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	<title>Milos - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Milos&amp;diff=522202&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: bessere Übersetzung aus dem Englischen</title>
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		<updated>2026-03-02T06:53:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bessere Übersetzung aus dem Englischen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Insel&lt;br /&gt;
|NEBENBOX=ja&lt;br /&gt;
|NAME=Milos&lt;br /&gt;
|BILD1=Milos.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT=Satellitenaufnahme von [[Andimilos]] (links), Milos&amp;amp;nbsp;(Mitte), [[Kimolos]] (rechts oben) und [[Polyegos]] (rechts)&lt;br /&gt;
|BILD2=&lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT=&lt;br /&gt;
|GEWAESSER=[[Ägäisches Meer]]&lt;br /&gt;
|GRUPPE=[[Kykladen]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=36.679167&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD=24.418611&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=GR-L&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|LAENGE=&lt;br /&gt;
|BREITE=&lt;br /&gt;
|FLAECHE=&lt;br /&gt;
|ERHEBUNG= [[Profitis Ilias (Milos)|Profitis Ilias]]&lt;br /&gt;
|HOEHE=748&lt;br /&gt;
|HOEHE-BEZUG=&lt;br /&gt;
|HAUPTORT=&lt;br /&gt;
|EINWOHNER=&lt;br /&gt;
|ZENSUS=&lt;br /&gt;
|ZENSUS-REFERENZ=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Kallikratis-Gemeinde Griechenland&lt;br /&gt;
|NEBENBOX=ja&lt;br /&gt;
|Name=Gemeinde Milos&lt;br /&gt;
|Name-el=Δήμος Μήλου (Μήλος)&lt;br /&gt;
|Region=[[Südliche Ägäis]]&lt;br /&gt;
|Regionalbezirk=[[Milos (Regionalbezirk)|Milos]]&lt;br /&gt;
|lat_deg=36|lat_min=40|lat_sec=45&lt;br /&gt;
|lon_deg=24|lon_min=25|lon_sec=7&lt;br /&gt;
|Fläche=167.631&lt;br /&gt;
|Einwohner=4977&lt;br /&gt;
|Einwohnerquelle=2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;VZ2011&amp;quot;&amp;gt;[http://www.statistics.gr/documents/20181/1210503/resident_population_census2011rev.xls Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ)] (Excel-Dokument, 2,6 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Logobild=&lt;br /&gt;
|Sitz=[[Milos (Ortsgemeinschaft)|Milos]]&lt;br /&gt;
|Gemeindebezirke=keine&lt;br /&gt;
|Stadtbezirke=2&lt;br /&gt;
|Ortsgemeinschaften=3&lt;br /&gt;
|LAU=6501&lt;br /&gt;
|Website=www.milos.gr&lt;br /&gt;
|Region-Lagebild=Datei:2011 Dimos Milou.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Milos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Μήλος|neu=1}} {{F.Sg.}}), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Melos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{grcS|Μῆλος|Mēlos|variant=alt}}), ist eine [[Griechenland|griechische]] [[Insel]] in der [[Ägäis]]. Zusammen mit [[Andimilos]], einigen kleineren, unbewohnten Inseln und der etwa 23&amp;amp;nbsp;km südwestlich liegenden [[Ananes]]-Inselgruppe bildet die [[Kykladen]]-Insel eine Gemeinde (δήμος, &amp;#039;&amp;#039;Dimos&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der &amp;#039;&amp;#039;Region [[Südliche Ägäis]]&amp;#039;&amp;#039; (Περιφέρεια Νότιου Αιγαίου).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Fläche von rund 160,147&amp;amp;nbsp;Quadratkilometern&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Ελληνική Στατιστική Αρχή [ΕΛΣΤΑΤ] |Titel=Στατιστική Επετηρίδα της Ελλάδος (Statistical Yearbook of Greece) 2009 &amp;amp; 2010 |Ort=Piräus |Datum=2011 |Seiten=47}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bei fast 5000&amp;amp;nbsp;Einwohnern (2011) ist Milos vergleichsweise dicht besiedelt. Der [[Milos (Ortsgemeinschaft)|gleichnamige Hauptort]] liegt oberhalb des Hafenorts [[Adamas (Stadt)|Adamas]]. Weitere Orte der Insel sind [[Tripiti (Milos)|Tripiti]], [[Triovasalos]] und [[Apollonia (Milos)|Apollonia]]. Von Apollonia aus fährt täglich eine Fähre zur kleinen