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	<title>Mirchel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Begebezü am 20. Mai 2025 um 18:31 Uhr</title>
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		<updated>2025-05-20T18:31:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Mirchel 2023.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Mirchel COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-BE&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Verwaltungskreis Bern-Mittelland|Bern-Mittelland]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Verwaltungskreis Bern-Mittelland&lt;br /&gt;
| BFS = 0615&lt;br /&gt;
| PLZ = 3532&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.895553&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.646944&lt;br /&gt;
| HÖHE = 669&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 2.4&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 522&amp;lt;!-- Metadaten, bitte nicht per Hand aktualisieren--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2007&amp;lt;!-- Metadaten, bitte nicht per Hand aktualisieren--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.mirchel.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mirchel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Verwaltungskreis Bern-Mittelland]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Bern|Bern]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Mirchel liegt im voralpinen Hügelland auf {{Höhe|669|CH}} zwischen [[Konolfingen]] (ca. 2,5&amp;amp;nbsp;km südwestlich), [[Grosshöchstetten]] (ca. 1,5&amp;amp;nbsp;km nordwestlich) und [[Zäziwil]] (ca. 1,25&amp;amp;nbsp;km nordöstlich) ca. 16&amp;amp;nbsp;km südöstlich der Kantonshauptstadt [[Bern]] (Luftlinie). Das Bauerndorf erstreckt sich in der breiten Talsenke der [[Chise (Fluss)|Chise]], welche die Verbindung vom [[Aaretal]] ins [[Emmental]] herstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 2,34&amp;amp;nbsp;km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des voralpinen Hügellandes östlich des [[Aare]]tals. Der zentrale Gemeindeteil wird von der Talebene der Chise eingenommen, die hier eine Breite von 500 bis 800&amp;amp;nbsp;m aufweist. Nach Norden reicht das Gebiet auf den &amp;#039;&amp;#039;Erlessenhubel&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|762|CH}}), eine [[Seitenmoräne]] des eiszeitlichen Aaregletschers. Südlich des Chisetals erstreckt sich der Gemeindeboden über den steilen Hang des &amp;#039;&amp;#039;Gmeiswaldes&amp;#039;&amp;#039; bis auf den &amp;#039;&amp;#039;Appenberg&amp;#039;&amp;#039;, der zum Höhenrücken des Kurzenberges gehört und auf dem mit {{Höhe|812|CH}} die höchste Erhebung von Mirchel erreicht wird. Die südöstliche Grenze bildet der &amp;#039;&amp;#039;Bärbach&amp;#039;&amp;#039;, ein vom Kurzenberg herabfliessender rechter Seitenbach der Chise. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 10 % auf Siedlungen, 10 % auf Wald und Gehölze, 79 % auf Landwirtschaft, und etwas weniger als 1 % war unproduktives Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Mirchel gehören die Weiler &amp;#039;&amp;#039;Gmeis&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|672|CH}}) am südlichen Rand des Chisetals und &amp;#039;&amp;#039;Appenberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|791|CH}}) im Bärbachtälchen auf der Nordabdachung des Kurzenberges sowie einige Hofgruppen und Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Mirchel sind, beginnend im Norden im Uhrzeigersinn, [[Grosshöchstetten]], [[Zäziwil]], [[Oberhünigen]], [[Niederhünigen]], [[Konolfingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1320 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Mirchlon&amp;#039;&amp;#039;. Später erschienen die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Mircheln&amp;#039;&amp;#039; (1325) und &amp;#039;&amp;#039;Mirchel&amp;#039;&amp;#039; (1388). Die Etymologie des Ortsnamens ist ungesichert. Der hintere Teil des Namens vergleicht sich indes mit Ortsnamen auf &amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;#8209;loh(e)&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;#8209;lo(h)n&amp;#039;&amp;#039; mit der Bedeutung Wald vgl. z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;[[Iserlohn]]&amp;#039;&amp;#039; «Eisenwald» oder &amp;#039;&amp;#039;[[Hohenlohe]]&amp;#039;&amp;#039; «hoher Wald». Der vordere Namensbestandteil wiederum entspricht dem altsächsischen Wort &amp;#039;&amp;#039;mirki&amp;#039;&amp;#039; «dunkel, finster» (aus [[Urgermanische Sprache|urgerm.]] &amp;#039;&amp;#039;*mirkʷaz&amp;#039;&amp;#039; «dunkel») in oberdeutscher