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	<title>Mirian III. - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mirian_III.&amp;diff=1681367&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Silewe: +Normdaten</title>
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		<updated>2025-04-26T07:28:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Normdaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mirian III fresco.JPG|mini|Mirian III. auf einem Wandbild in der [[Swetizchoweli-Kathedrale]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mirian III.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{KaS|მირიან III}}) war ein König [[Iberien (Kaukasien)|Iberiens]] im [[Kaukasus]] aus der Dynastie der [[Chosroiden]] und ein Zeitgenosse des römischen Kaisers [[Konstantin der Große|Konstantin des Großen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß den georgischen Quellen des frühen Mittelalters war Mirian der erste christliche König Iberiens. Er wurde durch die Missionarin [[Nino (Heilige)|Nino]] aus [[Kappadokien]] bekehrt und soll das Christentum zur Staatsreligion erhoben haben. Daher wird er von der [[Georgische Orthodoxe Apostelkirche|Georgischen Apostelkirche]] als Heiliger verehrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DML&amp;quot;&amp;gt;David Marshall Lang (1956), &amp;#039;&amp;#039;Lives and legends of the Georgian saints&amp;#039;&amp;#039;, S. 13–39. London: Allen &amp;amp; Unwin&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;pravo&amp;quot;&amp;gt;Archpriest Zakaria Machitadze (2006), {{Webarchiv|url=http://www.pravoslavie.ru/english/071016173417.htm?%2Fenarticles%2F070914113836%3F |wayback=20120306023912 |text=„The Feast of the Robe of our Lord, the Myrrh-streaming and Life-giving Pillar, Equals-to-the-Apostles King Mirian and Queen Nana, and Saints Sidonia and Abiatar (4th century)“ |archiv-bot=2019-05-01 23:00:08 InternetArchiveBot }}, in &amp;#039;&amp;#039;The Lives of the Georgian Saints&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;www.pravoslavie.ru&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die traditionellen Chroniken geben Mirians Regierungszeit mit 268–345, während der Forscher [[Cyrille Toumanoff|Cyril Toumanoff]] 284–361 angibt; allerdings ist eine derart lange Regierungszeit kaum wahrscheinlich. Mirian war dem [[spätantike]]n römischen Historiker [[Ammianus Marcellinus]] bekannt und taucht auch in armenischen Quellen des Mittelalters auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rapp&amp;quot;&amp;gt;Stephen H. Rapp(2003), &amp;#039;&amp;#039;Studies In Medieval Georgian Historiography: Early Texts And Eurasian Contexts&amp;#039;&amp;#039;, S. 293–295. Peeters Publishers, ISBN 90-429-1318-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Toumanoff &amp;quot;&amp;gt;Cyril Toumanoff (1967), &amp;#039;&amp;#039;Studies in Christian Caucasian History&amp;#039;&amp;#039;, S. 83–84, 377. Georgetown University Press&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name Mirian ist die georgische Form des iranischen Namens &amp;#039;&amp;#039;Mihran&amp;#039;&amp;#039;. Andere Schreibweisen in den georgischen Quellen sind Mirean und Mirvan. Ammianus Marcellinus nennt den König in seinen Werken &amp;#039;&amp;#039;Meribanes&amp;#039;&amp;#039;. In den armenischen Quellen aus dem 8. Jh. heißt der König Mihran. Da es vor Mirian zwei Könige gleichen Namens gab, wurde ihm in der georgischen Geschichtsschreibung die III. als Ordinalzahl gegeben. Mirian taucht nämlich in den mittelalterlichen Quellen nicht als Mirian III., sondern schlicht als Mirian auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rapp&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Toumanoff &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung der Dynastie ==&lt;br /&gt;
