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	<title>Milchrahmstrudel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T09:39:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Milchrahmstrudel&amp;diff=1667957&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schotterebene: Weblink aktualisiert</title>
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		<updated>2026-03-28T15:26:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblink aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wiener Milchrahmstrudel.JPG|mini|Milchrahmstrudel mit Vanillesauce in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Datei:LPIC7004.jpg|mini|Millirahmstrudel aus München, Ramersdorf]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Milchrahmstrudel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (im Wienerischen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Millirahmstrudel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Austriaforum|AEIOU/Österreichische_Küche|Österreichische Küche}}; &amp;lt;br /&amp;gt;Gesprochen &amp;#039;&amp;#039;Mülli~&amp;#039;&amp;#039;. Eine der bairisch-österreichischen Lautformen für &amp;#039;&amp;#039;Milch&amp;#039;&amp;#039; ist &amp;#039;&amp;#039;Milli&amp;#039;&amp;#039;. In den älteren Sprachstufen des Deutschen hieß es &amp;#039;&amp;#039;milich&amp;#039;&amp;#039; (2-silbig). Der auslautende Konsonant &amp;#039;&amp;#039;ch&amp;#039;&amp;#039; ist lautgesetzlich geschwunden (vgl. &amp;#039;&amp;#039;ich, auch, doch, noch, -lich&amp;#039;&amp;#039; &amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;i, di, aa, do, no, -li&amp;#039;&amp;#039;). &amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein Klassiker der [[Wiener Küche|Wiener Mehlspeisküche]], der in der Zeit der [[österreichisch-ungarische Monarchie|österreich-ungarischen Monarchie]] in Mode kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste Erwähnung des Milchrahmstrudels samt Rezept findet sich in [[Wolf Helmhardt von Hohberg]]s &amp;#039;&amp;#039;Georgica Curiosa Aucta&amp;#039;&amp;#039; aus dem Beginn des 18. Jahrhunderts,&amp;lt;ref&amp;gt;Wolf Helmhardt von Hohberg: &amp;#039;&amp;#039;Georgica Curiosa Aucta, Das ist: Umständlicher Bericht und klarer Unterricht Von dem Adelichen Land- und Feld-Leben, Auf alle in Teutschland übliche Land- und Haus-Wirthschafften gerichtet […] Dritter Theil […] Deme zum Beschluß / Ein bewährtes / meistens aus eigener Erfahrenheit / und unterschiedlich-practicirten Manuscriptis, wohleingericht-sehr nutzliches Koch-Buch beygefüget ist. Alles / mit hierzu behörigen vollkommenen Registern / auch dienlichen Kupffern bestens versehen&amp;#039;&amp;#039;. In Verlegung Michael und Johann Friederich Endters seel. Erben bzw. Martin Endters, Nürnberg 1715.&amp;lt;/ref&amp;gt; der wiederum auf ein anonymes handschriftliches Kochbuch verweist,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Felix Czeike]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Historisches Lexikon Wien]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 5. Verlag Kremayr &amp;amp; Scheriau, Wien 1997, ISBN 3-218-00547-7, S.&amp;amp;nbsp;384.