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	<title>Milly Steger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Arabsalam: /* Audio */ + zeitzeichen</title>
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		<updated>2025-12-06T07:54:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Audio: &lt;/span&gt; + zeitzeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Milly Steger by Alexander Binder, 1922.jpg|mini|hochkant|Milly Steger, 1922]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Milly Steger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Steeger;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|dba|14|01|1931|333|„Ring der Frauen“|AUTOR=Helene Wenck|NAME=[[Der Bazar]]|ALTSEITE=23, Sp. 1 oben|HERVORHEBUNG=Miily%20Steeger|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|sdh|03|01|1930|78|Die moderne Frau als Künstlerin|AUTOR=[[Anton Mayer (Kunsthistoriker)|Anton Mayer]]|NAME=Vobachs Frauenzeitung|ZUSATZ=33. Jg. der Sonntags-Zeitung fürs Deutsche Haus|ALTSEITE=7 f., hier S. 8, Sp. 1 oben|HERVORHEBUNG=Milly%20Steeger|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; * [[15. Juni]] [[1881]] in [[Rheinberg]] als &amp;#039;&amp;#039;Emilie Sibilla Elisabeth Johanna Steger&amp;#039;&amp;#039;; † [[31. Oktober]] [[1948]] in [[Berlin]]) war eine deutsche [[Bildhauer]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hagen Theater Frauen.jpg|mini|[[Theater Hagen]] mit Frauen-Statuen von Milly Steger]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Milly Steger - Auferstehender Jüngling - 1920.png|mini|&amp;#039;&amp;#039;Auferstehender Jüngling&amp;#039;&amp;#039; von Milly Steger, 1920. Bestand des [[Städelsches Kunstinstitut|Städelmuseums]] Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
Ihre Kindheit verbrachte die als Emilie Sibilla Elisabeth Johanna Steger&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle Geburtsort/Name: Stadtarchiv [[Rheinberg]].&amp;lt;/ref&amp;gt; geborene Milly Steger in [[Elberfeld]], wohin ihr Vater als Amtsrichter berufen wurde. Nach ihrer allgemeinen Schulzeit erhielt sie Sprach- und [[Anstand]]sunterricht in einem Pensionat in [[London]], nebenher absolvierte sie Zeichenunterricht bei einer Londoner Malerin und beschloss, Künstlerin zu werden. In Elberfeld besuchte sie anschließend eine Klasse für Stuckateure und Steinmetze an der dortigen [[Handwerker- und Kunstgewerbeschule Elberfeld|Kunstgewerbeschule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit von etwa 1903 bis 1906 bekam sie eine Ausbildung im Privatatelier von [[Karl Janssen (Bildhauer)|Karl Janssen]] in [[Düsseldorf]]. Als Frau war es ihr nicht erlaubt, bei Janssen an der [[Düsseldorfer Kunstakademie]] zu studieren. Während eines Studienaufenthaltes in Florenz lernte sie [[Georg Kolbe]] kennen, dessen Schaffen sie so beeindruckte, dass sie sich später als seine Schülerin bezeichnet, ohne dies tatsächlich gewesen zu sein. 1908 zog sie nach Berlin und unterrichtete an der [[Damenakademie]] des [[Verein der Berliner Künstlerinnen|Vereins der Berliner Künstlerinnen]]. Im Jahre 1911 war sie auf einer Ausstellung der [[Berliner Secession]] mit einer Mädchenfigur vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|stu|68|01|1911|189|Berliner Sezession 1911. IV|AUTOR=[[Walter Heymann]]|NAME=Der Sturm|ZUSATZ=Wochenschrift für Kultur und die Künste|ALTSEITE=543|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Reisen bewunderte sie in Paris Werke von [[Auguste Rodin]] und [[Aristide Maillol]]. 