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	<title>Miramas - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Miramas&amp;diff=376329&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nicola: /* Persönlichkeiten */</title>
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		<updated>2026-03-16T15:19:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
| nomcommune=Miramas&lt;br /&gt;
| armoiries=Blason de la ville de Miramas (13).svg&lt;br /&gt;
| région=[[Provence-Alpes-Côte d’Azur]]&lt;br /&gt;
| département=[[Département Bouches-du-Rhône|Bouches-du-Rhône]]&lt;br /&gt;
| arrondissement=[[Arrondissement Istres|Istres]]&lt;br /&gt;
| canton=[[Kanton Salon-de-Provence-2|Salon-de-Provence-2]]&lt;br /&gt;
| insee=13063&lt;br /&gt;
| cp=13140&lt;br /&gt;
| intercomm=[[Métropole d’Aix-Marseille-Provence]]&lt;br /&gt;
| longitude=05/00/05/O&lt;br /&gt;
| latitude=43/34/53/N&lt;br /&gt;
| alt mini=0&lt;br /&gt;
| alt maxi=125&lt;br /&gt;
| km²=25.74&lt;br /&gt;
| siteweb=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Miramas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Okzitanische Sprache|okzitanisch]] &amp;#039;&amp;#039;Miramàs&amp;#039;&amp;#039;) ist eine französische [[Gemeinde (Frankreich)|Stadt]] mit {{EWZ|FR|13063}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|13063}}) im Département [[Département Bouches-du-Rhône|Bouches-du-Rhône]], unweit von [[Marseille]]. Miramas ist ein typischer [[Eisenbahnerstadt|Eisenbahnerort]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Miramas wurde wahrscheinlich im 5. Jahrhundert v. Chr. als Dorf auf einem Felsen über dem Tal des [[Étang de Berre]] gegründet. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Siedlung im Jahre [[964]]. Die eigentliche Stadt Miramas verdankt ihre Entstehung der Eröffnung der [[Bahnstrecke Paris–Marseille|Eisenbahnlinie Arles–Marseille]] im Jahre [[1848]]. Als [[Rangierbahnhof]] für das nahe gelegene Marseille wuchs sie schnell und gewann später durch das Industriegebiet bei [[Fos-sur-Mer]] und durch den [[Flughafen Marseille]] bei [[Marignane]] weiter an wirtschaftlicher Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich der Stadt liegt die ehemalige [[Motorsport-Rennstrecke|Renn-]] und heutige [[Teststrecke]] [[Circuit de Miramas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Internierungslager Miramas ===&lt;br /&gt;
Als Nebenlager des Lagers [[Les Milles]] bestand während des Zweiten Weltkriegs in Miramas ein [[Internierungslager]] in dem zunächst Spanier, die nach dem [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] nach Frankreich geflohen waren, sowie zahlreiche ausländische Juden aus der Region Marseille und anderen Lagern untergebracht waren. Spätestens nach der Schließung von Les Milles Ende 1942 wurde Miramas ein selbständiges Lager und beherbergte in den vom [[Vichy-Regime]] geschaffenen &amp;#039;&amp;#039;Groupemnts de travailleurs étrangers&amp;#039;&amp;#039; (Gruppen ausländischer Arbeiter, GTE)&amp;lt;ref&amp;gt;Vorläufer der GTE waren die schon unter der [[Daladier|Regierung Daladier]] geschaffenen Compagnies de travailleurs étrangers (Fremdarbeiterkompanien, CTE), die vom Vichy-Regime durch ein Gesetz vom 27. September 1940 einen neuen Status erhielten.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fremdarbeiter, die als billige Arbeitskräfte vor allem im Bergbau, in der Land- und Forstwirtschaft sowie in Fabriken arbeiten mussten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;S-Hazzan&amp;quot; &amp;gt;Suzette Hazzan: &amp;#039;&amp;#039;Des républicains espagnols aux juifs&amp;#039;&amp;#039;. Die nachfolgende Darstellung folgt mangels anderer Quellen weitgehend diesen Text.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Hazzan gab es im Dezember 1943 in Miramas drei Gruppen ausländischer Arbeiter und eine Gruppe minderjähriger Häftlinge.&lt;br /&gt;
* Die GTE 701 war in einer Kaserne außerhalb von Miramas untergebracht, die auf dem Gebiet der Gemeinde [[Istres]] lag. In dieser Gruppe waren ausländische Arbeiter, freie Spanier und ausländische zusammengefasst, von denen viele aus Les Milles kamen.&amp;lt;ref&amp;gt;Einige Hinweise zu dieser GTE-Einheit finden sich auch bei Christian Eggers: &amp;#039;&amp;#039;Unerwünschte Ausländer. Juden aus Deutschland und Mitteleuropa in französischen Internierungslagern 1940 – 1942&amp;#039;&amp;#039;, Metropol Verlag, Berlin 2002, ISBN 3-932482-62-X, S. 161, S. 163 f. und S. 317&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die GTE 212 war ebenfalls in einer Kaserne einquartiert. Sie umfasste ausländische Arbeiter und viele 1943 in [[Lyon]] und Umgebung verhaftete Juden, die für die [[Organisation Todt]] arbeiteten mussten und von deutschen Wachen beaufsichtigt wurden. Viele Angehörige dieser Gruppe wurden später in die deutschen Vernichtungslager deportiert.&lt;br /&gt;
* Eine weitere Gruppe von Fremdarbeitern war zusammen mit dem zentralen Kontroll- und Überwachungsdienst für Fremdarbeiter im Departement Bouches-du-Rhône in einer stillgelegte Fliesenfabrik untergebracht.&lt;br /&gt;