Nachbarinsel [[Kimolos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit von Milos sind die &amp;#039;&amp;#039;Syrmata&amp;#039;&amp;#039;, direkt an der Wasserlinie gebaute Häuser, deren Erdgeschoss im Winter als sicherer Unterstellort für Fischerboote dient. Mit ihren bunten ‚Garagentoren‘ bieten sie einen einmaligen Anblick, vor allem, wenn die Syrmata, zu kleinen Dörfern wie Klima oder Mandrakia zusammengefasst, die Küste säumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Milos ist der Fundort der [[Venus von Milo]], in Griechenland korrekterweise bekannt als [[Aphrodite]] von Milos. Das Original ist in [[Paris]] im [[Louvre]] ausgestellt. Im Archäologischen Museum von Milos kann eine Kopie besichtigt werden, und der auf Milos tätige Bergbaukonzern [[Imerys]] finanzierte eine weitere Kopie der Aphrodite, die 2022 unweit des Fundorts aufgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie Funde belegen, ist Milos schon seit 5000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. ständig bewohnt. Frühe Bedeutung erlangte die Insel durch ihre Vorkommen von [[Obsidian]], wegen seiner Härte ein wichtiges Material für Werkzeuge der [[Jungsteinzeit]]. Funde von Obsidian aus Milos in der Höhle von [[Franchthi]] in [[Argolis]] werden als indirekter Beleg für frühe [[Schifffahrt]] auf der Ägäis angesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kotsanas.com/en/the-papyrella/ Museum of Ancient Greek Technology Kotsanas: &amp;#039;&amp;#039;Papyrella&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Datierungen differieren, 5000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. ist eine vergleichsweise vorsichtige Schätzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der frühen [[Bronzezeit]] rund um das Jahr 2500 v.&amp;amp;nbsp;Chr. stammen Siedlungsfunde, die der [[Keros-Syros-Kultur]] zuzuordnen sind. Seit dem Ende der [[Kykladenkultur|frühkykladischen]] Zeit um das Jahr 2000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. lag mit [[Phylakopi]] eine der ersten städtischen Siedlungen auf Milos, die neben [[Agia Irini]] auf [[Kea (Insel)|Kea]] und später auch [[Akrotiri (Santorin)|Akrotiri]] auf [[Santorin]] zu den fortschrittlichsten Städten des Mittelmeerraumes gehörte. Sie bestand auch in [[Mykenische Kultur|mykenischer Zeit]] bis um 1100 v.&amp;amp;nbsp;Chr. weiter. Mit der Zeit wurde Milos ein Zentrum des Handels mit Keramiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Peloponnesischer Krieg|Peloponnesischen Krieges]] im 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. widersetzten sich die Bewohner von Milos dem mächtigen Athen. Nachdem die Athener den gleichnamigen Hauptort der Insel durch eine Belagerungsmauer umschlossen hatten, gingen der Stadt die Vorräte aus und sie musste sich auf Gedeih und Verderb ergeben. Daraufhin wurden alle männlichen Einwohner hingerichtet, die Frauen und Kinder versklavt. Der Athener Politiker und Historiker [[Thukydides]] schildert diese Begebenheit im [[Melierdialog]] in Buch&amp;amp;nbsp;V, Kap. 84–116 seines Werks über den Peloponnesischen Krieg.&amp;lt;ref&amp;gt;Thukydides, &amp;#039;&amp;#039;Der peloponnesische Krieg&amp;#039;&amp;#039; 5,84–116 ([https://www.gottwein.de/Grie/thuk/thuk5084.php griechischer Text mit lateinischer und deutscher Übersetzung]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkrieges war die Insel von deutschen Truppen besetzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Persönlichkeiten == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Sehenswürdigkeiten == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Insel umschließt fast vollständig eine ausgedehnte Bucht, an der die wenigen Hafen-Dörfer liegen. Die höchste Erhebung ist mit 748&amp;amp;nbsp;Metern Höhe der [[Profitis Ilias]] im Westen der Insel. Die Felsenküste um den flacheren Ostteil der Insel wird von einigen