1909 besuchte sie den belgischen Bildhauer [[George Minne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Kunstmäzen [[Karl Ernst Osthaus]] sie 1910 nach Hagen einlud, verlegte sie ihren Wohnsitz in die [[Westfalen|westfälische]] Industriestadt an der [[Ruhr]] und schuf als erste großformatige Architekturplastik im Auftrag der Stadt vier überlebensgroße Frauen-Statuen an der Fassade des [[Theater Hagen|Theaters Hagen]], die einen Skandal produzierten, Milly Steger aber gleichzeitig in Deutschland bekannt machten. Sie war eingebunden in den Künstlerkreis um Osthaus und knüpfte unter anderem Kontakte zu den Bildhauern [[Moissey Kogan]] und [[Will Lammert]], dem Maler [[Christian Rohlfs]] sowie dem Glasmaler [[Jan Thorn Prikker (Künstler)|Jan Thorn-Prikker]]. Steger bewohnte ein Haus in der Künstlerkolonie [[Gartenstadt Hohenhagen|„Am Stirnband“]] in Hohenhagen, das sie mit einer Karyatide schmückte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Milly Steger Karyatide PS833a.jpg|mini|[[Karyatide]] an Milly Stegers Wohnhaus in Hagen, Entstehungszeit 1912–1917]]&lt;br /&gt;
Zum zehnjährigen Jubiläum des [[Museum Folkwang|Museums Folkwang]] in Hagen 1912 stiftete Milly Steger einen Frauenkopf aus Sandstein über dem Museumsportal, in den folgenden drei Jahren entwarf sie Reliefs für die Stadthalle Hagen. Unterstützt von Osthaus nahm sie an Ausstellungen des Sonderbundes teil (1910 in Düsseldorf und 1912 in Köln) sowie an der [[Kölner Werkbundausstellung|Deutschen Werkbundausstellung in Köln]] 1914&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Jessen |Titel=Haus der Frau, Milly Steger Hagen, Relief in der Eingangshalle |Sammelwerk=Deutsche Form im Kriegsjahr |Verlag=Bruckmann |Ort=München |Datum=1915 |Online=https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/PPN663757746/168/#topDocAnchor |Abruf=2025-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre finanzielle Situation verschlechterte sich während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] so, dass sie die Miete für ihr Hagener Atelier nicht mehr regelmäßig aufbringen konnte. Im Jahr 1917 kehrte sie nach Berlin zurück, wo sie bis zu ihrem Lebensende blieb. [[Else Lasker-Schüler]] besang sie 1916 in einem expressionistischen Gedicht als „eine Büffelin an Wurfkraft“.&amp;lt;ref&amp;gt;Else Lasker-Schüler: &amp;#039;&amp;#039;Milly Steger.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die gesammelten Gedichte&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der weißen Bücher, Leipzig 1917 ([[s:Milly Steger|Wikisource]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steger unterzeichnete das Programm des Arbeitsrates für Kunst; 1919 wurden ihre Antworten auf eine Fragebogenaktion veröffentlicht, in denen sie vor allem für die Zulassung von Frauen an Akademien plädierte. Als ordentliches Mitglied im [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbund]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kuenstlerbund.de/deutsch/historie/deutscher-knstlerbund/mitglieder/index.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Ordentliche Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes seit der Gründung 1903 / Steger, Milly&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20170224020349}} In: &amp;#039;&amp;#039;kuenstlerbund.de,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 4. Januar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; nahm Milly Steger auch an dessen Jahresausstellungen teil&amp;amp;nbsp;– z.&amp;amp;nbsp;B. 1910 in [[Darmstadt]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wrz|29|07|1910|16|„Deutsche Kunst und Dekoration“|NAME=[[Wiener Zeitung]]|ALTSEITE=16, Sp. 2 Mitte|HERVORHEBUNG=&amp;lt;!-- Milly%20Steger – derzeit kein OCR --&amp;gt;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder an der Jubiläumsausstellung (25 Jahre DKB) im Kölner [[Staatenhaus am Rheinpark]] 1929, wo sie die Kalksteinskulptur &amp;#039;&amp;#039;Rückblickende&amp;#039;&amp;#039; ausstellte,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Steger, Milly, Berlin&amp;#039;&amp;#039; im Ausstellungskatalog &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Künstlerbund Köln 1929. Mai–September 1929 im Staatenhaus.