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	<title>Minar-i Chakri - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T17:24:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-08-13T07:09:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Minar-i Chakri in 1836, Kabul.jpg|mini|hochkant=1.3|Minar-i Chakri im Jahr 1836, gezeichnet von Charles Masson]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Minar-i Chakri&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Minar-i Chakari&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; zur Bedeutung [[Minar-i Chakri#Bedeutung|s.&amp;amp;nbsp;u.]]) war eine 28,5 Meter hohe Säule aus behauenen Steinen auf einem Bergrücken 16 Kilometer Luftlinie südöstlich [[Kabul]]s in [[Afghanistan]]. Sie war eines von zahlreichen [[Buddhismus|buddhistischen]] Bauwerken, die zur Zeit des [[Kuschana]]reiches im Bereich des Kabultals errichtet worden waren und wird auf das Ende des 1. oder an den Beginn des 2. Jahrhunderts n.&amp;amp;nbsp;Chr. datiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://spach.af/documentation/newsletters/Issue%205.%20Mayy%201999.pdf |titel=Newsletter der Society for the Preservation of Afghanistan’s Cultural Heritage, Mai 1999, S. 6 f. |zugriff= 2015-11-29 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140714205436/http://spach.af/documentation/newsletters/Issue%205.%20Mayy%201999.pdf |archiv-datum = 2014-07-14 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Abgesehen vom fehlenden oberen Abschluss blieb das Monument bis in die 1980er Jahre relativ gut erhalten, wurde aber während des [[Sowjetisch-afghanischer Krieg|sowjetisch-afghanischen Krieges]] von Panzergeschossen schwer beschädigt und stürzte im März 1998 in sich zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Minar-i Chakri&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Thewalt: [http://www.bamiyan.de/div_1/index.htm Zwei Fotos des Minar-i Chakri, 1969]&amp;lt;/ref&amp;gt; lag unmittelbar am nördlichen Abhang der Shakh Baranta-Hügelkette, die hier 600 Meter zur Ebene von Kabul abfällt. Von oben sind die Stadt und im Hintergrund die schneebedeckten Berge des [[Hindukusch]] zu sehen. Nach Süden schließt sich eine Hochebene bis zu einer weiteren Bergkette mit Gipfeln von über 3000 Metern an. Die Säule lag als weithin sichtbare Markierung an einem alten Handels- und Pilgerweg, der nächsten Verbindung, die von der regionalen Hauptstadt des [[Griechisch-Baktrisches Königreich|griechisch-baktrischen]] Reichs [[Alexandria am Kaukasus]], nahe dem heutigen [[Tscharikar]] 65 Kilometer nördlich von Kabul, über den 1900 Meter hohen Khurd Kabul-Pass im Südosten Richtung [[Dschalalabad]] und Indien führte. Unter der Herrschaft der Kuschanas wurde die griechische Provinz (Satrapie) Paropanisadai in Kabulistan umbenannt und die Provinzverwaltung nach Kabul verlegt. Während der Regierungszeit von König [[Vima Kadphises]] begann ab etwa 100 n.&amp;amp;nbsp;Chr. die Ausdehnung des Reichs nach Indien und der wirtschaftliche Aufschwung, was sich im Bau von buddhistischen Monumenten und Klosteranlagen rund um die Hauptstadt widerspiegelte. Dazu gehörte auch der Bau zweier buddhistischer Säulen ([[Sanskrit]] &amp;#039;&amp;#039;Stambha&amp;#039;&amp;#039;) im Süden der Stadt: der näher und am Fuß des Berges gelegene 19 Meter hohe &amp;#039;&amp;#039;Surkh Minar&amp;#039;&amp;#039; („roter Turm“), der bei einem Erdbeben im Frühjahr 1965 einstürzte, und der &amp;#039;&amp;#039;Minareh Syah&amp;#039;&amp;#039; („schwarzer Turm“) auf dem Berg, welcher im 19. Jahrhundert den Namen &amp;#039;&amp;#039;Minar-i Chakri&amp;#039;&amp;#039; erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuentdeckung und Untersuchungen ==&lt;br /&gt;
