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	<title>Mindel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T11:38:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mindel&amp;diff=28359&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Änderung 261593879 von Thomas Dresler rückgängig gemacht; Fehler</title>
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		<updated>2025-11-16T10:45:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/261593879&quot; title=&quot;Spezial:Diff/261593879&quot;&gt;261593879&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Thomas_Dresler&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Thomas Dresler&quot;&gt;Thomas Dresler&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; Fehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Nebenfluss der Donau. Für weitere Bedeutungen siehe [[Mindel (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME = Mindel&lt;br /&gt;
| BILD = Mindelquelle.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Mindelquelle am Mindelberg&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME = &lt;br /&gt;
| LAGE = [[Schwaben (Bayern)]]&lt;br /&gt;
| GKZ = DE/116&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM = Donau&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG = Donau//Schwarzes Meer&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX = &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET = 953&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET = &lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX = &lt;br /&gt;
| LÄNGE = 77.93&lt;br /&gt;
| LÄNGE-SUFFIX = , mit Wörthbach – Flossach: 90,2&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;gisportal-umwelt.bayern.de&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://gisportal-umwelt.bayern.de/website/lfw/mapservice/wrrl/viewer_wrrl_1_ovv.htm |text=Gewässerkennzahlen, Gewässerlänge und weitere Informationen über Gewässer in Bayern beim Bayerischen Landesamt für Umwelt |archive-is=20050409031701}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| PEGEL1 = &amp;#039;&amp;#039;Offingen&amp;#039;&amp;#039;/3.2/948/2.56/01.08.1996/6.38/12.0/68.4/311/02.06.2024&lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE = 1946–2006&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1 = {{GeoQuelle|DE-BY|GKJB-D06|112}}&lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-QUELLE = &lt;br /&gt;
| QUELLE = an der Mindelmühle bei [[Ronsberg]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX = ca.&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE = 760&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE = &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX = &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE = &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD = 47/53/52.7/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD = 10/26/24/E&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION = DE-BY&lt;br /&gt;
| QUELLE_AUFLÖSUNG = &lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-MÜNDUNG = &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG = bei [[Gundremmingen]] in die Donau&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX = ca.&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE = 430&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG = &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX = &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE = &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD = 48/30/26/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD = 10/23/14/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION = DE-BY&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_AUFLÖSUNG = &lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE = [[Kammel]]&lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE = [[Flossach]]&lt;br /&gt;