&amp;#039;&amp;#039; M. DuMont Schauberg, Köln 1929, S. 32 Kat.Nr. 293 &amp;#039;&amp;#039;Rückblickende.&amp;#039;&amp;#039; Kalkstein.&amp;lt;/ref&amp;gt; bis zur letzten Vorkriegsausstellung 1936 im [[Hamburger Kunstverein]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Milly Steger&amp;#039;&amp;#039; in der Liste der 1936 ausstellenden Mitglieder. In: &amp;#039;&amp;#039;34. Jahresausstellung Bonn. 1936 verbotene Bilder.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Künstlerbund e.&amp;amp;nbsp;V., Berlin 1986, S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die nach zehn Tagen zwangsweise durch die [[Reichskunstkammer]] geschlossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1927 bis 1942 unterrichtete sie Bildhauerei und Aktzeichnen an der Unterrichtsanstalt des Vereins der Künstlerinnen zu Berlin, zu dessen Vorstand sie gehörte. Ende der 1920er Jahre entwarf Milly Steger Porzellanplastiken von weiblichen Akten für die Firma [[Rosenthal (Unternehmen)|Rosenthal]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|bue|161|01|1927|3095|Edles Porzellan|NAME=[[Die Bühne]]|ALTSEITE=57|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 war sie neben [[Käthe Kollwitz]] in der Jury der Ausstellung &amp;quot;Die gestaltende Frau&amp;quot;, die vom 18. Oktober bis 5. November 1930 vom &amp;quot;[[Deutscher Staatsbürgerinnenverband|Deutschen Staatsbürgerinnenverband]]&amp;quot; im Berliner Kaufhaus Wertheim gezeigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Die gestaltende Frau. Erste Ausstellung des Deutschen Staatsbürgerinnenverbandes e.&amp;amp;nbsp;V. (Allgemeiner Deutscher Frauenverein 1865) |Hrsg=Der Vorstand des Deutschen Staatsbürgerinnenverbandes e.&amp;amp;nbsp;V. |Ort=Berlin |Datum=1930}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 1931 nahm sie an der 66. Ausstellung der Berliner Secession als eine der wenigen Vertreter der Plastik teil.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nwj|04|11|1931|8|Berliner Sezession im neuen Hause|AUTOR=Karl Heinz Norweg|NAME=[[Neues Wiener Journal]]|ALTSEITE=7 f., hier S. 8 oben|HERVORHEBUNG=Milly%20Steger}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1932 arbeitete sie im früheren Atelier von Georg Kolbe, das im November 1943 zerstört wurde. Dadurch verlor die Künstlerin einen großen Teil ihres Werkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 wurden in der Aktion „[[Entartete Kunst]]“ drei Plastiken, drei Zeichnungen und vier Druckgrafiken aus dem Berliner [[Kronprinzenpalais (Berlin)|Kronprinzenpalais]], dem Erfurter Museum für Kunst und Heimatgeschichte, der Kunstsammlung der Universität Göttingen, dem [[Städelsches Kunstinstitut|Städelschen Kunstinstitut]] Frankfurt/Main, dem Städtischen Museum Hagen und der [[Kunsthalle Mannheim|Städtischen Kunsthalle Mannheim]] beschlagnahmt und zum Teil zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.geschkult.fu-berlin.de/e/db_entart_kunst Datenbank „Entartete Kunst“.] Gesamtverzeichnis der 1937 in deutschen Museen beschlagnahmten Werke der Aktion „Entartete Kunst“. Forschungsstelle „Entartete Kunst“ / [[Freie Universität Berlin]] (mit Link zur Datenbank-Suche: dort unter „Steger, Milly“).&amp;lt;/ref&amp;gt; In den verschiedenen Ausstellungen „Entartete Kunst“ war ihr Werk nicht vertreten. Auch im Jahr 1937 wurde sie in der NS-Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Das Deutsche Mädel]]&amp;#039;&amp;#039; mit folgenden Worten zitiert: „Es macht mich stolz, dass die meisten meiner Arbeiten der deutsche Staat angekauft hat. Das schönste aber sind die neuen Aufgaben, vor denen die Künstler jetzt stehen.