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	<title>Mirage M6 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mirage_M6&amp;diff=1719479&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Erika39: Korr.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:1972-05-28 Start 1000 km Nürburgring.jpg|miniatur|hochkant=1.2|Start zum [[1000-km-Rennen auf dem Nürburgring 1972]], rechts der Mirage M6 von [[Derek Bell (Rennfahrer)|Derek Bell]]/[[Gijs van Lennep]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1972-05-28 Mirage M6, Derek Bell.jpg|miniatur|hochkant=1.2|Derek Bell 1972 im Mirage M6 auf dem Nürburgring eingangs Südkehre]] &lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mirage M6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Sportwagen-[[Prototyp (Motorsport)|Prototyp]], der 1972 und 1973 in der [[Sportwagen-Weltmeisterschaft]] zum Einsatz kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mirage M6 wird in verschiedenen Quellen unterschiedlich bezeichnet. In manchen Start- und Ergebnislisten steht der Rennwagen als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gulf-Mirage M6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in seltenen Fällen auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gulf M6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Zurückzuführen ist dies auf die Sponsortätigkeit von [[Gulf Oil]] und dessen Motorsportchef [[Grady Davies]], die das Rennteam von [[John Wyer]] und [[John Horsman]] jahrelang finanziell unterstützten. Deshalb wurde 1972 auch der offizielle Teamname von [[John Wyer Automotive]] in &amp;#039;&amp;#039;Gulf Research Racing Company Ltd.&amp;#039;&amp;#039; geändert. Das Team selbst bezeichnete seinen Prototyp immer als Mirage M6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1972 ==&lt;br /&gt;
Das John-Wyer-Automotive-Team hatte 1970 und 1971 [[Porsche 917]] in der [[Sportwagen-Weltmeisterschaft]] eingesetzt. Nach dem Ende der 5-Liter-Formel kehrte das Team zum Bau eigener Prototypen zurück. Der M6 entstand im Winter 71/72. Designer [[Len Bailey]] entwickelte einen offenen Prototyp, dessen Monocoque aus Aluminiumplatten hergestellt wurde. Das Getriebe kam von [[Hewland]] und der V8-Motor war ein DFV von [[Cosworth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Tests fuhr [[Derek Bell (Rennfahrer)|Derek Bell]] am 14. März 1972 in [[Silverstone Circuit|Silverstone]]. Nachdem die [[1000-km-Rennen von Buenos Aires 1972|1000 km Buenos Aires]] und das [[6-Stunden-Rennen von Daytona 1972|6-Stunden-Rennen von Daytona]] bereits gefahren waren, gab der M6 sein Debüt beim [[12-Stunden-Rennen von Sebring 1972]] mit Derek Bell und [[Gijs van Lennep]] am Steuer. Nach einem frühen Problem mit der Kupplung und einer dreistündigen Reparatur musste der M6 nach nur 48 gefahrenen Runden mit einem Schaden am Differenzial abgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Saison war geprägt von technischen Defekten und vielen Ausfällen. Erst beim letzten Rennen des Jahres beim [[6-Stunden-Rennen von Watkins Glen]] erzielten Derek Bell und [[Carlos Pace]] mit dem dritten Rang den ersten Podestplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1973 und die Weslake-Variante ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der 5-Liter-Formel schien in den frühen 1970er-Jahren ein [[24-Stunden-Rennen von Le Mans|Le-Mans]]-Sieg nur mit einem Fahrzeug mit 12-Zylinder-Motor möglich, da diese Aggregate ein weit höheres Drehmoment hatten als die V8-Motoren. Die wichtigsten Konkurrenten von Gulf, [[Scuderia Ferrari|Ferrari]] mit dem [[Ferrari 312PB]], [[Matra Sports|Matra]] mit dem [[Matra MS670|MS670]] und [[Alfa Romeo Motorsport|Alfa Romeo]] mit dem [[Alfa Romeo Tipo 33|Tipo 33]] vertrauten auf dieses Motorenkonzept.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das John-Wyer-Team hatte bereits Erfahrungen mit einem 12-Zylinder-Motor gesammelt. Im [[Mirage M2]] aus dem Jahre 1969 kam ein [[British Racing Motors|B.R.M.]]-V12-Motor zum Einsatz. Für ein Langstreckenrennen war dieses Triebwerk aber denkbar ungeeignet, da es bei zu wenig Leistung zu schwer war und außerdem zu viel Treibstoff verbrauchte. Aus Mangel an Alternativen fiel die Wahl auf ein 3-Liter-[[Weslake]]-[[Weslake 58|Triebwerk]], das in den 1960er-Jahren in seiner Urform bereits in den [[AAR Eagle|Eagle]]-[[Formel 1|Formel-1]]-Rennwagen von [[Dan Gurney]] gelaufen war. Len Bailey baute ein neues Chassis, diesmal ein geschlossenes Coupé, das die Chassisnummer M6/603 bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Testfahrten mit [[John Watson (Rennfahrer)|John Watson]] am Steuer verliefen wenig zufriedenstellend. Der V12-Wagen war beständig langsamer als der V8-Wagen aus dem Vorjahr und der Kraftstoffverbrauch war ähnlich hoch wie beim B.R.M.-Motor. Dennoch entschloss sich John Horsman, den Weslake-Wagen beim 24-Stunden-Rennen von Daytona an den Start zu bringen. Probleme mit dem Starter verhinderten jedoch ein Antreten. So kamen zwei V8-M6 zum Einsatz, die beide mit technischen Defekten ausfielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Welsake-Wagen sollte sein Debüt dann beim [[6-Stunden-Rennen von Vallelunga 1973|6-Stunden-Rennen von Vallelunga]] geben. Aber bei einem viertägigen Test zwei Wochen davor stellte sich heraus, dass der Wagen zu langsam war, und das Konzept wurde aufgegeben. Der Weslake-Wagen fuhr nie ein Rennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nunmehr konzentrierte sich das Team voll auf den Cosworth-Wagen und nach einigen Rückschlagen kam beim [[1000-km-Rennen von Spa-Francorchamps 1973|1000-km-Rennen von Spa]] der große Tag für die Mirage-Mannschaft. Derek Bell und [[Mike Hailwood]] siegten vor [[Vern Schuppan]] und [[Howden Ganley]], wobei Hailwood im Rennen Stints in beiden Fahrzeugen fuhr und somit Erster und Zweiter wurde. Es war der erste Sieg für einen Cosworth-V8-Motor bei einem Weltmeisterschaftslauf. 1974 wurde der M6 komplett überarbeitet und als [[Gulf GR7]] in der Weltmeisterschaft eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* John Horsman: &amp;#039;&amp;#039;Racing in the Rain&amp;#039;&amp;#039;. Bull Publishing Ltd., Phönix 2006, ISBN 1-893618-71-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gt-eins.de/Bilder/CER04/Mirage_66.jpg Bild: Mirage M6 mit V8-Motor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Rennwagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rennwagen des 24-Stunden-Rennens von Le Mans]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mirage-Rennwagen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Erika39</name></author>
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