<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mindener_Domschatz</id>
	<title>Mindener Domschatz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mindener_Domschatz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mindener_Domschatz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T19:59:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mindener_Domschatz&amp;diff=2136062&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mindener_Domschatz&amp;diff=2136062&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-14T13:30:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Domschatz-Minden Ausstellungsansicht.jpg|mini|Der Domschatz Minden beherbergt eine der bedeutendsten Sammlungen christlicher Kunst in Deutschland, darunter der Petrischrein.]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mindener Domschatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine der bedeutendsten Sammlungen [[Christliche Kunst|christlicher Kunst]] in Deutschland. Im Zusammenhang mit dem [[Bistum Minden]] ist er seit über tausend Jahren zusammengetragen worden. Der [[Domschatz]] wird in der Domschatzkammer in der [[Ostwestfalen|ostwestfälischen]] Stadt [[Minden]] in einem Museumsgebäude in der Nähe des [[Mindener Dom]]s gesammelt und ausgestellt. Soweit konservatorisch vertretbar, werden die Stücke auch noch liturgisch genutzt. Die Domschatzkammer ist kein [[Kunstmuseum]]. Betrieben wird der Domschatz Minden vom überkonfessionellen Förderverein [[Dombauverein Minden|Dombau-Verein Minden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1380 begann der Chronist [[Hermann von Lerbeck]] mit der Aufzeichnung der Kunstgegenstände des Domes. Aus dem Jahre 1683 ist ein Inventar mit 417 Seiten erhalten. Die Domschatzkammer wurde nach dem Zweiten Weltkrieg im &amp;#039;&amp;#039;Haus am Dom&amp;#039;&amp;#039; eingerichtet. Im März 2017 eröffnete der Domschatz Minden in einem neu gestalteten Gebäudeteil des Hauses am Dom.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://domschatz-minden.de/ Domschatz Minden], abgerufen am 9. Juli 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hauptausstellungsstücke der Domschatzkammer sind die liturgischen Geräte aus der Zeit des Bistums Minden. Dazu gehören Kelche, Leuchter und Weihrauchfässer. Ferner sind liturgische Bücher und Paramente zu finden. Fünf Reliquiare befinden sich ebenfalls in der Domschatzkammer. Der Paderborner Weihbischof [[Paul Nordhues]] übernahm seine [[Bischof (Römisch-katholische Kirche)#Insignien und Kleidung|Insignien]] von seinem Amtsvorgänger [[Wilhelm Tuschen]] und vermachte sie nach seinem Tod der Mindener Domschatzkammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liturgisches Gerät ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Domschatz-Minden Wiki 02.jpg|mini|Liturgische Geräte in der Ausstellung im Domschatz Minden.]]&lt;br /&gt;
Die Domschatzkammer enthält liturgische Geräte der unterschiedlichsten Epochen. Ältestes Stück ist ein bronzener Leuchter aus der Zeit um 1200, der vermutlich in einer Mindener Werkstatt entstanden ist. Ähnliche Stücke in Minden, Borghorst und Paderborn werden als &amp;#039;&amp;#039;Mindener Leuchter&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Die drei Füße des Leuchters sind als Drachenklauen gestaltet und werden von durchbrochenen Ranken fortgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://webanalyse.amtage.de/mindener-leuchter.html Amtage: Mindener Leuchter], abgerufen am 27. Juli 2023 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einer sächsischen Werkstatt stammt ein [[Aquamanile]] in Form eines Löwen. Es wurde aus Bronze hohl gegossen und war vergoldet. Es misst in der Höhe 32&amp;amp;nbsp;cm und in der Länge 38,5&amp;amp;nbsp;cm.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://domschatz-minden.de/domschatz-minden-schatzkammer/ Domschatz Minden: Schatzkammer], abgerufen am 27. Juli 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Abendmahlskelch]], der nach einer Inschrift 1464 von einem Gerhard und Richard Schlepegrell geschenkt wurde, zeigt am Fuß ein Rundmedaillon mit Christus am Kreuz. Auf der gegenüberliegenden Seite findet sich das Wappen der Stifterfamilie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bronzenes Weihrauchfass stammt aus der ersten Hälfte des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Es wurde in Bronze gegossen, graviert und vergoldet. Das 21,5&amp;amp;nbsp;cm hohe Gefäß ist einer Stadt nachempfunden und weist auf das himmlische Jerusalem hin.