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	<title>Milkel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T15:32:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Milkel&amp;diff=1468908&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: typo</title>
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		<updated>2026-03-14T17:42:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Milkel&lt;br /&gt;
| Alternativname        = Minakał&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Radibor&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/17/55/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 14/27/29/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 136&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 12.167&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/141544 |titel=Gemarkung Milkel, Gemeinde Radibor |werk=GEOindex |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = {{Metadaten Einwohnerzahl Radibor}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = {{Metadaten Einwohnerzahl Radibor|DAT=1}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;Angaben der Gemeindeverwaltung Radibor.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1999-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 02627&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 035934&lt;br /&gt;
| Bild                  = 20030524440DR Milkel (Radibor) Schloß.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = Barockschloss Milkel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Radibor Milkel Teiche Aerial Pan.jpg|mini|Luftaufnahme der Teiche südlich Milkel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Milkel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Minakał|Audio=Minakał.ogg}}, ist ein Dorf in der [[Oberlausitz]] und seit 1999 [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Radibor]] im Nordosten des [[Sachsen|sächsischen]] [[Landkreis Bautzen|Landkreises Bautzen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort gehört zum offiziellen [[Sorbisches Siedlungsgebiet|sorbischen Siedlungsgebiet]] in Sachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Milkel liegt 15 Kilometer nördlich von [[Bautzen]] in der [[Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet|Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft]] auf {{Höhe|136}} ü. NN. Die Umgebung ist flach und wird von zahlreichen Wasserläufen und Teichen geprägt. Durch den Ort fließt die [[Kleine Spree]], ein Arm der [[Spree]]. Südlich und nördlich von Milkel befinden sich mehrere große Fischteiche, davon liegt der &amp;#039;&amp;#039;Großteich&amp;#039;&amp;#039; im Süden dem Ort am nächsten. Weiter im Norden erstreckt sich mit den [[Driewitz-Milkeler Heiden]] eines der größten Waldgebiete der Oberlausitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Milkel ist ein Konglomerat aus einem Straßenangerdorf, einer erweiterten Gutssiedlung im Nordosten und dem Ortsteil [[Teicha (Radibor)|Teicha]] im Norden. Nordöstlich und südwestlich des Ortes erstrecken sich ausgedehnte Waldgebiete. Die nächste höhere Erhebung ist der westlich gelegene Hahnenberg bei [[Droben]] ({{Höhe|199}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Minakał Cyrkej.JPG|mini|hochkant|[[Kirche Milkel|Die evangelisch-lutherische Kirche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort wird erstmals 1322 als &amp;#039;&amp;#039;Milakal&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Das Rittergut findet 1430 erste Erwähnung. In den Jahren 1556 und 1752 brannte jeweils der gesamte Ort mit Ausnahme der Kirche nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Album der Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen nach der Natur neu aufgenommen von F. Heise, Architect.&amp;#039;&amp;#039; III. Section: &amp;#039;&amp;#039;Markgrafenthum Oberlausitz.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig, um 1860.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Wiener Kongress]] verbleibt Milkel beim [[Königreich Sachsen]], während einige nördlich gelegene Dörfer der Pfarrgemeinde zu [[Königreich Preußen|Preußen]] kommen. Noch 1884/85 zählte [[Arnošt Muka]] in Milkel 436 Einwohner, von denen 389 [[Sorben]] waren (89 %). Damit war Milkel eines der größten sorbischen Dörfer in der Umgebung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Datum=1954}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ernst Tschernik ermittelte in der Gemeinde Milkel 1956 noch einen sorbischsprachigen Anteil von 57,1 % der Bevölkerung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ludwig Elle]] |Titel=Sprachenpolitik in der Lausitz |Verlag=Domowina-Verlag |Ort=Bautzen |Datum=1995 |Seiten=245}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seitdem ist der Gebrauch des Sorbischen im Ort weiter stark zurückgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Ende 1998 war Milkel eine eigenständige Landgemeinde mit den Ortsteilen Teicha, [[Droben]] und [[Wessel (Radibor)|Wessel]] (beide seit 1936) sowie [[Lippitsch]] (seit dem 8. September 1977).&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Bundesamt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese wurde dann mit der Gemeinde [[Radibor]] unter diesem Namen zusammengelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die letzten Bevölkerungsdaten für die eigenständige Gemeinde Milkel geben für 1990 1021 Einwohner an. 1890 hatte der Ort 358 Einwohner. Seit der Wiedervereinigung ist die Einwohnerzahl leicht gesunken; die Gemeinde Radibor gibt für 2008 404 Bewohner an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Bereits 1322 ist eine [[Kirche Milkel|Pfarrkirche in Milkel]] erwähnt. Die letzten Angaben zur Religionszugehörigkeit stammen von 1925. Damals waren 419 von 422 Einwohnern evangelisch-lutherisch (99 %). Am 23. Juni 1960 fand ein Sorbisch-Evangelischer Kirchentag in Milkel statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die zahlreichen Teiche in der Umgebung werden zur Fischzucht genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war Milkel sowohl Standort einer sorbischen Grundschule als auch (ab 1953) der Zentralen Obersorbischen Sprachschule, an der Bürgermeister und andere Funktionsträger der Lausitz die sorbische Sprache erlernten. Diese war im Schloss untergebracht und wurde 1993 geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
In Milkel trifft die Staatsstraße 106 von [[Bautzen]] kommend auf die S 101 ([[Königswartha]]-[[Guttau]]). Lokalstraßen verbinden den Ort mit [[Uhyst (Spree)|Uhyst]] (9 km) und [[Lippitsch]] (2 km).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Regionalbus Oberlausitz|Regiobus]] betreibt die Buslinien 701 von Bautzen über Milkel nach [[Königswartha]] und zurück sowie 716 von [[Radibor]] über Milkel nach Königswartha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Ortes sind das [[Barockschloss Milkel|Schloss]] und der dazugehörige Park. Das Gebäude wurde im 18. Jahrhundert nach dem Vorbild von [[Schloss Moritzburg (Sachsen)|Schloss Moritzburg]] mit zwei Rundtürmen neu erbaut und ist heute nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Pfarrkirche im Ortszentrum erhielt ihre heutige Gestalt 1857.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Piltz: &amp;#039;&amp;#039;Kunstführer durch die DDR.&amp;#039;&amp;#039; Urania 1975.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[August Ludwig Diemer]] (1774–1855), Rechtsgelehrter, geboren in Milkel&lt;br /&gt;
* [[Kurt Heinrich Ernst von Einsiedel]] (1811–1887), Pferdezüchter und Autor, Gutsherr auf Milkel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BKD|31|153|158|Milkel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Milkel/Minakał}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kirche Milkel}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Milkel}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Milkel}}&lt;br /&gt;
* [https://radibor.de/gemeinde/ortsteile &amp;#039;&amp;#039;Ortsteile der Gemeinde Radibor&amp;#039;&amp;#039;] In: radibor.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Radibor}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Radibor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1322]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1999]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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