Wie es bei zahlreichen anderen kunstgeschichtlichen Funden in Afghanistan ebenfalls der Fall war, gelangte die erste Kunde vom Minar-i Chakri zufällig durch britische Soldaten, die im 19. Jahrhundert auf Erkundungsgängen im Land unterwegs waren, in die westliche Altertumswissenschaft. Der britische Arzt J. G. Gerard, der von einer geheimen militärischen Mission nach [[Buchara]] zurückgekehrt war, veröffentlichte 1834 eine erste Notiz über die Säule, die er im Jahr zuvor gesehen hatte. In Kabul traf er auf James Lewis, einen Deserteur der britisch-indischen Armee, der unter anderem Münzen aus Raubgrabungen von Stupas sammelte und sich [[Charles Masson]] nannte. Da buddhistische Stambhas keine Reliktkammern enthalten, blieb dessen Suche hier erfolglos. Erst nach seiner Rückkehr 1841 nach London veröffentlichte Masson einen ausführlichen Bericht und die oben abgebildete Zeichnung über das „griechische Monument“. Der Rückzug der britischen Armee am Ende des [[Erster Anglo-Afghanischer Krieg|Ersten Anglo-Afghanischen Krieges]] geschah 1842 unter großen Verlusten und führte auf dem Weg nach Dschalalabad an der Säule vorbei. Einige der Überlebenden berichteten später oder hinterließen Aufzeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiläufig zustande gekommenen Veröffentlichungen veranlassten 1872 [[Alexander Cunningham (Indologe)|Alexander Cunningham]], den ersten Direktor des [[Archaeological Survey of India]], die Säule zu besichtigen und einen genauen Bericht anzufertigen. Er hielt das Denkmal nicht für griechisch, sondern datierte es in die Kushana-Zeit. Als wichtiges Element erkannte er, dass der Sockel ursprünglich abgestuft gewesen sein musste. Ende 1880 suchten hunderte britische Soldaten entlang des Bergpfads nach Aufständischen. Unter ihnen war auch der Zivilist J. Burke, der die erste bekannte Fotografie des Monuments anfertigte. Bei der Veröffentlichung des Fotos 1881 in der Regiments-Chronik wird die feste Vermörtelung der Schiefersteine erwähnt und das Alter grob auf 2000 bis 3000 Jahre geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 20. Jahrhunderts erfolgten genauere Untersuchungen. Aufgrund einer Empfehlung von [[Klaus Fischer (Indologe)|Klaus Fischer]], der 1955 eine Beschreibung lieferte, nahm zehn Jahre später der Architekt Christof Dorneich Messungen vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Christof Michael Dorneich: {{Webarchiv|url=http://spach.af/documentation/libraryseries/libraryseries3.pdf |wayback=20140714131305 |text=&amp;#039;&amp;#039;Minar-i Chakri. Afghanistan’s Lost and Unsolved Architecturals Riddle of Great Antiquity.&amp;#039;&amp;#039; SPACH Library Series, 1999 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1974 und 1975/76 konnten afghanische und britische Restauratoren die um vier Grad nach Südost geneigte Schräglage der Säule durch Einbringen von Steinen und Beton im Sockelbereich stabilisieren. Die ursprüngliche Form des Sockels wiederherzustellen hätte einen zu großen Aufwand bedeutet, aber ein bis oben reichendes Eisengerüst erlaubte Restaurierungen am Schaft und eine detaillierte Bestandsaufnahme des gesamten Baukörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauform ==&lt;br /&gt;
