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	<title>Minseln - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;OS86 am 11. Dezember 2025 um 20:14 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-11T20:14:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Große Kreisstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Rheinfelden (Baden)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = Minseln wappen.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ehemaliges Wappen von Minseln&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 47/35/58/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 7/47/28/E&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 349&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 9.44&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 2050&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2022-05-15&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://citypopulation.de/en/germany/settlements/badenwurttemberg |titel=Citypopulation |abruf=2025-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1972-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 79618&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 07623&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                =&lt;br /&gt;
| Lagekarte               = Karte Rheinfelden - Minseln.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = Lage von Minseln in Rheinfelden&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Minseln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Alemannische Sprache|alemannisch:]] &amp;#039;&amp;#039;Meisele&amp;#039;&amp;#039;) ist ein nördlicher Stadtteil von [[Rheinfelden (Baden)|Rheinfelden]] im [[Landkreis Lörrach]], [[Baden-Württemberg]] ([[Deutschland]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Beschreibung und Lage ===&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt nördlich von Rheinfelden auf dem [[Dinkelberg]], umgeben von [[Acker|Äckern]] und [[Weide (Grünland)|Weiden]] im [[Dürrenbach (Rhein)|Dürrenbach]]-Tal. Die langgestreckte Siedlung gliedert sich in die Ortslagen Unter-, Mittel- und Oberminseln, die durch weiteren Ausbau zusammengewachsen sind. Am rechten Talhang entstanden neuere Ein- und Zweifamilienhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Minseln liegt in dem etwa 7 km breiten [[tektonisch]]en &amp;#039;&amp;#039;Zentralen Dinkelberggraben&amp;#039;&amp;#039;, der im Westen durch die &amp;#039;&amp;#039;Lörrach-Degerfelden-Verwerfung,&amp;#039;&amp;#039; im Osten durch die &amp;#039;&amp;#039;Maulburg-Schwörstadt-Verwerfung&amp;#039;&amp;#039; begrenzt wird. Alle drei Minselner Ortsteile sind von Anhöhen umgeben, deren Untergrund aus den gebankten und plattigen Kalken des &amp;#039;&amp;#039;[[Oberer Muschelkalk|Oberen Muschelkalks]]&amp;#039;&amp;#039; bestehen, und die im Steinbruch beim &amp;#039;&amp;#039;Kalchofen&amp;#039;&amp;#039; zu sehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Muschelkalk eingesenkt, zieht einer der für den Dinkelberg charakteristischen schmalen, im Querschnitt keilförmigen tektonischen Gräben, der sog. &amp;#039;&amp;#039;Minselner Graben&amp;#039;&amp;#039;, vom Maulburger Wintertal her kommend durch Oberminseln zwischen &amp;#039;&amp;#039;Nottenberg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Bütz&amp;#039;&amp;#039; zur südlichen Gemarkungsgrenze und weiter nach Nollingen. In diesem NNO-SSW streichenden Graben entgingen nicht nur vorwiegend rote und grünlichen [[Keuper]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;tone der Abtragung, sondern auch Reste von [[Unterjura]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;kalk (Lias). Das Oberdorf hat sich in diesem Graben eingenistet. Das vom Hochbehälter herunterziehende Tälchen deutet seinen Verlauf an, ebenso die Hangmulde über der Zielmattstraße. Weiter nach S ist der Graben als Einsenkung in der Landschaft nicht mehr auszumachen. Seine Westflanke gibt sich im Gelände als Hangversteilung vom Gewann &amp;#039;&amp;#039;Steinler&amp;#039;&amp;#039; bis zum Obereichsler Sträßchen zu erkennen. (Beim Autobahnbau wurde er im Querschnitt sichtbar.) Eine widerstandsfähige Unterjura-(Lias)-Kappe zwischen der Zielmattstraße und dem Sträßchen Obereichsel-Unterminseln trotzte der Abtragung und bildet jetzt die Anhöhe über der Zielmattstraße. Außerhalb des Minselner Grabens ist der Keuper, die über dem Muschelkalk lagernde Schichtenfolge, nur am südlichen Hang über der nach Nordschwaben führenden Kreisstraße noch erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittelminseln liegt nicht in diesem Keupergraben, sondern im Talraum, den sich der Dürrenbach im Oberen Muschelkalk geschaffen hat. Seine lehmige Talaue verhindert das Versickern des Gewässers. Erst unterhalb des Unterdorfes kommt es im rissig-klüftigen Oberen Muschelkalk zur Versickerung. (Name: &amp;#039;&amp;#039;Dürren&amp;#039;&amp;#039;bach!