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gold-und-schmuckankauf.de/mindener-domschatz.html Mindener Domschatz: Weihrauchfass], abgerufen am 27. Juli 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Landschaftsverband Westfalen-Lippe und Westfälisches Amt für Denkmalpflege |Titel=Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen Band 50: Stadt Minden Teil II |Verlag=Klartext Verlag |Datum=2000 |Seiten=940f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer Paderborner Werkstatt entstand um 1740 ein aus Silber getriebenes Weihwassergefäß mit zugehörigem [[Aspergill]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://webanalyse.amtage.de/weihwasser-domschatz-minden.html Amtage: Der Domschatz: Weihwasser], abgerufen am 27. Juli 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreuze ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Domschatz-Minden Wiki 05.jpg|mini|Das Mindener Kreuz aus dem frühen 12. Jahrhundert zählt zu den bedeutendsten Exponaten im Domschatz Minden.]]&lt;br /&gt;
Neben dem [[Mindener Kreuz]] aus dem 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert – neuere Forschungen verweisen auf das frühe 12. Jahrhundert – befindet sich im Domschatz ein silbernes [[Reliquiar|Reliquienkreuz]] aus der Zeit um 1300. Das zum Teil vergoldete Kreuz misst 24,5&amp;amp;nbsp;cm in der Höhe und 15&amp;amp;nbsp;cm in der Breite. Der Schaft ist mit Ringen, die Arme sind mit Ranken- und Liliengravuren verziert. Das Kreuz ruht auf einem Sechspass. Die Vorderseite zieren ein Bergkristall und eine eingelassene Reliquie des heiligen Andreas&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Albert Ludorff]] |Titel=[[Die Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen]] |Band=Band 11: &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Minden&amp;#039;&amp;#039; |Verlag=Schoeningh, Verlagsbuchhandlung in Paderborn |Ort=Münster i.W. |Datum=1902 |Seiten=74 |Online=[https://www.ub.uni-bielefeld.de/diglib/2006/ludorff_baukunstdenkmaelerminden/ ub.uni-bielefeld.de] oder {{archive.org|bauundkunstdenkm11ludouoft}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, auf der Rückseite befindet sich eine Kreuzigungsdarstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vortragekreuz des Domkapitels entstand im ersten Viertel des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Es ist mit Silber beschlagen und teilvergoldet und hat eine Höhe von 46,5&amp;amp;nbsp;cm und eine Breite von 37&amp;amp;nbsp;cm. Älter sind die romanischen [[Email]]platten sowie eine antike [[Kamee]]. Im Zentrum des Kreuzes befindet sich eine [[Kreuzreliquie|Reliquie des Kreuzes Christi]]. Auf der einen Seite des Kreuzes befindet sich in der Kreuzmitte eine Kamee. Sie zeigt nach Friedrich Matz den Kaiser Domitian&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. Möbius |Hrsg=Hildegard Temporini, Wolfgang Haase |Titel=Aufstieg und Niedergang der römischen Welt: Geschichte und Kultur Roms im Spiegel der neueren Forschung |Band=Band 12: &amp;#039;&amp;#039;Künste.&amp;#039;&amp;#039; 13. Teilband |Verlag=de Gruyter |Ort=New York |Datum=1985 |ISBN=3-11-009519-X |Seiten=47}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder nach [[Carl Küthmann]] eine Umarbeitung aus einem Porträt des Kaisers [[Nero]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolf-Rüdiger Megow |Titel=Kameen von Augustus bis Alexander Severus |Sammelwerk=Antike Münzen und geschnittene Steine |Band=Band 11 |Verlag=de Gruyter |Ort=Berlin |Datum=1987 |ISBN=3-11-010703-1 |Seiten=101}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf den Dreipässen an den Kreuzenden sind gegossene Reliefs der vier [[Evangelistensymbole]] angebracht. In den unteren Kreuzesbalken ist eine Figur des Dompatrons Gorgonius eingraviert.&lt;br /&gt;