Die Grundfläche des getreppten Sockels dürfte einst acht Meter im Quadrat betragen haben, selbst auf frühen Zeichnungen ist nur eine wesentlich schmalere abgerundete Sockelzone zu sehen. Die Länge des zylindrischen Säulenschafts betrug zwölf Meter. Die Schrägneigung von zwei Meter Abweichung von der Senkrechten lässt sich mit einer stärkeren Erosion der Fugen durch Wind und Regen von der Südseite erklären. Auf dem Schaft befand sich ein hohes, kompliziert gestaltetes Kapitell, dessen Form den [[Edikte des Ashoka|monolithischen Steinsäulen]] König [[Ashoka]]s im 3. Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. entsprach, die wiederum [[Achämenidenreich|achämenidische]] Säulen von [[Persepolis]] zum Vorbild hatten. Das Motiv der gegeneinander angeordneten Halbkugelformen ist indischen Ursprungs, es findet sich an Sockelzonen von [[Buddha]]-Standbildern und symbolisiert einen Feueraltar. Hier wird es zum Indiz dafür, dass mit der Säule Buddha verehrt wurde. Zur Zeit der Kushanakönige war es üblich, mit dem Feuer den Kult iranischer Religionen zu pflegen und zugleich Buddha zu verehren. Ein Ort solch [[Synkretismus|synkretistischer]] Glaubenspraxis war der Feuertempel [[Surkh Kotal]]. Es gibt Kushana-Münzen, die einen Feueraltar und auf der anderen Seite Buddha zeigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.coinarchives.com/a/lotviewer.php?LotID=105295&amp;amp;AucID=111&amp;amp;Lot=844 Coinarchives.com: &amp;#039;&amp;#039;India, Kushans. Kanishka I.&amp;#039;&amp;#039;] Abb. einer Kushana-Münze, zeigt auf der Vorderseite König Kanishka am Opferaltar, auf der Rückseite den sitzenden Buddha.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mauerwerk wurde mit dem Gestein der Umgebung ausgeführt, das ist heller Granit und grüner Schiefer. Der äußere Rand war 30–50 Zentimeter dick und bestand aus sauber gefügten dünnen Lagen mit dunklem Schiefer, so dass nur wenig Mörtel benötigt wurde. In der Mitte wurden grobe Granitsteine und viel Mörtel aufgefüllt. Zur Verbindung von Innenfüllung und Außenrand wurden in unregelmäßigen Abständen helle Granitplatten eingelegt, die etwas hervorstanden und dem zylindrischen Schaft eine lebendige Oberfläche verliehen. Die Gestaltung der einstigen Maueroberfläche lässt sich nur noch durch Vergleiche erschließen, es blieben keine Spuren erhalten. Im Ort [[Mingaora]], der im [[Swat-Tal]] im pakistanischen [[Khyber Pakhtunkhwa]] liegt, wurden in der Nähe von [[Stupa]]s kleinere buddhistische Stambhas aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. ausgegraben, die mit Stuck überzogen und reich verziert waren. Die Kapitelle in Persepolis hatten ebenfalls einen Überzug aus Stuck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Der von der lokalen Bevölkerung früher gebrauchte Beiname „Alexander-Säule“ wird der Bedeutung nicht gerecht. Bereits [[James Fergusson (Architekt)|James Fergusson]] lehnte 1855 den Bezug auf Alexander ab, bezeichnete die Säule als buddhistisch und datierte sie in das 3. oder 4. Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr.&amp;lt;ref&amp;gt;James Fergusson: &amp;#039;&amp;#039;The Illustrated Handbook of Architecture. Beeing a Concise and Popular Account of: The Different Styles of Architecture Prevailing in all Ages and Countries.