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	<title>Mimir - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mimir&amp;diff=77716&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: zu großen Zeilenabstand entfernt, Links optimiert</title>
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		<updated>2025-11-04T19:22:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;zu großen Zeilenabstand entfernt, Links optimiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den nordischen Riesen. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Mimir (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Odin am Brunnen der Weisheit.jpg|mini|alt=Die bunte Zeichnung zeigt einen weißbärtigen Mann mit Hut, der eine Schale in der Hand hält, und hinter ihm einen nackten, entspannt zusehenden Riesen.|[[Odin]] trinkt aus Mimirs Quelle, während Mimir ihm dabei zuschaut. Gemälde von Robert Engels (1903)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mimir&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Altnordische Sprache|altnordisch]] &amp;#039;&amp;#039;Mímir&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Wesen der [[Nordische Mythologie|nordischen Mythologie]], das eine der Quellen unter dem [[Baum des Lebens|Weltenbaum]] [[Yggdrasil]] hütet. Wissen, Weisheit und [[Weissagung]]sgabe Mimirs sind so berühmt, dass selbst [[Odin]] eine enge Bindung zu ihm pflegt, um seinen Rat zu erlangen.&amp;lt;ref&amp;gt;Simek 2006, S.&amp;amp;nbsp;280&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mímer and Balder Consulting the Norns (1821-1822) by H. E. Freund.jpg|mini|400px|alt=Das Relief zeigt acht eher undeutlich erkennbare Gestalten, darunter in der Mitte eine stehende geflügelte Frau mit einer Waage in der Hand, flankiert von zwei sitzenden Frauen, und von rechts kommen zwei Männer hinzu.|&amp;#039;&amp;#039;Mimer og Balder rådspørger nornerne&amp;#039;&amp;#039; (Mimir und [[Balder|Baldur]] befragen die [[Nornen]]) von [[Hermann Ernst Freund]] (1821–1822)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Edda ===&lt;br /&gt;
Die Mythen um Mimir stammen aus unterschiedlichen Quellen der altnordischen Literatur, doch im Kern sind sie bereits im ältesten Text der [[Lieder-Edda]], der [[Völuspá]], enthalten, deren Wurzeln noch bis in vorchristliche Zeit reichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach entspringt unter dem [[Baum des Lebens|Weltenbaum]] Yggdrasil die Quelle der Weisheit. Sie ist eine der drei Urquellen in der nordischen Mythologie. In ihrer Nähe befindet sich das [[Gjallarhorn (Mythologie)|Gjallarhorn]] des Gottes [[Heimdall]], das in allen Welten ertönt, wenn man in es hineinbläst. Mimir ist der Hüter der Quelle, die daher [[Quelle Mimirs|Mimirs Brunnen]] genannt wird. Jeden Morgen trinkt er [[Met]] aus ihr.&amp;lt;ref&amp;gt;Lieder-Edda: Völuspá 27&amp;amp;nbsp;f., 46 (Zitation der Lieder-Edda nach Arnulf Krause: &amp;#039;&amp;#039;Die Götter- und Heldenlieder der Älteren Edda.&amp;#039;&amp;#039; Reclam, 2004, ISBN 3-15-050047-8). [= Übersetzung nach [[Karl Simrock]]: &amp;#039;&amp;#039;[[s:Die Edda (Simrock 1876)|Die Edda]].&amp;#039;&amp;#039; 1851, Wöluspa 21&amp;amp;nbsp;f., 31, 47]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Odin erwirbt sich Weisheit, weil er ebenso aus dem Brunnen des Mimir trinkt. Allerdings muss er zuvor dafür ein Auge opfern und in den Brunnen legen ([[Liste der Beinamen Odins|Walvaters]] Pfand). Seitdem war Odin einäugig.&amp;lt;ref&amp;gt;Lieder-Edda: Völuspá 28 [= Simrock 21&amp;amp;nbsp;f.].