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	<title>Minoritenkloster Wien - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Minoritenkloster_Wien&amp;diff=2224576&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: +Normdaten</title>
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		<updated>2022-12-05T07:36:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Normdaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alserkirche Kupferstich.JPG|mini|hochkant=1.3|Die Alserkirche mit angebautem Kloster (1724); ein Stich von [[Johann August Corvinus]] nach einer Zeichnung von [[Salomon Kleiner]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Minoritenkloster Wien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Kloster der [[Minoriten]] im Wiener Bezirksteil [[Alservorstadt]] an der Bezirksgrenze zwischen [[Josefstadt (Wien)|Josefstadt]] und [[Alsergrund]]. Es beherbergt die Zentralbibliothek der österreichischen Minoritenprovinz. Das Kloster ist mit der [[Alserkirche]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WEISS(1872) p270 Das Minoritenkloster.jpg|mini|links|Darstellung des ursprünglichen Minoritenklosters und Kirche im 1. Bezirk (Geschichte der Stadt Wien, 1872)]]&lt;br /&gt;
Der Minoritenorden, zweitältester Orden in Wien und der älteste Zweig der [[Seraph|seraphischen Orden]], wegen der Farbe ihres [[Habit]]s auch „Schwarze Franziskaner“ genannt, wurde vom heiligen [[Franz von Assisi]] 1209 gegründet. Noch zu Lebzeiten von Franz von Assisi wurden sie 1224 von Herzog [[Leopold VI. (Österreich)|Leopold VI. von Österreich]] nach Wien berufen und erbauten nächst der [[Wiener Hofburg]] die [[Wiener Minoritenkirche|Minoritenkirche]] sowie ein Kloster. 1621 gründeten sie eine eigene Ordenshochschule, die jedoch nach der Zwangsübersiedlung des Ordens in die Alservorstadt aufgelöst wurde. Ab 1748 wurde ein Neubau des Klosters betrieben, jedoch im Zuge der [[Josephinismus|Josephinischen Reformen]] wurde das Kloster aufgelöst (1783) und abgetragen. 1784 bezogen die Minoriten auf Anordnung von [[Joseph II. (HRR)|Kaiser Joseph]] das Kloster der [[Trinitarier-Orden|Trinitarier]] in der Alserstraße, die von ihm verboten wurden. Weiters wurde ihnen im Zuge der neuen Pfarreinteilung die Betreuung der Pfarre Alsergrund aufgetragen. Wegen der vielen Krankenhäuser, unter anderem dem [[Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien|Wiener Allgemeinen Krankenhaus]], sowie des ehemaligen Armen- und [[Wiener Gebär- und Findelhaus|Findelhauses]] besitzt die Pfarre das größte [[Matriken]]archiv Europas.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenführer &amp;#039;&amp;#039;Dreifaltigkeitskirche der Minoriten in Wien&amp;#039;&amp;#039; (Christliche Kunststätten Österreichs, Nr. 36); 2. erweiterte Auflage, Verlag St. Peter, Salzburg 1984&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Minoritenkloster war auch Heimstätte des [[k.k. Civil-Mädchen-Pensionat Wien|k.k. Civil-Mädchen-Pensionats]] in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kreuzgang des Klosters ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Minoritenkloster Wien Kreuzgang.JPG|mini|hochkant|Der nördliche Kreuzgang des Minoritenklosters]]&lt;br /&gt;