| SEEN = &lt;br /&gt;
| STAUSEEN = &lt;br /&gt;
| EINWOHNER IM EINZUGSGEBIET = &lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE = &lt;br /&gt;
| MITTELSTÄDTE = &lt;br /&gt;
| KLEINSTÄDTE = [[Mindelheim]], [[Thannhausen (Schwaben)|Thannhausen]], [[Burgau]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDEN = Markt [[Obergünzburg]], Markt [[Ronsberg]], [[Eggenthal]], [[Unteregg]], Markt [[Dirlewang]], [[Apfeltrach]], Markt [[Pfaffenhausen]], [[Salgen]], [[Breitenbrunn (Schwaben)|Breitenbrunn]], Markt [[Kirchheim in Schwaben]], [[Aletshausen]], [[Ursberg]], [[Balzhausen]], Markt [[Münsterhausen]], Markt [[Neuburg an der Kammel]], Markt [[Burtenbach]], Markt [[Jettingen-Scheppach]], [[Rettenbach (Landkreis Günzburg)|Rettenbach]], [[Dürrlauingen]], Markt [[Offingen]], [[Gundremmingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mindel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein 78&amp;amp;nbsp;km langer, rechter Nebenfluss der [[Donau]] in den [[Landkreis Ostallgäu|Landkreisen Ostallgäu]], [[Landkreis Unterallgäu|Unterallgäu]] und [[Landkreis Günzburg|Günzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
In den ältesten schriftlichen Quellen erscheint die Bezeichnung „Mindil“. Die Mindel wird erstmals im März (849-)853 bei einer gerichtlichen Grenzfestlegung für das Kloster Kempten durch König Ludwig den Deutschen urkundlich erwähnt: „Die Abgrenzung geht…vom Brunnen bei Böhen über die Mindelquelle („Mindilunursprinc“) zur Wertach…“. In einer Urkunde von König Heinrich IV. vom Oktober 1075 für das Kloster Hirsau ist „Adelgoz de Mindilowa“ (Mindelau) Zeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deutung des Namens ist unsicher. Möglicherweise leitet sich der Name vom [[Urindogermanische Sprache|urindogermanischen]] Verb &amp;#039;&amp;#039;*mend-&amp;#039;&amp;#039; ‚säugen, saugen‘ im Sinne von ‚satt machen‘ ab. Demnach wäre die Mindel ‚die satt Machende‘.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Greule-DGNB|351|Mindel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Die Mindel entspringt am Fuß des Mindelberges nördlich des Weilers Mindelberg (Markt [[Obergünzburg]]), östlich von [[Ronsberg]]. Nahe der Quelle, aus einer Bacherweiterung im Wald, strömt das Wasser in das kleine E-Werk der ehemaligen Mindelmühle, die bereits 1448 als Lehen des Stiftes Kempten erwähnt wurde. In nördlicher Richtung fließt die Mindel aus dem Ostallgäu dann durch die Landkreise [[Landkreis Unterallgäu|Unterallgäu]] und [[Landkreis Günzburg|Günzburg]]. Bei [[Gundremmingen]] (Landkreis Günzburg) mündet die Mindel oberhalb des Werkskanals des [[Kernkraftwerk Gundremmingen|Kernkraftwerks Gundremmingen]] in die [[Donau]]. Auf den letzten 1080 Metern vor der Mündung, unterhalb des Donau-[[Obere Donau Kraftwerke AG|Wasserkraftwerks Gundelfingen]], fließt die Mindel noch durch den [[Landkreis Dillingen an der Donau|Landkreis Dillingen]]. Die wichtigsten Nebenflüsse sind die [[Kammel]] und die [[Flossach]]. Unterhalb von Rammingen mündet der 35 km lange Wörthbach (im Oberlauf auch Friesenrieder Bach genannt) in die Flossach. (Für die anderen direkten und indirekten Nebenflüsse und Bäche der Mindel siehe [[Liste der Gewässer im Flusssystem Mindel]].