&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz seines Weisheitstrunks wendet sich Odin noch ratsuchend an Mimirs Haupt, als die Ordnung der Welt in Gefahr gerät und den Göttern der Untergang droht (die [[Ragnarök]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;le46&amp;quot;&amp;gt;Lieder-Edda: Völuspá 46 [= Simrock 47].&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie es dazu kam, dass Mimir geköpft wurde, beschreibt die Völuspá jedoch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Snorri Sturluson]]s [[Snorra-Edda|Prosa-Edda]] wiederholt in [[Gylfaginning]] die Angaben der Völuspá und ergänzt sie. Er sagt, dass die Quelle unter der Wurzel Yggdrasils liegt, die zu den [[Hrimthurse|Reifriesen]] hingeht. Sein Wissen und seine Weisheit erlangt Mimir wie Odin, weil er aus der Quelle trinkt. Das Gjallarhorn dient ihm dabei als Trinkhorn. In einem Punkt weicht Snorri aber wesentlich von der Völuspá ab. Bei ihm reitet in der Zeit der Ragnarök Odin zu Mimirs Brunnen und holt sich dort den Rat Mimirs ein. Mimirs Haupt hingegen erwähnt Snorri nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Prosa-Edda: Gylfaginning 15, 51 (Zitation der Prosa-Edda nach Arnulf Krause: &amp;#039;&amp;#039;Die Edda des Snorri Sturluson.&amp;#039;&amp;#039; Reclam, 1997, ISBN 3-15-000782-8) [= Simrock 15, 51].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hrafnagaldr Óðins]] (Odins Rabenzauber), das auch zu den alten nordischen Liedern zählt, aber nicht Bestandteil der Lieder-Edda ist, geht im Gegensatz zur Prosa-Edda davon aus, dass Mimir Odin keinen Rat geben kann, damit dieser seinem Schicksal entrinnt und den Untergang der Götter abwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Nirgend haftet Sonne noch Erde, es schwanken und stürzen die Ströme der Luft. In Mimirs klarer Quelle versiegt die Weisheit der Männer. Wißt ihr, was das bedeutet?&amp;lt;ref&amp;gt;Übersetzung nach Karl Joseph Simrock: &amp;#039;&amp;#039;Die Edda&amp;#039;&amp;#039;. 1851.&amp;lt;/ref&amp;gt;|Hrafnagaldr Odins, 5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lied [[Sigrdrífomál]], das zu den [[Heldenlied]]ern der Lieder-Edda gehört, zeigt, dass das Haupt Mimirs nicht nur weise, sondern auch der [[Runen]] kundig war. Dort steht Odin mit Mimirs Haupt auf einem Berg, doch nicht Odin spricht, sondern Mimir sagt „klug das erste Wort und nannte wahre Runen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Lieder-Edda: Sigrdrífomál 14 [= Simrock 14].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Völuspá spricht auch von [[Mimirs Söhne|Söhnen Mimirs]], ohne diese näher zu bestimmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;le46&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ynglinga saga ===&lt;br /&gt;
Die [[Ynglinga saga]], Snorri Sturlusons mythische Einleitung in seine Geschichte des norwegischen Königtums ([[Heimskringla]]), geht nicht nur auf die Nähe Odins zu Mimir ein, sondern erzählt auch eine Geschichte, wie Mimirs Haupt den Rumpf verlor: Nach dem Krieg der Asengötter gegen [[Wanen]]götter stellen die Asen Mimir und [[Hönir]] als Geiseln als Friedenspfand. Über Hönir sagen die Asen, er tauge als Anführer. Die Wanen bemerken aber bald, dass Hönir keine Entscheidung ohne seinen Ratgeber Mimir trifft. Sie köpfen deshalb den Weisen und schicken sein Haupt den Asen zurück. Odin konserviert den Kopf daraufhin mit [[Zauberspruch|Zaubersprüchen]] und Kräutern, um von ihm weiterhin Weissagungen und Botschaften aus den anderen Welten zu erhalten. Die Gaben Mimirs sind ihm so wichtig, dass er dessen Haupt stets bei sich trägt.&amp;lt;ref&amp;gt;Heimskringla: Ynglingasaga 4, 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Þulur ===&lt;br /&gt;
Die [[Þulur]] erwähnen den Namen &amp;#039;&amp;#039;Mimir&amp;#039;&amp;#039; unter den Beinamen der Riesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung ==&lt;br /&gt;