Gemäß der mittelalterlichen georgischen Chronik &amp;#039;&amp;#039;Das Leben der Könige&amp;#039;&amp;#039; war Mirian ein persischer Prinz, der mit der Tochter des letzten [[Arsakiden (Iberien)|arsakidischen]] Königs Aspacur I. namens Abeschura verheiratet war. Nach Aspacurs Tod wurde Mirian durch seinen Vater, der in den Quellen als Chosroes Großkönig des Irans auftaucht, als König von Iberien eingesetzt. Dies geschah während der Herrschaft der [[Sassaniden]] im Iran; es wird angenommen, dass der Autor des Werkes &amp;#039;&amp;#039;Das Leben der Könige&amp;#039;&amp;#039; eine Verwandtschaft Mirians mit den Sassaniden annahm. Sassanidische Könige mit dem Namen Chosroes/[[Chosrau]] tauchen aber erst viel später (im 6. und 7. Jahrhundert) auf, so dass sich entweder die georgischen Annalen mit dem Namen des Vaters Mirians irren oder der Name Chosroes als ein allgemeiner Begriff für &amp;#039;&amp;#039;König&amp;#039;&amp;#039; verwendet wurde. Cyril Toumanoff nahm an, dass die Chosroiden ein Zweig der adeligen Mihraniden waren. Diese waren einer der [[Parthische Adelsfamilien|großen sieben Familien]] Irans und entfernt mit den Sassaniden verwandt. Der georgische Historiker Giorgi Melikishvili aber zweifelt am iranischen Ursprung der Chosroiden und sieht sie als eine örtliche Dynastie, die einen exotischen königlichen Ursprung erfunden hat, um ihr Ansehen zu steigern. Ein anderes mittelalterliches Werk namens &amp;#039;&amp;#039;Die Konvertierung von Kartlien&amp;#039;&amp;#039; weicht vom &amp;#039;&amp;#039;Das Leben der Könige&amp;#039;&amp;#039; ab, und behauptet, dass Mirian der Sohn des Lew war. Dieser Lew taucht aber in keinen anderen Quellen auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rapp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herrschaft ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Das Leben der Könige&amp;#039;&amp;#039; berichtet ausführlich über Mirians Herrschaft. Als ein iranischer Vasallenkönig beteiligte er sich am [[Römisch-Persische Kriege|sassanidischen Krieg gegen Rom]] und war an der Eroberung Armeniens interessiert. Neben diesen Fakten werden aber auch Sachen erwähnt, die erfunden sein müssen. So soll Mirian ein Anwärter auf den iranischen Thron gewesen sein, die Kolchis und Albania beherrscht haben und bis nach Syrien weit im Süden gewirkt haben. Im [[Frieden von Nisibis]] 298 bekam Rom die Oberhoheit über Armenien und Iberien, aber Mirian blieb König. Mirian passte sich schnell den neuen Machtverhältnissen an und baute enge Bindungen zu Rom auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Ronald Grigor Suny (1994): &amp;#039;&amp;#039;The Making of the Georgian Nation&amp;#039;&amp;#039;, S. 15. Indiana University Press, ISBN 0-253-20915-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Bindung wurde durch seine Konversion zum Christentum verstärkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Noel Emmanuel Lenski: &amp;#039;&amp;#039;Failure of empire: Valens and the Roman state in the fourth century A.D.&amp;#039;&amp;#039;, S. 157. University of California Press 2002, ISBN 0-520-23332-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DML&amp;quot;/&amp;gt; Trotzdem soll laut Ammianus Marcellinus Kaiser [[Constantius II.]] im Jahr 361 Gesandtschaften mit vielen Geschenken zu den Königen Arsakes II. von Armenien und Meribanes (also Mirian III.) von Iberien geschickt haben, um sich ihrer Hilfe gegen die Perser zu versichern.&amp;lt;ref&amp;gt;Ammian 21,6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konversion zum Christentum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tomb of King Marian, Church of Samtravo.jpg|mini|Die Gräber König Mirians und Königin Nanas in der [[Kloster Samtawro|Samtavro Kirche]] in [[Mzcheta]]]]&lt;br /&gt;
