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	<title>Milstrich - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T21:05:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Milstrich&amp;diff=1996761&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carol.Christiansen: Änderungen von NulNulEnteÜberfütterer (Diskussion) auf die letzte Version von DCB zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-09-08T18:56:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/NulNulEnte%C3%9Cberf%C3%BCtterer&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/NulNulEnteÜberfütterer&quot;&gt;NulNulEnteÜberfütterer&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:NulNulEnte%C3%9Cberf%C3%BCtterer&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:NulNulEnteÜberfütterer (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:DCB&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:DCB (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;DCB&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Milstrich&amp;lt;br /&amp;gt;Jitro&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Oßling&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/19/30/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 14/09/35/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 142&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 313&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2023-10-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ossling.de/ortsteile.htm |titel=Offizielle Internet-Präsenz der Gemeinde Oßling (Oberlausitz/Sachsen) – Ortsteile |abruf=2023-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1994-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 01920&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 035792&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[File:Oßling Milstrich Aerial.jpg|thumb|Luftbild]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-d 0800025 Oßling-Milstrich. Meßtischblatt, Sekt. Straßgräbchen, Nr. 21.jpg|mini|Der Ort auf dem Messtischblatt von 1905]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Milstrich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Jitro|Audio=Jitro.ogg}}, ist ein Dorf im Nordwesten des [[Landkreis Bautzen|Landkreises Bautzen]] in [[Sachsen|Ostsachsen]] und gehört seit 1994 zur Gemeinde [[Oßling]]. Es liegt in der [[Oberlausitz]] und zählt als einziger Ortsteil von Oßling zum offiziellen [[Sorbisches Siedlungsgebiet|sorbischen Siedlungsgebiet]]. Nach Einwohnerzahl ist Milstrich der zweitgrößte Ortsteil der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Ort Milstrich befindet sich etwa sieben Kilometer nordöstlich von [[Kamenz]] und 25 Kilometer nordwestlich von [[Bautzen]] an der [[Schwarze Elster|Schwarzen Elster]], die hier von Süden kommend die [[Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet|Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft]] durchfließt. Die Umgebung des Ortes ist flach; in südöstlicher und westlicher Richtung erstrecken sich ausgedehnte Wälder. Die Elsteraue wird dagegen zum Ackerbau genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ältere Teil des Ortes ist ein typisches [[Straßenangerdorf]] am rechten Ufer der Schwarzen Elster, während sich auf der linken Flussseite ein aus einem Vorwerk entstandener Ausbau befindet. Wie bei Angerdörfern verbreitet, zeigen die Giebel der Häuser im Dorfkern zur Hauptstraße (hier: Mittelstraße) hin. Im Ort selbst befinden sich drei Teiche, nämlich der Casparteich im Süden und Hälter- sowie Brauhausteich an der Elster im Westen des Ortes. Unweit des Flusses befindet sich im westlichen Teil des Ortes der ehemalige Gutshof, der seit 1528 als Rittergut verzeichnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarorte sind [[Döbra (Oßling)|Döbra]] im Nordosten, das fünf Kilometer entfernte [[Piskowitz (Nebelschütz)|Piskowitz]] im Süden, [[Schiedel (Kamenz)|Schiedel]] im Südwesten und [[Weißig (Oßling)|Weißig]] im Nordwesten. Das Gemeindezentrum Oßling befindet sich vier Kilometer entfernt in nördlicher Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Milstrich wurde erstmals 1348 erwähnt und trug bereits damals schon seinen heutigen Namen. Für das Jahr 1370 ist im [[Kloster St. Marienstern]] ein [[Propst]] &amp;#039;&amp;#039;Nikolaus von Milstrich&amp;#039;&amp;#039; belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Knothe: &amp;#039;&amp;#039;Urkundliche Geschichte des Jungfrauenklosters Marienstern Cistercienserordens in der Kgl. Sächs. Oberlausitz.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 1871, S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1777 lag die Grundherrschaft in Milstrich beim Rittergut [[Skaska]]; nach dem Erwerb des Milstricher Gutes durch Johann Kanig, der folglich 1804 in den Adelsstand erhoben wurde, gehörten im 19. Jahrhundert große Teile der heutigen Gemeinde Oßling, darunter der Hauptort selbst, zur Grundherrschaft Milstrich.