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	<title>Minuccio Minucci - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T13:42:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Minuccio_Minucci&amp;diff=1985020&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: eine nicht belegte Mutmaßung entfernt; Nachlass; kleine sprachliche Überarbeitung</title>
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		<updated>2025-09-06T00:16:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;eine nicht belegte Mutmaßung entfernt; Nachlass; kleine sprachliche Überarbeitung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Minuccio minuccii 1aaaa.jpg|mini|Erzbischof Minuccio Minucci]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brief Minuccio Minucci.png|mini|Brief des Geistlichen und herzoglich bayerischen Geheimen Rates Minuccio Minucci an den bayerischen Herzog Wilhelm V. vom 27. September 1590 (München). Minucci unterrichtet den Herzog über das Ableben der Christina von Dänemark und unterbreitet ihm Ratschläge, wie darauf politisch reagiert werden sollte.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Minuccio Minucci&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Januar]] [[1551]] in [[Serravalle (Vittorio Veneto)]]; † [[7. März]] [[1604]] in [[München]]) war [[Priester (Christentum)|Priester]], [[Geheimer Rat]] des Münchner Herzogs, [[Diplomat]] Bayerns, [[Sekretär]] der [[Congregatio Germanica]] und [[Erzbischof]] von [[Zadar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Geboren wurde Minuccio Minucci am 17. Januar 1551 im venezianischen Serravalle. Von seiner Familie wurde er 1567 oder 1568 für zwei Jahre zu seinem Onkel Andrea Minucci gesandt, der [[Erzbischof]] von [[Zadar]] war. Danach immatrikulierte er sich an der [[Universität Padua]] und erlangte den Doktorgrad beider Rechte – also weltlichen und [[Kirchenrecht|kirchlichen Rechts]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1573 vermittelte ihm ein Landsmann die Position als Sekretär des [[Apostolischer Nuntius|Apostolischen Nuntius]] für [[Innsbruck]], [[Salzburg]] und [[München]], woraufhin er fünf Jahre in München verbrachte und Beziehungen zum Haus [[Wittelsbach]], dem bayerischen Herrscherhaus, aufbaute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Nuntius wurde Minucci Sekretär des [[Kardinal|Kardinals]] [[Giovanni Ludovico Madruzzo]], [[Fürstbischof]] von [[Trient]]. Mit ihm reiste Minucci 1582 zum [[Augsburger Reichstag#1582|Augsburger Reichstag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1583 engagierte Minucci sich in einer Krise in [[Köln]]: [[Gebhard I. von Waldburg|Gebhard Truchsess von Waldburg]] war Erzbischof von Köln, doch hatte er sich öffentlich von der [[Römisch-katholische Kirche|katholischen Kirche]] losgesagt, die [[Glaubensfreiheit]] verkündet und die evangelische [[Agnes von Mansfeld-Eisleben|Agnes von Mansfeld]] geheiratet. Minucci reiste, wie viele andere Geistliche, nach Köln und engagierte sich für die katholische Kirche, vor allem aber für [[Ernst von Bayern (1554–1612)|Ernst von Wittelsbach]] als künftigen Erzbischof. Der [[Papst]] setzte Truchsess von Waldburg ab und [[Exkommunikation|exkommunizierte]] ihn. Truchsess von Waldburg wollte aber nicht nachgeben und so kam es zum [[Kölner Krieg]], in dem Ernst von Wittelsbach siegte und Kölner Erzbischof wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung Minuccis dafür, dass das Bischofsamt an Ernst von Wittelsbach ging, ist sehr umstritten; sicher ist allerdings, dass er mit seinem Einsatz in Köln den Wittelsbachern [[Loyalität]] zollte und in der Folge am 6. Juni 1584 zum [[Geheimer Rat|Geheimen Rat]] des bayerischen [[Herzog|Herzogs]] ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]] empfing er 1585 oder 1587. 1587 ging er nach [[Rom]], um dort die Interessen Bayerns zu vertreten. 