Der nicht homogene und stellenweise widersprüchliche literarische Quellenbefund führte in der Forschung zu sehr unterschiedlichen Positionen, wie Mimir und seine Mythen zu verstehen sind. Nicht alle der aufgeworfenen Fragen konnten bis heute befriedigend beantwortet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etymologie ===&lt;br /&gt;
In der Deutung des Namens Mimir, [[Altnordische Sprache|altnordisch]] &amp;#039;&amp;#039;Mímir&amp;#039;&amp;#039;, teilt sich die Forschung in zwei Lager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der einen Meinung ist &amp;#039;&amp;#039;Mimir&amp;#039;&amp;#039; eng mit Weisheit und Erinnerung verbunden und bedeutet in etwa ‚der, der sich erinnert‘.&amp;lt;ref&amp;gt;Schon Jacob Grimm geht von einer Verwandtschaft des Namens mit lateinisch &amp;#039;&amp;#039;memor&amp;#039;&amp;#039; und angelsächsisch &amp;#039;&amp;#039;minor&amp;#039;&amp;#039;‚ eingedenk, sich erinnernd‘ aus. (Jacob Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Mythologie. 3 Bände.&amp;#039;&amp;#039; 1875-78. Neuauflage: Marix, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-86539-143-8, Band 1, S.&amp;amp;nbsp;315) – Simek (a.o.O.) übersetzt mit ‚der Erinnerer, der Weise‘, verwandt mit lateinisch &amp;#039;&amp;#039;memor&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name ist demzufolge verwandt mit [[altenglisch]] &amp;#039;&amp;#039;mimorian&amp;#039;&amp;#039;, [[Niederländische Sprache|niederländisch]] &amp;#039;&amp;#039;mijmeren&amp;#039;&amp;#039; ‚sinnen, in Gedanken verloren sein‘, [[Latein|lateinisch]] &amp;#039;&amp;#039;memor&amp;#039;&amp;#039; ‚eingedenk, sich erinnernd‘ und wird zurückgeführt auf die [[Indogermanische Ursprache|indogermanische]] Wortwurzel &amp;#039;&amp;#039;*smer-, *mer-&amp;#039;&amp;#039; ‚gedenken, sich erinnern‘.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Köbler: &amp;#039;&amp;#039;Indogermanisches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. 2014, Stichwort: &amp;#039;&amp;#039;*smer-&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.koeblergerhard.de/idg/idg_s.html online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die andere Meinung ist der Name verwandt mit [[Norwegische Sprache|norwegisch]] &amp;#039;&amp;#039;meima&amp;#039;&amp;#039; ‚messen‘, [[altenglisch]] &amp;#039;&amp;#039;māmrian&amp;#039;&amp;#039; ‚grübeln‘ und leitet sich von indogermanisch &amp;#039;&amp;#039;*mer-&amp;#039;&amp;#039; ‚messen‘ her mit der Bedeutung ‚Messender, Sinnender‘ oder ‚der, der das Schicksal misst‘.&amp;lt;ref&amp;gt;Mimir ist verwandt mit norwegisch &amp;#039;&amp;#039;meima&amp;#039;&amp;#039; „messen“ und steht mit Messen und Reflektieren im Zusammenhang. (Dillmann 2001, S.&amp;amp;nbsp;42) – Ström stimmt der Herleitung [[Friedrich Detter]]s aus indogermanisch &amp;#039;&amp;#039;*mer-&amp;#039;&amp;#039; zu, verwandt mit norwegisch &amp;#039;&amp;#039;meima&amp;#039;&amp;#039; und angelsächsisch &amp;#039;&amp;#039;māmrian&amp;#039;&amp;#039; und kommt zu einer Verbindung mit dem nordischen Schicksalsbegriff &amp;#039;&amp;#039;mjǫtudr&amp;#039;&amp;#039; ‚das Gemessene‘. (Åke Viktor Ström, [[Haralds Biezais]]: &amp;#039;&amp;#039;Germanische und Baltische Religion.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1975, ISBN 3-17-001157-X, S. 253&amp;amp;nbsp;f.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur und Abstammung ===&lt;br /&gt;