Stränden gesäumt, die vor allem durch vielfarbige Gesteine und Sande auffallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 20&amp;amp;nbsp;Kilometer nordwestlich von Milos liegt die unbewohnte Insel [[Andimilos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde gliedert sich in zwei Stadtbezirke und drei Ortsgemeinschaften mit 37 Dörfern, Siedlungen und Inseln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Stadtbezirk&amp;lt;br /&amp;gt;Ortsgemeinschaft&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| griechischer Name&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Code&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Fläche (km²)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Einwohner 2001&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Einwohner 2011&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Dörfer und Inseln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Milos&lt;br /&gt;
| {{lang|el|Τοπική Κοινότητα Μήλου}}&lt;br /&gt;
| 65010001&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 93,481&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| {{0}}919&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| {{0}}819&lt;br /&gt;
| Milos, Akanthi, [[Ananes]], [[Andimilos]], Areti, Embourios, Kipos, Xylokeratia, Paximadia, Provatas, Palaki Chalakos, Fourkovouni, Fyropotamos, Psathadika&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adamas&lt;br /&gt;
| {{lang|el|Δημοτική Κοινότητα Αδάμαντος}}&lt;br /&gt;
| 65010002&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| {{0}}3,970&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1391&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1347&lt;br /&gt;
| Adamas&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pera Triovasalos&lt;br /&gt;
| {{lang|el|Τοπική Κοινότητα Πέραν Τριοβασάλου}}&lt;br /&gt;
| 65010003&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 14,381&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| {{0}}644&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| {{0}}698&lt;br /&gt;
| Pera Triovasalos, Katsaronas, Komia&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Triovasalos&lt;br /&gt;
| {{lang|el|Δημοτική Κοινότητα Τριοβασάλου}}&lt;br /&gt;
| 65010004&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 19,353&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1029&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1240&lt;br /&gt;
| Triovasalos, Agii Anargyri, Agios Gerasimos, [[Apollonia (Milos)|Apollonia]], Voudia, Glaronisia, Kaminia, Mandrakia, Mytikas, Pachena, Pilonisi, Fylakopi&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trypiti&lt;br /&gt;
| {{lang|el|Τοπική Κοινότητα Τρυπητής}}&lt;br /&gt;
| 65010005&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 36,446&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| {{0}}788&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| {{0}}873&lt;br /&gt;
| Trypiti, Agia Kyriaki, Zefyria, Kanava, Klima, Paliochori, Schinopi&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;sortbottom hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;6501&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;167,631&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4771&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4977&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Die Insel Milos gehört zu den [[Vulkaninsel]]n des [[Kykladenbogen|Ägäischen Inselbogens]] ([[Methana]], [[Santorin]] und [[Nisyros]]). Sie wird von einem alten [[Schichtvulkan]] gebildet, der mit jüngeren [[Lavadom]]en, [[Pyroklastischer Kegel|pyroklastischen Kegeln]] und [[Tuffring]]en übersät ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn der letzte Vulkanausbruch etwa 60.000&amp;amp;nbsp;Jahre (&amp;#039;&amp;#039;Tsingrado-Vulkan&amp;#039;&amp;#039;) zurückliegt, gibt es weiterhin Anzeichen starker magmatischer