Lautung, jedoch ist dieses Lexem im Althochdeutschen sonst nicht mehr belegt. So erklärt, würde der Ortsname Mirchel &amp;#039;&amp;#039;dunkler Wald&amp;#039;&amp;#039; bedeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem [[Mittelalter]] lag Mirchel im Grenzbereich der Herrschaften Hünigen und Signau, welche unter der Oberhoheit der [[Kyburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Kyburg]] standen. Im Jahr 1406 gelangte das Dorf unter Berner Herrschaft und wurde dem Landgericht Konolfingen zugeordnet. Nach dem Zusammenbruch des [[Ancien Régime]] (1798) gehörte Mirchel während der [[Helvetische Republik|Helvetik]] zum Distrikt Höchstetten und ab 1803 zum Oberamt Konolfingen, das mit der neuen [[Verfassung des Kantons Bern|Kantonsverfassung]] von 1831 den Status eines Amtsbezirks erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ CH|CH-BE|0615}} Einwohnern (Stand {{EWD|CH-BE|TIMESTAMP}}) gehört Mirchel zu den kleinen Gemeinden des Kantons Bern. Von den Bewohnern sind 99,2 % deutschsprachig, 0,4 % englischsprachig, und 0,2 % sprechen Französisch (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Mirchel belief sich 1850 auf 421 Einwohner, 1900 auf 474 Einwohner. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts nahm sie durch starke Abwanderung bis 1970 um rund 20 % auf 376 Personen ab. Seither wurde wieder eine deutliche Bevölkerungszunahme verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Bei den [[Schweizer Parlamentswahlen 2023|Nationalratswahlen 2023]] betrugen die Wähleranteile in Mirchel (in Klammern die Veränderung im Vergleich zu den [[Schweizer Parlamentswahlen 2019|Wahlen 2019]] in Prozentpunkten): [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 54,41 % (+3,63), [[Die Mitte|Mitte]] 12,41 % (−1,61), [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 7,76 % (+1,24), [[Eidgenössisch-Demokratische Union|EDU]] 7,08 % (−0,16), [[Grünliberale Partei|glp]] 4,67 % (−1,79), [[Grüne Schweiz|Grüne]] 4,27 % (−0,07), [[Evangelische Volkspartei|EVP]] 4,25 % (−0,96), [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 3,65 % (+1,67), Weitere 1,51 % (−1,94).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |url=https://opendata.swiss/de/dataset/eidg-wahlen-2023 |titel=Eidgenössische Wahlen 2023, NR – Ergebnisse Parteien (csv) |werk=opendata.swiss |abruf=2024-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Mirchel war bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ein vorwiegend durch die [[Landwirtschaft]] geprägtes Dorf. Noch heute haben der [[Ackerbau]], der [[Obstbau]] sowie die [[Milchproduktion|Milchwirtschaft]] und die [[Zucht|Viehzucht]] einen wichtigen Stellenwert in der Erwerbsstruktur der Bevölkerung. Weitere Arbeitsplätze sind im lokalen Kleingewerbe und im Dienstleistungssektor vorhanden. In Mirchel gibt es heute eine Futtermühle, Schreinereien und mechanische Werkstätten. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Dorf zu einer Wohngemeinde entwickelt. Viele Erwerbstätige sind deshalb Wegpendler, die hauptsächlich in den grösseren Ortschaften der Umgebung und in der Agglomeration Bern arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt nahe der Hauptstrasse von [[Münsingen BE|Münsingen]] nach [[Langnau im Emmental]]. Das Gemeindegebiet wird zwar von den Bahnlinien von Bern nach Luzern und von Burgdorf nach Thun durchquert, doch besitzt Mirchel keine direkte Anbindung an das Netz des öffentlichen Verkehrs. Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in [[Konolfingen]], [[Grosshöchstetten]] und [[Zäziwil]], jeweils rund 1,5 bis 3&amp;amp;nbsp;km vom Ortskern entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Im Ortskern sowie in den Weilern sind zahlreiche charakteristische Bauernhäuser des bernischen Landstils aus dem 18. und 19. Jahrhundert erhalten. Der Riegbau der Mühle stammt von 1803. Mirchel besitzt keine eigene Kirche, es gehört zum Pfarrkreis Zäziwil-Mirchel in der Kirchgemeinde Grosshöchstetten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Traugott Wahlen]] (1899–1985), Politiker und Bundesrat, Geburtshaus im Weiler Gmeis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mirchel.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Mirchel]&lt;br /&gt;
* {{HLS|363|Autor=[[Anne-Marie Dubler]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Verwaltungskreis Bern-Mittelland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1231268913|VIAF=2013161881987234100007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1320]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Begebezü</name></author>
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