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	<title>Minenmunition - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T03:14:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Minenmunition&amp;diff=706544&amp;oldid=prev</id>
		<title>91.96.130.24: Auf dem Bild ist eine komplette Patrone (Geschoß mit Hülse) sichtbar, nicht das Geschoß alleine.</title>
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		<updated>2024-03-24T06:13:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Auf dem Bild ist eine komplette Patrone (Geschoß mit Hülse) sichtbar, nicht das Geschoß alleine.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:30mm_ammo.JPG|mini|30-mm-Minenpatrone aus einem Gurt der [[MK 108]]. Links und rechts daneben Teile des Zerlegegurts.]]&lt;br /&gt;
Mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Minenmunition&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man Sprengmunition, bei der die Wirkung im Ziel hauptsächlich auf der bei der Explosion auftretenden starken [[Detonationswelle]] ([[Minenwirkung]]) basiert. Das ist der entscheidende Unterschied zur Splittermunition, bei der die Zerstörungswirkung hauptsächlich durch umherfliegende Fragmente des im Ziel explodierten Geschosses erzielt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Als man Mitte der 1930er Jahre anfing, in der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] die Zwei-Zentimeter-[[MG FF|M.G.-FF]] [[Maschinenkanone]] einzusetzen, konnte man anstelle von Vollgeschossen auch klassische Explosivgeschosse verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung von konventioneller [[Explosivmunition]] lag in der Splitterwirkung des Geschossmantels. Diese Splitter hatten bei der bisherigen Bauweise von [[Flugzeug]]en ([[Gitterrohrrahmen]] mit Blechbeplankung oder Stoffbespannung) eine relativ verheerende Wirkung. Doch bei der Erprobung stellte das Technische Amt des [[Reichsluftfahrtministerium]]s (RLM) eine enttäuschende Wirkung beim Beschuss von modernen Flugzeugen, die in [[Monocoque|Schalenbauweise]] gefertigt waren, fest. Die Geschossfragmente durchschlugen das Blech der Flugzeuge, hatten aber nur ungenügende Wirkung auf die Stabilität der [[Flugzeugzelle]]n und -flächen. Deshalb wurde 1937 die [[Metallpatronen AG|Deutsche Waffen- und Munitionswerke]] (DWM) in [[Lübeck-Schlutup]] mit der Entwicklung einer wirksamen Munitionsart beauftragt. Als Ergebnis dieser Entwicklung entstand das Minengeschoss auf Basis des Kalibers 2&amp;amp;nbsp;cm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise des Minengeschosses ==&lt;br /&gt;
Die Wirkung eines dünnwandigen Minengeschosses basiert auf dem Gasschlag des zur [[Explosion]] gebrachten [[Sprengstoff]]s. Um die Wirkung dieses Gasschlags zu erhöhen, wurde die Dicke der Geschosshülle auf ein Minimum reduziert und im Gegenzug der Sprengstoffanteil deutlich erhöht. Ferner besitzt das Geschoss einen Verzögerungszünder. Der Verzögerungszünder bewirkt, dass das Geschoss &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; unmittelbar bei Kontakt mit dem Ziel explodiert, wodurch ein Großteil des Gasschlags außerhalb des Flugzeugs verpuffen würde. Stattdessen bewirkt diese Zünderart eine minimale Verzögerung, was dazu führt, dass sich das Minengeschoss zum Zeitpunkt der Explosion schon zur Hälfte beziehungsweise zu zwei Dritteln innerhalb des getroffenen Flugzeugs befindet. Dadurch werden tellergroße Löcher in die Aluminiumaußenhaut eines getroffenen Flugzeugs gerissen (deutlich erkennbar bei historischen Filmaufnahmen, die zurückkehrende [[Boeing B-17|B-17]]-Bomber zeigen). Da die deutschen 2-cm-Maschinenkanonen eine [[Kadenz (Waffentechnik)|Kadenz]] von 9 bis 13 Schuss pro Sekunde aufwiesen (siehe [[MG 151|MG 151/20]]), war die Wahrscheinlichkeit relativ groß, dass das eine oder andere Geschoss durch ein bereits aufgerissenes Loch der Außenwand fliegen konnte und wichtige Teile (insbesondere Treibstofftanks) traf. Konsequenterweise wurde deshalb in der Weiterentwicklung auf eine Verbesserung der Brandeigenschaften der Geschossfüllung Wert gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Munitionsgurte wurden meistens gemischt gefüllt. Ein Gurt für ein starr eingebautes MG151/20 in einem Jagdflugzeug zum Einsatz gegen viermotorige Bomber setzte sich im Juni 1944 folgendermaßen zusammen: ein Minengeschoss, eine Brandgranate, eine Panzerbrandgranate. Anders sah es bei der Bestückung für leichtere Ziele wie z.&amp;amp;nbsp;B. alliierte Jäger aus: drei Minengeschosse, eine Brandgranate, eine Panzerbrandgranate. Die Menge der Leuchtspurmunition wurde nach eigenem Belieben bzw. nach der Verfügbarkeit gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendete Explosivmittel ==&lt;br /&gt;
Anfangs wurde als Explosivmittel [[Nitropenta]] verwendet, im weiteren Verlauf des Krieges wurde es durch das eine bessere Brandwirkung ergebende &amp;#039;&amp;#039;HA 41&amp;#039;&amp;#039;, eine Mischung aus [[Hexogen]] und Aluminium-Pyroschliff (Aluminiumpulver), ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige technische Daten ==&lt;br /&gt;
Das Zwei-Zentimeter-Minen-Geschoss mit Zerlegerzünder (ZZ1505) hatte ein Gewicht von 92 Gramm und war mit 20 Gramm Nitropenta beziehungsweise HA 41 gefüllt. Das gesamte Patronengewicht (inklusive der [[Treibladung]] und der Hülse) lag bei 157 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Munition]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.96.130.24</name></author>
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