1591 ernannte ihn der Papst zum Sekretär der [[Congregatio Germanica]], eines ständigen Ausschusses von Kardinälen, der zur Aufgabe hatte, die deutschen Länder zum [[Katholizismus]] zurückzuführen. Seine Verbindungen mit Bayern und dem Haus Wittelsbach beobachteten die Anhänger des Kaisers in Rom argwöhnisch und machten ihm das Leben schwer. 1596 wurde er zum [[Liste der Erzbischöfe von Zadar|Erzbischof von Zadar]] ernannt und verließ das schwierige Umfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Minuccio Minucci starb am 7. März 1604 bei einem Aufenthalt in München. Sein Grab befindet sich in der Kirche [[St. Michael (München)|St. Michael]] in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Minucci hatte eine diplomatische Gabe und war jahrzehntelang dem Haus [[Wittelsbach]] verbunden. In einer Denkschrift bekannte er, dass ihm Deutschland ebenso wichtig wie sein Vaterland sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hatte sich eine ausgezeichnete Kenntnis der Verhältnisse in Deutschland angeeignet und verfasste etliche Schriften und Bücher, die in späteren Zeiten als wertvolle Geschichtsquellen seiner Zeit geschätzt und studiert wurden – vor allem über die Situation der Konfessionen in Deutschland. Besonders bekannt ist sein Buch über die Geschichte der [[Uskoken]], die zur Zeit Minuccis auf der Flucht vor den Türken an der [[Dalmatien|dalmatischen]] Küste lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland ist Minucci vor allem als entschlossener Gegner der Protestanten in Erinnerung geblieben. Er scheute keine Mühen in seinen Versuchen, deutsche protestantische Fürsten zum Katholizismus zu bekehren oder zurückzuführen. Man erhoffte sich damit, die übrig gebliebenen protestantischen Fürsten zu isolieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Sein Nachlass im Umfang von 52 Bänden befindet sich im [[Deutsches Historisches Institut Rom|Deutschen Historischen Institut in Rom]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dhi-roma.it/bibl_geschichte.html Bestandsgeschichte des DHI]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|17|547|549|Minucci (Minutii), Minuccio (Minutius)|Klaus Jaitner|102548781}}&lt;br /&gt;
* {{DBI|Verfasser=Alexander Koller|ID=minuccio-minucci_(Dizionario-Biografico)/|Lemma=Minucci, Minuccio|Band=74}}&lt;br /&gt;
* Daniela Crescenzio: &amp;#039;&amp;#039;Italienische Spaziergänge in München, Band II – Dynastien aus Italien.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. IT-INERARIO, Unterhaching 2009, ISBN 978-3-9813046-1-9.&lt;br /&gt;
* Marco Giani: &amp;#039;&amp;#039;Grano bavarese a Venezia: Progetti di tratte transalpine in una lettera di Minuccio Minucci a Paolo Paruta (1597).&amp;#039;&amp;#039; In: Atti dell’[[Istituto Veneto di Scienze, Lettere ed Arti]] CLXXII (2013–2014), Classe di scienze morali, lettere ed arti, S. 371–440. (https://www.academia.edu/10975634/Grano_bavarese_a_Venezia_Progetti_di_tratte_transalpine_in_una_lettera_di_Minuccio_Minucci_a_Paolo_Paruta_1597_ academia.edu)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Typ=Bischof|ID=bminucm|Artikel=Minuccio Minucci|Abruf=2016-08-18}}&lt;br /&gt;
* [http://www.vittorioveneto.gov.it/it/sportelli/biblioteca/Fondazione_Minuccio_Minucci.html Stiftung Minuccio Minucci] in Vittorio Veneto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102548781|LCCN=n84169194|VIAF=44425595}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Minucci, Minuccio}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1551]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1604]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Minucci, Minuccio&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Erzbischof von Zadar&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Januar 1551&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Serravalle (Vittorio Veneto)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. März 1604&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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