“ Außerdem bat sie [[Adolf Hitler]] vergeblich, um eine private Porträt-Sitzung. Der NS-Kulturpolitiker [[Hans Hinkel]] sprach sich für Milly Steeger aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Sabine Oelze: [https://www.deutschlandfunk.de/31-10-1948-die-bildhauerin-milly-steger-gestorben-dlf-dc536e23-100.html &amp;#039;&amp;#039;Milly Steger. Von der Avantgardistin zur NS-Mitläuferin.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschlandfunk]].&amp;#039;&amp;#039; Kalenderblatt 31. Oktober 2023 (Text und Audio [4:58&amp;amp;nbsp;min]).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 wurde ihre Plastik &amp;#039;&amp;#039;Sinnende&amp;#039;&amp;#039; in der &amp;#039;&amp;#039;[[Große Deutsche Kunstausstellung|Großen Deutschen Kunstausstellung]]&amp;#039;&amp;#039; ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gdk-research.de/de/obj19400745.html |titel=Sinnende — Große Deutsche Kunstausstellung 1937 |werk=gdk-research.de |hrsg=[[Zentralinstitut für Kunstgeschichte]] |abruf=2016-11-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1938 nahm Milly Steger an der Ausstellung der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Gemeinschaft „[[Kraft durch Freude]]“ mit „ausdrucksvollen Frauenfiguren“ teil.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|vob|30|06|1938|15|Wege zur bildenden Kunst. Zur Ausstellung der NSG. „Kraft durch Freude“ in der Hamburgischen Kunsthalle|NAME=[[Völkischer Beobachter]]|ZUSATZ=Kampfblatt der nationalsozialistischen Bewegung Großdeutschlands. Wiener Ausgabe|ALTSEITE=15, Sp. 3 oben|HERVORHEBUNG=Milly%20Steger}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 2010 beim &amp;#039;&amp;#039;[[Skulpturenfund in Berlin|Berliner Skulpturenfund]]&amp;#039;&amp;#039; schwer beschädigt wiederentdeckte und zunächst Milly Steger zugeschriebene Plastik wurde als Fritz Maskos &amp;#039;&amp;#039;Somnambule&amp;#039;&amp;#039; identifiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://emuseum.campus.fu-berlin.de/eMuseumPlus?service=ExternalInterface&amp;amp;module=collection&amp;amp;objectId=119371&amp;amp;viewType=detailView |titel=Fritz Maskos (1896–1967) |titelerg=Somnambule |werk=Beschlagnahmeinventar „Entartete Kunst“ |hrsg=Forschungsstelle „Entartete Kunst“, Berlin / [[Freie Universität Berlin]] |datum=2023-07-24 |sprache=de en |abruf=2020-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] arbeitete Milly Steger wieder in einem neuen Berliner Atelier. In der [[Allgemeine Deutsche Kunstausstellung|Allgemeinen Deutschen Kunstausstellung]] 1946 in [[Dresden]], die als [[Wiedergutmachung]] für die Opfer der [[Nationalsozialistische Kunst|nationalsozialistischen Kunstpolitik]] eingerichtet wurde, war Milly Stegers Werk vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 wurde sie in das Ehrenpräsidium des [[Demokratischer Frauenbund Deutschlands|Demokratischen Frauenbundes Deutschlands]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Begräbnis Milly Stegers hielt [[Richard Scheibe]] eine Ansprache.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachruf&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Milly Steeger †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bildende Kunst. Zeitschrift für Malerei, Graphik, Plastik und Architektur.&amp;#039;&amp;#039; Berlin. 3. Jg., Heft 1/1949, {{ZDB|214645-9}}, S. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Milly Steger „gehörte dem Kreis klassischer Idealität an, für den die klare, edle, über die Zufälligkeit erhobenen Gestaltung und die hohe, den Alltag überwindende Gesinnung erste Bedingung war. […] Sie hat große Werke in Bronze geschaffen und in Holz geschnitzt, ihre eigentliche künstlerische Lust aber stellte die Arbeit am Stein, am Marmor dar […]“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachruf&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Herbe&amp;#039;&amp;#039; (Bronze; im Bestand des [[Märkisches Museum (Berlin)|Märkischen Museums]] Berlin)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bildindex.de/document/obj20506408?part=0&amp;amp;medium=mi04006e11 &amp;#039;&amp;#039;Die Herbe.