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	<title>Mir Iskusstwa - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T14:47:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mir_Iskusstwa&amp;diff=500316&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saehrimnir: /* Vorhaben */ BKL Fix</title>
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		<updated>2025-07-08T07:39:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vorhaben: &lt;/span&gt; BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mir iskusstva group by B.Kustodiev (1916-20, Russian museum).jpg|mini|260px|[[Boris Michailowitsch Kustodijew|Boris Kustodijew]]: &amp;#039;&amp;#039;Gruppenporträt der „Mir Iskusstwa“&amp;#039;&amp;#039; (1916–1920), [[Russisches Museum]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mir Iskusstwa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Мир искусства}}; deutsch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welt der Kunst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war eine Ausstellungsvereinigung von Künstlern Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts in [[Russisches Kaiserreich|Russland]] und der Name einer [[Zeitschrift]], die von 1899 bis 1904 von den Mitgliedern der Vereinigung unter Leitung von [[Sergei Pawlowitsch Djagilew|Sergej Djagilew]] herausgegeben wurde. Als künstlerische Strömung beeinflusste Mir Iskusstwa das kulturelle Leben in Russland im ersten Jahrzehnt des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Als Vorläufer der Mir Iskusstwa gilt die &amp;#039;&amp;#039;[[Sewerny Westnik]]&amp;#039;&amp;#039;. Gründer waren der Künstler [[Alexander Nikolajewitsch Benois|Alexander Benois]] und der Theaterschaffende Sergej Djagilew.&amp;lt;ref&amp;gt;Denise Bernard-Folliot: &amp;#039;&amp;#039;Die Malerei in Russland.&amp;#039;&amp;#039; In: Ilse Müller-von Werder (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Moskau, Leningrad mit Kiew, Odessa, der Krim und den Badeorten am Schwarzen Meer.&amp;#039;&amp;#039; Polyglott-Verlag, München, 9. Aufl. 1988/1989, ISBN 3-493-60062-3, S. 74–87, hier S. 81.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Mitgliedern stießen bald die Künstler [[Léon Bakst]], [[Mstislaw Walerianowitsch Dobuschinski|Mstislaw Dobuschinski]], [[Jewgeni Jewgenjewitsch Lansere|Jewgenij Lansere]], [[Anna Petrowna Ostroumowa-Lebedewa|Anna Ostroumowa-Lebedewa]] und [[Konstantin Andrejewitsch Somow|Konstantin Somow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eng verbunden mit der Zeitschrift waren [[Iwan Jakowlewitsch Bilibin|Iwan Bilibin]], [[Alexander Jakowlewitsch Golowin|Alexander Golowin]], [[Igor Emmanuilowitsch Grabar|Igor Grabar]], [[Konstantin Alexejewitsch Korowin|Konstantin Korowin]], [[Boris Michailowitsch Kustodijew|Boris Kustodijew]], [[Nicholas Roerich]], [[Walentin Alexandrowitsch Serow|Walentin Serow]], [[Michail Alexandrowitsch Wrubel|Michail Wrubel]], [[Isaak Iljitsch Lewitan|Isaak Lewitan]] sowie [[Michail Wassiljewitsch Nesterow|Michail Nesterow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorhaben ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Léon Bakst 001.jpg|mini|[[Léon Bakst]]: &amp;#039;&amp;#039;Ballettfigurine zum „[[Der Feuervogel|Feuervogel]]“&amp;#039;&amp;#039; (1910; Wasserfarben auf Papier, 25 × 18 cm)]]&lt;br /&gt;
Ziel der Vereinigung war es, Kunststandards der veralteten Schule der [[Peredwischniki]] aufzugreifen und gleichzeitig die künstlerischen Eigenheiten und Prinzipien des [[Jugendstil|Art Nouveau]] zu fördern. Wie die Vertreter der [[Romantik]] ihrer Zeit, setzten sich die Mitglieder von Mir Iskusstwa für das Verständnis und die Wahrung vergangener Kunstepochen ein, insbesondere der traditionelle [[Folklore]] und der Kunst des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf die Vergangenheit zielenden Projekte wurden oft auf [[humor]]istische Art und im [[Parodie|parodistischen]] Sinn verfolgt. Medial bediente man sich lichter, luftiger Effekte in [[Aquarell|Wasserfarben]] und [[Gouache]] in Verbindung mit lebensgroßen [[Ölmalerei|Ölgemälden]]. Um die Publikumswirksamkeit zu erhöhen, wurden Haushaltsgegenstände und Bücher gestaltet. &amp;#039;&amp;#039;Bakst&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Benois&amp;#039;&amp;#039; revolutionierten die Theaterrequisiten mit ihren Ausgestaltungen von &amp;#039;&amp;#039;Kleopatra&amp;#039;&amp;#039; (1909), &amp;#039;&amp;#039;Karneval&amp;#039;&amp;#039; (1910), &amp;#039;&amp;#039;[[Petruschka (Ballett)|Petruschka]]&amp;#039;&amp;#039; (1911) und &amp;#039;&amp;#039;[[Prélude à l’après-midi d’un faune|L&amp;#039;après-midi d&amp;#039;un faune]]&amp;#039;&amp;#039; (1912) nach [[Claude Debussy]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken ===&lt;br /&gt;