Die andere Seite zeigt in der Mitte einen Bergkristall, hinter dem sich die Kreuzesreliquie befindet. Vier quadratische romanische Emailplatten sind auf die Kreuzarme montiert. An den Dreipass-Enden erscheinen Reliefs der vier [[Kirchenvater#Kirchenväter in der Kunst|lateinischen Kirchenväter]]. Zusätzlich befindet sich am unteren Kreuzbalken eine Gravur des zweiten Dompatrons Petrus.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://webanalyse.amtage.de/vortragekreuz.html Amtage: Der Domschatz: Vortragskreuz], abgerufen am 27. Juli 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reliquiare ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Domschatz-Minden Wiki 03.jpg|mini|Statuette und Armreliquiar des hl. Gorgonius im Domschatz Minden.]]&lt;br /&gt;
Im [[Reliquie]]nschatz des Mindener Domes haben sich fünf bedeutende Stücke erhalten. Von der heiligen Margareta existiert ein [[Reliquie#Aufbewahrung (Reliquiar, Reliquienschrein)|Reliquiar]] in Form eines linken Armes. Er ist teilvergoldet und mit Edelsteinen besetzt. Am Handgelenk befindet sich ein [[Amethyst]], der einen Frauenkopf zeigt. Das Reliquiar entstand im 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://webanalyse.amtage.de/armreliquiar-heilige-margarethe.html Amtage; Der Domschatz: Armreliquiare], abgerufen am 27. Juli 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa in derselben Zeit entstand der Petrischrein, welcher 21&amp;amp;nbsp;cm lang, 9&amp;amp;nbsp;cm tief und 22,5&amp;amp;nbsp;cm hoch ist. Es ist überliefert, dass Bischof Rudolf von Schleswig ihn im Jahre 1072 als Geschenk zur Domweihe nach Minden brachte. Die Ausführung lässt auf [[Stammesherzogtum Sachsen|altsächsische]] Herkunft schließen. Der hölzerne Schrein ist vergoldet und mit Edelsteinen besetzt. Er ist mit einem Walmdach bedeckt, der Firstkamm wurde beim Brand 1945 zerstört. Das Bildprogramm des Schreines zeigt die Kreuzigung Petri, die Ausgießung des Heiligen Geistes. Der Boden ist mit einem Silberblech bedeckt, in das die Namen der enthaltenen Reliquien eingraviert sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dom-minden.de/domschatz/reliquiare/petrischrein.html |titel=Petrischrein |hrsg=Kirchenvorstand der kath. Dompropsteigemeinde |zugriff=2010-09-27 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110718231829/http://www.dom-minden.de/domschatz/reliquiare/petrischrein.html |archiv-datum=2011-07-18 |offline=ja |archiv-bot=2019-05-01 20:54:29 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ungewöhnliches Stück ist ein Becherreliquiar aus dem 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, ein sogenannter [[Hedwigsbecher]]. Es misst 9,8&amp;amp;nbsp;cm in der Höhe und hat einen Durchmesser von 28,5&amp;amp;nbsp;cm. Das rauchtopasfarbene Glas wurde zunächst gegossen, später wurde die Ornamentik eingeschnitten. Die zugehörige Fassung misst 28,6&amp;amp;nbsp;cm in der Höhe und wurde aus Silberblech gefertigt, welches vergoldet wurde. Sie entstand im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Der Legende nach reichte die [[Hedwig von Andechs|heilige Hedwig]] in diesem Glas Wasser, welches dann zu Wein geworden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dom-minden.de/domschatz/reliquiare/hedwigsglas.html |titel=Hedwigsglas mit Fassung |hrsg=Kirchenvorstand der kath. Dompropsteigemeinde |zugriff=2010-09-27 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110718231609/http://www.dom-minden.de/domschatz/reliquiare/hedwigsglas.html |archiv-datum=2011-07-18 |offline=ja |archiv-bot=2019-05-01 20:54:29 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Reliquiar hat die Form des rechten Armes des Dompatrons Gorgonius. Es wurde in Holz gefertigt und mit Silber beschlagen und ist teilvergoldet. Das 47,7&amp;amp;nbsp;cm hohe Gefäß entstand im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LESCHHORN&amp;quot; /&amp;gt; Am Arm befindet sich ein Bergkristall, der den Blick auf die Reliquie im Inneren freigibt. Man nimmt an, dass [[Heinrich der Löwe]] die Reliquie von einer Wallfahrt mitbrachte. Eine Besonderheit ist eine [[Gemme]] in der unteren Steinreihe, die im 1. oder 2.