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	<title>Minenwerfer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T11:37:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Minenwerfer&amp;diff=89453&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Minderbinder: /* Literatur */ +1</title>
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		<updated>2024-12-29T17:08:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; +1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt ein Waffensystem zum Verschießen von Geschossen mit Minenwirkung. Für die gleichnamige US-amerikanische Metal-Band siehe [[Minenwerfer (Band)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Minenwerfer 170 mm Memorial de Verdun.jpg|miniatur|Deutscher mittlerer Minenwerfer des Ersten Weltkriegs, Kaliber 17 cm]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Minenwerfer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ursprünglich ein Waffensystem zum Verschießen von Geschossen mit [[Minenwirkung]]. Nicht zu verwechseln sind Minenwerfer mit Systemen zum Verlegen von [[Landmine]]n, wie z.&amp;amp;nbsp;B. dem [[Minenwurfsystem Skorpion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Es handelte sich dabei in der Regel um Steilfeuergeschütze mit [[Zug (Waffe)|gezogenem]] kurzem Rohr sowie Rohrrücklauf- und Bremsvorrichtung, die von der Mündung geladen werden. Als Minenwerfer wurden nur Steilfeuergeschütze mit einem Geschossgewicht von mehr als 4,6 kg bezeichnet – Geschütze, die leichtere Geschosse verwandten, wurden als &amp;#039;&amp;#039;Granatwerfer&amp;#039;&amp;#039; deklariert. Minenwerfer wurden vom [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Heer]] und von der [[K. u. k. Armee]] im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] eingesetzt. Ähnliche Waffen, bei denen die [[Splitter (Munition)|Splitterwirkung]] im Vordergrund stand, wurden als [[Granatwerfer]], Mörser, Flügelminenwerfer oder Ladungswerfer bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Minenwerfer&amp;#039;&amp;#039; wurde nach dem Ersten Weltkrieg in Deutschland bis in die 1930er Jahre als Tarnbezeichnung für [[Infanteriegeschütz]]e mit größeren Kalibern verwendet. Der Grund dafür war, dass im [[Vertrag von Versailles]] Artilleriegeschütze reglementiert wurden, Minenwerfer jedoch weniger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Militärhistoriker [[George Soldan]] schrieb 1930 rückblickend auf den Ersten Weltkrieg:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Als wertvolle Unterstützung beim Sturm auf den feindlichen Graben, als willkommenes wirksames Mittel zur Beunruhigung des Gegners, als sicherste Maßnahme zur Beseitigung der Hindernisse und nachhaltigster Zerstörung feindlicher Stützpunkte unmittelbar vor dem Angriff im engsten Zusammenwirken mit der stürmenden Truppe: durch diese vorzüglichen Leistungen spielten die Minenwerfer die erste Rolle unter den Angriffswaffen der Infanterie.“&amp;lt;ref&amp;gt;George Soldan: &amp;#039;&amp;#039;Der Weltkrieg im Bild: Originalaufnahmen des Kriegs-Bild- und Filmamtes aus der modernen Materialschlacht.&amp;#039;&amp;#039; National-Archiv, Berlin 1930. S. 163&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkrieges wurden deutsche Geräte aus der Wiederaufrüstungphase vor Kriegsbeginn als &amp;#039;&amp;#039;Granatwerfer&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Einzelnes Minenwerfer-Gerät aus der kaiserlichen Armee und der Reichswehr war noch vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutzutage werden Steilfeuergeschütze zur unmittelbaren Kampfunterstützung in Deutschland als &amp;#039;&amp;#039;[[Mörser (Geschütz)|Mörser]]&amp;#039;&amp;#039; und in Österreich als &amp;#039;&amp;#039;Granatwerfer&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Tillmann Reibert: &amp;quot;Die Entstehung eines neuartigen Waffentyps als Reaktion auf die Bedingungen des Stellungskrieges; Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades&amp;quot;, 2013, [[Universität Hamburg]], S.