&amp;#039;&amp;#039; London 1855, Teil 1, S. 8. - Enthält eine Abbildung des kleineren Surkh Minar. [http://books.google.com/books?q=intitle%3A%22The+Illustrated+Handbook+of+Architecture%22 Online als PDF bei Google book, 26,9 MB]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Geister scheiden sich an den Schlussfolgerungen, die aus den beiden Namen gezogen werden, bezüglich des fehlenden Oberteils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Minar-i Chakri ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Minar&amp;#039;&amp;#039; leitet sich her von [[Arabische Sprache|Arabisch]]  &amp;#039;&amp;#039;manara&amp;#039;&amp;#039; („Platz, der Licht gibt“, „Leuchtturm“) und ist verwandt mit [[Türkische Sprache|Türkisch]] &amp;#039;&amp;#039;minarat&amp;#039;&amp;#039; und bezeichnet den [[Minarett|Turm]] einer Moschee. &amp;#039;&amp;#039;Chakri&amp;#039;&amp;#039; entspricht [[Sanskrit]] &amp;#039;&amp;#039;Cakra&amp;#039;&amp;#039;, dem buddhistischen Rad der Lehre, das Buddha mit seiner Lehre ([[Dharma#Dharma im Buddhismus|Dharma]]) in Bewegung gesetzt hat. Demzufolge hätte die Säule an ihrer Spitze ein Radsymbol tragen müssen, ein uraltes Symbol für den Sonnenwagen und den buddhistischen achtteiligen Pfad. Die Interpretation ist naheliegend, aber nicht zwingend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Minar-i Chakari ===&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Chakari&amp;#039;&amp;#039; könnte ein Eigenname sein, als Kurzform enthalten in &amp;#039;&amp;#039;Minareh Siah Chakari&amp;#039;&amp;#039; („der schwarze Stein von Chakari“). Chakari heißt ein südlich gelegenes Trockental und ein Dorf an dessen Ende. Für dieses Wort spricht, dass in islamischer Zeit sowohl die Kenntnis von der Bedeutung buddhistischer Bauwerke, als auch deren Namen verloren gegangen sind. Stuparuinen haben gewöhnlich Namen erhalten, die mit ihrer Umgebung zu tun haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Warwick Ball, in Studia Iranica 13, 1984. Nach: {{Webarchiv|url=http://spach.af/documentation/libraryseries/libraryseries3.pdf |wayback=20140714131305 |text=Dorneich: &amp;#039;&amp;#039;Minar-i Chakri&amp;#039;&amp;#039;, 1999, S. 12 |archiv-bot=2019-05-01 20:43:04 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Folglich ist auch jeder andere obere Abschluss vorstellbar. – Die berühmte Ashoka-Säule von [[Sarnath]] ist von vier Löwen bekrönt ([[Wappen Indiens|indisches Staatswappen]]). &lt;br /&gt;
Durch die Zugangsmöglichkeit über das Gerüst wurden 1976 an der Spitze eine rechteckige Plattform entdeckt und möglicherweise die Reste eines hohen Schirmmastes, was den Ehrenschirmen (&amp;#039;&amp;#039;Chattravali&amp;#039;&amp;#039;) an der Spitze eines Stupa entsprechen würde und formal betrachtet der beste Abschluss wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Achse der Welt ===&lt;br /&gt;
Sollte die Säule für sich allein auf dem Berg errichtet worden sein, könnte sie zur Verewigung eines historischen Ereignisses gedient haben, jedoch lassen Reste in der Nähe ein noch nicht ausgegrabenes buddhistisches Kloster vermuten, in Sichtweite zur Klosteranlage um den Shewaki-Stupa&amp;lt;ref&amp;gt; [http://freenet-homepage.de/ag-afghan/07.jpg S.-W. Breckle: &amp;#039;&amp;#039;Shewaki, buddhistischer Stupa im Kabulbecken, auf dem Weg zum Lathabandpass,&amp;#039;&amp;#039; Mai 1967] Foto.&amp;lt;/ref&amp;gt; im Kabultal. Im frühen [[Hinayana]]-Buddhismus wurde Buddha noch nicht figürlich dargestellt, ein Stambha wurde als anikonisches Bild des Erleuchteten verstanden. Als sich ab dem 2. Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr. die [[Mahayana]]-Lehre auszubreiten begann, rückte der Stupa ins Zentrum der Klosteranlagen und Stambhas erhielten Nebenrollen am Rand.