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	<title>Mira Nair - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T16:48:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mira_Nair&amp;diff=208553&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-70451-2: Erwähnung des prominenten Sohns in Einleitung</title>
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		<updated>2026-02-01T18:49:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erwähnung des prominenten Sohns in Einleitung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mira Nair.jpg|mini|Mira Nair (2008)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mira Nair&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Oktober]] [[1957]] in [[Bhubaneswar]], [[Orissa]]) ist eine [[Indien|indische]] Filmregisseurin, deren Wahlheimat [[New York City|New York]] ist. Ihr Debüt-[[Spielfilm]] &amp;#039;&amp;#039;[[Salaam Bombay!]]&amp;#039;&amp;#039; gewann die [[Caméra d’Or]], den Regiepreis für den besten Debütfilm, beim [[Cannes Film Festival]] und wurde auch für einen [[Oscar]] nominiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nair ist Mutter des amtierenden Bürgermeisters von New York, [[Zohran Mamdani]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mira Nair, die abwechselnd in New York, Delhi und der [[Uganda|ugandischen]] Hauptstadt [[Kampala]] lebt, sieht sich selbst als Grenzgängerin „zwischen den Welten“, also den Lebensverhältnissen und [[Mentalität]]en Indiens, Afrikas und der globalisierten westlichen Kultur. Ihr liegt daran, das ungeschützte, entbehrungsreiche Leben der Unterprivilegierten ins Blickfeld der Weltöffentlichkeit zu rücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr größter Spielfilmerfolg, &amp;#039;&amp;#039;Salaam Bombay!&amp;#039;&amp;#039; (1988), erzählt die Geschichte eines Jungen vom Dorfe, der, gestrandet in der indischen Metropole Bombay, auf der Suche nach Arbeit, Freunden und einem neuen Leben, versucht, die 500 Rupien für die Heimreise in sein Dorf zusammenzusparen. Seine Erlebnisse, nicht nur viele Enttäuschungen, Unterdrückung und Betrug, sondern auch viel Lachen, Entdeckungen und Sichanfreunden war kommerziell erfolgreich und bekam positive Rezensionen. Für den Film erhielt Nair auf den Filmfestspielen in Cannes die [[Caméra d’Or|Goldene Kamera]] für den besten Spielfilm des Wettbewerbs und den Publikumspreis „Prix du Publique“. Das Magazin der &amp;#039;&amp;#039;Süddeutschen Zeitung&amp;#039;&amp;#039; deckte 2009 auf, dass der Hauptdarsteller trotz des Erfolges des Films keine Unterstützung erhielt und ein Straßenkind und Slumbewohner blieb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dirk Peitz |Titel=Ein indisches Märchen |Sammelwerk=[[Süddeutsche Zeitung Magazin]] |Nummer=31 |Datum=2009-07-30 |Online=https://sz-magazin.sueddeutsche.de/kino-film-theater/ein-indisches-maerchen-76547#texttitel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Mississippi Masala]]&amp;#039;&amp;#039; (1991) ist eine [[Melodram (Film)|melodramatische]] Liebesgeschichte in den US-amerikanischen Südstaaten mit [[Denzel Washington]] und [[Sarita Choudhury]]. Der Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[The Perez Family|Die Perez-Familie]]&amp;#039;&amp;#039; erzählt von den Einstellungen, Notgedrungenheiten und unverwüstlichem Optimismus von Kuba-Flüchtlingen, die in den 1980ern nach Florida übersetzten. &amp;#039;&amp;#039;[[Monsoon Wedding]]&amp;#039;&amp;#039; ist ein Spielfilm über eine chaotische Großfamilienhochzeit in [[Punjab (Indien)|Punjab]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mira Nair führt nicht nur Regie, sie produziert auch häufig ihre Filme selbst und hat dazu mit &amp;#039;&amp;#039;Mirabai Films&amp;#039;&amp;#039; eine eigene Produktionsfirma gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer kleinen Stadt im nordindischen Bundesstaat [[Orissa]] wuchs Mira Nair als Jüngste von drei Geschwistern einer Mittelschichtsfamilie auf. Sie besuchte