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	<title>Minna Rüdiger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T07:02:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Minna_R%C3%BCdiger&amp;diff=2541532&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, typografische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2023-10-28T18:50:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HL Damals – Minna Rüdiger.jpg|miniatur|Minna Rüdiger]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Minna Rüdiger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. April]] [[1841]] als &amp;#039;&amp;#039;Wilhelmine Margarethe Charlotte Waack&amp;#039;&amp;#039; in [[Lübeck]]; † [[27. Februar]] [[1920]] ebenda) war eine zu ihrer Zeit überregional bekannte, heute weitgehend vergessene [[Schriftstellerin]]. Minna war ihr Rufname, den sie auch als Autorenname verwendete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Minna Rüdiger wurde als zweite Tochter des Schulleiters der Knabenschule zu [[St. Marien (Lübeck)|St. Marien]] (Volksschule), [[Heinrich Waack|Heinrich Friedrich Asmus Waack]] (1808–1893) in der [[Fleischhauerstraße (Lübeck)|Fleischhauerstraße]] 72 (seit 1884: 71) geboren und wuchs dort mit neun Geschwistern auf, von denen zwei früh verstarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inspiriert von den Werken [[Marie Nathusius]]’, verfasste sie mit etwa 14 Jahren ihre ersten Gedichte. Zu jener Zeit entstand zwischen den Schwestern und den Töchtern des nach [[Selmsdorf]], wo ihre Mutter Margaretha Elisabeth (1818–1901) herstammte und ihr Großvater Johann Daniel Hempel (1785–1867) [[Küster]] war, berufenen [[Pastor]]s und [[Konsistorium|Konsistorialrats]] Rüdiger eine enge Freundschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1863 heiratete sie den Bruder ihrer Freundinnen, den [[Theologe]]n [[Johannes August Rüdiger]], der zu der Zeit Lehrer an der [[Höhere Töchterschule|Höheren Töchterschule]] von [[Neustrelitz]] war. Bald darauf wurde dieser zum [[Pastor]] an der [[Stadtkirche Neustrelitz|Stadtkirche]] ernannt. Im Jahre 1876 wurde er Landpastor in [[Hinrichshagen (Woldegk)|Hinrichshagen]] bei [[Woldegk]]. Nach 32-jähriger Ehe verstarb ihr Mann 1895.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf des „Gnadenjahres“ im Pastorat zog sie in ein Witwenhaus in Hinrichshagen. 1901 übersiedelte sie nach Lübeck zu ihrer unverheirateten älteren Schwester Marie Waack in das Haus Charlottenstraße Nr. 11, das ihr 1893 verstorbener Vater nach seiner [[Pension (Altersversorgung)|Pensionierung]] 1880 bezogen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trauergottesdienst fand am Nachmittag des 3. März in der [[St.-Jürgen-Kapelle (Lübeck)|St.-Jürgen-Kapelle]] statt. Die [[Trauerrede]] wurde von ihrem Sohn [[Hans Rüdiger (Pastor)|Hans Rüdiger]], Hauptpastor an [[St. Laurentius (Schönberg)|St. Laurentius]] in [[Schönberg (Mecklenburg)]] gehalten. Er schloss mit den für seine Mutter das Lebensmotto bildenden Worten aus {{B|1 Joh|5|4|LUT}}: &amp;#039;&amp;#039;Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans war eines der fünf ihrer zehn Kinder, die bei ihrem Tode noch lebten. Über die fünf hinaus hatte sie 13 Enkel und Urenkel. Eine der Töchter, Magdalena, war mit [[Christian Reimpell]] verheiratet. Er war Hauptpastor am [[Lübecker Dom]] und [[Seelsorger]] im 3. [[Seelsorgebezirk]], zu dem damals auch die St. Jürgen-Kapelle und ihr Friedhof gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Nach den ersten dichterischen Versuchen ihrer Jugendzeit ließen ihre Pflichten als Hausfrau und Mutter sie nicht mehr zum Schreiben kommen. Erst Mitte der 80er Jahre fand sie wieder Zeit für literarische Arbeit. Ihre erste größere Geschichte, &amp;#039;&amp;#039;Waldtraut&amp;#039;&amp;#039;, erschien 1888. Die Themen ihrer Bücher wählte sie aus der Vergangenheit ihrer engeren Heimat. Die Werke Minna Rüdigers erreichten teils eine hohe Auflagenanzahl. Noch in ihrem letzten Lebensjahr publizierte sie zwei Geschichten, &amp;#039;&amp;#039;Freunde fürs Leben&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Das helle Licht&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zeitgenössischen Literaturkritik erschienen ihre &amp;#039;&amp;#039;spezifisch christlichen Bücher&amp;#039;&amp;#039; als „altmodisch“. So urteilte [[Wilhelm Lobsien]] 1908: &amp;#039;&amp;#039;Sie schwimmt im Fahrwasser einer überwundenen Kunst, hat aber sehr interessante Beiträge zur Charakteristik altlübschen Volkslebens gegeben, die ihre anderen Bücher überdauern werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Lobsien: &amp;#039;&amp;#039;Die erzählende Kunst in Schleswig-Holstein von Theodor Storm bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Chr. Wolff, Altona 1908, S. 124.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:HL Damals – Unvergessenes.jpg|miniatur|Unvergessenes]]&lt;br /&gt;
