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	<title>Minifon - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Carolus requiescat: Die letzte Textänderung von ~2026-11800-41 wurde verworfen und die Version 255512990 von 2003:E0:9F4A:B100:FD5F:5B3A:BA6B:EDDC wiederhergestellt. bitte belegen und Datumskonvention beachten</title>
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		<updated>2026-03-15T21:07:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-11800-41&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-11800-41&quot;&gt;~2026-11800-41&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/255512990&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/255512990&quot;&gt;255512990&lt;/a&gt; von 2003:E0:9F4A:B100:FD5F:5B3A:BA6B:EDDC wiederhergestellt. bitte belegen und Datumskonvention beachten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fotothek df roe-neg 0006722 010 Ein Aufnahmegerät Minifon der Firma Protona mit.jpg|miniatur|Minifon 51]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Protona Minifon Attaché 2.jpg|miniatur|Minifon Attaché]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Minifon Kassette.jpg|miniatur|Tonbandkassette]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Minifon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;[[Protona]] Monske&amp;#039;&amp;#039; war ein in den [[1950er]] Jahren hergestelltes, batteriebetriebenes Miniatur-[[Tonbandgerät]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gerät wurde vom deutschen Elektroingenieur [[Willi Draheim]] ab 1948 entwickelt. Als Finanzier konnte er den Geschäftsmann [[Nikolaus Monske]] gewinnen und ein Labor in [[Faßberg]] einrichten. Zusammen mit Ernst Genning entwickelte Draheim das Minifon innerhalb von zwei Jahren zum fertigen Produkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich als [[Diktiergerät]] konzipiert, waren die ersten Modelle („&amp;#039;&amp;#039;M51&amp;#039;&amp;#039;“, „&amp;#039;&amp;#039;M53&amp;#039;&amp;#039;“, „&amp;#039;&amp;#039;P55&amp;#039;&amp;#039;“) noch mit [[Elektronenröhre|Miniaturröhren]] aufgebaut, hatten bis zu drei Batterien (Röhrenheizung, Röhrenanode, Motor) und zeichneten auf [[Drahttongerät|Tondraht]] auf. Spätere Modelle („&amp;#039;&amp;#039;attaché&amp;#039;&amp;#039;“, „&amp;#039;&amp;#039;hi-fi&amp;#039;&amp;#039;“) arbeiteten mit [[Germanium]]-[[Transistor]]en, hatten daher nur noch eine Batterie (12 Volt, wahlweise [[Nickel-Cadmium-Akkumulator|NiCd-Akku]]) und verwendeten wendbare Halbspur-Tonbandkassetten (Vorläufer des [[Kassettenrekorder]]s). Es zeigte sich, dass der Absatz der Tondraht-Geräte bis zum Ende der Minifon-Produktion zu Gunsten der Kassettengeräte abnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kassetten wurden mit Aufnahmedauern von 12, 30 und 60 Minuten angeboten, die Tondrahtmodelle jedoch mit 2–5 Stunden Aufnahmedauer. Die Kassette war (wie bei anderen Herstellern auch) eine Eigenentwicklung, die durch die [[Kompaktkassette]] von Philips erhebliche Konkurrenz erfuhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund ihrer geringen Baugröße wurden Minifone u.&amp;amp;nbsp;a. zu Spionagezwecken eingesetzt. Dafür wurde reichhaltiges Zubehör angeboten, etwa als Armbanduhr oder als Krawattennadel getarnte [[Mikrofon]]e oder auch kleine Induktionsspulen, die Telefongesprächsmitschnitte über das Streufeld des [[Differentialtransformator#Gabelschaltung|Differentialtransformators]] der damaligen [[Telefonapparat]]e gestatteten. Die Werbung für das Minifon ging auf diese Nutzungsart und das Zubehör besonders ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Varianten des Minifons wurden von 1951 bis 1962 von Protona angeboten. Nach einem Konkurs 1953 übernahm der Liechtensteiner Geschäftsmann Reinhold Stach mit zwei weiteren Investoren das Unternehmen. Als Stach nach kurzer Krankheit 1962 verstarb, veräußerte seine Witwe das Unternehmen im August 1962 an [[Telefunken]], wo die Produktion bis 1964/65 fortgeführt wurde. Danach wurden bis 1967 nur noch Geräte aus umfangreichen Lagerbeständen zusammengebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tondraht ==&lt;br /&gt;