Die Natur Mimirs kann nicht zweifelsfrei bestimmt werden. Er ist entweder ein Riese ([[Thursen|Thurse]]) oder eine Gottheit. Zu seiner Natur äußern sich nur die [[Þulur]]. Dort wird Mimirs Name unter den Beinamen der Riesen aufgeführt. Jedoch gibt ihm die Ynglingasaga die gleiche Stellung wie dem [[Asen (Mythologie)|Gott]] [[Hönir]], so dass auch vertreten wird, Mimir sei ähnlich [[Loki]] selbst eine Gottheit. Gleicher Rang führt jedoch noch nicht zwingend zur selben Natur. Auch sonst erscheint er oder sein Name in der altnordischen Literatur durchweg riesenhaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Dillmann 2001, S.&amp;amp;nbsp;38&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu gehören mehrere zusammengesetzte Personennamen mit &amp;#039;&amp;#039;Mimir&amp;#039;&amp;#039; als Grundwort, die eindeutig Riesen bezeichnen, beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;Sokkmimir&amp;#039;&amp;#039; (ein sonst unbekannter Riese) oder &amp;#039;&amp;#039;Brekkmimir&amp;#039;&amp;#039; (Beiname des Riesen [[Geirröd (Riese)|Geirröd]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seiner Abstammung schweigt die Überlieferung. Er könnte der Sohn des Vorzeitriesen [[Bölthorn]] sein, der der Vater von Odins Mutter [[Bestla]] ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wolfgang Golther: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der germanischen Mythologie&amp;#039;&amp;#039;. Hirzel, Leipzig 1895. Neuauflage: Marix, Wiesbaden 2004, ISBN 3-937715-38-X, S.&amp;amp;nbsp;216.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mimir wäre demnach der [[Oheim]] Odins. Diese Ansicht stützt sich auf eine Stelle im Hávamál, in der Odin seine Zauberrunenlieder einführt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Neun mächtige Lieder lernt ich vom berühmten Sohn Bölthorns, Bestlas Vater, […]&amp;lt;ref&amp;gt;Übersetzung nach Arnulf Krause: &amp;#039;&amp;#039;Die Götter- und Heldenlieder der Älteren Edda.&amp;#039;&amp;#039; Reclam, 2004, S.&amp;amp;nbsp;65 [= Simrock 141].&amp;lt;/ref&amp;gt;|Lieder-Edda: [[Hávamál]], 140}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Sohn Bölthorns&amp;#039;&amp;#039; wird in der nordischen Mythologie sonst nicht genannt. Für Mimir spricht seine Weisheit, die Odin immer wieder suchte, und seine Zauberrunenkunde, die geheimes und verborgenes Wissen voraussetzt. Letzten Endes bleibt die Verwandtschaft mit Odin aber reine Spekulation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;di42&amp;quot;&amp;gt;Dillmann 2001, S.&amp;amp;nbsp;42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mimirs Brunnen und der Weltenbaum ===&lt;br /&gt;
Obwohl die Völuspá sagt, dass Mimir aus seinem Brunnen Met trinke, geht die Forschung überwiegend davon aus, dass der Brunnen Mimirs Wasser enthält. Doch ist Met nicht nur ein bloßes Rauschmittel, sondern auch ein Weisheitstrank, der es erlaubt, besonderes Wissen zu erlangen, so wie es der Mythos vom Diebstahl des Dichtermets durch Odin nahelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;di42&amp;quot; /&amp;gt; Von der Ziege [[Heidrun (Mythologie)|Heidrun]] am Baum [[Lärad]], der mit dem Weltenbaum Yggdrasil gleichgesetzt wird, heißt es im Lied [[Grímnismál]], sie spende den Odin geweihten [[Einherjer]]n Met.&amp;lt;ref&amp;gt;Lieder-Edda: Grímnismál 25 [= Simrock 25].&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch wenn dieses mythische Bild aus vergleichsweise später Zeit stammt, weist es zumindest auf eine Verbindung zwischen Weltenbaum, an dessen Fuß Mimirs Brunnen liegt, Göttervater und Rauschtrank hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nähe zwischen Mimir und dem Weltenbaum wird in der nordischen Mythologie nicht nur durch Mimirs Quelle deutlich. Die Forschung geht davon aus, dass der Name Mimirs auch verwendet wurde, um den Weltenbaum zu umschreiben. Allgemein anerkannt ist, dass der Baum Mimameidr ‚Baum des Mimi‘&amp;lt;ref&amp;gt;Lieder-Edda: [[Fjölsvinnsmál]] 19–22 [= Simrock 19–22]&amp;lt;/ref&amp;gt; Yggdrasil entspricht. Manche Forscher&amp;lt;ref&amp;gt;Derolez 1959, S.