=== Hauptwerke ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Waldtraut. Nach der Chronik des Pfarrers zu Hinrichshagen.&amp;#039;&amp;#039; Buchhandlung des Evangelischen Vereinshauses, Dessau 1888.&amp;lt;ref&amp;gt;Im Chronistenstil erzählt sie die Chronik eines Pfarrers zu Hinrichshagen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Ritter von der Hopfenburg.&amp;#039;&amp;#039; Evangelisches Vereinshaus, Cöthen 1892.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Treue Minne. Aufzeichnungen Bruder Elilands, des Pfarrers zu Buchhorn.&amp;#039;&amp;#039; Bahn, Schwerin 1899.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Frau des Ratmannen. Eine Erzählung aus Lübecks Vergangenheit.&amp;#039;&amp;#039; Bahn, Schwerin 1893.&amp;lt;ref&amp;gt;Aus der Zeit der Reformation.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Barbara.&amp;#039;&amp;#039; Roman. Bahn, Schwerin 1894.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Durch tiefe Wasser.&amp;#039;&amp;#039; Roman. Bahn, Schwerin 1901.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die letzten ihres Geschlechts. Erzählung aus der Zeit Geregors VII.&amp;#039;&amp;#039; Bahn, Schwerin 1910.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auf Umwegen.&amp;#039;&amp;#039; Roman. Bahn, Schwerin 1903.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erzählungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Habermanns Pflegesohn.&amp;#039;&amp;#039; Bahn, Schwerin 1896.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Er suchet das Verlorene. Erzählungen fürs Volk.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom christlichen Verein im nördlichen Deutschland. Christlicher Verein, Eisleben 1894.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Um des Glaubens Willen. Vier Erzählungen aus der Reformationszeit.&amp;#039;&amp;#039; Bahn, Schwerin 1895.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus freien Reichsstädten. Erzählungen aus Hamburgs und Lübecks Vergangenheit.&amp;#039;&amp;#039; Bahn, Schwerin 1899.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erinnerungen ===&lt;br /&gt;
Als kulturhistorisch wertvoll wurden bei ihrem Tod im Jahr 1920 eingestuft:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unvergessenes. Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; Bahn, Schwerin 1904.&amp;lt;ref&amp;gt;In diesem Werk setzte sie vielen Lübeckern und ihrem Elternhaus ein Denkmal (Vgl. [[Ludwig Ewers]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Großvaterstadt&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rückblicke.&amp;#039;&amp;#039; Bahn, Schwerin 1909.&amp;lt;ref&amp;gt;Blickt zurück auf ihre Zeit als Pfarrfrau in Hinrichshagen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kinderbücher ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lust und Leid der Kinderzeit.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Kein Exemplar nachweisbar&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In der Dämmerstunde. Plaudereien.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 1892.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus Großmutters Schatzkästchen. Geschichten und Märchen.&amp;#039;&amp;#039; Bahn, Schwerin 1896.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Treue um Treue. Eine Geschichte für die Jugend und ihre Freunde.&amp;#039;&amp;#039; Bahn, Schwerin 1895.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verweise ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Minna Rüdiger.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lübeckische Anzeigen|Vaterstädtische Blätter]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 14, 2. April 1911.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Minna Rüdiger †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vaterstädtische Blätter.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 12, 14. März 1920.&lt;br /&gt;
* [[Rolf Saltzwedel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Erinnerungen der Schriftstellerin Minna Rüdiger.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Wagen]].&amp;#039;&amp;#039; 1982, S. 141–152.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Timo Ehmke |url=http://www.bbkl.de/bbkl/r/ruediger_m.shtml |titel=Rüdiger, Minna |werk=Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon  |datum=2002-12-30 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20031125092842/http://www.bbkl.de/bbkl/r/ruediger_m.shtml |archiv-datum=2003-11-25 |zugriff=2016-10-31 |kommentar=neuere Versionen kostenpflichtig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116674725}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|31971117X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116674725|LCCN=no/2002/99412|VIAF=74609352}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rudiger, Minna}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Norddeutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinder- und Jugendliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1841]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Neustrelitz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rüdiger, Minna&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rüdiger, Wilhelmine Margarethe Charlotte (vollständiger Name); Waack, Wilhelmine Margarethe Charlotte (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Schriftstellerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. April 1841&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Februar 1920&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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