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	<title>Mimik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T19:18:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mimik&amp;diff=29501&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-04-10T17:16:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Miene|Möglicherweise könnte auch [[Mine]] gemeint sein.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Max und Moritz (Busch) 012.png|mini|Die aufgeschreckte Miene der Witwe Bolte – [[Wilhelm&amp;amp;nbsp;Busch]] 1865:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Max und Moritz]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ekel orig.jpg|mini|Mimik: Ekel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anger Controlls Him.jpg|mini|Mimik: Zorn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:08.29 副總統參訪「臺紅茶業文化館」 (50281460847).jpg|mini|Lächeln und grinsen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mimik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Miene&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mienenspiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) werden die sichtbaren Bewegungen der [[Gesicht]]s&amp;lt;nowiki /&amp;gt;oberfläche bezeichnet. In den meisten Fällen entsteht ein Gesamteindruck aus einzelnen mimischen Facetten, da die einzelnen Bewegungen der Gesichtsmuskulatur in Sekundenbruchteilen ablaufen. Die Mimik ist ein Teil des [[Ausdrucksverhalten]]s des Menschen sowie dazu befähigter Tiere. Sie ist beim [[Mensch]]en zusammen mit anderen Verhaltensweisen und Handlungen wie der [[Gestik]] ein wichtiger Bestandteil der [[Nonverbale Kommunikation|nonverbalen Kommunikation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesichtsausdruck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beruht im Wesentlichen auf der [[Muskelkontraktion|Kontraktion]] der [[Mimische Muskulatur|mimischen Muskulatur]] und wird besonders durch [[Auge]]n und [[Mund]] als die beweglichsten Teile des Gesichts hervorgebracht. Es gibt etwa dreitausend Variationen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=chS73unQYRw youtube.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nähere Bestimmung ==&lt;br /&gt;
Mimik besitzt in folgenden Bereichen eine besondere Bedeutung:&lt;br /&gt;
# sie ist Ausdruck von einer bestimmten [[Emotion]]alität, manchmal auch [[Intentionalität]] und wird so zu einer grundlegenden, jedoch oft unwillkürlichen Art von [[Kommunikation]]&lt;br /&gt;
# sie hat Ausdrucks- und [[Appell (Kommunikation)|Appellfunktion]], ist somit erste Mitteilungsform zwischen Kind und Eltern&lt;br /&gt;
# sie gibt Aufschluss über individuelle Eigenheiten eines Menschen aufgrund seiner personenspezifischen Bewegung (Eigendynamik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mimische [[Kommunikation]] und [[Interaktion]] ist [[Soziologie|sozial]] bedeutsamer, als es die auffälligere und besser dokumentierbare [[Sprache]] vermuten lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele aus dem europäischen Kulturkreis ==&lt;br /&gt;
In europäischen Kulturen bedeutet etwa&lt;br /&gt;
# die [[Stirn]] zu runzeln: &amp;#039;&amp;#039;[[Tadel]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Nachdenklichkeit bezüglich des Gesagten&amp;#039;&amp;#039;,&lt;br /&gt;
# die Unter[[lippe]] vor zu schieben und (verstärkend) die [[Auge]]n zu verdrehen: &amp;#039;&amp;#039;Ungläubigkeit&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;[[Zweifel|Skepsis]]&amp;#039;&amp;#039;,&lt;br /&gt;
# die Augenbrauen heben: Erstaunen&lt;br /&gt;
# einseitig zu [[Lachen|feixen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Spott]]&amp;#039;&amp;#039;,&lt;br /&gt;
# die [[Nase]] zu rümpfen und die Nasenlöcher zu blähen: &amp;#039;&amp;#039;Abscheu&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;[[Ekel]]&amp;#039;&amp;#039;,&lt;br /&gt;
# jemanden unverwandt anzustarren (ggf. mit&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.duden.de/rechtschreibung/Amtsmiene |titel=Duden {{!}} Amtsmiene {{!}} Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft |sprache=de |abruf=2022-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dem Erfolg, dass er den Blick abwendet, umgangssprachlich: ihn ‚niederzustarren‘): &amp;#039;&amp;#039;[[Demütigung]]&amp;#039;&amp;#039; oder gar &amp;#039;&amp;#039;[[Drohung]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# die Züge „versteinern“ zu lassen: &amp;#039;&amp;#039;Ablehnung, Erhöhung der [[Soziale Distanz|sozialen Distanz]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# (in sehr traditionellen katholischen Milieus etwa Südeuropas) vor Altären die Augen so sehr nach oben zu richten, dass man nur noch das Weiße sieht: &amp;#039;&amp;#039;Anbetung&amp;#039;&amp;#039; (daher die Redensart „jemanden anhimmeln“).