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	<title>Mirbat - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T19:06:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mirbat&amp;diff=1208214&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kerospam: /* Wirtschaft */ Indian oil sardines sind keine Ölsardienen</title>
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		<updated>2025-12-01T09:58:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirtschaft: &lt;/span&gt; Indian oil sardines sind keine Ölsardienen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate |article=/|NS=16/59/19/N |EW=54/41/32/E |type=city |region=OM-ZU|map=right}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mirbat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|مرباط&amp;amp;lrm;|d=Mirbāṭ}}) ist eine Küstenstadt und ein Verwaltungsbezirk ([[Wilaya]]) im [[Gouvernement]] [[Dhofar]] im Südwesten des Sultanats [[Oman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühislamische Zeit bis Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Seit dem 10. Jahrhundert war Mirbat ein wichtiges Handelszentrum und gewann im gleichen Maße an Bedeutung wie [[Suhar (Oman)|Sohar]] im Norden Omans an Bedeutung verlor. Sein Haupthandelsprodukt war [[Weihrauch]]. Lange stand es im Schatten des ca. 50 km südlich gelegenen [[al-Balid]], dessen Bedeutung jedoch mit dem Abzug der portugiesischen Besatzer schwand. Mirbat konnte sich als letztes und einziges Handelszentrum im Dhofar behaupten. Da zwischen 1600 und 1800 der Seeweg durch den [[Golf von Aden]] und das [[Rotes Meer|Rote Meer]] durch [[Piraterie|Piraten]] unsicher gemacht wurde, starteten auch viele [[Karawane]]n von Mirbat, um das kostbare Weihrauchharz durch die große Sanddünen-Wüste nach [[Saudi-Arabien]] zu transportieren.&lt;br /&gt;
=== Neuere Geschichte: Die Schlacht von Mirbat ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dhofar-BATT house (2).jpg|miniatur|Überflug über das BATT-Haus, Mirbat (1972).]]&lt;br /&gt;
In der jüngeren Geschichte markiert die Schlacht von Mirbat den Wendepunkt im [[Dhofar#Dhofar-Aufstand|Dhofar-Aufstand]]. Am frühen Morgen des 19. Juli 1972 griff um 5 Uhr eine etwa 250 Mann starke Rebellenarmee den nur mit 9 Mann besetzten Stützpunkt an. Nach heftigem Abwehrfeuer griff die [[Königlich Omanische Luftwaffe|Luftwaffe]] in Form von drei [[BAC Strikemaster|BAC 167 Strikemaster]] ein. Zusätzlich wurde mit Helikoptern Verstärkung eingeflogen. Dadurch konnten die Rebellen vertrieben werden. Bei der Abwehrschlacht wurden 2 Britische [[Special Air Service|SAS]]-Soldaten und 1 [[Omanische Streitkräfte|Regierungssoldat]] und 38 Rebellen getötet.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Webarchiv |url=http://www.britains-smallwars.com/Desert_song/Mirbat.htm |wayback=20140201015555 |text=Webseite zum „Battle of Mirbat“ |archiv-bot=2019-05-01 22:45:39 InternetArchiveBot}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von dieser Niederlage erholte sich die Rebellenarmee nicht mehr und [[1975]] wurde der Dhofar-Krieg für beendet erklärt. Angeblich soll dieses Gefecht die weltweit letzte Schlacht gewesen sein, in der ein Ort von einem Fort aus verteidigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie/Lage/Verkehrsverbindungen ==&lt;br /&gt;
Der Ort Mirbat befindet sich ca. 75 km östlich von [[Salala]] am Ende der gut ausgebauten Hauptstraße Nr. 49.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wilaya Mirbat befindet sich im östlichen Teil des Gouvernement Dhofar. Es grenzt im Osten an das Wilaya [[Sadah]], im Westen an das Wilaya [[Taqa]], im Norden an das Bergmassiv des [[Jabal Samhan]] und im Süden an das [[Arabisches Meer|Arabische Meer]]. Zum Wilaya von Mirbat zählt das [[Niyaba]] von [[Tawi Attair]] (engl. Tawi Ateer), dass mit seinen 116 Dörfern zu den größten im gesamten Gouvernement Dhofar zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mausoleum von Scheich Muhammad bin Ali al-Alawi.jpg|mini|Mirbat: Mausoleum von Scheich Muhammad bin Ali al-Alawi]]&lt;br /&gt;
