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	<title>Mino-Tradition - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T04:44:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mino-Tradition&amp;diff=2575696&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, ISBN-Format</title>
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		<updated>2024-07-01T19:41:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, ISBN-Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sword centers Japan.svg|mini|300px|Zentren der japanischen Schwertschmiede&amp;amp;shy;traditionen. Die Gokaden (darunter die Provinz Mino) sind rot gekennzeichnet.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mino-Tradition&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Japanische Schrift|jap.]] {{lang|ja|美濃伝}}, &amp;#039;&amp;#039;Mino-den&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Sammelbezeichnung für Schwertschmiedeschulen in der [[japan]]ischen [[Provinz Mino]], die in unterschiedlicher Ausprägung ähnliche Charakteristika aufwiesen. Zentrum der Schwertschmiedeschulen in der Mino-Tradition war die Stadt [[Seki (Gifu)|Seki]] nahe [[Gifu]]. Daher ist für Schwertschmiedeschulen dieser Tradition auch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seki-Tradition&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja|関伝}}, &amp;#039;&amp;#039;Seki-den&amp;#039;&amp;#039;) verbreitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Yumoto, John M.: &amp;#039;&amp;#039;Das Samuraischwert - Ein Handbuch&amp;#039;&amp;#039;, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mino-Tradition gehörte neben der [[Sōshū-Tradition]], der [[Bizen-Tradition]], der [[Yamashiro-Tradition]] und der [[Yamato-Tradition]] zu den fünf klassischen japanischen Schwertschmiedetraditionen ([[Gokaden]]).&amp;lt;ref&amp;gt; Kōkan, Nagayama: &amp;#039;&amp;#039;The connoisseur&amp;#039;s book of Japanese swords&amp;#039;&amp;#039;, S. 116.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Es wird vermutet, dass die Mino-Tradition von den Schwertschmieden [[Kaneuji]] und [[Kaneshige (Schwertschmied)|Kaneshige]], Schülern des berühmten Sōshū-Schwertschmieds [[Masamune]], begründet wurde. Die frühesten Klingen weisen auch viele Merkmale der Sōshū-Tradition auf und lassen sich nur schwer von derartigen Klingen unterscheiden. Dies gilt ebenso für die Klingen Kaneujis, der sowohl von der Yamato- als auch der Sōshū-Tradition beeinflusst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der alten Provinz Mino haben sich nach den Wirren des Sturzes des [[Shōgun|Kamakura-Shogunats]] im Jahr 1333 – in der [[Namboku-chō|Nanbokucho Zeit]] – etliche Schmiede aus der Provinz Yamato angesiedelt. Ebenfalls aus Echizen, Kaga und Etchu zogen Schmiede gen Süden. Damals war der militärische Verwalter in Mino der Clan der Toki, die ebenfalls über Owari und Ise herrschten. Als Begründer der Tradition gelten die beiden Schüler Masamues: Kaneshige und Kaneuji. Neben Bizen war Mino das größte Zentrum für die Produktion von Klingen im alten Japan. Besonders für Mino ist die Errichtung einer Schmiede-Genossenschaft mit 7 Hauptschulen der Mino-Tradiation gegen 1440. Das Ziel dieser Unternehmung war es, die Beschaffung von Rohstoffen, die Sicherung der Qualität und auch die Vermarktung der Klingen gemeinsam zu erleichtern. Die Toki protegierten diese Genossenschaft, da sie aufgrund zahlreicher Konflikte einen hohen Bedarf an guten Klingen hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kōkan Nagayama |Titel=The connoisseur&amp;#039;s book of