eine katholische Schule. Nach ihrem Abitur in [[Shimla]] studierte sie zunächst [[Soziologie|Sozialwissenschaften]] an der hauptstädtischen [[Delhi University]]. Zunächst hobbymäßig erarbeitete sie sich hier über mehrere Jahre die Fertigkeiten einer Straßen- und Amateurtheaterschauspielerin. Als 19-Jährige ging sie mit einem aufgrund entsprechender Leistungsnachweise erworbenen [[Stipendium]] nach [[Harvard University|Harvard]]. Dort lernte sie ihren ersten Ehemann, den Fotografen [[Mitch Epstein]], kennen. Drei Jahre später präsentierte sie ihren ersten eigenen [[Dokumentarfilm|Film]], &amp;#039;&amp;#039;Jama Masjid Street Journal&amp;#039;&amp;#039;. Für den letzten von vier Filmen in einer experimentellen Reihe, &amp;#039;&amp;#039;India Cabaret&amp;#039;&amp;#039;, erhielt sie 1985 den Preis für den besten Dokumentarfilm des [[American Film Festival]]s. Es ist ein aus vielen Blickwinkeln kunstvoll zusammengebautes Porträt von Strippern in einem [[Nachtclub]] in Bombay.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ewb&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
International bekannt wurde Nair erst 1988 mit &amp;#039;&amp;#039;Salaam Bombay!&amp;#039;&amp;#039;, der mit der [[Caméra d’Or]] und dem Publikumspreis der [[Internationale Filmfestspiele von Cannes|Filmfestspiele in Cannes]] ausgezeichnet wurde und Nominierungen für einen [[Oscar]], einen [[César]] sowie [[BAFTA#BAFTA Awards|Bafta]] und [[Golden Globe Award]] erhielt. In deutschen Kinos waren auch zwei ihrer nächsten Filme, &amp;#039;&amp;#039;[[Mississippi Masala]]&amp;#039;&amp;#039; (1991) und &amp;#039;&amp;#039;[[Kama Sutra: A Tale of Love|Kama Sutra]]&amp;#039;&amp;#039; (1996), zu sehen. Für &amp;#039;&amp;#039;[[Monsoon Wedding]]&amp;#039;&amp;#039; hat sie den [[Goldener Löwe|Goldenen Löwen]] bei den [[Internationale Filmfestspiele von Venedig 2001|Filmfestspielen in Venedig 2001]] erhalten. 2002 war sie Mitglied der [[Internationale Filmfestspiele Berlin|Berlinale]]-Jury. 2012 wurde Mira Nair mit dem indischen Staatsorden [[Padma Bhushan]] ausgezeichnet. Im selben Jahr eröffnete sie mit der außer Konkurrenz laufenden Literaturverfilmung &amp;#039;&amp;#039;[[The Reluctant Fundamentalist]]&amp;#039;&amp;#039; die [[Internationale Filmfestspiele von Venedig 2012|69.&amp;amp;nbsp;Internationalen Filmfestspiele von Venedig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nair heiratete 1981 ihren ersten Ehemann [[Mitch Epstein]]. Ihren zweiten Ehemann [[Mahmood Mamdani]], einen Anthropologen und Politikwissenschaftler, lernte sie 1988 in Uganda kennen, als sie sich dort für Recherchen zu ihrem Film &amp;#039;&amp;#039;Mississippi Masala&amp;#039;&amp;#039; aufhielt. 1991 wurde ihr Sohn Zohran Mamdani geboren, der mittlerweile als Politiker aktiv ist und am 4. November 2025 zum Bürgermeister von New York gewählt wurde. Sie lebt gegenwärtig mit ihrer Familie in [[Kampala]] und New York, wo sie auch an der [[Columbia University]] unterrichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ewb&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;rediff&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1979: Jama Masjid Street Journal&lt;br /&gt;
* 1982: So Far from India&lt;br /&gt;
* 1985: India Cabaret (TV)&lt;br /&gt;
* 1987: Children of a Desired Sex (TV)&lt;br /&gt;
* 1988: [[Salaam Bombay!]]&lt;br /&gt;
* 1991: [[Mississippi Masala]]&lt;br /&gt;
* 1995: [[The Perez Family]]&lt;br /&gt;
* 1996: [[Kama Sutra: A Tale of Love]]&lt;br /&gt;
* 1998: My Own Country (TV)&lt;br /&gt;
* 1999: The Laughing Club of India (TV)&lt;br /&gt;
* 2001: [[Monsoon Wedding]]&lt;br /&gt;
* 2002: [[Hysterical Blindness]] (TV)&lt;br /&gt;
* 2002: [[11′09″01 – September 11]] ([[Episodenfilm|Episode]] &amp;#039;&amp;#039;India&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 2004: [[Vanity Fair – Jahrmarkt der Eitelkeit]] &amp;#039;&amp;#039;(Vanity Fair)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2006: [[Namesake – Zwei Welten, eine Reise]] &amp;#039;&amp;#039;(The Namesake)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2009: [[Amelia (2009)|Amelia]]&lt;br /&gt;