* Vor dem Ortseingang befindet sich eine Abzweigung zum [[Mausoleum]] von [[Scheich]] Muhammad bin Ali al-Alawi, der aus dem südjemenitischen [[Hadramaut]] einwanderte und hier [[1161]] verstarb. Das Grabmal hat zwei spitze Kuppeln und erstrahlt im reinen Weiß. Das Heiligtum darf nur von [[Muslim]]en betreten werden. An das Gebäude grenzt ein großer Friedhof. Die Grabsteine sind oftmals nur schlichte, verwitterte Felsstücke. Sie sind typisch für die hier vorherrschende sunnitische Richtung des Islam.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Franzisky, Peter/Kabasci, Kirstin&amp;#039;&amp;#039;: Oman, 4., aktual. Aufl., Bielefeld: Reise Know-How Verlag, 2005, S. 548.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Mirbat-Ortseingang.jpg|mini|Mirbat: Ortsausgang]]&lt;br /&gt;
* Mirbat bedeutet übersetzt „Pferdemarkt“.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Teupel, Michael&amp;#039;&amp;#039;: Oman: Das Sultanat, Hamburg: traveldiary.de Reiseliteratur-Verlag Jens Freyler; 2006, S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Ortseingang ist eine Pferdeskulptur errichtet worden, die auf diese Bedeutung hinweist.&lt;br /&gt;
* In Mirbat steht ein 1806 erbautes kleines [[Fort]], dass viele Gemeinsamkeiten mit dem nahegelegenen Fort in [[Taqah]] aufweist. Das Fort diente dem [[Wali (Gouverneur)|Wali]] als befestigter Wohn- und Arbeitsort.&lt;br /&gt;
[[Datei:Mirbat-Lehmziegelhaus.jpg|mini|Mirbat: Lehmziegelhaus]]&lt;br /&gt;
* Sehenswert sind einige traditionelle Handelshäuser in der Stadtmitte, die eine süd-jemenitisch beeinflusste Architektur aufweisen. Alle Häuser sind nahezu rechteckig aufgebaut und zweistöckig um einen Innenhof gegliedert, der als Licht- und Luftschacht dient. Die Dachterrassen sind mit treppenförmigen Pyramiden-Zinnen eingefasst. Einige Häuser sind mit einem Wehrturm ausgestattet. Typisch für den südjemenitischen Baustil ist der Verputz. In den feuchten Putz wurden zur Zierde Vertiefungen gedrückt. Außerdem zeigen manche Fassaden Skizzen aus dem See- bzw. Handelsleben der damaligen Zeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Franzisky, Peter/Kabasci, Kirstin&amp;#039;&amp;#039;: Oman, 4., aktual. Aufl., Bielefeld: Reise Know-How Verlag, 2005, S. 549 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; All diese Häuser sind offensichtlich unbewohnt und verfallen langsam.&lt;br /&gt;
* Von Mirbat aus kann man einen Ausflug zum [[Jebel Samhan]] unternehmen, der mit seinen 1.800 m der höchste Berg im Dhofar ist. Man kann mit dem Auto direkt auf das Gipfelplateau fahren. Dort hat man eine gute Aussicht auf Mirbat und das Meer. Von dort lassen sich auch weitere Abstecher zum [[Wadi Darbat]] und zur [[Doline]] von Tawi Attair unternehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Viel Weihrauch um nichts&amp;#039;&amp;#039; in: [[Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung]] vom 13. November 2011, Seite V1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Demographie ==&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung im Verwaltungsbezirk Mirbat wuchs lt. offiziellen Angaben in den Jahren von 2003 bis 2008 jährlich um durchschnittlich 3,4 %, wobei der [[CAGR]] des Inländeranteils um 2,2 % und der CAGR des Ausländeranteils weitaus stärker um 10,1 % anstieg. Die Zahlen im Einzelnen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Wilaya Mirbat || 2010&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Sultanate of Oman, Ministry of National Economy&amp;#039;&amp;#039;: Statistical Year Book, Thirty-Ninth Issue - November 2011, section 2-8, p. 12; Daten auf Basis der Volkszählung 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; || 2009 || 2008&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Sultanate of Oman, Ministry of National Economy&amp;#039;&amp;#039;: Statistical Year Book, Thirty-Seventh Issue - November 2009, section 2-8, p. 63; Fortschreibung der Volkszählung vom 7. Dezember 2003 auf Jahresmitte-Basis.&amp;lt;/ref&amp;gt; || 2007&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Sultanate of Oman, Ministry of National Economy&amp;#039;&amp;#039;: Statistical Year Book, Thirty-Sixth Issue - October 2008, section 2-2; Fortschreibung der Volkszählung vom 7. Dezember 2003 auf Jahresmitte-Basis.