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unterdorf liegt nahe der Einmündung eines von Nordschwaben her kommenden, nicht ständig Wasser führenden [[Trockental]]es in das Dürrenbachtal. Dieses Trockental und das von Adelhausen herabziehende deuten wie die erwähnte [[Bachschwinde]] auf die Verkarstung des Oberen Muschelkalks hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte von Minseln.jpg|mini|Historische Karte Minselns von 1880]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Minsilido&amp;#039;&amp;#039; wird der Ort erstmals 754 in einer Urkunde des [[Kloster St. Gallen|Klosters St. Gallen]] erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Albert Krieger]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Wörterbuch des Großherzogtums Baden.&amp;#039;&amp;#039; 2. Band, Heidelberg 1904, Spalte 196–197 [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/krieger1904bd2/0102/image,info Digitalisat der UB Heidelberg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ritter [[Eptingen (Adelsgeschlecht)|von Eptingen]] waren Besitzer des [[Fronhof]]s und damit die wichtigsten [[Grundherrschaft|Grundherren]] des Dorfes. Dennoch gab es auch einen eigenen Dorfadel. Das Rittergeschlecht wird zwischen 1283 und 1358 erwähnt und ursprünglich waren ihre Angehörigen wahrscheinlich [[Ministeriale]] des [[Fürstabtei St. Gallen|Klosters St. Gallen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Minseln gehörte früh zur Grafschaft Rheinfelden und nach deren Untergang zur vorderösterreichischen [[Kameralherrschaft Rheinfelden|Herrschaft Rheinfelden]] und hierin zur &amp;#039;&amp;#039;Landschaft Rheintal&amp;#039;&amp;#039;. Bei nahezu allen Kriegen am [[Hochrhein]] war der Ort ein Opfer von Plünderungen und Brandschatzungen. Aber vor allem im [[Dreissigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] während der [[Rheinfelden AG#Im Spannungsfeld der Grossmächte|Belagerung Rheinfeldens durch die Schweden (1634)]] musste Minseln schwer leiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung und Religion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohner ===&lt;br /&gt;
Die Zahl der Einwohner von Unter-Minseln entwickelte sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leograph-bw.de/public/doGraph.php?ONDB_ID=14946&amp;amp;T=V052&amp;amp;doTable &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerungsentwicklung: Minseln&amp;#039;&amp;#039; von 1852 bis 1970], aufgerufen am 20. Oktober 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable zebra hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1852 || 785&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1871 || 679&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1880 || 623&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1890 || 560&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1900 || 565&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1910 || 571&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1925 || 659&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable zebra hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1933 || 723&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1939 || 796&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1950 || 899&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1956 || 1018&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1961 || 1080&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1970 || 1338&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2015 || 1979&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rheinfelden-Minseln - Peter und Paul.jpg|mini|Die katholische Peter-und-Paul-Kirche in Unterminseln]]&lt;br /&gt;
