeine, die das Andenken an die Verstorbenen bewahrten und wichtiger waren als das Grab selbst, weil man der Ansicht war, dass sich im Grab „lediglich“ ein Körper ohne Seele befinde, welcher auf dem Mirilo geblieben ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rivijera&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.rivijera-paklenica.hr/de/mirila.php |wayback=20090611065732 |text=Paklenica Rivijera: &amp;#039;&amp;#039;Mirila – Lehrpfad Starigrad – Lehrpfad Ljubotić&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Leichen waren in ein gewöhnliches Leinentuch gewickelt und wurden auf einer hölzernen Bahre transportiert. Das Mirilo, d.&amp;amp;nbsp;h. die Ablagestelle, wurde folgendermaßen mit Steinen markiert: „Unter den Leichnam wurden flache Steine gelegt, die genau seiner Körperlänge und -breite entsprachen. An den Fuß wurde ein Stein gestellt, der von Natur aus abgerundet war oder später entsprechend geformt wurde, und an den Kopf ein ähnlich geformter, aber etwas größerer so genannter Kopfstein.“&amp;lt;ref&amp;gt;„Ispod tijela stavljale su se ravne pločaste stijene, koje su točno odgovarale dužini tijela i njegovoj širini. Do nogu stavljao se kamen s prirodno oblim završetkom ili bi poslije bio preklesan u tu formu, a do glave takozvani zaglavni kamen, slične forme, ali malo viši.“ (Josip Zanki, &amp;#039;&amp;#039;Mirila&amp;#039;&amp;#039;, Zagreb 2002, S.&amp;amp;nbsp;14)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ritual des Mirilo-Baus fand bei Sonnenaufgang statt, und der Leichnam lag mit dem Kopf nach Osten, zur Sonne.&amp;lt;ref&amp;gt;Josip Zanki, &amp;#039;&amp;#039;Mirila&amp;#039;&amp;#039;, Zagreb 2002, S.&amp;amp;nbsp;14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Aufbahrung in der freien Natur konnte bis zu drei Tage dauern.&lt;br /&gt;
[[Datei:Velebit Mirila Ljuotic Mataci 6.JPG|mini|links|Mirila in Ljubotić: Rechts drei Kopfsteine mit einfachen Bearbeitungen, links ein Fußstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Velebit Mirila Ljubotic Bristovac 4.JPG|mini|Mirila in Ljubotić: Zwei Kopfsteine, jeweils mit Kreuzmotiv und Inschrift]]&lt;br /&gt;
In den Kopfstein wurden einfache [[Symbol]]e und teils auch [[Inschrift]]en eingemeißelt. Die Motive der Kopfstein-Verzierungen sind sehr vielfältig; sie reichen von Symbolen aus vorgeschichtlichen Kulturen (z.&amp;amp;nbsp;B. Solarkreise, Rosetten, Spiralen, Viererhaken) über [[Kreuz (Christentum)|christliche Kreuzmotive]] (lateinische, griechische) bis zu Inschriften aus der neueren Zeit. [[Anthropomorphismus|Anthropomorphe]] (menschenähnliche) Symbole sind selten. Die Kopfsteine der jüngsten Mirila enthalten die gleichen Aufschriften wie die Grabsteine.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zanki15&amp;quot;&amp;gt;Josip Zanki, &amp;#039;&amp;#039;Mirila&amp;#039;&amp;#039;, Zagreb 2002, S.&amp;amp;nbsp;15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Material diente der in der Landschaft reichlich vorkommende [[Kalkstein]], der nur geringfügig bearbeitet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung dieses Brauches ist bis heute nicht hinreichend erforscht. Die frühesten Mirila datieren aus der Zeit der Wiederansiedlung von Zuwanderern aus dem Südosten, nachdem das Gebiet in [[Osmanisches Reich|osmanischer Zeit]] entvölkert war.&amp;lt;ref&amp;gt;Informationstafel am Wanderweg in Ljubotić.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnliche Totenrituale sind aus Nordgriechenland und aus der [[Walachei (Region)|Walachei]] bekannt. Möglicherweise spielen auch Überlieferungen aus [[Illyrer|illyrischer]] und römischer Tradition eine Rolle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gavazzi-Megalithentum&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft sind mehrere Mirila einer Familie in absteigender Größe nebeneinander angeordnet. Im Gedenken an die Toten hatten die Mirila einen wichtigeren Stellenwert als das eigentliche [[Grab]] auf dem Friedhof der zentraler gelegenen Dorfkirche. Die Bergbevölkerung des Velebit war sehr arm, weshalb man auch auf den Friedhöfen besonders bescheiden sein musste. Sehr oft wurde unmittelbar in die Erde auch in gemeinsame Grabstätten beerdigt. Man glaubte, im Grab befinde sich lediglich „ein Körper, ohne [[Seele]], welche