&amp;lt;/ref&amp;gt; || 2006 || 2005 || 2004 || 2003&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtbevölkerung || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 13.919 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 19.043 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 17.706 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 17.083 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 16.306 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 15.889 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 15.361 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 14.987&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;padding-left:2em&amp;quot; | davon Inländer || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 11.491 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 14.795 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 14.409 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 14.066 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 13.760 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 13.441 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 13.129 || align=&amp;quot;right&amp;quot; |12.947&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;padding-left:2em&amp;quot; | davon Ausländer || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2.428 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 4.248 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3.297 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3.017 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2.546 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2.448 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2.232 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2.040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;padding-left:2em&amp;quot; | Ausländerquote || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 17,4 % || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 22,3 % || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 18,6 % || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 17,7 % || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 15,6 % || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 15,4 % || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 14,5 % || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 13,6 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mirbat Hafenansicht.jpg|mini|Mirbat: Hafenansicht]]&lt;br /&gt;
Haupteinkommensquelle der Dorfbewohner ist der Fischfang. Vor der Küste befinden sich reiche Fanggründe für &amp;#039;&amp;#039;Sardinella longiceps&amp;#039;&amp;#039;. Die sonnengetrockneten Fische dienen als proteinreiches Viehfutter.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Mahgouba, Osman/Kadima, Isam T./Al-Jufailib, Saud M./Al-Saqrya, Naseeb M./Annamalaia, Kanthi/Ritchie, Andrew&amp;#039;&amp;#039; (2005): Evaluation of sun-dried sardines as a protein supplement for Omani sheep, in: Animal Feed Science and Technology, Vol. 120, Issues 3-4, 28 May 2005, Pages 245-257.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allerdings führte die Überfischung der [[Seeohren]] in der Vergangenheit zu einem drastischen Rückgang dieser [[Weichtiere|Molluskenart]]. Daher wurde von der Regierung eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, um die Möglichkeit einer Seeohren-Zucht zu untersuchen, damit sich die natürlichen Vorkommen wieder erholen können.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Webarchiv |url=http://www.omanet.om/english/regions/dhofar1.asp?cat=reg |wayback=20140523043231 |text=Governorate of Dhofar}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da das Meer vor Mirbat vor Fischen nur so wimmelt, sind die Korallenbänke zu einem beliebten Urlaubsziel für Taucher geworden. Die Regierung ist bestrebt, den Tourismus in diesem Gebiet vorsichtig auszubauen, was allerdings angesichts der peripheren Lage nicht ganz einfach werden dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Distrikte des Gouvernements Dhofar}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Oman]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dhofar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kerospam</name></author>
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