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	<title>Minimalinvasive Chirurgie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T19:02:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Minimalinvasive_Chirurgie&amp;diff=414455&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-36310-6 am 17. Januar 2026 um 12:16 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-17T12:16:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Minimalinvasive Chirurgie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MIC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet als Oberbegriff [[Operation (Medizin)|operative Eingriffe]] mit kleinstmöglichem [[Trauma (Medizin)|Trauma]] (Verletzung von [[Gewebe (Biologie)|Gewebe]]). Dazu gehören die [[laparoskopische Chirurgie]], [[Thorakoskopie|thorakoskopische]] Chirurgie und [[endoskop]]ische Operation durch natürliche Öffnungen ([[NOTES]]). Bei NOTES werden die Instrumente durch Mund, After, Scheide oder Harnröhre eingeführt und erst dort erfolgen minimalinvasive Schnitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinfachend und veranschaulichend wird wegen der nur sehr kleinen Operationsöffnung auch von [[Knopfloch]]- oder [[Schlüsselloch]]-Chirurgie gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die minimalinvasive Chirurgie begann mit der laparoskopischen Chirurgie. Nachdem die Vorteile dieser Methode anerkannt worden waren, wurden die Techniken auch auf andere Bereiche wie die Thorakoskopie erweitert. 1986 prägte der Urologe John Wickham die Bezeichnung „minimalinvasiv“ und 1989 „minimalinvasive Chirurgie“ (englisch &amp;#039;&amp;#039;minimal invasive therapy&amp;#039;&amp;#039;) für Operationen, die nur eine kleine [[Inzision]] erfordern, wo in der Vergangenheit offene Operationen durchgeführt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sally Frampton, Roger L. Kneebone |Titel=John Wickham’s New Surgery: ‘Minimally Invasive Therapy’, Innovation, and Approaches to Medical Practice in Twentieth-century Britain |Sammelwerk=Social History of Medicine |Datum=2017 |Band=Volume 30 |Nummer=3 |Seiten=544–566 |DOI=10.1093/shm/hkw074}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Laparoskopische Chirurgie #Geschichte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Schon immer war es Ziel der operativen Behandlung, eine rasche Genesung mit geringen Beschwerden nach der Operation einzuleiten. Zu Beginn der 1990er Jahre etablierte sich die laparoskopische Chirurgie zunächst zur operativen [[Resektion]] der [[Gallenblase]], später auch zur Durchführung komplexerer Operationen im Bauchraum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nicole Schaenzler |Titel=„So wenig invasiv wie möglich“: die Maxime der modernen Chirurgie |Sammelwerk=Forum Spitzenmedizin |WerkErg=Anzeigensonderveröffentlichung in der Süddeutschen Zeitung |Datum=2017-06-29 |Seiten=4 |Online={{Webarchiv |url=http://www.sueddeutsche.de/app/szbeilagen/nas/sv1/outbox_pdf/Forum_Spitzenmedizin_2017.pdf |wayback=20170703111137 |text=PDF}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wurden die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;minimalinvasive Chirurgie&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;laparoskopische Chirurgie&amp;#039;&amp;#039; nahezu [[synonym]] verwendet. Nachdem die Vorteile einer Operationstechnik mit nur kleinen Schnitten in Haut und anderen Weichteilen bezüglich der Erholung des Patienten immer augenfälliger geworden waren, begann auch auf anderen Gebieten die Entwicklung sogenannter [[Nichtinvasiv|minimalinvasiver]] Operationsverfahren. Beispiele hierfür sind die [[Thorakoskopie|thorakoskopischen Operationen]], die [[Endoskopie|endoskopische]] Spaltung des [[Retinaculum flexorum]] beim [[Karpaltunnelsyndrom]], minimalinvasive Zugänge beim Hüftgelenksersatz ([[Endoprothese]]) (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Yale-Technik]]) oder knochenstabilisierende Operationen und die [[minimalinvasive Fußchirurgie]]. Auch bei [[Schilddrüse]]noperationen bestehen Tendenzen zu minimalinvasiven Zugängen, die sich in der Breite jedoch noch nicht durchgesetzt haben. Ein weiteres Arbeitsfeld für die MIC besteht in der [[Schönheitschirurgie]] (z.&amp;amp;nbsp;B. Stirnlift), da hier der Vorteil der kleinen Narben zum Tragen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinere Schnitte und kleinere Verletzungen der Weichteile beim Zugang führen meist zu geringeren [[Schmerz]]en nach der Operation und zumeist auch zu einer rascheren Erholung und [[Mobilisation]]. Demgegenüber steht häufig (jedoch nicht immer) der Nachteil einer geringeren Übersichtlichkeit des Operationsfeldes, der zumeist [[asymptomatisch]]en aber doch vorhandenen größeren Weichteilverletzungen, der verlängerten Operationszeit und der verzögerten Zugriffsmöglichkeit bei einer bedrohlichen Komplikation wie z.