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	<title>Milorad Ulemek - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T00:41:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Milorad_Ulemek&amp;diff=379038&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MichaelSchoenitzer: fixup</title>
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		<updated>2025-10-01T15:21:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fixup&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Milorad Ulemek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{Audio|En-us-Milorad Ulemek from Serbia pronunciation (Voice of America).ogg}} ({{SrS|Милорад Улемек}}, auch Milorad Luković/Милорад Луковић; * [[15. März]] [[1968]] in [[Belgrad]]), genannt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Legija&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Serbische Sprache|serbisch]] für Legion), ist ein ehemaliger [[Légion étrangère|Fremdenlegionär]] und wurde als Initiator des Attentats auf den serbischen [[Ministerpräsident]]en [[Zoran Đinđić]] zu 40 Jahren [[Haft]] verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ulemek diente von [[1985]] bis [[1992]] in der [[Légion étrangère|französischen Fremdenlegion]] und absolvierte Kampfeinsätze in [[Tschad]], [[Ruanda]], [[Libyen]] und nahm auch am [[Zweiter Golfkrieg|Golfkrieg]] teil. Im Jahr 1992 [[Desertion|desertierte]] er und kehrte nach [[Serbien]] zurück. 1994 heiratete er und übernahm den Familiennamen seiner ersten Ehefrau, Luković. Später nahm er wieder seinen Geburtsnamen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der [[Jugoslawienkrieg]]e schloss er sich der [[Srpska dobrovoljačka garda|Serbischen Freiwilligengarde]] (&amp;#039;&amp;#039;Srpska dobrovoljačka garda&amp;#039;&amp;#039;) an und stieg 1995 zu ihrem Anführer auf. Im [[Bosnienkrieg]] beteiligte er sich an Kämpfen um [[Bijeljina]] und [[Velika Kladuša]]. Später wurde Luković Leiter der [[Jedinica za specijalne operacije|Einheit für besondere Operationen]] (&amp;#039;&amp;#039;Jedinica za specijalne operacije&amp;#039;&amp;#039;, JSO), einer Antiterror-[[Spezialeinheit]] des serbischen Innenministeriums, die „Crvene Beretke“ (serbisch für „Rote Barette“) genannt wurde. Während des [[Kosovo-Krieg]]es bewachte die Einheit den serbischen Präsidenten [[Slobodan Milošević]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Mord an [[Zoran Đinđić]] im Jahr 2003 tauchte Ulemek unter. Die Roten Barette wurden aufgelöst, viele ihrer Mitglieder, unter anderem auch der Todesschütze [[Zvezdan Jovanović]], wurden verhaftet und 2005 in [[Belgrad]] wegen krimineller Tätigkeiten vor Gericht gestellt und verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird vermutet, dass Ulemek den serbischen Premier aus Rache ermorden ließ, weil Đinđić die mafiösen Strukturen in Serbien zerschlagen und Ulemeks Einheit auflösen wollte. Die Einheit war wegen Verbindungen zum „[[Zemun]]-[[Klan]]“, einer lokalen [[Mafia]]-Organisation, in Verruf geraten. Sie machte durch kriminelle Aktivitäten im großen Stil und zahlreiche [[Fehde]]n mit lokalen Konkurrenten, wie dem [[Surčin]]-Klan von Ljubiša Buha, auf sich aufmerksam. In diesen militärisch geführten Privatkriegen wurden viele Konkurrenten und Bandenmitglieder ermordet und beträchtliche Sachschäden verursacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Mai 2004 stellte sich Ulemek nach langer Fahndung freiwillig den serbischen Behörden. Dabei wurde bekannt, dass er in sein Haus wiederholt unbemerkt eingedrungen war, während es von Sondereinheiten der Polizei umstellt und rund um die Uhr bewacht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulemek wurde im Juli 2005 in Belgrad wegen der Gründung einer kriminellen Vereinigung, des Mordversuchs am Außenminister [[Serbien-Montenegro]]s [[Vuk Drašković]] und des Mordes am früheren serbischen Präsidenten [[Ivan Stambolić]] zu insgesamt 55 Jahren Haft verurteilt. Er gestand, die Morde im Auftrag von Slobodan Milošević organisiert zu haben und rechtfertigte seine Handlungen mit soldatischem Gehorsam. Da die [[Todesstrafe]] in Serbien 2005 abgeschafft wurde, erhielt Ulemek stattdessen die gesetzliche Höchststrafe von 40 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulemek betätigt sich mit der Unterstützung einiger Helfer auch als Autor und veröffentlichte zwei Romane, „Gvozdeni rov“ (Eiserner [[Schützengraben]], 2003) und „Legionar“ (Der Legionär, 2005), in denen er seine Sicht auf die [[Légion étrangère|Fremdenlegion]], [[soldat]]ische [[Ehre]] und die politischen Ereignisse der jüngsten Zeit darlegt. Die Bücher erfreuen sich einer relativ großen Nachfrage, allein vom ersten Roman wurden bis Ende 2005 mehr als 50.000 Stück verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Mai 2007 erhielt Ulemek die Höchststrafe für die Beteiligung am Mord am serbischen Ministerpräsidenten Zoran Đinđić. Der Mord am Ministerpräsidenten sei „ein politisches Verbrechen, ein Verbrechen gegen den Staat“ gewesen, lautete die Urteilsverkündung.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeit Online: {{Internetquelle| url=http://www.zeit.de/news/artikel/2007/05/23/103659.xml| titel=&amp;#039;&amp;#039;Serbien: Höchststrafen für Djindjic-Mörder&amp;#039;&amp;#039;| werk=[[Zeit Online]]| datum=2007-05-23| abruf=2021-01-05| archiv-url=http://web.archive.org/web/20160418112841/http://www.zeit.de/news/artikel/2007/05/23/103659.xml| archiv-datum=2016-04-18| abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. April 2012 behauptete der norwegische Massenmörder [[Anders Behring Breivik]] in seinem Gerichtsprozess, mit Ulemek und weiteren „militanten Nationalisten“ in Kontakt gestanden zu haben; Breivik bezeichnete Ulemek außerdem als „Kriegshelden“. Ulemek und seine Anwälte bestritten daraufhin den Kontakt zu Breivik.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://nrk.no/227/dag-for-dag/breivik-foler-seg-latterliggjort-1.8079906 nrk.no]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Gvozdeni rov |Verlag=M-Books |Ort=Beograd |Datum=2003}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Legionar |Verlag=Spina |Ort=Beograd |Datum=2005 |ISBN=86-907405-0-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=U tigrovom gnezdu [Im Tigernest] |Verlag=Publisher |Datum=2018}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Marko Lopušina |Titel=Legija i zemunski klan [Legija und der Zemun-Clan] |Auflage=1 |Verlag=Knjiga-Komerc |Ort=Beograd |Datum=2004 |ISBN=86-7712-014-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129844438|LCCN=nb/2006/4488|VIAF=241541862}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ulemek, Milorad}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Attentäter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Serbien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Serbe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ulemek, Milorad&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Legija&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=serbischer Attentäter, Mutmaßlicher Initiator des Attentats auf Zoran Đinđić&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. März 1968&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Belgrad]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MichaelSchoenitzer</name></author>
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