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fluss hat ein Einzugsgebiet von 953&amp;amp;nbsp;km², einen Mittelwasserabfluss von 12&amp;amp;nbsp;m³/s und einen mittleren Hochwasserabfluss von gut 68&amp;amp;nbsp;m³/s.{{GeoQuelle|DE-BY|GKJB-D06|112}} 2002 wurden 125&amp;amp;nbsp;m³/s gemessen. Allein im Bereich des Landkreises [[Günzburg]] wird in 30 [[Wasserkraftwerk]]en Energie erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mindel ist in dem 31,1 Kilometer langen Abschnitt zwischen der Mündung des Mühlkanals ca. 500 Meter unterhalb Salzstraßmühle (Gem. [[Unteregg]]) und der Mündung der Flossach nördlich von Hasberg ein Gewässer zweiter Ordnung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;regierung.schwaben.bayern.de&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.regierung.schwaben.bayern.de/Aufgaben/Bereich_5/Wasserwirtschaft_und_Wasserbau/Gewaesser_2_Ordnung.php?PFAD=%2Findex.php%3A%2Findex2.php%3A%2FAufgaben%2FBereich_5%2FBereich_5.php%3A%2FAufgaben%2FBereich_5%2FWasserwirtschaft_und_Wasserbau%2FFliessgewaesser.php |text=Verzeichnis der Gewässer zweiter Ordnung in Schwaben |wayback=20180517152853 |archiv-bot=2022-12-16 07:54:29 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf den 38,9 Flusskilometern von der Mündung der [[Flossach]] bis zur Mündung in die [[Donau]] ist die Mindel ein Gewässer erster Ordnung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gesetze-bayern.de/jportal/portal/page/bsbayprod.psml?showdoccase=1&amp;amp;doc.id=jlr-WasGBY2010rahmen&amp;amp;doc.part=X Bayerisches Wassergesetz (BayWG) - Anlage I - Verzeichnis der Gewässer erster Ordnung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mindeltal ist nach der Vereinigung mit dem Flossachtal ab Pfaffenhausen/Salgen bis zur Donau erheblich erweitert. Dies ist auf eine eiszeitliche geologische Besonderheit, die sogenannte Wertachgabel bei Türkheim zurückzuführen. Hier geht der Wertachtalboden nach Westen ohne wesentliche Höhendifferenz in das Flossachtal über. Bei seinem weitesten Vorstoß in der Risskaltzeit teilte sich der Wertachgletscher hier am südlichen keilförmigen Ausläufer der Stauden (Türkheimer Sporn). Ein Gletscherarm lief ins Wertachtal, der andere reichte ins heutige Flossachtal und entwässerte über das Mindeltal in die Donau. Zum letzten (Würm-)Glazial stieß das Eis nicht mehr so weit vor, die Wertach teilte sich aber noch länger an der Wertachgabel in zwei Arme. Das für die Gewässergröße breite Flossachtal und die anschließende Mindeltalerweiterung ab Pfaffenhausen/Salgen wurden durch die eiszeitliche Wertach geformt.&amp;lt;ref&amp;gt;P. Zenetti: &amp;#039;&amp;#039;Der geologische Aufbau des bayerischen Nord-Schwabens u. der angrenzenden Gebiete.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von Theodor Lampert, Augsburg 1904, S. 126.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Beleg dafür ist, dass man im Mindeltal alpine Sedimente und Steine aus dem Einzugsgebiet der Wertach findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von der Mündung in die Donau entfernteste Quelle des gesamten Wassereinzugsystems der Mindel ist nicht die Mindelquelle selbst, sondern die Quelle des [[Wörthbach]]es (ca. 820 m ü. NHN) im Hollenwald östlich von Wenglingen (Gemeinde [[Aitrang]]). Der Wörthbach, im Oberlauf auch Friesenrieder Bach genannt, mündet bei Rammingen in den Mindelnebenfluss Flossach. Von seiner Quelle über die Flossach und deren Mündung in die Mindel bis zur Donau sind es 90,5 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe unter [[Liste der Gewässer im Flusssystem Mindel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mindel Donau catchment.png|mini|Einzugsgebiet der Mindel.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzugsgebiet ==&lt;br /&gt;