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bildindex der Kunst und Architektur]].&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 26. März 2024.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Milly Steeger †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bildende Kunst. Zeitschrift für Malerei, Graphik, Plastik und Architektur.&amp;#039;&amp;#039; Berlin. 3. Jg., Heft 1/1949, {{ZDB|214645-9}}, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kauernde&amp;#039;&amp;#039; (Gips; 1927; im Bestand des [[Osthaus Museum Hagen|Osthaus-Museums]] Hagen)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bildindex.de/document/obj20065462?part=0&amp;amp;medium=fmd477040 &amp;#039;&amp;#039;Kauernde.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bildindex der Kunst und Architektur]].&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 26. März 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schreitende Frau mit Krug/&amp;#039;&amp;#039; Krugträgerin I (Bronze, gegossen; 1934; wurde 1937 als „entartet“ beschlagnahmt. Im Bestand der [[Nationalgalerie (Berlin)|Nationalgalerie Berlin]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bildindex.de/document/obj02533480?part=0&amp;amp;medium=ngnge_0216 &amp;#039;&amp;#039;Schreitende Frau mit Krug // Krugträgerin I.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bildindex der Kunst und Architektur]].&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 26. März 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Junger Johannes&amp;#039;&amp;#039; (Muschelkalk, poliert, punziert; 1933; Im Bestand der Nationalgalerie Berlin)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bildindex.de/document/obj02533481?part=0&amp;amp;medium=ngnge_0217 &amp;#039;&amp;#039;Junger Johannes.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bildindex der Kunst und Architektur]].&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 26. März 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Audio ==&lt;br /&gt;
* Sabine Oelze: [https://www.deutschlandfunk.de/31-10-1948-die-bildhauerin-milly-steger-gestorben-dlf-dc536e23-100.html &amp;#039;&amp;#039;Milly Steger. Von der Avantgardistin zur NS-Mitläuferin.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschlandfunk]].&amp;#039;&amp;#039; Kalenderblatt 31. Oktober 2023 (Text und Audio [4:58&amp;amp;nbsp;min]).&lt;br /&gt;
* Anke Rebbert: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/milly-steger-bildhauerin-102.html &amp;#039;&amp;#039;15.06.1881 - Geburtstag der Bildhauerin Milly Steger.&amp;#039;&amp;#039;] [[WDR]] &amp;#039;&amp;#039;[[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]]&amp;#039;&amp;#039; vom 15. Juni 2016 (Podcast, 14:03 min).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|25|112||Steger, Milly|Ursel Berger|118617125}}&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Steger, Milly |Band=31 |Seite=538 |Kommentar=}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Milly Steeger †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bildende Kunst. Zeitschrift für Malerei, Graphik, Plastik und Architektur.&amp;#039;&amp;#039; Berlin. 3. Jg., Heft 1/1949, {{ZDB|214645-9}}, S. 41/42.&lt;br /&gt;
* {{Vollmer|4|351||Steger, Milly|}}&lt;br /&gt;