&amp;amp;nbsp;B. einer starken Blutung im Operationsfeld. Diese Ansicht kann jedoch kontrovers diskutiert werden. Ein erfahrener [[Laparoskopeur]] wird die Aussage treffen, dass er eine bessere Übersicht hat und für die Operation weniger Zeit benötige als bei der entsprechenden offenen Operation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren haben sich minimalinvasive Operationstechniken fest etabliert und haben viele konventionelle Operationsverfahren (mit ausgedehnterem Schnitt) verdrängt, die über Jahrzehnte als „[[Goldstandard (Verfahren)|Goldstandard]]“ galten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher wurden diese spezialisierten Operationen überwiegend [[Krankenhaus|stationär]] durchgeführt. Lediglich die Kniegelenksspiegelung erfolgte häufiger [[ambulant]]. Durch die geringeren postoperativen Schmerzen bei optimierter Technik werden diese Verfahren zunehmend ambulant erbracht. In wenigen Zentren in Deutschland werden sogar die laparoskopische [[Gallenblasenentfernung]], Magenverkleinerungen [[Schlauchmagen, Magenband]] und Bauchwand[[hernie]]n ambulant versorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hat sich die [[Arthroskopie]] als minimalinvasive Technik weit verbreitet, um [[Gelenk (Anatomie)|Gelenke]] zu untersuchen und Verletzungen zu therapieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bieten [[laparoskopisch]]e oder [[thorakoskopisch]]e Operationsverfahren die Möglichkeit, bei unklarer Befundlage eine ausgedehntere Inspektion des Bauch- oder Brustraumes vorzunehmen, als es sonst bei einem konventionellen Zugang möglich wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilweise wird eine Laparoskopie auch vor einer komplexen und ausgedehnten Operation wie der Magenentfernung durchgeführt, um eine Statuserhebung durchzuführen und das weitere therapeutische, auch operative Vorgehen besser planen zu können. Immer wieder wird diskutiert, ob die laparoskopische Operation eines bösartigen [[Tumor]]s wie z.&amp;amp;nbsp;B. beim [[Dickdarmkrebs]] mit derselben notwendigen Radikalität durchgeführt werden kann wie bei konventionellen Zugängen. Insgesamt muss die Wahl des Operationsverfahrens (minimalinvasiv oder konventionell bzw. offen) immer individuell getroffen werden. Wie in der offenen Chirurgie ist der Minimalinvasiven Chirurgie des [[Abdomen]]s vor Beginn jedes Eingriffs die exakte Kenntnis des [[Situs]] unabdingbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Minimalinvasive Techniken gibt es auch in anderen operativen Disziplinen. In der [[Augenheilkunde]] haben sich die [[mikroinvasive Glaukomchirurgie]] (MIGS)&amp;lt;ref&amp;gt;Ronald D. Gerste: &amp;#039;&amp;#039;Mikroinvasive Glaukomchirurgie – Geeignete Ergänzung der Kleinschnitt-Kataraktchirurgie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ophthalmochirurgie.&amp;#039;&amp;#039; Band 27, 2015. S. 103.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Grace Richter, Anne Coleman: &amp;#039;&amp;#039;Minimally invasive glaucoma surgery: current status and future prospects.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Clin Ophthalmol.&amp;#039;&amp;#039; 10, 2016, S. 189–206.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;J. A. Rosdahl, D. Gupta: &amp;#039;&amp;#039;Prospective Studies of Minimally Invasive Glaucoma Surgeries: Systematic Review and Quality Assessment.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Clin Ophthalmol.&amp;#039;&amp;#039; Band 14, (24. Januar) 2020, S. 231–243.&amp;lt;/ref&amp;gt;, bei der kleine [[Stent]]s zur Senkung des [[Augeninnendruck]]s eingesetzt werden, und die [[minimalinvasive Strabismuschirurgie]] (MISS) etabliert.&amp;lt;ref&amp;gt;D. S. Mojon: &amp;#039;&amp;#039;Review: minimally invasive strabismus surgery.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Eye.&amp;#039;&amp;#039; Band 29, 2015, S. 225–233.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei dieser Technik werden Schielstellungen der Augen mit einer [[Augenmuskeloperation]] korrigiert, die im Vergleich zu herkömmlichen Operationsmethoden mit einer sehr kleinen Eröffnung der Bindehaut auskommt, was zu schnellerer Wundheilung führt und wodurch [[Hämatome]] seltener auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* S. Kellnar, S. Singer und O. Münsterer: &amp;#039;&amp;#039;Minimalinvasive Chirurgie im Kindesalter.&amp;#039;&amp;#039; Der Chirurg 87 (2016), S. 1087, [[doi:10.1007/s00104-016-0317-8]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|minimalinvasiv}}&lt;br /&gt;
* Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV): &amp;#039;&amp;#039;[http://www.dgav.de/zertifizierung/zertifizierte-zentren/minimal-invasive-chirurgie.html Zertifizierung der CAMIC für Minimal-Invasive Chirurgie].&amp;#039;&amp;#039; Zertifizierte Zentren für Minimalinvasive Chirurgie, abgerufen am 17. Dezember 2017.&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://ag-endoskopie.de/age/ausbildungszentren?catid=7 | wayback=20141219171625 | text=Zertifizierte Ausbildungszentren der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4327907-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chirurgie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-36310-6</name></author>
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