&amp;amp;nbsp;274 – John Lindow: &amp;#039;&amp;#039;Handbook of Norse Mythology.&amp;#039;&amp;#039; USA 2001, ISBN 1-57607-217-7, Stichwort: Mimir. Lindow aber nur unter der Voraussetzung, dass Mimameidr = Yggdrasil.&amp;lt;/ref&amp;gt; vertreten diese Gleichsetzung auch für die Wendung &amp;#039;&amp;#039;in holti Hoddmímis&amp;#039;&amp;#039; ‚im Wald des Goldmimir‘,&amp;lt;ref&amp;gt;Prosa-Edda: Gylfaginning 53. Altnordisch &amp;#039;&amp;#039;hodd&amp;#039;&amp;#039; heißt ‚Gold, Schatz‘: Gerhard Köbler: &amp;#039;&amp;#039;Altnordisches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. 2003, Stichwort: &amp;#039;&amp;#039;hodd&amp;#039;&amp;#039;. {{Webarchiv|url=http://homepage.uibk.ac.at/~c30310/anwbhinw.html |wayback=20090412115133 |text=(online) |archiv-bot=2019-05-01 20:31:36 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; womit das Gehölz gemeint ist, in dem sich die zwei Menschen verstecken, die zusammen mit überlebenden Göttersöhnen nach den Ragnarök an einem neuen [[Weltzeitalter]] teilhaben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Lieder-Edda: [[Vafþrúðnismál]] 45 [= Simrock 45], Prosa-Edda: Gylfaginning 53 [= Simrock 53].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Mimirs Brunnen entspringen in der nordischen Mythologie unter Yggdrasil noch der [[Urdbrunnen]] und [[Hvergelmir]]. Im (indogermanischen) Ursprung waren zumindest die Brunnen von Mimir und der Urd wohl dieselbe Quelle, die wegen verschiedener Mythen auch unterschiedliche Namen erhielt. Sowohl Mimir als auch [[Urd]] stehen im Zusammenhang mit Schicksal und Weissagung.&amp;lt;ref&amp;gt;Derolez 1959, S.&amp;amp;nbsp;271. – Åke Viktor Ström, Haralds Biezais: &amp;#039;&amp;#039;Germanische und Baltische Religion.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1975, ISBN 3-17-001157-X, S.&amp;amp;nbsp;254.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Walvaters Pfand ===&lt;br /&gt;
Der Mythos von Walvaters Pfand erklärt in einem mythischen Bild, wie Odin durch den Verlust eines Auges, das ihm äußerliches Sehen ermöglicht, das innere Sehen erlangt, die Gabe des Hellsehens oder der Weissagung. Das Motiv &amp;#039;&amp;#039;Selbstopfer für Weisheit&amp;#039;&amp;#039; findet sich bei Odin noch ein weiteres Mal. Neun Nächte hängt er sich an Yggdrasil, um durch Todesqualen an das geheime Wissen der [[Runen]] zu gelangen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lieder-Edda: Hávamál, 138&amp;amp;nbsp;f. [= Simrock 139&amp;amp;nbsp;f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mimirs Haupt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Oden vid Mims lik.jpg|mini|alt=Die schwarz-weiße Illustration zeigt den nackten kopflosen Leichnam eines Mannes am Rande eines Gewässers und im Hintergrund einen bärtigen Mann mit Speer oder Stab in der Hand, der die Leiche betrachtet.|[[Odin]] findet Mimirs enthaupteten Körper (Illustration von Georg Pauli, 1913)]]&lt;br /&gt;