auf dem Mirilo geblieben ist“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rivijera&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ansammlung von mehreren Mirila befindet sich jeweils auf spezifisch ausgewählten Arealen unmittelbar in der kargen Landschaft. Zum Gedenken an den Verstorbenen wurden später Geschenke, Blumen oder Obst gebracht. An Gedenktagen – insbesondere an [[Allerseelen]], wenn die Seelen nach dem Volksglauben auf die Erde, zum Mirilo, zurückkehrten&amp;lt;ref name=&amp;quot;HE347&amp;quot;/&amp;gt; – wurde auf dem Mirilo mit dem Verstorbenen zusammen gegessen und getrunken, ähnlich wie dies bei [[Orthodoxe Kirchen|Orthodoxen]] auf dem Grab geschieht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zanki15&amp;quot;/&amp;gt; Nach dem Glauben der Velebit-Bevölkerung war ein Mirilo der Ort, an dem die Seelen der verstorbenen [[Hirte]]n in Gesellschaft der Seelen ihrer Schafe ausruhten. Charakteristisch für die Mirila-Areale ist, dass sie ohne trennende Mauer oder Einfriedung inmitten der Landschaft liegen und mit ihr verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückgang des Brauchtums ===&lt;br /&gt;
Der Brauch der Errichtung von Mirila war bis kurz nach dem Zweiten Weltkrieg lebendig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zanki15&amp;quot;/&amp;gt; Mit dem zunehmenden Ausbau der Straßen sowie der Verlagerung des Sterbeortes im Zuge besserer medizinischer Versorgung auf Krankenhäuser usw. war es nicht mehr notwendig, die Verstorbenen von abgelegenen Wohnstätten zum Friedhof zu tragen, so dass der Brauch weitgehend verschwand und bis Ende des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts nur noch selten ausgeübt wurde.&lt;br /&gt;
[[Datei:Velebit Mirila Ljubotic Bristovac 1.JPG|mini|Mirila von Vukić, größte erhaltene Lokalität mit mehr als 300 Mirila]]&lt;br /&gt;
=== Heutiges Vorkommen (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
Ausgeschilderte Wanderwege zu Mirila-Arealen bestehen heute unter anderem an folgenden Orten:&lt;br /&gt;
* Im Zentrum von [[Starigrad-Paklenica]] beginnt ein eineinhalbstündiger Rundweg zu zwei Mirila-Lokalitäten.&lt;br /&gt;
* Die umfangreichsten Areale, teils mit mehr als 300&amp;amp;nbsp;Mirila, befinden sich oberhalb der Ortschaft [[Tribanj Kruščica]] (an der [[Jadranska Magistrala|Adria-Magistrale]]) beim Weiler [[Ljubotić]], ca. 12&amp;amp;nbsp;Kilometer von Starigrad-Paklenica entfernt. Der Wanderweg führt zu sechs Mirila-Arealen. Die größte erhaltene Lokalität sind die Mirila von Vukić zwischen dem Weiler [[Bristovac]] und Ljubotić mit mehr als 300&amp;amp;nbsp;Mirila.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Milovan Gavazzi: Totenraststeine. In: &amp;#039;&amp;#039;Schweizerisches Archiv für Volkskunde. Halbjahresschrift&amp;#039;&amp;#039;. Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde, Basel, {{ISSN|0036-794x}}, Bd.&amp;amp;nbsp;57 (1961), S.&amp;amp;nbsp;37–46.&lt;br /&gt;
* Milovan Gavazzi: Zum Megalithentum Südosteuropas. In: &amp;#039;&amp;#039;Paideuma. Mitteilungen zur Kulturkunde&amp;#039;&amp;#039;. Frobenius-Institut an der Universität Frankfurt am Main, Steiner, Wiesbaden, {{ISSN|0078-7809}}, Bd. 9 (1963), S.&amp;amp;nbsp;125ff.&lt;br /&gt;
* „Mirila“, in: &amp;#039;&amp;#039;Hrvatska enciklopedija&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;7, Zagreb 2005, S.&amp;amp;nbsp;346&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* Josip Zanki: &amp;#039;&amp;#039;Mirila.&amp;#039;&amp;#039; Zagreb 2002, ISBN 953-6100-82-7 [Katalog einer Ausstellung im Zagreber [[Mimara-Museum]] vom 5. bis 18. März 2002, S.&amp;amp;nbsp;5–38 kroatisch, S.&amp;amp;nbsp;39–45 englisch, Bildbeschreibungen und Künstlerbiographie zweisprachig].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mirila}}&lt;br /&gt;
* [https://www2.arnes.si/aa/2000/fabe00cl.html Aleksandra Faber: &amp;#039;&amp;#039;Mirilo, grob duše velebitskog stanovnika&amp;#039;&amp;#039;] (kroatisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Gespanschaft Zadar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal in Kroatien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grabmal in Europa|*]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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