Das 953&amp;amp;nbsp;[[Quadratkilometer|km²]] große Einzugsgebiet der Mindel erstreckt sich als schmaler, 10 bis 20&amp;amp;nbsp;km breiter Streifen von den Endmoränen des [[Würmkaltzeit|würmkaltzeitlichen]]&lt;br /&gt;
Iller-Wertach-Lech-Gletschers entlang früherer glazialer Abflussrinnen&amp;lt;ref&amp;gt;Geologische Übersichtskarte der Bundesrepublik Deutschland 1 : 200 000, hrsg. von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
nach Norden zur Donau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Nutzung ==&lt;br /&gt;
Bis Anfang des 19. Jahrhunderts breitete sich die Mindel mit vielen Mäandern, begleitet von Altwässern und Seitenarmen in ihrem Tal aus (siehe Kartenaufnahmen von 1820 bei Hans Müller). Dann erfolgten zur Gewinnung von landwirtschaftlichen Flächen und Ausweitung von Dörfern zunehmende Regulierungen und Trockenlegungen. Der Verlust von Retentionsräumen führte dabei vor allem im unteren Mindeltal zur Zunahme von Überschwemmungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wasserkraft wurde im Mindeltal seit dem Mittelalter intensiv genutzt. Die Spöcker Mühle bei Kirchheim wird im August 1225 in einer Papsturkunde für das Kloster Elchingen genannt, die Riedmühle nahe Burgau in einer Verkaufsurkunde von 1361. Alleine im Bereich des Hauptflusses und der unteren Flossach sind von der Quelle (Mindelmühle) bis zur Mündung in die Donau noch heute über 50 frühere Mühlen bekannt, teils kombiniert mit Sägereien und Hammerschmieden. An den meisten dieser ehemaligen Mühlenstandorte wird heute die Wasserkraft zur Stromerzeugung genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der letzten Eiszeit kamen in Teilen des Mindeltales ausgedehnte Niedermoore vor. Diese bildeten die Grundlage für die Torfvorkommen, die bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts vor allem im Bereich Salgen, Jettingen, Scheppach, Röfingen und Burgau abgebaut wurden. Im Flossachtal hatte der Torfabbau bei Tussenhausen wirtschaftliche Bedeutung. Mit Fertigstellung der Bahnverbindung Burgau – Augsburg 1854 begann neben dem Eigenbedarf auch der gewerbliche Torfabbau. Im Jahre 1901 wurden vom Bahnhof Burgau 19583 Tonnen Torf versandt, wobei dieses Geschäft der zunehmenden Konkurrenz durch die Steinkohle nicht gewachsen war. In der Notzeit nach dem Zweiten Weltkrieg reaktivierten viele Landwirte ihre Torfstiche nochmals, bis diese Ära um 1960/65 beendet war. Der Torflehrpfad Jettingen dokumentiert anschaulich den früheren Torfabbau. Ein Relikt dieser Zeit ist die Jettinger Torfwirtschaft Hamp, die sich aus einer schon 1864 im „Herrschaftsmoos“ der Grafen Stauffenberg betriebenen Torfstecherkantine entwickelte. Das historische Kleinod aus dem Mindeltal steht heute behutsam renoviert mit den schrägen Böden (Absenkung im Moor) naturgetreu aufgebaut im schwäbischen Bauernhofmuseum in Illerbeuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Mindel gibt es 48 Wasserkraftanlagen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.karten.energieatlas.bayern.de/start/?c=607135,5305901&amp;amp;z=16&amp;amp;l=atkis,07f73c42-1a2f-41a1-9f14-461e1ac43304&amp;amp;t=wasser |titel=Energie-Atlas Bayern – der Kartenviewer des Freistaats Bayern zur Energiewende |abruf=2024-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit einer Leistung von bis zu 2 × 140 kW Leistung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wasserkraft.biz/referenzen/offingen2-turbinenueberholung-und-steuerung |titel=Burger Wasserkraftanlagen GmbH |sprache=de |abruf=2024-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flussarme ==&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt werden die Flussarme der Mindel von der Mündung bis zur Quelle beschrieben:&lt;br /&gt;