Immer noch unerklärt bleibt in weiten Teilen die Überlieferung zu Mimirs Haupt. Den wichtigsten Streitpunkt der Forschung bildet dabei die Frage, ob in den Mythen von Walvaters Pfand und Mimirs Haupt von ein und derselben Person die Rede ist. Die nordischen Texte weichen nämlich in der Namensschreibung bei beiden Mythen voneinander ab. Ist die Rede von Walvaters Pfand, wird &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mímir&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geschrieben. Geht es um Mimirs Haupt, heißt es stets „Míms hǫfuð“, also hier eigentlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mimr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ohne zweites „i“. In den nordischen Texten lässt sich sogar eine dritte Namensform Mimirs aus dem Baumnamen Mimameidr erschließen, dort heißt es: Baum des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mimi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ohne abschließendes „r“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Unterschiede werden durch die überlieferten Inhalte noch verschärft. Nach der &amp;#039;&amp;#039;Völuspá&amp;#039;&amp;#039; spricht Odin zu Beginn der Ragnarök mit Mimrs Haupt, das er laut der &amp;#039;&amp;#039;Ynglingasaga&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;Sigrdrífomál&amp;#039;&amp;#039; stets bei sich führt. Die &amp;#039;&amp;#039;Prosa-Edda&amp;#039;&amp;#039; hingegen lässt Odin zu Mimirs Brunnen reiten, um Mimir aufzusuchen. Sie setzt offenbar voraus, dass Mimir nicht geköpft ist. Die Verwirrung macht Snorri Sturluson vollkommen, da sich die &amp;#039;&amp;#039;Prosa-Edda&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Ynglingasaga&amp;#039;&amp;#039; hier inhaltlich widersprechen, obwohl sie beide aus seiner Hand stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Vorschläge wurden gemacht, um beide Mythen in Einklang zu bringen. Teils ging man von zwei verschiedenen mythischen Figuren aus ([[Jan de Vries (Philologe)|Jan de Vries]]). Letztlich sind die unterschiedlichen Erzählungen aber weder in Einklang zu bringen, noch handeln sie von zwei verschiedenen Figuren. Beide Mythen haben indogermanische Parallelen, die letztlich auf die Zusammengehörigkeit der beiden [[Mythologem]]e sprechen.&amp;lt;ref&amp;gt;Dillmann 2001, S.&amp;amp;nbsp;41. – Mit demselben Ergebnis: Simek (a.o.O.)&amp;lt;/ref&amp;gt; So finden sich Erzählungen von weissagenden Häuptern in griechischen (zum Beispiel im [[Orpheus]]-Mythos) und keltischen Mythen ebenso wie in [[Isländersagas|isländischen Sagas]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Eyrbyggia saga,&amp;#039;&amp;#039; Kapitel&amp;amp;nbsp;43; &amp;#039;&amp;#039;Þorsteins þáttr bæjarmagns,&amp;#039;&amp;#039; Kapitel&amp;amp;nbsp;9.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;!-- Keine Belege waren aufzufinden für die Aussage: „Vergleichbar scheint auch die Enthauptung, das [[Vishnu]]-Opfer in der indischen Mythologie.“ --&amp;gt; Der Mythos von Walvaters Pfand findet hinsichtlich der freiwilligen Aufgabe eines Körperteils eine Entsprechung in der nordischen Mythologie, wenn der Gott [[Tyr]] freiwillig seine rechte Hand aufgibt. Daneben gibt es eine Parallele in den römischen Legenden um [[Horatius Cocles]] und [[Gaius Mucius Scaevola|Mucius Scaevola]]. Unverständlich bleibt die Begründung der &amp;#039;&amp;#039;Ynglingasaga,&amp;#039;&amp;#039; wie Odin zum Haupt Mimirs kam. In der Forschung ist noch nicht entschieden, ob es sich lediglich um einen mythographischen Erklärungsversuch aus späterer Zeit handelt&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Neumann, Helmut Voigt: &amp;#039;&amp;#039;Germanische Mythologie.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans Wilhelm Haussig]], Jonas Balys (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Götter und Mythen im Alten Europa&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Wörterbuch der Mythologie]].&amp;#039;&amp;#039; Abteilung 1: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Kulturvölker.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Klett-Cotta, Stuttgart 1973, ISBN 3-12-909820-8, S.&amp;amp;nbsp;70.