&amp;amp;nbsp;29–30, [https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/4865]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz wird bis heute von Minenwerfern gesprochen, auch wenn sich die Schweizer Armee auf die international übliche Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Mörser&amp;#039;&amp;#039; umstellen will.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nzz.ch/schweiz/milliardenschweres-ruestungsprogramm-1.18701293 Milliardenschweres Rüstungsprogramm 2016] in: [[Neue Zürcher Zeitung]], 25. Februar 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.miljobs.ch/jobs-a-z/detail/job/72/show/ |wayback=20150220125756 |text=Stellenbeschreibung Minenwerferkanonier in der Schweizer Armee }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Soldatenjargon werden nebst den Geschützen selbst auch die Bedienmannschaften als Minenwerfer bezeichnet: „Er ist Minenwerfer“, oder oft auch: „Er ist Minenspicker“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://schweiz.fandom.com/de/wiki/Soldatensprache_der_Schweizer_Armee#M &amp;#039;&amp;#039;Soldatensprache der Schweizer Armee: Buchstabe „M“&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;schweiz.fandom.com.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 17. September 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
[[Datei:25cmMinenwerferCrewLoading.jpg|mini|Laden eines Schweren Minenwerfers 25 cm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Minenwerfer Schwägalp.ogv|mini|hochkant|Schweizer Minenwerfer 8,1 cm (2017)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Minenwerfer des Ersten Weltkriegs waren:&lt;br /&gt;
* [[Leichter Minenwerfer System Lanz 9,15 cm]]&lt;br /&gt;
* [[Leichter Minenwerfer 7,58 cm]]&lt;br /&gt;
* [[Mittlerer Minenwerfer 17 cm]]&lt;br /&gt;
* [[Schwerer Minenwerfer 25 cm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Minenwerfer (eigentlich Granatwerfer) nach eidgenössischer Bezeichnung:&lt;br /&gt;
* 8,1 cm Minenwerfer 33 (Schweiz) und 72 ([[Gebirgstruppen (Schweiz)|Schweizer Gebirgsinfanterie]])&amp;lt;ref&amp;gt;Schweizer Armee: &amp;#039;&amp;#039;Reglement 53.131: Die 8,1 cm Minenwerfer 1933 und 1972&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 8,1 cm Festungsminenwerfer 56/60 (Schweizer [[Festungsartillerie (Schweiz)|Festungsartillerie]])&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Festung Oberland: 8,1 cm Festungsminenwerfer 56/60 |url=http://www.festung-oberland.ch/Dossier/Festungswaffen/81%20Fest%20Mw%2056/81%20Fest%20Mw%2056.html |wayback=20151208080901  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 12 cm Festungsminenwerfer 59/83 (Schweizer Festungsartillerie)&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Festung Oberland: 12 cm Festungsminenwerfer 59/83 |url=http://www.festung-oberland.ch/Gebirgsarmeekorps%203/Reduitbrigade%2021/Fest%20Mw/Fest%20Mw.html |wayback=20151227091726  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 12 cm Panzerminenwerfer 64 (Schweiz)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://militaerfahrzeuge.ch/unterkategorie_13_25_280.html 12 cm Panzerminenwerfer 64] auf militaerfahrzeuge.ch&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 12 cm Minenwerfer 74/87 (Schweiz)&amp;lt;ref&amp;gt;Schweizer Armee: &amp;#039;&amp;#039;Reglement 53.130: Der 12 cm Minenwerfer&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Reinhart, Michael am Rhyn: &amp;#039;&amp;#039;Automatwaffen II – Maschinengewehre, Sturmgewehre, Minenwerfer. Bewaffnung und Ausrüstung der Schweizer Armee seit 1817&amp;#039;&amp;#039;. Band 14, Verlag Stocker-Schmid, Dietikon-Zürich 1983, ISBN 3-7276-7014-2.&lt;br /&gt;
* Tillmann Reibert: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung des Granatwerfers im Ersten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 2013, {{URN|nbn:de:gbv:18-61265}}. (Dissertationsschrift, Volltext verfügbar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Mine (Waffe)]]&lt;br /&gt;
* [[Minenmunition]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|World War I mortars of Germany|Minenwerfer}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4278374-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mörser (Geschütz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Minderbinder</name></author>
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