<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Minervalkirche_Stagira</id>
	<title>Minervalkirche Stagira - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Minervalkirche_Stagira"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Minervalkirche_Stagira&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T00:45:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Minervalkirche_Stagira&amp;diff=464529&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Dieter-Anton Binder</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Minervalkirche_Stagira&amp;diff=464529&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-01-04T22:16:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Dieter-Anton Binder&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Illumint.jpg|mini|Titelblatt der Zeitschrift der Bonner Illuminaten]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Minervalkirche Stagira&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war die 1781 in [[Bonn]] gegründete Vereinigung des [[Illuminatenorden]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schüler der Minerva ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Minervale“ oder auch „Schüler der [[Minerva]]“ waren nach [[Adam Weishaupt]]s Einteilung des Illuminatenordens in drei Ordensklassen Angehörige zweiten Grades. Darunter standen die „Novizen“, darüber die „Erleuchteten Minervale“. Mit &amp;#039;&amp;#039;Minervalkirche&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten die Illuminaten ihre Versammlungen, die in etwa einer gelehrten Akademie entsprachen. Dort wurden Berichte verfasst und Vorträge über wissenschaftliche Entdeckungen und Bücher gehalten, die im Zusammenhang mit einer „höheren Entwicklung der Menschheit“ standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bonner Illuminaten nannten ihre Minervalkirche „Stagira“ nach dem Ort [[Stageira]] in [[Griechenland]], in dem 384 v. Chr. [[Aristoteles]] geboren wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prominente Mitglieder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die leitende Aufgabe des &amp;#039;&amp;#039;Präfekten&amp;#039;&amp;#039; in Bonn hatte ab 1784 [[Christian Gottlob Neefe]]. Er hatte, wie alle anderen Mitglieder, einen „Ordensnamen“. Neefe nannte sich „Glaucus“. Neben Neefe waren unter den Mitgliedern der Bonner Illuminaten weitere prominente Personen, die dem Hof des Kurfürsten [[Maximilian Franz von Österreich|Max Franz]] entweder nahestanden oder ihm angehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitglieder waren neben Neefe:&lt;br /&gt;
* Ferdinand d’Antoine (Hauptmann und Komponist)&amp;amp;nbsp;– Ordensname: „Hermogenes“&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Franz Josef von Gerolt]], Geheimer Kurköln. Hofrat und Herr auf Burg zur Leyen; Ordensname „Anson“&lt;br /&gt;
* [[Johann Peter Eichhoff]] (Redakteur des „Bonner Intelligenzblattes“)&amp;amp;nbsp;– „Hephaestion“&lt;br /&gt;
* [[Johann Joseph Eichhoff]] (Mundkoch des Kurfürsten)&amp;amp;nbsp;– „Desiderius“&lt;br /&gt;
* [[Franz Wilhelm Kauhlen]] (Hof- und Medizinalrat)&amp;amp;nbsp;– „Tassilo“&lt;br /&gt;
* [[Franz Anton Ries]] (Hofmusiker&amp;amp;nbsp;– wie Neefe musikalischer Lehrer [[Ludwig van Beethoven]]s)&amp;amp;nbsp;– „Parmenio“&lt;br /&gt;
* [[Clemens August von Schall]] (Kammerherr und Hauptmann)&amp;amp;nbsp;– „Anaxagoras“&lt;br /&gt;
* Joseph Schmidt (Schauspieler in Bonn und [[Mainz]])&amp;amp;nbsp;– „Roscius“&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Simrock]] (Waldhornist)&amp;amp;nbsp;– „Jubal“&lt;br /&gt;
* Johann Friedrich Velten (Professor)&amp;amp;nbsp;– „Bernoulli“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verbreitung ihrer Ideen publizierten die Bonner Illuminaten eine Zeitschrift mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Ausbreitung nützlicher Kenntnisse&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auflösung der Bonner Niederlassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1785 die Illuminaten verboten wurden, lösten auch die Bonner „Ordensmitglieder“ ihre „Minervalkirche Stagira“ auf. Der&amp;amp;nbsp;– [[Aufgeklärter Absolutismus|aufgeklärte]]&amp;amp;nbsp;– Kurfürst Max Franz zeigte sich gnädig und schrieb nach der Auflösung: &amp;#039;&amp;#039;„Ich vermute, daß es unter Illuminaten wie [[Jesuiten]] gute, ehrliche und tüchtige Leute gebe, ohne dass der Orden an dem Betragen des einen oder anderen Schuld habe.“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Bonner Illuminaten gaben nach der Auflösung der „Minervalkirche Stagira“ ihren Einsatz für die Ideen der [[Aufklärung]] nicht auf. Als am 1. Dezember 1787 in ihrer Stadt eine [[Lesegesellschaft]] gegründet wurde, waren sie als Gründungsmitglieder wieder dabei. Dieses Mal im Rahmen einer Organisation, die sich der Sympathie des Kurfürsten erfreuen durfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://zeitpunkt.nrw/urn/urn:nbn:de:hbz:5:1-11981 Beiträge zur Ausbreitung nützlicher Kenntnisse]&amp;#039;&amp;#039;, Ausgaben 1.1784 - 52.1785. Digitalisiert und online gestellt von der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn.&lt;br /&gt;
* Alfred Becker: &amp;#039;&amp;#039;Christian Gottlob Neefe und die Bonner Illuminaten&amp;#039;&amp;#039;. Bouvier-Verlag, Bonn 1969 (broschiert).&lt;br /&gt;
* Eugen Lennhoff, Oskar Posner, [[Dieter-Anton Binder|Dieter A. Binder]]: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Freimaurerlexikon&amp;#039;&amp;#039;. Herbig Verlag, ISBN 3-7766-2161-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Organisation (Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Illuminatenorden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1781]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1785]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
	</entry>
</feed>