Die Zugehörigkeit zu den Religionsgemeinschaften verteilte sich in der Vergangenheit wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leograph-bw.de/public/doGraph.php?ONDB_ID=14946&amp;amp;T=V71&amp;amp;doTable &amp;#039;&amp;#039;Religionszugehörigkeit 1858 und 1925: (Unter-)Minseln&amp;#039;&amp;#039;], zuletzt aufgerufen am 20. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leograph-bw.de/public/doGraph.php?ONDB_ID=14946&amp;amp;T=V53&amp;amp;doTable &amp;#039;&amp;#039;Religionszugehörigkeit: (Unter-)Minseln&amp;#039;&amp;#039;], zuletzt aufgerufen am 20. Oktober 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfabe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| Religionszugehörigkeit in (Unter-)Minseln&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfabe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Religion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || evangelisch || katholisch || sonstige&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1858 || 0,7 % || 99,3 % || 0,0 % &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 9,4 % || 90,0 % || 0,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 17,8 % || 80,3 % || 1,9 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 17,8 % || 80,6 % || 1,7 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 22,9 % || 68,5 % || 8,5 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dinkelbergmuseum Minseln.JPG|mini|Ehemaliges Rathaus von Minseln. Heute Sitz der Ortsverwaltung und des Dinkelbergmuseums.]]&lt;br /&gt;
=== Ortschaftsrat ===&lt;br /&gt;
Die [[Gemeindeordnungen in Deutschland|Gemeindeordnung]] (GeO) Baden-Württemberg&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&amp;amp;query=GemO+BW+Inhaltsverzeichnis&amp;amp;psml=bsbawueprod.psml&amp;amp;max=true landesrecht-bw.de: &amp;#039;&amp;#039;Gemeindeordnung für Baden-Württemberg (Gemeindeordnung - GemO) in der Fassung vom 24. Juli 2000&amp;#039;&amp;#039;] (Zuletzt aufgerufen: 4. Dezember 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt; regelt die Ortschaftsverfassung in den §§&amp;amp;nbsp;67–76.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&amp;amp;docid=jlr-GemOBWpG14&amp;amp;psml=bsbawueprod.psml&amp;amp;max=true &amp;#039;&amp;#039;Gemeindeordnung für Baden-Württemberg (Gemeindeordnung - GemO) in der Fassung vom 24. Juli 2000. 4. Ortschaftsverfassung&amp;#039;&amp;#039;] (Zuletzt aufgerufen: 4. Dezember 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stadt Rheinfelden hat auf dieser Grundlage eine Ortschaftsverfassung eingeführt und in ihrer Hauptsatzung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rheinfelden.de/ceasy/resource/?id=18848 Hauptsatzung der Stadt Rheinfelden vom 11. April 2019.]&amp;lt;/ref&amp;gt; die Zusammensetzung der Ortschaftsräte geregelt. Der Ort hat einen Ortschaftsrat mit 10 Mitgliedern. Ortsvorsteherin ist Eveline Klein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ratsinfo-rheinfelden.de/buergerinfo/kp0040.asp?__kgrnr=9&amp;amp; &amp;#039;&amp;#039;Ortschaftsrat Minseln&amp;#039;&amp;#039; auf der Homepage der Stadt Rheinfelden; abgerufen am 21. Oktober 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Kommunalwahl vom 9. Juni 2024 gewann die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]] (SPD) 4 und die Meisler Liste 6 Mandate.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08336069/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=3692&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-12151_id_19596 &amp;#039;&amp;#039;Ortschaftsratswahl Minseln&amp;#039;&amp;#039; auf wahlergebnisse.komm.one.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindung ===&lt;br /&gt;
Am 12. Dezember 1971 stimmten die Bürger von Minseln für die Vereinigung mit der Stadt Rheinfelden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.rheinfelden-lage-mit-eingemeindung-verbessert.f28b493f-2741-472b-a779-21cf93514498.html Rolf Rombach: &amp;#039;&amp;#039;Lage mit Eingemeindung verbessert.&amp;#039;&amp;#039; In: Die Oberbadische vom 4. Juli 2022.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1972 trat Minseln im Rahmen der Gemeindereform in Baden-Württemberg der Stadt Rheinfelden (Baden) bei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=501}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der bis dahin amtierende Bürgermeister Minselns, Paul Rombach, wurde Stellvertreter des damaligen Rheinfelder Bürgermeisters, [[Herbert Thomas King|Herbert King]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