Aktivitäten im Untergrund. Eine [[Magmakammer]] in etwa 6–8&amp;amp;nbsp;km Tiefe sorgt weiterhin für starke hydrothermale Aktivitäten. Dadurch gibt es an zahlreichen Stellen der Insel heiße Quellen (bis etwa 80&amp;amp;nbsp;°C) und [[Fumarole]]n bis etwa 98&amp;amp;nbsp;°C (heiße Austritte von Wasserdampf und Schwefelgasen). Es kam auch zu [[Phreatische Explosion|phreatischen Ausbrüchen]]. Ca. 140 n. Chr. verschüttete ein von einer dünnen [[Vulkanische Asche|Ascheschicht]] unterlagerter [[Lahar]] noch [[Römisches Reich|römische]] Mauern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://volcano.si.edu/volcano.cfm?vn=212030] From Global Volcanism Program, Smithsonian Institution at [https://volcano.si.edu/] &amp;lt;/ref&amp;gt; Der Großteil der Insel ist durch heiße Lösungen chemisch stark verändert. Dies führte zur Bildung verschiedener Lagerstätten. Angereichert wurden [[Bentonit]], [[Perlit (Gestein)|Perlit]], [[Baryt]], [[Zeolithgruppe|Zeolith]], [[Mangan]], [[Kaolin]], [[Schwefel]], [[Puzzolane|Puzzolan]] und größere Vorkommen abbauwürdigen [[Gold]]es in der Umgebung des Profiti-Ilias-Gipfels. Aufgrund des Widerstands der lokalen Bevölkerung gegen den Goldabbau wegen dessen besonderer Umweltgefährdung wurde die geplante Goldgewinnung nicht aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vulkanismus führte auch zum wichtigsten Produkt der Insel: Der melische [[Obsidian]] wurde seit der ausgehenden [[Altsteinzeit]] genutzt, s.&amp;amp;nbsp;o. Seit dem frühen [[Neolithikum]] (Proto-Sesklo) findet er sich in der gesamten östlichen Ägäis. Obsidian ist ein wichtiger Rohstoff zur Herstellung von Waffen und Werkzeug. Seit der Bronzezeit wurde er auf Milos in großem Maßstab abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auffällige Vulkane auf Milos ===&lt;br /&gt;
* Tsingrado-Vulkan und ein umgebendes Feld aus über zwanzig phreatischen Kratern&lt;br /&gt;
* Bucht von Milos (zwei oder drei ehemalige Vulkankrater)&lt;br /&gt;
* Profitis-Ilias-Gipfel (auffälliger Vulkandom)&lt;br /&gt;
* Vulkane im Nordosten der Insel, die langsam von Bergwerken abgetragen werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thermalquellen und heiße Gasaustritte ===&lt;br /&gt;
* heiße Quellen im Meer  auf dem Schelf der Insel; u.&amp;amp;nbsp;a. beim Elektrizitätswerk von Adamas&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nomikou2025&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ehemaliges, inzwischen gesprengtes Geothermiekraftwerk bei Zefyria&lt;br /&gt;
* Schwefelbergwerk bei Zefyria&lt;br /&gt;
* Thermalquellen und Fumarolen bei Paliochori und Agia Paraskevi&lt;br /&gt;
* Fumarolen von Kalamos&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Klima == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Flora und Fauna ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;7&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Milo Klima Syrma.jpg|Die Fischer-Sommersiedlung Klima mit den typischen &amp;#039;&amp;#039;Syrmata&amp;#039;&amp;#039;, eine Mischung aus Haus und Schiffsgarage&lt;br /&gt;
Datei:Milos-10.jpg|Adamas&lt;br /&gt;
Datei:Plaka Milos 01.JPG|[[Bougainvillea]] in Milos – Plaka&lt;br /&gt;
Datei:Milos Paleochori.JPG|Milos – Paleochori&lt;br /&gt;
File:Catacombs milos.jpg|Inschrift auf Grab in den Katakomben von Milos&lt;br /&gt;
Datei:Milos Sarakiniko 02.JPG|Milos Sarakiniko&lt;br /&gt;