Die Blütezeit der Vereinigung erstreckte sich über den Zeitraum von 1900 bis 1904 – in dieser Zeit bestand Konsens über die Einheit der [[Ästhetik|ästhetischen]] und [[Ideologie|ideologischen]] Prinzipien. Die Künstler veranstalteten zwischen 1899 und 1903 jährliche Ausstellungen, wobei sie auch neue organisatorische Formen entwarfen und sich publizistisch betätigten. Dadurch, dass Mir Iskusstwa junge talentierte Künstler präsentierte, gewannen sowohl die Vereinigung als auch die Zeitschrift einen großen Einfluss auf die Entwicklung der Professionalität russischer Maler und Grafiker zu Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1904 vergrößerte sich die Vereinigung und verlor ihren Zusammenhalt. Aus Geldmangel musste die Zeitschrift Mir Iskusstwa 1904 eingestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Denise Bernard-Folliot: &amp;#039;&amp;#039;Die Malerei in Russland.&amp;#039;&amp;#039; In: Ilse Müller-von Werder (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Moskau, Leningrad mit Kiew, Odessa, der Krim und den Badeorten am Schwarzen Meer.&amp;#039;&amp;#039; Polyglott-Verlag, München, 9. Aufl. 1988/1989, S. 74–87, hier S. 82.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Zeit von 1904 bis 1910 trat die Mehrheit der Mitglieder der Bewegung der Mir Iskusstwa der &amp;#039;&amp;#039;Vereinigung russischer Künstler&amp;#039;&amp;#039; bei. Seit 1909 trugen viele der &amp;#039;&amp;#039;Miriskusniki&amp;#039;&amp;#039;, wie die Mitglieder der Bewegung genannt wurden, zur Verbreitung der [[Ballets Russes]] und deren in [[Paris]] gastierenden Ensembles bei. Nach der [[Oktoberrevolution]] bestand die Gruppe bis zu einer letzten Ausstellung 1924 allerdings ohne nennenswerten Einfluss; der Versuch einer Erneuerung mit einer Ausstellung 1927 in Paris blieb erfolglos.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Band III, Berlin 1981, S. 338 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die „Internationale Bilderausstellung“ ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mir.iskusstwa.1899.jpg|mini|Titel der Mir Iskusstwa (1899) von [[Marija Wassiljewna Jakuntschikowa|Marija Jakuntschikowa]]]]&lt;br /&gt;
Bevor die internationale Ausstellung der Zeitschrift Mir Iskusstwa im Jahr 1899 zustande kam, hatte Sergej Djagilew einige Monate lang Europa bereist. Er besuchte private Sammlungen und Ateliers der Künstler, kaufte Bilder und vermittelte den Ankauf in private Sammlungen Russlands. Den Transport des größeren Teils der Werke nach St. Petersburg ermöglichten die Kunstmäzene Fürstin [[Marija Klawdijewna Tenischewa]] und [[Sawwa Iwanowitsch Mamontow|Sawwa Momontow]], die ab 1898 die Mir Iskusstwa zu gleichen Teilen finanzierten.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Beil (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Russland 1900. Kunst und Kultur im Reich des letzten Zaren.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Köln 2008, S. 188.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausstellung wurde am 22. Januar 1899 in den Räumen des privaten Museums, dem späteren „Stieglitz-Museum der angewandten Kunst“ in [[Sankt Petersburg]], von Baron [[Alexander von Stieglitz]] eröffnet. Im Ausstellungskatalog, der zugleich die zweite Ausgabe der Zeitschrift Mir Iskusstwa war, wurden 61 Künstler sowie 322 Bilder und Zeichnungen aufgeführt. Gezeigt wurden unter anderem Bilder von [[James McNeill Whistler]], den Franzosen [[Albert Besnard]], [[Edgar Degas]], [[Claude Monet]], [[Pierre-Auguste Renoir]], [[Gustave Moreau]] und [[Pierre Puvis de Chavannes]]. Aus Deutschland zeigte die Ausstellung Gemälde von [[Franz von Lenbach]] und [[Max Liebermann]]. Die Schweiz wurde von [[Arnold Böcklin]], Italien von [[Giovanni Boldini]], Belgien von &amp;#039;&amp;#039;Leon&amp;#039;&amp;#039; und Finnland von [[Akseli Gallen-Kallela]] vertreten. Von der russischen Kunst zeigte man Werke von [[Léon Bakst]], [[Alexander Nikolajewitsch Benois|Alexander Benois]], [[Konstantin Andrejewitsch Somow|Konstantin Somow]] sowie [[Apollinari Michailowitsch Wasnezow|Apollinarij Wasnezow]], [[Alexander Jakowlewitsch Golowin|Alexander Golowin]] und [[Jelena Dmitrijewna Polenowa|Jelena Polenowa]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klüser1&amp;quot;&amp;gt;Bernd Klüser, Katharina Hegewisch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst der Ausstellung. Eine Dokumentation dreißig exemplarischer Kunstausstellungen dieses Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Band III, Berlin 1981, S. 338 f.&lt;br /&gt;
* Janet Kennedy: &amp;#039;&amp;#039;The &amp;quot;Mir iskusstva&amp;quot; Group and Russian Art 1898-1912.&amp;#039;&amp;#039; New York &amp;amp; London 1977, ISBN 0-8240-2702-7.&lt;br /&gt;
* [[Bernd Klüser]], Katharina Hegewisch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst der Ausstellung. Eine Dokumentation dreißig exemplarischer Kunstausstellungen dieses Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Insel Verlag, Frankfurt a. M./Leipzig 1991, ISBN 3-458-16203-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.nla.gov.au/pub/nlanews/2005/jul05/article1.html |wayback=20051028074218 |text=Mir iskusstva: &amp;#039;&amp;#039;Serge Diaghilevs Kunstkatalog&amp;#039;&amp;#039;}} (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=3008185-3|LCCN=n83011690|VIAF=132051625}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst (Russland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstzeitschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturzeitschrift]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ersterscheinen 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erscheinen eingestellt 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgeschichte (Russland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medien (Russisches Kaiserreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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