„In Rot schräggekreuzt ein goldener Schlüssel mit dem Bart nach oben und auswärtsgekehrt und ein goldenes Schwert.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Minseln.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|3877990460|Seite=88}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den Wappenbildern handelt es sich um die Attribute der Schutzpatrone der Kirche von Minseln. Der Schlüssel für Petrus und das Schwert für Paulus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rheinfelden, LÖ - Minseln v N.jpg|mini|Minseln von Norden]]&lt;br /&gt;
Im örtlichen Rathaus bauten Mitglieder des 1986 gegründeten Fördervereins für die Einrichtung eines Heimatmuseums das Dachgeschoss zu einem Ausstellungsraum aus. Dort ist seit der Eröffnung im Jahr 2000 eine heimatkundliche Sammlung zu sehen, das &amp;#039;&amp;#039;Dinkelbergmuseum&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dibemu.wordpress.com/ruckblick/ Rückblick des Dinkelbergmuseums in Minseln]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schwerpunkte dieser Sammlung sind landwirtschaftliche und hauswirtschaftliche Gerätschaften vor und nach der Mechanisierung sowie Trachten und andere Kleidungsstücke. Regelmäßig werden Sonderausstellungen gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Minseln befindet sich die katholische [[St. Peter und Paul (Minseln)|Peter-und-Paul-Kirche]]. Der Rheinfelder Baumeister Anton Troger begann 1686 mit ihrem Bau; geweiht wurde sie am 31. August 1691. In den Jahren 1762/63 wurde ihr Inneres im Stil des [[Rokoko]] umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelische [[Johanneskirche (Minseln)|Johanneskirche]] wurde in den Jahren 1952/53 erbaut und am 3. April 1953 von Landesbischof [[Julius Bender]] geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut einen Kilometer westlich von Unterminseln befindet sich das Naturschutzgebiet [[Buhrenboden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch Minseln führt die &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Lörrach#K 6333|K&amp;amp;nbsp;6333]]&amp;#039;&amp;#039;, die von der Rheinfeldener Kernstadt nach [[Rheinfelden (Baden)|Adelhausen]] führt; von dort führt die &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Landesstraßen in Baden-Württemberg ab der L 67#L 139|L&amp;amp;nbsp;139]]&amp;#039;&amp;#039; weiter nach [[Maulburg]] im Tal der [[Wiese (Fluss)|Wiese]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Minseln Alban-Spitz-Halle.jpg|mini|Alban-Spitz-Halle]]&lt;br /&gt;
Der Maler, Holzschneider und Dichter [[Alban Spitz]] (1906–1996) wurde in Minseln geboren und wirkte dort. Nach ihm ist die örtliche Veranstaltungshalle benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Landesarchivdirektion Baden-Württemberg, Landkreis Lörrach (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Lörrach&amp;#039;&amp;#039;, Band II (Kandern bis Zell im Wiesental), Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1994, ISBN 3-7995-1354-X, S. 316–320.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Rheinfelden#Minseln|Minseln}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rheinfelden.de/de/vielseitig/Rheinfelden-entdecken/Stadt-und-Ortsteile/Minseln &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Minseln&amp;#039;&amp;#039; auf der Homepage der Stadt Rheinfelden.]&lt;br /&gt;
* {{LeoBW|Typ=ORT|ID=14946|Titel=Minseln+Unter+-+Altgemeinde~Teilort|Anzeigetitel=(Unter) Minseln, (Altgemeinde)|Linktext=Archivmaterial}}&lt;br /&gt;
* {{LeoBW|Typ=ORT|ID=14944|Titel=Minseln+Mittel+-+Wohnplatz|Anzeigetitel=(Mittel) Minseln|Linktext=Archivmaterial}}&lt;br /&gt;
* {{LeoBW|Typ=ORT|ID=14945|Titel=Minseln+Ober+-+Wohnplatz|Anzeigetitel=(Ober) Minseln|Linktext=Archivmaterial}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadt- und Ortsteile der Stadt Rheinfelden (Baden)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4101015-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Rheinfelden (Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Lörrach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Lörrach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 754]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;OS86</name></author>
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