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert entstanden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dom-minden.de/domschatz/reliquiare/gorgonius.html |titel=Reliqienarm des hl. Gorgonius |hrsg=Kirchenvorstand der kath. Dompropsteigemeinde |zugriff=2010-09-27 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110718231432/http://www.dom-minden.de/domschatz/reliquiare/gorgonius.html |archiv-datum=2011-07-18 |offline=ja |archiv-bot=2019-05-01 20:54:29 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Säkularisation des [[Stiftskirche Schildesche|Stifts Schildesche]] 1825 erhielt Minden den Schildescher Schrein. Er wurde aus Eichenholz gefertigt und entstand zwischen 1330 und 1340. Die Außenseiten zeigen Christus als Weltenrichter, [[Maria Magdalena]], die Nebenpatrone des Stifts Schildesche [[Katharina von Alexandrien|Katharina]] und [[Cäcilia von Rom|Cäcilia]], [[Johannes der Täufer|Johannes den Täufer]] sowie drei Äbtissinnen. Auf dem Dach sind die klugen und törichten Jungfrauen zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dom-minden.de/domschatz/reliquiare/schildschrein.html |titel=Reliquienschrein aus Schildesche |hrsg=Kirchenvorstand der kath. Dompropsteigemeinde |zugriff=2010-09-27 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110718231723/http://www.dom-minden.de/domschatz/reliquiare/schildschrein.html |archiv-datum=2011-07-18 |offline=ja |archiv-bot=2019-05-01 20:54:29 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Figuren ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2010-10-16 Mindener Dom 029 V2.jpg|mini|[[Thronende Madonna|Maria mit dem Jesuskind]] aus vergoldetem Silberblech]]&lt;br /&gt;
Zu den ältesten Figuren im Domschatz zählt eine thronende Madonna aus vergoldetem Silberblech. Die Figur hält in der linken Hand das Jesuskind als Welterlöser. Mit der anderen Hand rafft Maria ihr Gewand. Man vermutet, dass sie ein Zepter hielt, welches verloren ging. Die Figur entstand um 1235 bis 1240; die Marienkrone ist jünger.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dom-minden.de/domschatz/figuren/silbermadonna.html |titel=Thronende Madonna (Silbermadonna) |hrsg=Kirchenvorstand der kath. Dompropsteigemeinde |zugriff=2010-09-27 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20071025150608/http://www.dom-minden.de/domschatz/figuren/silbermadonna.html |archiv-datum=2007-10-25 |offline=ja |archiv-bot=2019-05-01 20:54:29 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier weitere Figuren entstanden im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Die 29,5&amp;amp;nbsp;cm hohe [[Simon Petrus|Petrus]]-Statue wurde aus Silber getrieben und ist teilweise vergoldet. Sie steht auf einem sechsseitigen Sockel, welcher das Stifterwappen trägt. In der rechten Hand hält er die Schlüssel, in der linken die Bibel. Die Brust ziert ein Bergkristall, durch den man auf eine [[Reliquie]] blicken kann. Am Fuß der Statue befindet sich ein Fenster, durch das ein Glied der Kette zu sehen ist, mit der der Apostel gefesselt war. Die Statue trägt die Gewänder des Papstes und ist mit einer [[Tiara]] gekrönt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dom-minden.de/domschatz/figuren/petrus.html |titel=Petrus-Statue |hrsg=Kirchenvorstand der kath. Dompropsteigemeinde |zugriff=2010-09-27 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20071025150719/http://www.dom-minden.de/domschatz/figuren/petrus.html |archiv-datum=2007-10-25 |offline=ja |archiv-bot=2019-05-01 20:54:29 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figur der [[Anna selbdritt]] wurde aus Eichenholz gefertigt und ist farbig gefasst. Die [[Anna (Heilige)|Mutter Anna]] trägt ein Kopftuch und hat auf dem Schoß ihre gekrönte Tochter [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]]. Diese wiederum trägt das [[Jesus Christus|Jesuskind]]. Es hält eine [[Bibel]] und zeigt mit dem Finger darauf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dom-minden.de/domschatz/figuren/annaselbdritt.html |titel=Anna selbdritt |hrsg=Kirchenvorstand der kath. Dompropsteigemeinde |zugriff=2010-09-27 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20071025150641/http://www.dom-minden.de/domschatz/figuren/annaselbdritt.html |archiv-datum=2007-10-25 |offline=ja |archiv-bot=2019-05-01 20:54:29 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Mariendarstellung ist in Stein gearbeitet und ebenfalls farbig gefasst. Sie trägt eine flache Krone und