&amp;lt;/ref&amp;gt; weshalb der oft als „Erfinder“ des Milchrahmstrudels genannte &amp;#039;&amp;#039;Franz Stelzer&amp;#039;&amp;#039; (1842–1913), Gastwirt in [[Breitenfurt bei Wien]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://breitenfurt.gruene.at/uploads/media/brennessel_April_07.pdf |wayback=20110812210307 |text=Erfinder des Milchrahmstrudels – Franz Stelzer, aus: &amp;#039;&amp;#039;BRENNNESSEL, Das Blatt der Breitenfurter Grünen&amp;#039;&amp;#039;, Heft 30, April 2007, S. 6/7 }} (PDF; 1,5&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=MB494&amp;gt;Lit. [[Franz Maier-Bruck|Maier-Bruck ]] S. 494. Auf dieser Seite wird auch [[Ann Tizia Leitich]], &amp;#039;&amp;#039;Das süße Wien&amp;#039;&amp;#039;, zitiert: &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;‚Einst pilgerten die Ausflügler am Sonntag, und wochentags Reihen von Fiakern mit ihrer eleganten Fracht nach Breitenfurt und dem „Roten Stadl“ im Wienerwald zum „Millirahmstrudel“‘.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; wohl auf ältere Rezepte zurückgegriffen haben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Füllung des [[Strudel (Gericht)|Strudels]] werden kleinwürfelig geschnittene, mit [[Milch]] angefeuchtete [[Brötchen|Semmel]]n, [[Eidotter]], [[Puderzucker|Staubzucker]], [[Butter]], [[Vanille (Gewürz)|Vanille]], geriebene Zitronenschale, [[Sauerrahm]], passierter [[Quark (Milchprodukt)|Topfen]] und [[Rosinen]] verwendet. Mit Kristallzucker steif geschlagener [[Eischnee|Schnee]] wird untergehoben. Der Überguss besteht aus Milch, Zucker und Ei. Weiters braucht man etwas Butter zum Bestreichen der Form und um den Teig geschmeidig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Im Unterschied zum [[Topfenstrudel]] kommt sofort 1/3 des Übergusses dazu, der Rest nach und nach während des Backens, d.&amp;amp;nbsp;h. der Milchrahmstrudel wird eigentlich mehr gekocht als gebacken.“&amp;lt;ref name=MB494/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Süßspeise wird warm, mit [[Vanillesauce]], sogenannter &amp;#039;Kanarimilch&amp;#039;, übergossen, im gusseisernen, heute auch oft [[Irdenware|irdenen]] oder gläsernen Kochgeschirr serviert.&amp;lt;ref name=MB494/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Kofranek: &amp;#039;&amp;#039;Das neue Donaulandkochbuch&amp;#039;&amp;#039;. Kremayr &amp;amp; Scheriau, Wien 1975.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Die Sage vom Breitenfurter Milchrahmstrudel. Küchengeschichten aus dem Wienerwald. ([https://www.wienerwald.info/die-sage-vom-breitenfurter-milchrahmstrudel Online])&lt;br /&gt;
* [[Helmut Schinagl]]: &amp;#039;&amp;#039;Plüsch Barock und Milchrahmstrudel&amp;#039;&amp;#039;. Österreich wie es leibt und lebt, Innsbruck 1976.&lt;br /&gt;
* [[Franz Maier-Bruck]]: &amp;#039;&amp;#039;Das große Sacher-Kochbuch,&amp;#039;&amp;#039; Schuler Verlags GesmbH, Herrsching, Lizenzausgabe 1975, ISBN 3-88199-388-6.&lt;br /&gt;
* Wolf Helmhardt von Hohberg: &amp;#039;&amp;#039;Georgica curiosa. Das ist „Adeliges Land- und Feldleben“. Bericht und Unterricht auf alle in Deutschland üblichen Land- und Hauswirtschaften&amp;#039;&amp;#039;. Ausgewählt und eingeleitet von Heinrich Wehmüller. Verlag Age d’Homme, Karolinger, Wien 1995, ISBN 3-85418-022-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Milchrahmstrudel}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bmluk.gv.at/themen/lebensmittel/trad-lebensmittel/getreide-pseudocerealien-huelsenfruechte-backerzeugnisse/apfelstrudel.html Apfelstrudel, Milchrahmstrudel, Topfenstrudel] Eintrag Nr. 177 im &amp;#039;&amp;#039;[[Register der Traditionellen Lebensmittel]]&amp;#039;&amp;#039; des österreichischen [[Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft|Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft]].&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mehlspeise]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Traditionelles österreichisches Lebensmittel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schotterebene</name></author>
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