&amp;lt;ref&amp;gt;F. A. Schumann: &amp;#039;&amp;#039;Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungs-Lexikon von Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; Gebrüder Schumann, Zwickau 1821, Band 8, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Kreisreform 1994 war Milstrich eine eigenständige Gemeinde ohne Ortsteile; dann wurde es mit den Gemeinden [[Lieske (Oßling)|Lieske]], Skaska-Döbra, Oßling sowie dem Ortsteil Liebegast von [[Sollschwitz (Wittichenau)|Sollschwitz]] zur neuen Einheitsgemeinde Oßling vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Die Deutung des Ortsnamens ist nicht zweifelsfrei möglich. Auffällig ist die ungewöhnliche Endung &amp;#039;&amp;#039;-trich&amp;#039;&amp;#039;, die auch beim weiter östlich gelegenen Dorf [[Eutrich]] (sorb. &amp;#039;&amp;#039;Jitk&amp;#039;&amp;#039;, vgl. &amp;#039;&amp;#039;Jitro&amp;#039;&amp;#039; für Milstrich) zu finden ist. Ältere Quellen leiten die Herkunft des sorbischen Namens gelegentlich von &amp;#039;&amp;#039;jutro&amp;#039;&amp;#039; („der Morgen“) ab und beziehen sich dabei auf einen vermuteten slawischen Morgengott (&amp;#039;&amp;#039;Jutrobog&amp;#039;&amp;#039;, vgl. [[Jüterbog]]), dessen Anbetung allerdings bis jetzt nicht nachgewiesen werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;Christian Knauth&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Derer Oberlausitzer Sorberwenden umständliche Kirchengeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Fickelscherer, 1767, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere historische Quellen bringen die deutsche Namensform mit den [[Milzener]]n in Verbindung, die diese Gegend besiedelten.&amp;lt;ref&amp;gt;František Pubička: &amp;#039;&amp;#039;Chronologische Geschichte Böhmens.&amp;#039;&amp;#039; 1771, Band 2, S. 249 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der deutsche Ortsname seit der Ersterwähnung gleichlautend ist, tauchen in älteren sorbischen Quellen auch die Formen &amp;#039;&amp;#039;Jitrow&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Zitrow&amp;#039;&amp;#039; auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jitro – wopomnjenska tafla Bjarnat Krawc.jpg|mini|Gedenktafel vor dem Geburtshaus von [[Bjarnat Krawc]]]]&lt;br /&gt;
Im 18. Jahrhundert war Milstrich mit 13 besessenen Mann, 8 Gärtnern und 21 Häuslern bereits ein relativ großes Dorf. Im Jahre 1834 hatte es 279 Einwohner. Die Einwohnerzahl stieg bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] allmählich bis auf 317 an (1939). Bedingt durch den Zuzug von Vertriebenen aus den deutschen Ostgebieten gab es in den Nachkriegsjahren einen raschen Bevölkerungszuwachs, so dass Milstrich 1950 bereits 400 Einwohner hatte. Diese Zahl sank bis 1990 wieder auf knapp über 300 und ist seitdem – für die Region ungewöhnlich – stabil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins 20. Jahrhundert hinein sprach die überwiegende Mehrheit der Einwohner [[Obersorbische Sprache|Sorbisch]] als Muttersprache. [[Arnošt Muka]] zählte in den 1880er Jahren 305 Bewohner, davon waren 285 (93 %) [[Sorben]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1954}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Milstrich lag damals am Westrand des Kernsiedlungsgebietes. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und besonders mit der starken Zuwanderung deutschsprachiger Flüchtlinge nach 1945 wurde das Sorbische weitgehend aus dem Alltag verdrängt. 1956 lag der sorbischsprachige Bevölkerungsanteil nur noch bei 23,6 %, wobei es nur noch sechs sorbische Kinder und Jugendliche gab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ludwig Elle]] |Titel=Sprachenpolitik in der Lausitz |Verlag=Domowina-Verlag |Ort=Bautzen |Jahr=1995 |Seiten=251}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute zeugen Flur- und Familiennamen vom sorbischen Erbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung ist seit der Reformation überwiegend evangelisch-lutherisch und nach Oßling gepfarrt. Der kleine katholische Anteil gehört zur Kirchgemeinde [[Kamenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bjarnat Krawc.jpg|mini|hochkant=0.5|Bjarnat Krawc]]&lt;br /&gt;
* [[Bjarnat Krawc]] (1861–1948), sorbischer Komponist, Dirigent, Musikpädagoge; geboren in Milstrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmäler ==&lt;br /&gt;
* Historische Betsäule in der Nähe der ausgebrannten Mühle&lt;br /&gt;
* Gedenkstein für Bjarnat Krawc vor dessen Geburtshaus am Forstweg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Der Ort ist an die Staatsstraßen 92 ([[Rosenthal (Ralbitz-Rosenthal)|Rosenthal]]–[[Bernsdorf (Oberlausitz)|Bernsdorf]]) und 95 (Kamenz–[[Hoyerswerda]]) angebunden. Über die S 95 und die Kamenzer Umgehungsstraße besteht eine schnelle Verbindung zur [[Bundesautobahn 4|A 4]] ([[Dresden]]–[[Breslau|Wrocław]]), deren Anschlussstelle Burkau 21 Kilometer entfernt ist. Die Anschlussstelle Ruhland der [[Bundesautobahn 13|A 13]] (Dresden–Berlin) ist 29 Kilometer entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Milstrich verläuft der [[Krabat-Radweg|Krabat-Radwanderweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BKD|35|220|224|Milstrich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Milstrich/Jitro|Milstrich}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Milstrich}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Milstrich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Oßling}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oßling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Schwarzen Elster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1348]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carol.Christiansen</name></author>
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