* Südlich von [[Mindelzell]] (Gemeinde [[Ursberg]]) teilt sich die Mindel in die &amp;#039;&amp;#039;Große Mindel&amp;#039;&amp;#039; (Gewässer erster Ordnung) und die &amp;#039;&amp;#039;Kleine Mindel&amp;#039;&amp;#039; (Gewässerkennzahl: 116592; Gewässerlänge: 16,84&amp;amp;nbsp;km;&amp;lt;ref name=&amp;quot;gisportal-umwelt.bayern.de&amp;quot; /&amp;gt; Gewässer zweiter Ordnung&amp;lt;ref name=&amp;quot;regierung.schwaben.bayern.de&amp;quot; /&amp;gt;). Südlich von [[Eberstall (Jettingen-Scheppach)|Eberstall]] (Gemeinde Markt [[Jettingen-Scheppach]]) vereint sich die Kleine Mindel wieder mit dem Hauptfluss.&lt;br /&gt;
* Nördlich von [[Lohhof (Mindelheim)|Lohhof]] (Ortsteil der Stadt [[Mindelheim]]) spaltet sich von der Mindel die &amp;#039;&amp;#039;Östliche Mindel&amp;#039;&amp;#039; (Gewässerkennzahl: 11632; Gewässerlänge: 10,65&amp;amp;nbsp;km;&amp;lt;ref name=&amp;quot;gisportal-umwelt.bayern.de&amp;quot; /&amp;gt; Gewässer zweiter Ordnung&amp;lt;ref name=&amp;quot;regierung.schwaben.bayern.de&amp;quot; /&amp;gt;) ab. Südlich von [[Hasberg]] (Gemeinde [[Kirchheim in Schwaben]]) fließen die Teilgewässer wieder zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe unter [[Liste der Gewässer im Flusssystem Mindel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orte an der Mindel bzw. im Mindeltal ==&lt;br /&gt;
von Süden nach Norden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.geodaten.bayern.de/BayernViewer/index.cgi |text=BayernViewer der Bayerischen Vermessungsverwaltung |wayback=20090327145225 |archiv-bot=2022-12-16 07:54:29 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;im [[Landkreis Ostallgäu]]:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Markt [[Obergünzburg]]: Mindelmühle&lt;br /&gt;
* Markt [[Ronsberg]]: in dem Teil des Gemeindegebiets, das im Mindeltal liegt, ist keine Ortschaft&lt;br /&gt;
* [[Eggenthal]]: [[Binkenhofen (Eggenthal)|Binkenhofen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;im [[Landkreis Unterallgäu]]:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Unteregg]]: Schlottermühle, Salzstraßmühle&lt;br /&gt;
* Markt [[Dirlewang]]: Dirlewang&lt;br /&gt;
* [[Apfeltrach]]: Apfeltrach&lt;br /&gt;
* Stadt [[Mindelheim]]: Mindelau und Heimenegg (beide: am östlichen Rand des Mindeltals), Mindelheim, Nassenbeuren (nicht direkt an der Mindel), Lohhof&lt;br /&gt;
* Markt [[Pfaffenhausen]]: [[Heinzenhof]], Pfaffenhausen, [[Schöneberg (Pfaffenhausen)|Schöneberg]]&lt;br /&gt;
* [[Salgen]]: [[Hausen (Salgen)|Hausen]], Salgen, [[Bronnen (Salgen)|Bronnen]], [[Bronnerlehe]] (alle an der Östlichen Mindel)&lt;br /&gt;
* [[Breitenbrunn (Schwaben)|Breitenbrunn]]: in dem Teil des Gemeindegebiets, das im Mindeltal liegt, ist keine Ortschaft&lt;br /&gt;
* Markt [[Kirchheim in Schwaben]]: Hasberg; Kirchheim, Derndorf und Tiefenried: am östlichen Rand des Mindeltals&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;im [[Landkreis Günzburg]]:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Aletshausen]]: nur die zu Aletshausen gehörige Gemarkung Winzer liegt am oberen Rand des Mindeltales&lt;br /&gt;
* [[Ursberg]]: [[Mindelzell]], [[Bayersried (Ursberg)|Bayersried]], Ursberg, [[Oberrohr (Ursberg)|Oberrohr]] (alle an der Kleinen Mindel)&lt;br /&gt;