&amp;lt;/ref&amp;gt;, der möglicherweise nur Snorri Sturlusons eigene Interpretation wiedergibt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;da77&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilweise wurde sogar vertreten, dass der Mythos vom sprechenden Schädel aus der keltischen Mythologie entlehnt wurde. Da er aber sowohl ein Motiv isländischer Sagas als auch der norwegischen und englischen Sagenwelt ist, scheint es sich um eine eigenständige nordische beziehungsweise germanische Überlieferung zu handeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Dillmann 2001, S.&amp;amp;nbsp;41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;da77&amp;quot;&amp;gt;Davidson 1988, S.&amp;amp;nbsp;77.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese norwegischen und englischen Varianten sind vielleicht der Schlüssel, um zu erkennen, was das Haupt mit der Quelle zu tun hat. Sie bewahren ein Sagenmotiv, in dem ein Schädel aus einer Quelle emporsteigt, der denen Glück und Geschenke bringt, die ihm Ehre erweisen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;da77&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturmythologische Deutungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Odin at the Brook Mimir.jpg|mini|alt=Die schwarz-weiße Zeichnung zeigt einen bärtigen Mann mit Flügelhelm am Rand eines Gewässers, hinter ihm eine Frau, die über seine Schulter späht, und im Vordergrund einen fläzenden Riesen.|Odin at the Brook Mimir. Illustration von [[John Angell James Brindley]], 1893.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältere Forschung sah in den Mythen frühe Erklärungsversuche der Menschen für die Erscheinungen, die sie in der Natur beobachteten. Dabei entsprach in der naturmythologischen Deutung das Paar Odin und Mimir den Himmelslichtern Sonne und Mond.&amp;lt;ref&amp;gt;Hanns Bächtold-Stäubli (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1, S.&amp;amp;nbsp;638.&amp;lt;/ref&amp;gt; Steht die Sonne am Himmel, dann spiegelt sie sich im Wasser, so dass es scheint, dass im Wasser eine zweite Sonne liegt, nämlich das Auge, das Odin als Pfand gab.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wolfgang Golther: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der germanischen Mythologie&amp;#039;&amp;#039;. Hirzel, Leipzig 1895. Neuauflage: Marix, Wiesbaden 2004, ISBN 3-937715-38-X, S.&amp;amp;nbsp;420.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da man früher davon ausging, dass das Wort &amp;#039;&amp;#039;Mond&amp;#039;&amp;#039; von der indogermanischen Wortwurzel &amp;#039;&amp;#039;*mer-&amp;#039;&amp;#039; ‚messen‘ stammt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Duden Mond&amp;quot;&amp;gt;Duden: &amp;#039;&amp;#039;Das Herkunftswörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. 1989, Stichwort: Mond.&amp;lt;/ref&amp;gt; derselben Wurzel, aus der manche Forscher den Namen Mimir ableiten, lag es nahe, Mimir (insbesondere sein Haupt) als mythische Entsprechung des Mondes zu verstehen. Des Weiteren gab es mythisch gesehen zwischen Mimirs Quelle und seinem Haupt keinen Unterschied, da die Quelle als sein Kopf gedeutet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Golther: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der germanischen Mythologie&amp;#039;&amp;#039;. Hirzel, Leipzig 1895. Neuauflage: Marix, Wiesbaden 2004, ISBN 3-937715-38-X, S.&amp;amp;nbsp;420. – Eduard Neumann und Helmut Voigt: &amp;#039;&amp;#039;Germanische Mythologie&amp;#039;&amp;#039;. 1973, S.&amp;amp;nbsp;71.