* 2009: [[New York, I Love You]]&lt;br /&gt;
* 2012: [[The Reluctant Fundamentalist]]&lt;br /&gt;
* 2016: [[Queen of Katwe]]&lt;br /&gt;
* 2020: A Suitable Boy (TV)&lt;br /&gt;
* 2022: [[Das Vermächtnis von Montezuma]] (&amp;#039;&amp;#039;National Treasure: Edge of History&amp;#039;&amp;#039;, TV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jigna Desai: &amp;#039;&amp;#039;Beyond Bollywood: the cultural politics of South Asian diasporic film&amp;#039;&amp;#039;. Routledge, New York 2004, ISBN 0-415-96684-1 (inb.) / ISBN 0-415-96685-X (hft.)&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Gita Rajan |Titel=Pliant and compliant: colonial Indian art and postcolonial cinema |Sammelwerk=Women |Band=13 |Datum=2002 |Nummer=1 |Seiten=48–69 |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Alpana Sharma |Titel=Body matters: the politics of provocation in Mira Nair&amp;#039;s films |Sammelwerk=Quarterly review of film and video |Band=18 |Datum=2001 |Nummer=1 |Seiten=91–103 |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Pratibha Parmar |Titel=Mira Nair: filmmaking in the streets of Bombay |Sammelwerk=Spare rib |Band=198 |Datum=1989 |Seiten=28–29 |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Gwendolyn Audrey Foster |Titel=Women filmmakers of the African and Asian diaspora. Decolonizing the gaze, locating subjectivity |Verlag=Southern Illinois University Press |Ort=Carbondale (Illinois) |Datum=1997 |ISBN=0-8093-2120-3 |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
* Susanne Marschall: &amp;#039;&amp;#039;Mira Nair * 1957&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Thomas Koebner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien.&amp;#039;&amp;#039; 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-010662-4, S. 533–537.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ewb&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.notablebiographies.com/newsmakers2/2007-Li-Pr/Nair-Mira.html |titel=Mira Nair |werk=Encyclopedia of World Biography |hrsg=Advameg Inc. |abruf=23. Juli 2012}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;rediff&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rediff.com/movies/2007/mar/21mira.htm |titel=The Rediff Interview / Mira Nair |werk=rediff.com |datum=21. März 2007 |abruf=23. Juli 2012}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0619762}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00/20977}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.mirabaifilms.com/bio.html | wayback=20110505053245 | text=Biographie}} auf mirabaifilms.com, archivierte Version (engl.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Fabulous Picture Show&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.youtube.com/watch?v=BzoziVwT2uo Teil 1],  [https://www.youtube.com/watch?v=XMZxvuyBdRo Teil 2]) – Master Class auf dem Filmfestival in Doha, zwanzigminütige Podiumsdiskussion mit Mira Nair über ihr Werk (englisch).&lt;br /&gt;
* [http://guru.bafta.org/mira-nair-life-pictures &amp;#039;&amp;#039;A Life in Pictures&amp;#039;&amp;#039;], [[BAFTA]] video (englisch, 29 Min., aufgenommen am 7. Dezember 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118957589|LCCN=n/86/25074|VIAF=117657879}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nair, Mira}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmproduzent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Padma Bhushan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nair, Mira&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=indische Filmregisseurin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Oktober 1957&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bhubaneswar]], [[Orissa]], [[Indien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-70451-2</name></author>
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