* [[Balzhausen]]: Balzhausen (nicht direkt an der Mindel)&lt;br /&gt;
* [[Thannhausen (Schwaben)|Thannhausen]]: Thannhausen, [[Nettershausen]] (nicht direkt an der Mindel); Burg (am östlichen Rand des Mindeltals)&lt;br /&gt;
* Markt [[Neuburg an der Kammel]]: in dem Teil des Gemeindegebiets, das im Mindeltal liegt, ist keine Ortschaft&lt;br /&gt;
* Markt [[Münsterhausen]]: Münsterhausen; [[Hagenried]] und [[Oberhagenried]] an der Kleinen Mindel&lt;br /&gt;
* Markt [[Burtenbach]]: Burtenbach&lt;br /&gt;
* Markt [[Jettingen-Scheppach]]: Jettingen, Scheppach&lt;br /&gt;
* [[Burgau]]: Burgau&lt;br /&gt;
* [[Mindelaltheim]] (Gemeinde [[Dürrlauingen]])&lt;br /&gt;
* [[Rettenbach (Landkreis Günzburg)|Rettenbach]]: Lüßhof&lt;br /&gt;
* Markt [[Offingen]]: Offingen&lt;br /&gt;
* [[Gundremmingen]]: (Gundremmingen liegt nicht direkt an der Mindel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 MIndel.JPG|Zusammenfluss der Mindel und Kleinen Mindel&lt;br /&gt;
 Mindel.jpg|Mindel bei Balzhausen&lt;br /&gt;
 Mindel-Mindelzell.jpg|Panoramabild der Mindel&lt;br /&gt;
 Hochwasser Burgau Süden.jpg|Hochwasser 2024 Burgau&lt;br /&gt;
 Hochwasser Burgau Norden.jpg|Hochwasser 2024 Burgau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überschwemmung durch Kraftwerk ==&lt;br /&gt;
Im Oktober 2022 wurde durch einen technischen Defekt am Staufenberg-Wehr ein Wohngebiet bei [[Jettingen-Scheppach]] überflutet. An dem Wehr sind zwei Fallen installiert, die den Pegel oberhalb des Kraftwerks regeln. Eine der Fallen konnte nicht geöffnet werden. Durch anhaltende Regenfälle Anfang Oktober stieg der Wasserpegel so stark an, dass die Mindel oberhalb der Wohnsiedlung über die Ufer trat. Große Teile des Wohngebietes wurden teils 1,2&amp;amp;nbsp;Meter überflutet und etliche Keller liefen voll Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochwasser 2024 ==&lt;br /&gt;
Ab Ende Mai 2024 trat eine [[Mittelmeertief#Auftreten Vb|Vb-Lage]] mit Dauerregen mit teils über 100 mm (Burgau 157,3 mm)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wetterkontor.de/de/wetter/deutschland/rueckblick.asp?id=U513 |titel=Rückblick für Burgau (N) - WetterKontor |abruf=2024-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; über weite Teile Süddeutschlands auf. Ab dem 31. Mai 2024 stieg das Pegel der Mindel extrem stark an. An der Messstelle Offingen wurden Historische Messwerte erheblich übertroffen. Der Pegel erreichte eine Höhe von 543&amp;amp;nbsp;cm und die Abflussmenge betrug 311&amp;amp;nbsp;m²/s.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hnd.bayern.de/pegel/iller_lech/offingen-11609000/tabelle?methode=wasserstand&amp;amp; |titel=Pegel Offingen / Mindel |abruf=2024-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Große Teile von Burgau&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.feuerwehr-burgau.de/index.php/2024/06/12/juni-hochwasser-2024 |titel=Feuerwehr Burgau: Gegen Sonntagabend waren dann weite Teile der „Unterstadt“ überflutet, der Erlenbach hatte sich flächig mit der Mindel vereinigt |abruf=2024-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Offingen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.offingen.de/de-user-Nachrichten-details-1527.html |titel=Hochwasser Update 4. Juni: Sperrung sämtlicher Straßen nordöstlich Bahndamm und Donau, sowie zwischen Königswiese und Mindel |abruf=2024-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.offingen.de/de-user-Nachrichten-details-1528.html |titel=Hochwasser Update 4. Juni: Abpumpen