Der Tondraht bestand aus Stahl mit Durchmessern von 0,05 und später auch 0,04 mm. Laut Bedienungsanleitung sollte man gerissenen Tondraht mit einem [[Schifferknoten]] reparieren. Der Tondraht im Mi&amp;amp;nbsp;51 (ab 1951) zeichnete in einem Frequenzband von 200–4000 Hz auf, bei späteren Modellen je nach Drahtgeschwindigkeit 200–3500 Hz oder 150–6000 Hz. Das Frequenzband hing auch von der Aufzeichnungsgeschwindigkeit ab, je nach Gerät konnte auf eine Spule 2½ bis 5&amp;amp;nbsp;Stunden aufgezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tondraht kann lediglich in Mono aufnehmen und eignet sich aufgrund des schmalen Frequenzbandes vorwiegend für Sprachaufzeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=200 caption=&amp;quot;Minifon special S, gebaut zwischen 1960..62&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot; mode=nolines&amp;gt;&lt;br /&gt;
Minifon_spezial_S_Innenansicht.jpg|Innenansicht des mit Bedientasten (links), Spulen für den Tondraht (blau), Tonkopf für Draht (oben, zwischen den Spulen) und Batteriefach (rechts, ohne Batterie)&lt;br /&gt;
Minifon_spezial_S_Aufnahmedraht.jpg|Aufnahmedraht, der in den Tonkopf einläuft&lt;br /&gt;
Minifon_spezial_S_Tonkopf_Spulen.jpg|Tonkopf (zwischen den Spulen) und Spulen in der Seitenansicht&lt;br /&gt;
Minifon_spezial_S_Uhrenattrappe.jpg|Uhrenattrappe mit Mikrofon. Das Gehäuse enthält nur das Mikrofon, für ein Uhrwerk war kein Platz mehr. Daher zeigt die Uhr auch stets die gleiche Zeit an.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Der australische Luftfahrttechniker [[David Warren (Erfinder)|David Warren]], der Erfinder des [[Flugschreiber]]s („Black Box“), konstruierte seinen ersten Prototyp durch Modifikation eines &amp;#039;&amp;#039;Minifons&amp;#039;&amp;#039; nach einer zunächst völlig rätselhaften Absturzserie von damals hochmodernen [[De Havilland DH.106 Comet]]-[[Strahlflugzeug]]en in den Jahren 1953 und 1954.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Frank Gnegel: Monskes Minifon; in [[Das Archiv]], Hrsg.: [[Deutsche Gesellschaft für Post- und Telekommunikationsgeschichte|DGPT]], Heft 1/2011, {{ISSN|1611-0838}}, S. 96&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-20804174.html ABHÖRGERÄTE – Mikrofon unterm Schlips], [[Der Spiegel]],  Ausgabe 48/1951 vom 28. November 1951&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=minifon - Der Spion in der Tasche|Autor=Roland Schellin|Verlag=Verlag Dr. Rüdiger Walz|Ort=Idstein|Auflage=1|Datum=2001|ISBN=3-936012-00-8|BandReihe=12|Reihe=Schriftenreihe zur Funkgeschichte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://newatlas.com/go/2130/ David Warren - Inventor of the Black Box Flight Recorder] (en.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Bürogerät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Audio-Aufnahmegerät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Audio-Wiedergabegerät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektromagnetischer Tonträger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carolus requiescat</name></author>
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