Japanese swords |Auflage=1 |Verlag=Kodansha International |Ort=Tokyo |Datum=1997 |ISBN=978-4-7700-2071-0 |Seiten=122 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie in Bizen wurden zur Hochzeit der [[Sengoku-Zeit|Sengoku-Epoche]] Schwerter in industriellen Ausmaß und minderer Qualität produziert – sogenannte „Bündelschwerter“, Taba-Gatana. Die Anzahl der Schmiede-Schulen explodierte geradezu und das ursprüngliche Prinzip der Schmiede-Genossenschaft funktionierte nicht mehr. Es wurden trotzdem noch Schwerter in guter Qualität gebaut. Im späteren Verlauf zum Ende der Koto-Periode, genannt Sue-Mino, wanderten einige Schmiede weiter, z.&amp;amp;nbsp;B. in die Ortschaft Shiga und gründeten dort eigene Schulen, wie [[Kanenobu]] mit der Shiga-Seki Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakteristika ==&lt;br /&gt;
* Schwertklingen der Mino-Tradition sind von der Form her eher weit und lang geschmiedet&lt;br /&gt;
* Die höchste Krümmung weisen ältere Klingen (Ko-Mino) in der Mitte auf, so dass sie dem [[Torii|Torbogen]] eines [[Shintō]]-Tempels ähneln (Torii Sori). Bei späteren Klingen verschiebt sich die Krümmung zur Klingenspitze (Saki Sori)&lt;br /&gt;
* Die Härtelinie ([[Hamon]]) verläuft in der Regel gleichmäßig und parallel zur Schneide (Suguha). Daneben finden sich allerdings auch Klingenexemplare mit unregelmäßiger Härtelinie (Choji-midare).&lt;br /&gt;
* Die Klingenoberfläche (Hada) weist typischerweise eine sehr feine, oft kaum erkennbare Oberflächentextur auf. Es finden sich zudem häufig [[Martensit]] Partikel (Ji-Nie) zwischen dem Klingengrat und der Härtelinie.&lt;br /&gt;
* Die Angel ([[Nakago]]) älterer Klingen besitzt meist eine abgerundete Spitze (Kuri-Jiri), in späteren Phasen kommen allerdings auch spitze Enden vor (Kengyo).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Yasu Kizu: &amp;#039;&amp;#039;The Mino School of Swordsmiths&amp;#039;&amp;#039;. Hawley Publishings, Milwaukee 1991, ISBN 0-910704-16-3.&lt;br /&gt;
* Inami Hakusui: &amp;#039;&amp;#039;Nippon-Tō, The Japanese Sword&amp;#039;&amp;#039;. Kyoei Printing Co., Koriyama 1948.&lt;br /&gt;
* Nagayama Kōkan: &amp;#039;&amp;#039;The connoisseur&amp;#039;s book of Japanese swords&amp;#039;&amp;#039;. Kodansha International, 1998, ISBN 4-7700-2071-6, S. 122.&lt;br /&gt;
* Markus Sesko: &amp;#039;&amp;#039;Genealogies and Schools of Japanese Swordsmiths&amp;#039;&amp;#039;. Books on Demand, 2010, ISBN 3-8391-8347-2, S. 57.&lt;br /&gt;
* John M. Yumoto: &amp;#039;&amp;#039;Das Samuraischwert – Ein Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. Ordonnanz-Verlag, 1995, ISBN 3-931425-00-2, S. 30 f.&lt;br /&gt;
* Leon Kapp, Yoshindo Yoshihara: &amp;#039;&amp;#039;Modern Japanese Swords and Swordsmiths – From 1868 to the Present&amp;#039;&amp;#039;. Kodansha USA, 2002, ISBN 4-7700-1962-9, S. 17.&lt;br /&gt;
* William Tilley: &amp;#039;&amp;#039;One Hundred Masterpieces from the Collection of Dr. Walter A. Compton&amp;#039;&amp;#039;. Christie, Manson &amp;amp; Woods International, Inc. 1992, ISBN 1-880907-00-3, S. 52 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://www.nihonto.com/abtmaj.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handwerkstechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handwerk (Japan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmiedekunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waffentechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Präfektur Gifu)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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