Es wird angenommen, dass Mirian im Jahr 334 Christ wurde und dass 337 das Christentum Iberiens Staatsreligion wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Toumanoff &amp;quot;/&amp;gt; Er war einer der ersten Könige, die zum Christentum konvertierten. Nach einer Legende war Mirian, der ein standhafter Heide war, auf der Jagd, als die Dunkelheit über ihn einbrach und er quasi blind war. Das Licht aber kehrte erst zurück, als Mirian zu Ninos Gott gebetet hatte. Später fragte er um eine Audienz bei Nino und konvertierte bald danach zum Christentum. Seine zweite Ehefrau Nana wurde ebenfalls Christin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rapp&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thomson&amp;quot;&amp;gt;Robert W. Thomson(1996), &amp;#039;&amp;#039;Rewriting Caucasian History&amp;#039;&amp;#039;, S. 83–90. [[Oxford University Press]], ISBN 0-19-826373-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Übertritt verstärkte das Wachstum der zentralen königlichen Regierung. Er konfiszierte das Vermögen der heidnischen Tempel und verteilte sie an Adelige und die Kirche. Die Quellen berichten über die starke Propagierung des Christentums durch Adel und Kirche und über den starken Widerstand der Bergvölker.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rufinus&amp;quot;&amp;gt;Amidon, Philip R. (1997), &amp;#039;&amp;#039;The church history of Rufinus of Aquileia, books 10 and 11&amp;#039;&amp;#039;, S. 48. Oxford University Press, ISBN 0-19-511031-5&amp;lt;/ref&amp;gt; Der römische Historiker [[Rufinus von Aquileia]] berichtet, dass Mirian bei Imperator Konstantin dem Großen um die Übersendung von Priestern bat. Konstantin schickte daraufhin Priester und heilige Reliquien nach Iberien. Die georgischen Quellen berichten über den Bau der [[Swetizchoweli-Kathedrale]] in [[Mzcheta]] auf Geheiß König Mirians und seine [[Pilgerreise]] kurz vor seinem Tod nach [[Jerusalem]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thomson&amp;quot;/&amp;gt; Gemäß der Tradition wurde Mirian III. und seine Frau Nana in der [[Kloster Samtawro|Samtavro Kirche]] in Mzcheta beigesetzt, wo heute noch ihre Gräber sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pravo&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Die georgischen Quellen berichten über zwei Ehefrauen. Die erste Ehefrau Prinzessin Abeschura, die ein Abkömmling der Arsakiden von Iberien und der [[Parnawasiden]] war, starb aber gemäß Toumanoff im Jahr 292 kinderlos, als Mirian 15 Jahre alt war. Mit ihrem Tod starb die letzte der Parnawasiden. Mirian heiratete später Nana, eine Tochter des Oligotos aus [[Pontos (Region)|Pontos]]. Zusammen hatten sie zwei Söhne namens Rew und Varaz Bakur, der auch als Aspacur II. bekannt war, und eine Tochter, die mit König Peroz aus der Dynastie der Mihraniden aus Gogarene verheiratet war.&amp;lt;ref&amp;gt;Cyril Toumanoff: &amp;#039;&amp;#039;Chronology of the Early Kings of Iberia&amp;#039;&amp;#039; Erschienen in &amp;#039;&amp;#039;Traditio&amp;#039;&amp;#039; 25, S. 21–23, 1969&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Mirian III of Iberia|Mirian III.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Aspacures I.]]|NACHFOLGER=[[Saurmag II.]]|AMT=[[Liste der Staatsoberhäupter Georgiens|König von Iberien]]|ZEIT=284–361}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|VIAF=507148207847100341459|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-04-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mirian 03}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:König (Georgien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger (4. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chosroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Georgier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 3. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 4. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mirian III.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=erster iberischer König aus der Dynastie der Chosroiden&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silewe</name></author>
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