hält ihr unbekleidetes Kind auf dem Arm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dom-minden.de/domschatz/figuren/mariamitkind.html |titel=Maria mit Kind |hrsg=Kirchenvorstand der kath. Dompropsteigemeinde |zugriff=2010-09-27 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20071025150535/http://www.dom-minden.de/domschatz/figuren/mariamitkind.html |archiv-datum=2007-10-25 |offline=ja |archiv-bot=2019-05-01 20:54:29 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22,5&amp;amp;nbsp;cm in der Höhe misst eine Statue des Dompatrons [[Gorgonius von Rom|Gorgonius]]. Sie ist aus Silber getrieben und teilvergoldet. Die Statue gehörte zu einem [[Reliquienschrein]] und ruht auf einem flachen Sockel. In der linken Hand hält die Figur einen Schild; das Schwert in der rechten Hand ist verloren gegangen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dom-minden.de/domschatz/figuren/gorgoniusstatuette.html |titel=Gorgonius-Statuette |hrsg=Kirchenvorstand der kath. Dompropsteigemeinde |zugriff=2010-09-27 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20071025150503/http://www.dom-minden.de/domschatz/figuren/gorgoniusstatuette.html |archiv-datum=2007-10-25 |offline=ja |archiv-bot=2019-05-01 20:54:29 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Museen im Kreis Minden-Lübbecke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Johann Kayser (Theologe)|Johann Kayser]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Aus der Schatzkammer des Domes zu Minden&lt;br /&gt;
   |Band=Heft 1&lt;br /&gt;
   |Verlag=Junfermann&lt;br /&gt;
   |Ort=Paderborn&lt;br /&gt;
   |Datum=1867&lt;br /&gt;
   |URN=nbn:de:hbz:6:1-415}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Johann Kayser&lt;br /&gt;
   |Titel=Aus der Schatzkammer des Domes zu Minden&lt;br /&gt;
   |Band=Heft 2&lt;br /&gt;
   |Verlag=Junfermann&lt;br /&gt;
   |Ort=Paderborn&lt;br /&gt;
   |Datum=1868&lt;br /&gt;
   |URN=nbn:de:hbz:6:1-426}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Peter Leo, Hans Gelderblom&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Domschatz und das Dombaumuseum in Minden&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bruns&lt;br /&gt;
   |Ort=Minden&lt;br /&gt;
   |Datum=1961}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Johann Karl von Schroeder&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Mindener Domschatzinventar von 1683&lt;br /&gt;
   |Verlag=Aschendorff&lt;br /&gt;
   |Ort=Münster in Westfalen&lt;br /&gt;
   |Datum=1980&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-402-05992-4}}&lt;br /&gt;
* Siegfried Kessemeier; [[Jochen Luckhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Dom und Domschatz in Minden.&amp;#039;&amp;#039; Langewiesche, Königstein 1982, ISBN 3-7845-4830-X.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Mindener Domschatz&lt;br /&gt;
   |Verlag=Deutscher Kunst-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=München/Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1991}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Treasury of Minden Cathedral|Mindener Domschatzkammer}}&lt;br /&gt;
* [https://domschatz-minden.de Offizielle Website des Domschatzes Minden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LESCHHORN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Wolfgang Leschhorn]]&lt;br /&gt;
 |Titel=Die Hochzeit Heinrichs des Löwen mit Mathilde von England im Dom zu Minden 1168&lt;br /&gt;
 |TitelErg=Festrede anlässlich des 840.&amp;amp;nbsp;Jahrestages der Hochzeit im Jahr 2008&lt;br /&gt;
 |Datum=2008&lt;br /&gt;
 |Online=[http://www.dom-minden.de/aktuelles/festrede_minden1168.pdf dom-minden.de]&lt;br /&gt;
 |Format=PDF&lt;br /&gt;
 |KBytes=&lt;br /&gt;
 |Abruf=2010-10-20}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.288467|EW=8.918259|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchliches Museum (römisch-katholisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Minden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mindener Dom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum im Kreis Minden-Lübbecke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westfälische Kunst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>