* Eine weitere Gruppe von Häftlingen verrichtete Arbeiten im Bahnhof von Miramas. Sie wurden abends in Waggons gesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hazzan stützt ihre Studie weitgehend auf die Berichte zweier ehemaliger Angehöriger der GTE 212 und berichtet von schwierigen Lebens- und Arbeitsbedingungen in diesem Lager, die ungünstiger als in Les Milles gewesen seien, unter anderem auch deshalb, weil in Miramas Hilfsmaßnahmen der [[Quäkertum|Quäker]] und anderer Hilfsorganisationen ausblieben. Die Internierten der GTE 212 mussten in Steinbrüchen in der Nähe des Lagers arbeiten, um Material zu gewinnen und zum Abtransport zu verladen, das von der Operation Todt zur Verstärkung der Küstenverteidigung gebraucht wurde. Die Spanier in der Gruppe hatten Arbeitszeiten von 8 bis 9 Stunden täglich, die Juden 11 bis 12 Stunden. Unter den jüdischen Internierten befanden sich nach Hazzan viele Deutsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre 1942 bis 1944 waren die Zeit der Deportationen, vor denen auch die Lager in Miramas nicht verschont blieben. Viele jüdische Internierte der GTE 701, die erst im Frühjahr 1942 aus Les Milles nach Miramas verlegt worden waren, wurden ab Anfang August 1942 wieder nach Les Milles zurücktransportiert und von dort im August und September 1942 über das [[Sammellager Drancy]] nach [[Auschwitz]] deportiert. Weitere nicht-französische Juden aus der GTE 701wurden am 26. Februar 1943 deportiert. Im Juni 1943 umfasste die GTE 701 noch 130 Spanier oder Ausländer und 49 Juden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Februar 1944 verhaftete die [[Gestapo]] alle jüdischen Internierten der GTE 701, und am 28. Februar 1944 weitere 8 bis 10 Juden der GTE 212. Sie wurden im März 1944 deportiert. Im April und Mai fanden in den Lagern in Miramas weitere Verhaftungen mit anschließenden Deportationen nach Auschwitz statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. April 2005 wurde in Miramas ein Gedenkstein „zum Gedenken an die ausländischen Juden des Arbeitslagers von Miramas, die im August 1942 und im Mai 1944 nach Auschwitz und ins Baltikum deportiert wurden“ enthüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;„À la mémoire des juifs étrangers du camp de travail de Miramas, déportés en août 1942 et en mai 1944 vers Auschwitz et les Pays Baltes.“ Übersetzt nach dem Aufsatz von Suzette Hazzan, in dem ein Foto des Gedenksteins und weiteres Bildmaterial über das Lager Miramas zu finden ist.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bahn und Logistik ==&lt;br /&gt;
Miramas ist der Endbahnhof der beiden Bahnlinien der [[SNCF]] (französische Staatsbahn) nach [[Marseille]], eine Linie geht direkt, die andere am Meer entlang, Bahnhöfe u.&amp;amp;nbsp;a.: [[Sausset-les-Pins]], [[Carry-le-Rouet]] und [[Ensuès-la-Redonne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Miramas spielt zudem eine wichtige Rolle im Güterverkehr: hier steht der wichtigste [[Rangierbahnhof]] von Südostfrankreich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.miramas.fr/surprenante/patrimoine/miramas-gare |titel=Miramas gare |titelerg=Auf der Gemeindewebsite |abruf=2020-11-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben entstand seit den 1990er Jahren das Logistikzentrum Clésud, z.&amp;amp;nbsp;T. auf dem Gebiet der Nachbargemeinde [[Grans]], mit einer Fläche von 280 ha und einer Lagerhausfläche von 720&amp;#039;000 m² sowie mit Einrichtungen zum Umladen von Containern zwischen Bahn und Lastwagen für den [[Kombinierter Verkehr|kombinierten Verkehr]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.clesud.fr |titel=Clésud |titelerg=Website |abruf=2020-11-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:400px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2006&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 9943 || 10.544 || 15.585 || 20.414 || 21.602 || 22.526 || 24.517 || 26.428&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=Center colspan=9 | Quellen: Cassini und INSEE&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Miramas-Pin-d-Alep.jpg|Miramas le Vieux Pin d’Alep&lt;br /&gt;
Miramas-etang-de-berre.jpg|Miramas le Vieux mit Blick auf den Étang de Berre&lt;br /&gt;
140605 Miramas-Vestiges-du-chateau.jpg|Miramas le Vieux, Überreste der Burganlage&lt;br /&gt;
File:P1280035 - BMW Autodrome de Miramas.JPG|Autodrom, BMW-Teststrecke&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Eddy Lembo]] (* 1980), französisch-algerischer Radrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Béryl Gastaldello]] (* 1995), Schwimmerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Suzette Hazzan: &amp;#039;&amp;#039;Des républicains espagnols aux juifs, de l’internement à la déportation, les Groupes de travailleurs étrangers de Miramas&amp;#039;&amp;#039;, in: Robert Mencherini: &amp;#039;&amp;#039;Provence-Auschwitz. De l&amp;#039;internement des étrangers à la déportation des juifs 1939-1944&amp;#039;&amp;#039;, Presses universitaires de Provence, Aix-en-Provence 2017, S. 53–61 ([https://books.openedition.org/pup/6868 Online auf OpenEdition Books])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Istres}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4309910-5|VIAF=245129403}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Provence-Alpes-Côte d’Azur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Miramas| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nicola</name></author>
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