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mimirs Söhne waren die Wasserläufe, die aus der Quelle strömen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wolfgang Golther: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der germanischen Mythologie&amp;#039;&amp;#039;. Hirzel, Leipzig 1895. Neuauflage: Marix, Wiesbaden 2004, ISBN 3-937715-38-X, S.&amp;amp;nbsp;227, 420. – Eduard Neumann und Helmut Voigt: &amp;#039;&amp;#039;Germanische Mythologie&amp;#039;&amp;#039;. 1973, S.&amp;amp;nbsp;71.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von vielen dieser naturmythologischen Deutungen ist man inzwischen wieder abgerückt. Mond und Mimir stammen nicht von derselben indogermanischen Wortwurzel. &amp;#039;&amp;#039;Mond&amp;#039;&amp;#039; bedeutet demnach nicht ‚der Messende‘, sondern ‚der Wandernde‘.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Duden Mond&amp;quot; /&amp;gt; Mimirs Haupt ist auch nicht die Quelle Mimirs, da die Vorstellung des weissagenden, geköpften Schädels sehr alt ist und in Griechenland, in der keltischen Welt und im sibirischen [[Schamanismus]] viele Entsprechungen hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Dillmann 2001, S.&amp;amp;nbsp;41&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutung ==&lt;br /&gt;
Der Weltenbaum ist ein mythisches Bild für die Schöpfung als Gesamtes. Darin steht Mimirs Brunnen an der Wurzel für den Zugang zur tieferen Einsicht in die neun germanischen Welten: die Erinnerung an das, was seit dem Anbeginn der Schöpfung geschehen ist und die Schau, was noch alles zu geschehen hat (Schicksal). Das ist die Quelle der Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Hüter ist Mimir, der sich denen, die zu seiner Quelle kommen, vielleicht in Gestalt eines Schädels zeigt (Mythos von Mimirs Haupt). Das Wissen erwirbt, wer Freundschaft mit dem Riesen schließt und so wie er aus der Quelle trinkt. Doch jeder außer dem Weisen hat dafür ein empfindliches Opfer zu erbringen. Wer mehr Einsicht will, muss eines seiner Augen dafür verwenden (Mythos von Walvaters Pfand).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hilda Roderick Ellis Davidson: &amp;#039;&amp;#039;Pagan Europe – Early Scandinavian and Celtic Religions.&amp;#039;&amp;#039; Manchester University Press, 1988, ISBN 0-7190-2579-6. [https://books.google.de/books?id=Tn-7AAAAIAAJ&amp;amp;hl=de (online)]&lt;br /&gt;
* René L. M. Derolez: &amp;#039;&amp;#039;De Godsdienst der Germanen.&amp;#039;&amp;#039; 1959. (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Götter und Mythen der Germanen.&amp;#039;&amp;#039; übersetzt von Julie von Wattenwyl. Verlag Suchier &amp;amp; Englisch, 1974)&lt;br /&gt;
* Francois Xaver Dillmann: &amp;#039;&amp;#039;Mimir.&amp;#039;&amp;#039; In: Heinrich Beck, [[Dieter Geuenich]], [[Heiko Steuer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Reallexikon der Germanischen Altertumskunde]].&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;20, De Gruyter, Berlin / New York 2001, ISBN 3-11-017163-5, S.&amp;amp;nbsp;38&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Simek]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der germanischen Mythologie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 368). 3., völlig überarbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 2006, ISBN 3-520-36803-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://eldaring.de/2009/06/01/wo-odin-sich-rat-holt/ Wo Odin sich Rat holt – eine Annäherung an Mimir]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanische Sagengestalt]]&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|22. April 2009|59290723}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jötunn (Mythologie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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