sämtlicher Straßen zwischen Fluß Mindel und Bahnhof |abruf=2024-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden überflutet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2024/hochwasserkarten-und-lageinformationen-fuer-sueddeutschland |titel=Bildserie des DLR, Bilder 4 und 5 |abruf=2024-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Offingen wurden 105 vollgelaufene Keller mit Öl-Wasser-Gemisch notiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.feuerwehr-burgebrach.de/2024/06/10/hilfeleistungskontingent-markt-offingen |titel=Freiwillige Feuerwehr Burgebrach: Hilfeleistungskontingent – Markt Offingen |abruf=2024-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Folgende Orte leiten ihren Namen von dem Fluss ab: [[Mindelaltheim]], [[Mindelheim]] (und Ortsteil [[Mindelau]]), [[Mindelstetten]], [[Mindelzell]], [[Mindelberg (Pfaffenhausen)|Mindelberg bei Pfaffenhausen]] und [[Mindelberg (Obergünzburg)|Mindelberg bei Obergünzburg]], in dessen Nähe das Gewässer entspringt.&lt;br /&gt;
* Im April 2003 wurde der [[Mindeltal-Radweg]] eingeweiht.&lt;br /&gt;
* Eine der [[Eiszeitalter|Eiszeiten]], nämlich die [[Mindel-Eiszeit|Mindelkaltzeit]], ist nach diesem Fluss benannt.&lt;br /&gt;
* Der Heimat- und Volkstrachtenverein Offingen nennt sich „d’ Mindelspitzer“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Gewässer im Flusssystem Mindel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur / Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Joseph Schnetz]]: Flussnamen des Bayerischen Schwabens, Augsburg 1950, Mindel.&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Bauer]]: Die ältesten Grenzbeschreibungen in Bayern und ihre Aussage für Namenskunde und Geschichte, München 1988, Kemptener Mark, S. 189–201, Regenunto (Regensburg), (849-) 853 März 11.&lt;br /&gt;
* Württembergisches Urkundenbuch, Band I., Nr. 233, S. 276 – 280, Worms, 1075 Oktober 9.&lt;br /&gt;
* Lorenz Scheuenpflug: Zur würm- und nacheiszeitlichen Talgeschichte der Wertach außerhalb der Jungendmoränen in: Berichte des naturwissenschaftlichen Vereins für Schwaben e.V., 93/1, Augsburg 1989, S. 14–27.&lt;br /&gt;
* Württ. Urkundenbuch Bd. 5, Nr. N29, Reate, 1225 August 16, („…in Speche molendinum unum.“).&lt;br /&gt;
* Steichele/Schröder, Bistumsbeschreibung Augsburg, Band 5, S. 690 mit Anm. 6 (Sophie die Halderin verkaufte die Burg Konzenberg, den Muckenberg, den Weiher und die Riedmühle an Heinrich von Waldkirch).&lt;br /&gt;
* Hans Müller: Die Mindel von der Quelle bis zur Mündung, Mindelheim 2010, (mit Fotos aller Orte an der Mindel und der noch stehenden ehemaligen Mühlen, historische Kartenaufnahme des Tales von ca. 1820).&lt;br /&gt;
* Otto Kettemann: Die „Torfwirtschaft Otto Hamp“, in: Mensch und Moor, Peter Fassl, Otto Kettemann (Hrsg.), Kronburg-Illerbeuren 2014, S. 15–24.&lt;br /&gt;
* Gabriel Kitzinger: Die Torfwirtschaft und ihre Entwicklung in Bayern, Heidelberg 1903, Tabelle S. 79.&lt;br /&gt;
* Philipp Jedelhauser: Die Mindel, in: Stadtzeitung „Burgau aktuell“ Ausgabe Mai 2018, S. 22 / 23, im Internet über -Stadtzeitung „Burgau aktuell“- abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4584546-3|VIAF=234778676}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Mindel| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Günzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Unterallgäu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fließgewässer im Landkreis Ostallgäu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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