&amp;lt;ref&amp;gt;John Irwin, S. 185&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Cunningham machte als erster auf den einst treppenförmigen Sockel aufmerksam und brachte diese Form mit Darstellungen auf indischen Basreliefs und Säulenbasen im nordindischen [[Mathura]] in Zusammenhang. Eine statische Funktion kann dieser Sockel auf dem felsigen Untergrund nicht gehabt haben. Dafür haben die Stufen eine wichtige symbolische Bedeutung, sie stehen für die Erhebung des Bauwerks aus der umgebenden Welt. In einem [[Kosmogonie|kosmogonischen]] Modell verkörpert die Säule die [[Weltachse]], die sich auf dem Sockel als Urhügel im Mittelpunkt der Welt erhebt. Dieser über Asien hinaus verbreitete Mythos findet sich im biblischen „sie machten sich…Steinmale…auf allen hohen Hügeln“ ([[1. Buch der Könige|1. Könige]] 14,23) und reicht bis zur Tradition von Stufensockeln im mittelalterlichen Europa, auf denen Kultkreuze errichtet wurden. Damit wurde, 500 Jahre nach seiner Erleuchtung, Gautama Buddha im Zentrum der Welt mit einem weithin sichtbaren Minar auf dem Berg geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Warwick Ball: &amp;#039;&amp;#039;The Monuments of Afghanistan. History, Archaeology and Architecture.&amp;#039;&amp;#039; I. B. Tauris-Verlag, London 2008. ISBN 1-85043-436-0 &lt;br /&gt;
* Warwick Ball, A. W. McNicoll und G. K. Rao: &amp;#039;&amp;#039;The Minar-i Chakari. Report on the Society&amp;#039;s preservation work.&amp;#039;&amp;#039; In: South Asian Studies, Band 6. 1990, S. 229–239&lt;br /&gt;
* Christof Michael Dorneich: &amp;#039;&amp;#039;Minar-I Tschakari. Illustrierte Studie zur Geschichte und Kunstgeschichte der beiden buddhistischen Säulen bei Kabul.&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit, Universität Stuttgart 1968&lt;br /&gt;
* Heinrich Gerhard Franz: &amp;#039;&amp;#039;Das Chakri Minar als buddhistische Kultsäule.&amp;#039;&amp;#039; In: Afghanistan Journal. Graz, Jg. 5, Heft 1, 1978, S. 96–101&lt;br /&gt;
* John Irwin: &amp;#039;&amp;#039;Die Kultsäule &amp;#039;Minar-i Chakri&amp;#039; und ihre vergessene Bedeutung&amp;#039;&amp;#039; In: Jakob Ozols, [[Volker Thewalt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039; Aus dem Osten des Alexanderreiches. Völker und Kulturen zwischen Orient und Okzident. Iran, Afghanistan, Pakistan, Indien.&amp;#039;&amp;#039; DuMont-Dokumente, Köln 1984. S. 181–193 ISBN 3-7701-1571-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://spach.af/ephotoskabulminaretofchakari.htm|wayback=20140714191226|text= &amp;#039;&amp;#039;SPACH Photo Catalogue of Major Priority Sites and Monuments: Minari-I Chakri.&amp;#039;&amp;#039;}} Fotos von 1997 und 1998 vor und nach der Zerstörung.&lt;br /&gt;
* Christof Dorneich: {{Webarchiv|url=http://spach.af/documentation/newsletters/Issue%205.%20Mayy%201999.pdf | wayback=20140714205436 | text=&amp;#039;&amp;#039;Afghanistan lost an unsolved Architectural Enigma of Great Antiquity.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;SPACH Newsletter&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 5, 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=34/35/00/N |EW=69/17/00/E |type=landmark |region=AF}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4735526-8|VIAF=242308499}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhistisches Bauwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Afghanistan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Säule (Bauwerk)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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