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	<title>Millefioriglas - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T23:05:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Millefioriglas&amp;diff=2893813&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PerfektesChaos: tk k</title>
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		<updated>2024-12-17T12:31:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk k&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Roman Acetabula Antikensammlung Berlin 3.jpg|mini|Römisches [[Acetabulum (Gefäß)|Acetabulum]] aus Millefiori-Opakglas mit farbigen Ornamenten, in der Form geschmolzen; hergestellt zwischen dem 1.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v. und n. Christus, östlicher Mittelmeerraum; heute in der [[Antikensammlung Berlin]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Murano-millefiori.jpg|mini|Schmuck mit Millefiori-Motiven aus [[Murano]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Millefioriglas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{itS|Millefiori}} „tausend Blumen“) ist eine seit der [[Antike]] bekannte Form der [[Glas]]ware. Millefioriglas wird hergestellt, indem entweder ein Glasstab mit immer neuen, verschiedenfarbigen Glasschichten überzogen wird, oder aber mehrere bunte Glasstäbe zu einem größeren verschmolzen werden. Von diesen Stäben werden dann Scheiben abgeschnitten, welche auf Italienisch und Englisch als &amp;#039;&amp;#039;Murrine&amp;#039;&amp;#039; (Singular &amp;#039;&amp;#039;Murrina&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Geschichte und Möglichkeiten der Murrine-Technik werden u.&amp;amp;nbsp;a. auf den Webseiten [https://www.muranonet.com/unfold-venice/murrine-history-and-production-of-a-muranese-icon MuranoNet] {{Webarchiv |url=http://www.fusionartglass.com/technique-tuesday-murrine/ |text=Fusion Art Glass. |wayback=20160816135946 |archiv-bot=2019-05-01 19:41:47 InternetArchiveBot}} und [https://twistedsifter.com/2014/06/this-is-murrine-its-made-of-glass-and-can-be-sliced-like-a-loaf-of-bread/ TwistedSifter] beschrieben; abgerufen im August 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Plättchen, Scheiben oder Bänder werden anschließend in einer Form ausgelegt und dann langsam geschmolzen. Es wurden also Techniken des [[Überfangglas]]es und des [[Glas#Fusing|Fusings]] verwendet. Nach dem Abkühlen entstehen [[Opazität|opake]] Gefäße, die innen wie außen dieselben Muster aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Antike waren Italien und der östliche [[Mittelmeerraum]] Produktionszentren dieses aufwendig herzustellenden Glases. Sie erfreuten sich vor allem in der beginnenden Kaiserzeit großer Beliebtheit. Hergestellt wurden verschiedene Gefäße, insbesondere Teller, Schüsseln und Schälchen, aber auch Perlen, Schmucksteine, Anhänger und Miniaturen. Im frühneuzeitlichen [[Venedig]] wurde das Glas erneut in größerer Zahl produziert. In dieser Zeit kam das Glas auch zu seinem Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert war die Herstellungstechnik in Vergessenheit geraten. Auf Anregung von Heinrich von Minutoli &amp;lt;!--und mit seinen Korallen von Glasmosaik--&amp;gt; stellten verschiedene Glasmacher Versuche zur Wiederentdeckung der Herstellungstechniken an. [[Wilhelm Eduard Fuss|Wilhelm Fuss]] und Franz Pohl, die in der Glashütte von Matterne in Hoffnungsthal in Schlesien tätig waren, experimentierten mit der Herstellung von Mosaikgläsern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerd Mattes |Hrsg=Pressglas-Korrespondenz |Titel=Dr. W. E. Fuss, Chemiker und Wiederentdecker alter Glastechniken |Nummer=2011-1 |Datum=2012 |Online=[https://www.pressglas-korrespondenz.de/aktuelles/pdf/pk-2011-1w-mattes-fuss-millefiori.pdf pressglas-korrespondenz.de] |Format=PDF |KBytes= |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sommer 1833 gelang es Fuss, unter Mitwirkung des Direktors des Berliner Gewerbeinstituts, Beuth.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Dorothea Minkels]] |Titel=Alexander von Minutoli, der Gründer des 1. Kunstgewerbemuseums der Welt (1844) |Ort=Norderstedt |Datum=2018 |ISBN=978-3-7460-6982-1 |Seiten=139-141}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik wird bis heute für Schmuckglas verwendet. Dem Millefioriglas ist das [[Mosaikglas]] ähnlich. Eine Weiterentwicklung ist das [[Fadenglas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   FratelliToso1.jpg|Kanne, um 1900&lt;br /&gt;
   FratelliToso2.jpg|Schale, um 1910&lt;br /&gt;
   Millefiori beads, 1920s.JPG|Perlen, um 1920&lt;br /&gt;
   Millefiori2.jpg|[[Briefbeschwerer]], um 1950&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Meyers-1905 |Lemma=Millefiōri |Band=6 |Seite=839 |SeiteBis=840 |zenoID=20007090897}}&lt;br /&gt;
* Arturo Oliver Foix: &amp;#039;&amp;#039;Millefiori glass in classical antiquity.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Glass Studies&amp;#039;&amp;#039;, 1968, 10, S.&amp;amp;nbsp;48–70.&lt;br /&gt;
* [[Gertrud Platz|Gertrud Platz-Horster]]: &amp;#039;&amp;#039;Antike Gläser.&amp;#039;&amp;#039; Antikenmuseum Berlin, Berlin 1976, S.&amp;amp;nbsp;29–33.&lt;br /&gt;
* Gerd Mattes: &amp;#039;&amp;#039;Dr. W. E. Fuss (1804–1849). Ein Pionier der Millefiori-Technik&amp;#039;&amp;#039;. Im Selbstverlag des Verfassers, Wien 2013.&lt;br /&gt;
* Gerd Mattes: &amp;#039;&amp;#039;Dr. W. E. Fuss. Sein Bericht über die Versuche zur Wiederentdeckung der Millefiori-Technik und des antiken Glasmosaiks in Hoffnungsthal im Jahre 1833&amp;#039;&amp;#039;. Im Selbstverlag des Verfassers, Wien 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Millefiori}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstglas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glas im Römischen Reich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PerfektesChaos</name></author>
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