Im Kreuzgang sind etwa 4300 [[Votivgabe|Votivtafeln]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;KF&amp;quot;&amp;gt;[http://alserkirche.at/kirchenfuehrer.htm Alserkirche.at: &amp;#039;&amp;#039;Die Dreifaltigkeitskirche der Minoriten in Wien&amp;#039;&amp;#039;]; abgerufen am 21. Feb. 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; und zwei Gedenktafeln an Opfer des [[Nationalsozialismus]] angebracht. Eine ist zu Gedenken an den [[Profeß]]-Kleriker der österreichischen Minoritenprovinz [[Peter Blandénier]]. Die zweite Gedenktafel wurde vom Anrather Kreis 1949 gespendet und gedenkt an [[Bernhard Burgstaller]] (Abt), [[Richard Hanns Färber]] (Oberleutnant), [[Gerhard Fischer-Ledenice]] (Diplomkaufmann), [[Adolf Gubitzer]] (Löschmeister im Burgtheater), [[Hanns Georg Heintschel-Heinegg]] (Theologe), [[Heinrich Hock (Widerstandskämpfer)|Heinrich Hock]] (Beamter der Ravag), [[Jakob Kastelic]] (Rechtsanwalt), [[Karl Lederer (Widerstandskämpfer)|Karl Lederer]] (Regierungsreferendar), [[Günter Josef Loch]] (Schriftsteller), [[Alfred Adalbert Miegl]] (Beamter der Wiener Elektrizitätswerke), [[Marie Schlagenhauser]] (Geschäftsfrau), [[Roman Karl Scholz]] (Theologieprofessor), [[Rudolf Wallner]] (Beamter der Wiener Elektrizitätswerke) und [[Hans Ferdinand Zimmerl]] (Rechtsanwaltanwärter).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachkriegsjustiz.at/vgew/1080_alserstrasseminoriten.php Nachkriegsjustiz.at: &amp;#039;&amp;#039;Zwei Gedenktafeln im Kreuzgang des Minoritenkonvents&amp;#039;&amp;#039;]; abgerufen am 21. Feb. 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiters ist an der Südseite des Kreuzganges in einer Nische eine Gedenkstätte für den im [[KZ Auschwitz]] ermordeten Minoritenpater [[Maximilian Kolbe]] eingerichtet, die von [[Ernst Degasperi]] gestaltet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antoniuskapelle ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Minoritenkloster Wien Antoniuskapelle.JPG|mini|links|Die Antoniuskapelle im Minoritenkloster]]&lt;br /&gt;
Am hinteren Ende des Kreuzganges, neben der Kolbe-Gedenkstätte, befindet sich die Antoniuskapelle. Das Altarbild, welches aus der Zeit [[Ferdinand II. (HRR)|Kaiser Ferdinands II.]] stammt, zeigt den [[Antonius von Padua]], das den Heiligen ausnahmsweise nicht mit dem Jesuskind auf dem Arm, sondern mit Lilie und Buch darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Übersiedelung der Minoriten von der Innenstadt in die Alservorstadt richteten sie in einem Gewölbe einer zugemauerten Klosterpforte die Antoniuskapelle mit dem Gnadenbild des hl. Antonius ein. Im Jahr 1928 wurde nach den Plänen von Hans Prutscher rechts der alten Kapelle eine neue gebaut und im gleichen Jahr von Kardinal [[Friedrich Gustav Piffl]] eingeweiht. 1956 wurde die Kapelle nach den Plänen von [[Hans Petermair]] innen umgebaut und neugestaltet. Im Zuge der Renovierung 1980 erfolgte eine weitere Umgestaltung des Altarraumes der Kapelle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | text=Alser Vorstadt | url=http://www.minoriten.at/inhalt/wo/Alser%20Vorstadt/alservorstadt_aktuelles.html | wayback=20150108194716}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | text=Kurze Geschichte der Minoriten | url=http://www.minoriten.at/inhalt/wer/geschichte.htm | wayback=20131221020353}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | text=Die Minoriten in Österreich | url=http://www.minoriten.at/inhalt/wer/oesterreich.htm | wayback=20131222054005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Sakralbauten in der Josefstadt}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48/12/52.8/N|EW=16/21/8.8/E|type=landmark|region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=16206795-1|LCCN=n87137772|VIAF=144340112}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minoritenkloster|Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Josefstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in der Erzdiözese Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in der Erzdiözese Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antonius-von-Padua-Kirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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