Datei:Venus de Milo (Milos) (02).jpg|Venus von Milo auf Milos, unweit des Fundorts&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Milos ist eine der wenigen griechischen Inseln, auf der mehr Menschen im Bergbau und der damit verbundenen Industrie arbeiten als im Tourismussektor. Abgebaut werden [[Bentonit]], [[Perlit (Gestein)|Perlit]], [[Puzzolane|Puzzolan]], quarzreiche Gesteine, [[Kaolin]] und kleine Mengen [[Baryt]]. Nahe dem kleinen Flughafen sind die Reste von [[Saline]]n ({{lang|el|Αλυκές}}) samt Verladestation zu sehen, die bis in die 1980er-Jahre der Salzgewinnung dienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Milos sind etwa 40 Prozent der Menschen direkt oder indirekt vom Bergbau abhängig, etwa jeder fünfte Beschäftigte arbeitet für [[S&amp;amp;B Industrial Mining]]. Die Gründerfamilie Kyriakopoulos verkaufte S&amp;amp;B am 1. März 2015 an den französischen Bergbaukonzern [[Imerys]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://milos-greece.com/bergbau-s-b.html &amp;#039;&amp;#039;Die Firma Imerys in Milos.&amp;#039;&amp;#039;] milos-greece.com, abgerufen am 14. September 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Steffen Fründt: [https://www.welt.de/wirtschaft/article139674170/Wo-Griechenland-noch-steinreich-ist.html &amp;#039;&amp;#039;Wo Griechenland noch steinreich ist.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Die Welt]] vom 18. April 2015, abgerufen am 14. September 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der gesunden Bergbau-Industrie wird der lukrative Tourismus auch auf Milos immer bedeutender. Dabei entwickelt sich die Insel vor allem zum Erholungsort für besser verdienende Athener und Nordgriechen, die dank der guten Anbindung nach Milos reisen. Auch der Anteil an ausländischen Immobilienbesitzern wächst zudem stetig an und trägt zum Imagewandel der Insel bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 wurde eine windkraftbetriebene [[Meerwasserentsalzung|Salzwasser-Entsalzungsanlage]] in Betrieb genommen. Angetrieben wird sie von einer 600&amp;amp;nbsp;kW Windenergieanlage, der Trinkwasserbehälter hat eine Kapazität von 3.000&amp;amp;nbsp;m³. Die Anlage ersetzt die Versorgung mit dem Tankschiff.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.aegean-energy.gr/en/pdf/milos-desalination.pdf |titel=Desalination from wind in Milos Island |autor= |hrsg=Ios Aegean Energy Agency |datum= |abruf=2023-05-31 |format=PDF; 20 kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20151211063300/http://www.aegean-energy.gr/en/pdf/milos-desalination.pdf |archiv-datum=2015-12-11 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Neben dem Luftweg ist Milos gut per Schiff zu erreichen. Es bestehen ein bis zwei Fährverbindungen pro Tag ab [[Piräus]], Fahrtzeit etwa 5–7&amp;amp;nbsp;Stunden, darunter mehrmals pro Woche die Fähre Piräus–Milos–Kreta–Karpathos–Rhodos, und ein bis zwei Schnellfährverbindungen ab Piräus (AegeanSpeedLines/Seajets), Fahrzeit etwa 3–4&amp;amp;nbsp;Stunden. Darüber hinaus verkehren mehrmals wöchentlich Fähren und Schnellfähren zu anderen Kykladeninseln. Im Winter ist der Fahrplan allerdings stark eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flughafen Milos ===&lt;br /&gt;
Der Flughafen Milos ({{Coordinate|type=landmark|text=ICON2|NS=36.696889|EW=24.476889|name=Flughafen Milos|region=GR-L}} [[IATA-Flughafencode|IATA]]: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MLO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[ICAO-Code|ICAO]]: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LGML&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) liegt 9 Kilometer südöstlich von der Hafenstadt [[Adamas (Stadt)|Adamas]] entfernt und wurde am 17. Januar 1973 eröffnet. Die [[Asphalt|asphaltierte]] [[Start- und Landebahn]] mit einer Ausrichtung von 08/26 ist 1.030 m lang. Der Flughafen liegt auf einer Höhe von 3 m (10 ft) [[Höhe über dem Meeresspiegel#Höhenangaben in der Luftfahrt|über dem Meeresspiegel]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://airportguide.com/airport/info/MLO |titel=Milos Airport |werk=airportguide.com |hrsg= |datum= |zugriff=2020-02-02 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem kleinen Flughafen starten zweimal täglich 36-sitzige [[De Havilland DHC-8|De Havilland DHC-8-100]] der [[Olympic Air]] nach [[Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos|Athen]], auch [[Sky Express SA|Sky Express]] bietet Flüge nach Athen an. Internationale Fluggesellschaften fliegen den Flughafen nicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inselpartnerschaft ==&lt;br /&gt;