* [[Christian Tümpel]] (Hrsg.) in Zusammenarbeit mit Dirck von Alphen: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Bildhauer (1900–1945). Entartet?&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Übersetzung der deutschen Ausgabe: Astrid Tümpel, Sabine Noack. Waanders, Zwolle 1992, ISBN 90-6630-265-8, S. 242&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bildhauerin Milly Steger. Die Grenzen des Frauseins aufheben.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Birgit Schulte in Zusammenarbeit mit Erich Ranfft. Neuer Folkwang Verlag im Karl-Ernst-Osthaus-Museum, Hagen 1998, ISBN 3-926242-28-0.&lt;br /&gt;
* [[Gora Jain]]: &amp;#039;&amp;#039;Die anthropologisch fundierte Werkidee im Œuvre [OEuvre] der Bildhauerin Milly Steger (1881–1948)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kunstgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 7). Centaurus-Verlag, Herbolzheim 2002, ISBN 3-8255-0382-8 (Zugl.: Gießen, Univ., Diss., 2002).&lt;br /&gt;
* Kai Artinger: &amp;#039;&amp;#039;Milly Steger.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Britta Jürgs]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wie eine Nilbraut, die man in die Wellen wirft. Portraits expressionistischer Künstlerinnen und Schriftstellerinnen.&amp;#039;&amp;#039; AvivA Verlag, Grambin / Berlin 2002, ISBN 3-932338-04-9, S. 250–267.&lt;br /&gt;
* [[Christina Threuter]]: &amp;#039;&amp;#039;Die begehrten Körper der Bildhauerin Milly Steger.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gender-Perspektiven. interdisziplinär – transversal – aktuell&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Trierer Studien zur Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Band 41). Peter Lang Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-631-52143-X, S. 79–99.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Bildhauerinnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118617125}}&lt;br /&gt;
* Bilder von Skulpturen Milly Stegers aus ihrer Berliner Ausstellung bei [[Fritz Gurlitt]] im Oktober 1922, in: &amp;#039;&amp;#039;Der Weltspiegel. Illustrierte Wochenschrift des Berliner Tageblatts.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 44, 29. Oktober 1922, S. 4 ([https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=https://content.staatsbibliothek-berlin.de/zefys/SNP27646518-19221029-0-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=4 dfg-viewer.de])&lt;br /&gt;
* {{ANNO|sib|18|01|1935|875|Bildhauerin Milly Steger|AUTOR=|NAME=Der Silberspiegel|ZUSATZ=Früher &amp;#039;&amp;#039;[[Sport im Bild]]&amp;#039;&amp;#039;|ALTSEITE=801|anno-plus=ja}} (Teil 1; mit Abbildungen)&lt;br /&gt;
* {{ANNO|sib|18|01|1935|901|Bildhauerin Milly Steger|AUTOR=|NAME=Der Silberspiegel|ZUSATZ=Früher &amp;#039;&amp;#039;Sport im Bild&amp;#039;&amp;#039;|ALTSEITE=827 f.|anno-plus=ja}} (Teil 2)&lt;br /&gt;
* [https://doppelwacholder.wordpress.com/2022/08/16/hagener-architektur-kleinod-im-angebot/ Doppelwacholder.wordpress.com – Milly-Steger-Haus steht zum Verkauf.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118617125|LCCN=nr99011647|VIAF=62341535}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steger, Milly}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler im Beschlagnahmeinventar „Entartete Kunst“]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DFD-Funktionärin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildender Künstler (Hagen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Steger, Milly&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Steger, Emilie Sibilla Elisabeth Johanna (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Bildhauerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Juni 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rheinberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Oktober 1948&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Arabsalam</name></author>
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