&lt;br /&gt;
# jemanden (mehr oder weniger [[Lächeln|lächelnd]]) an[[Smiley|grinsen]], daher die Redensart &amp;#039;&amp;#039;Gute Miene (zu bösem Spiel)&amp;#039;&amp;#039; machen.&lt;br /&gt;
# sich die [[Haare]] raufen: Ausdruck von starker &amp;#039;&amp;#039;[[Verzweiflung]]&amp;#039;&amp;#039; oder Ratlosigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortumfeld ==&lt;br /&gt;
[[Etymologie|Etymologisch]] stammt &amp;#039;&amp;#039;Mimik&amp;#039;&amp;#039; ab von {{grcS|μιμικός|mimikós}} „den Mimen betreffend, nach Art eines Mimen“. Das langsam veraltende &amp;#039;&amp;#039;Mime&amp;#039;&amp;#039; steht für [[Schauspieler]]. Daher ist verständlich, dass das [[Verb]] &amp;#039;&amp;#039;mimen&amp;#039;&amp;#039; gelegentlich auch [[Synonymie|synonym]] zu &amp;#039;&amp;#039;[[Theater]] spielen&amp;#039;&amp;#039; verwendet wird. Umgangssprachlich wird es synonym für eine schauspielerisch überhöhte Darstellung verwandt. Beispiel: „Er mimt, krank zu sein“ (im Sinne von: „Er tut so, als ob er krank wäre“). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Beispiele sind die sogenannte &amp;quot;Engelsmiene&amp;quot; und die &amp;quot;Unschuldsmiene&amp;quot;, damit will man seine Schuld oder sein Schuldbewusstsein nicht zeigen. Die sogenannten &amp;quot;Trauermiene&amp;quot; zeigt Bekümmernis.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.duden.de/rechtschreibung/Trauermiene |titel=Duden {{!}} Trauermiene {{!}} Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft |sprache=de |abruf=2022-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von einer sogenannten &amp;quot;Amtsmiene&amp;quot; spricht man meist spöttisch, wenn eine Amtsperson einen übertrieben strengen Gesichtsausdruck zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nah verwandt mit der Mimik ist die [[Gestik]], bei der die Hände die zentrale Rolle spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Mimik&amp;#039;&amp;#039; ist in manchen [[Verein]]en ein Höhepunkt der Jahres-Festivitäten, in der für die Mitglieder Ereignisse aus dem Vereinsleben karikiert und [[Pantomime|pantomimisch]] überhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film und Theater ==&lt;br /&gt;
Wesentliche Überlegungen zur Mimik gehen auf [[Béla Balázs]], den ersten Filmtheoretiker der [[Weimarer Republik]], und dessen epochales Werk &amp;#039;&amp;#039;Der sichtbare Mensch&amp;#039;&amp;#039; (1924) zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Der Ausdruck der Gemütsbewegungen bei dem Menschen und den Tieren]] – der Titel eines Werkes von Charles Darwin.&lt;br /&gt;
* [[Fratze]]&lt;br /&gt;
* [[Gestik]]&lt;br /&gt;
* [[Grimasse]]&lt;br /&gt;
* [[Actio (Rhetorik)]]&lt;br /&gt;
* [[Mimikerkennung]]&lt;br /&gt;
* [[Mimikry]]&lt;br /&gt;
* [[Tic]] – ein Krankheitssymptom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Petra Löffler: &amp;#039;&amp;#039;Affektbilder. Eine Mediengeschichte der Mimik.&amp;#039;&amp;#039; Transcript, Bielefeld 2004, ISBN 3-89942-267-8.&lt;br /&gt;
* James A. Russell, Jose Miguel Fernandez-Dols (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Psychology of Facial Expression.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge 1997, ISBN 0-521-58796-4.&lt;br /&gt;
* D. Perrett: &amp;#039;&amp;#039;Representations of facial expressions since Darwin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Evolutionary Human Sciences.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, e22, 2022, S. 1–16. [[doi:10.1017/ehs.2022.10]].&lt;br /&gt;
* Detlef Kießling, Sabine Stannat: &amp;#039;&amp;#039;Anatomie am Lebenden.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Jungjohann, Heidelberg 1981, ISBN 3-88454-104-8, S. 12 (&amp;#039;&amp;#039;Mimische Muskulatur&amp;#039;&amp;#039;) und 13–14 (&amp;#039;&amp;#039;Mienenspiel&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Gesichtsausdruck}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Facial expressions}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4039395-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4039395-1|LCCN=sh85046804|NDL=00563867}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mimik| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Körpersprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgangsform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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