Die Insel Milos unterhält seit dem 8. Oktober 1989 eine Inselpartnerschaft mit [[Shōdoshima]], Japan.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.greecejapan.com/aderfopoiiseis-poleon-elladas-iaponias/ Αδερφοποιήσεις πόλεων Ελλάδας-Ιαπωνίας] greecejapan.com, 25. September 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Colin Renfrew, Malcolm Wagstaff&lt;br /&gt;
   |Titel=An Island polity: the archaeology of exploitation in Melos&lt;br /&gt;
   |Verlag=Cambridge University Press&lt;br /&gt;
   |Ort=Cambridge&lt;br /&gt;
   |Datum=1982}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=R. Torrence&lt;br /&gt;
   |Hrsg=B. Purdy, J. E. Ericson&lt;br /&gt;
   |Titel=Monopoly or direct access? Industrial organization at the Melos obsidian quarries&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Quarry Production Analysis&lt;br /&gt;
   |Ort=Cambridge&lt;br /&gt;
   |Datum=1984&lt;br /&gt;
   |Seiten=49–63}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=R. Torrence&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Obsidiangewinnung und -bearbeitung auf der griechischen Insel Melos. Ein Beitrag zum Tauschhandel&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Der Anschnitt&lt;br /&gt;
   |Band=Band 3&lt;br /&gt;
   |Datum=1981&lt;br /&gt;
   |Seiten=86–103}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=R. Torrence&lt;br /&gt;
   |Titel=Macrocore production at the Melos obsidian quarries&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Lithic Technology&lt;br /&gt;
   |Band=Band 8&lt;br /&gt;
   |Datum=1979&lt;br /&gt;
   |Seiten=51–60}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=I. Palmer&lt;br /&gt;
   |Titel=Milos – Geological history&lt;br /&gt;
   |Verlag=KOAN&lt;br /&gt;
   |Datum=&lt;br /&gt;
   |ISBN=960-7586-43-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Milos}}&lt;br /&gt;
* [http://www.milos.gr/ Offizielle Internetpräsenz der Gemeinde Milos (englisch und griechisch)]&lt;br /&gt;
* {{GVP|212030|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nomikou2025&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Paraskevi Nomikou, Konstantina Bejelou, Andrea Koschinsky, Solveig I. Bühring &amp;#039;&amp;#039;et&amp;amp;nbsp;al.&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Structural control and depth clustering of extensive hydrothermal venting on the shelf of Milos Island.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Scientific Reports&amp;#039;&amp;#039;, Band 15, 27. November 2025, S.&amp;amp;nbsp;42359; {{doi|10.1038/s41598-025-26398-y}} ({{enS}}). Dazu:&lt;br /&gt;
* Nadja Podbregar: [https://www.scinexx.de/news/geowissen/riesige-hydrothermalfelder-vor-milos-entdeckt/ Große Hydrothermalfelder in der Ägäis entdeckt: Hydrothermalsystem der griechischen Insel Milos ist eines der größten seiner Art im Mittelmeer] (Forschungsschiff [[Meteor (Schiff, 1986)|METEOR]], [[Marum (Universität Bremen)|MARUM]]). Auf: [[scinexx]].de Geowissen vom 3. Dezember 2025.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Inseln der Kykladen&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4074828-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Europa)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Kykladische Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Obsidianvorkommen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Milos| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel der Region Südliche Ägäis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Milos, Gemeinde)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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