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	<title>Milchgebiss - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Milchgebiss&amp;diff=174421&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mrmw am 23. August 2025 um 04:06 Uhr</title>
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		<updated>2025-08-23T04:06:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Deciduous permanent teeth.svg|mini|400px|Milchgebiss und Erwachsenengebiss im Vergleich]]&lt;br /&gt;
Der [[Mensch]] und viele [[Säugetiere]] bilden im Laufe des Lebens zunächst ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Milchgebiss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; aus (&amp;#039;&amp;#039;Milchzahn:&amp;#039;&amp;#039; dens deciduus, von {{laS|dens|de=Zahn}} und {{lang|la|decidere|de=abfallen}}&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Menge]], [[Otto Güthling]]: &amp;#039;&amp;#039;Langenscheidts Großwörterbuch Lateinisch-Deutsch.&amp;#039;&amp;#039; Unter Berücksichtigung der Etymologie. Teil I: &amp;#039;&amp;#039;Lateinisch-Deutsch.&amp;#039;&amp;#039; 26. Auflage. Langenscheidt, Berlin 2001, ISBN 3-468-02200-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;, hier: ‚ausfallen‘, Plural {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;dentes decidui&amp;#039;&amp;#039;}}), das beim Heranwachsen durch ein bleibendes [[Gebiss]] ersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Milchgebiss beim Menschen ==&lt;br /&gt;
Das Milchgebiss ist das einzige Organ, das der Körper komplett einmalig erneuert und ersetzt. Für die Entwicklung ist ein temporäres Gebiss wichtig, da im kleinen Kiefer eines Babys oder Kleinkindes nicht viel Platz vorhanden ist. Durch das Kieferwachstum rücken die Milchzähne auseinander und es entsteht ein lückig aussehendes Gebiss. Das Milchgebiss wird nach und nach durch das bleibende Gebiss ersetzt. Dessen Zähne sind größer und breiter, so dass wieder eine homogene, geschlossene Zahnreihe entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem [[Kind]] besteht das Milchgebiss aus 20 [[Zahn|Zähnen]], und zwar fünf Zähnen pro [[Zahnschema#Systematik des Zahnschemas|Quadrant]]: dem mittleren und dem seitlichen [[Schneidezahn]], dem [[Eckzahn]] sowie dem ersten und zweiten Milchmahlzahn. (Das Gebiss wird in vier Quadranten unterteilt: je ein rechter und ein linker Quadrant, jeweils im Ober- und Unterkiefer.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name erklärt sich einerseits durch die bläulich-weiße Farbe der Milchzähne (d.&amp;amp;nbsp;h., sie sind milchähnlich gefärbt im Gegensatz zum eher gelblichen bleibenden Gebiss), andererseits durch die in der ersten Lebensphase typische Ernährung mit Muttermilch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ursula Platzer |url=https://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article109724801/Woher-haben-unsere-Milchzaehne-ihren-Namen.html |titel=Woher haben unsere Milchzähne ihren Namen? |titelerg=Antwort der Direktorin der Poliklinik für Zahnerhaltung am [[Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf|UKE]] |werk=[[Hamburger Abendblatt]] |datum=2012-10-10 |abruf=2014-11-18 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahnen (1. Dentition) ===&lt;br /&gt;
Das Herauswachsen („Durchbrechen“, [[Dentition]]) der Zähne ist für das Kind oft schmerzhaft. Es geschieht gewöhnlich in folgender Reihenfolge: Zuerst brechen etwa im 6. bis 8. Lebensmonat die mittleren unteren Schneidezähne durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tabelle gibt die durchschnittlichen Durchbruchszeiten der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Milchzähne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wieder:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus M. Lehmann, Elmar Hellwig |Titel=Zahnärztliche Propädeutik |Auflage=10. |Verlag=Urban &amp;amp; Fischer bei Elsevier |Datum=2005 |ISBN=3-437-05391-4 |Seiten=44–46}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Primary dentition.jpg|mini|Milchgebiss und Erwachsenengebiss – schematisiert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Zur Zahnbezeichnung siehe: [[Zahnschema#FDI-Zahnschema|Zahnschema]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Teething.jpg|mini|Unterer Schneidezahn vor dem Durchbruch (6,5 Monate altes Baby)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Teething 2.jpg|mini|Fünf Tage später ist der Zahn sichtbar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Nr.|| Milchzahn               ||  OK-Zähne  ||  UK-Zähne  ||  Lebensmonat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. || Mittlerer Schneidezahn  ||  51, 61    ||  71, 81    ||  {{0}}6. – {{0}}8.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. || Seitlicher Schneidezahn ||  52, 62    ||  72, 82    ||  {{0}}8. – 12.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. || 1. Milchmolar           ||  54, 64    ||  74, 84    ||  12. – 16.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. || Eckzahn                 ||  53, 63    ||  73, 83    ||  16. – 20.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. || 2. Milchmolar           ||  55, 65    ||  75, 85    ||  20. – 30.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
OK = Oberkiefer; UK = Unterkiefer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die oberen [[Antagonist (Zahnmedizin)|Antagonisten]] (Gegenzähne) brechen normalerweise einige Zeit nach den entsprechenden unteren Zähnen durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeitpunkt des Durchbruchs ist sehr variabel, so kann der erste Schneidezahn schon im vierten Monat, aber auch erst viel später erscheinen. Entsprechend verschiebt sich dann auch der Durchbruch der weiteren Zähne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Durchschnitt sind bis zum 30. Lebensmonat alle Milchzähne durchgebrochen und erreichen bis zum Ende des 3. Lebensjahres die volle Verzahnung, so dass die [[Zahnkrone]]n in Kontakt zum jeweiligen Gegenzahn stehen. Das [[Zahnwurzel|Wurzelwachstum]] ist zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht abgeschlossen und dauert weitere 1 bis 2 Jahre. Ab dem 3. Lebensjahr beginnt dann die &amp;#039;&amp;#039;Nutzungsperiode&amp;#039;&amp;#039; des Milchgebisses, die bis zum Zahnwechsel dauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sehr seltenen Fällen sind bei Säuglingen schon bei der Geburt Milchzähne durchgebrochen, sogenannte &amp;#039;&amp;#039;dentes connati&amp;#039;&amp;#039; (Singular: &amp;#039;&amp;#039;dens connatus&amp;#039;&amp;#039;, von {{laS|dens|de=Zahn}} und {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;connatus&amp;#039;&amp;#039;|de=angeboren}}, auch in gleicher Bedeutung [[Dens natalis]]), im Volksmund auch Hexenzähne genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.opti-dent.ch/Lexikon/search.cfm?ID=8331&amp;amp;q=Angeborener%20Zahn%20 |text=&amp;#039;&amp;#039;Zahnlexikon: Angeborener Zahn (Hexenzahn).&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160328231543}} In: &amp;#039;&amp;#039;Zahnlexikon | Opti-dent&amp;#039;&amp;#039; (Schweizer Deutsch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Prominente Beispiele sollen der französische „Sonnenkönig“ [[Ludwig XIV.]] und auch [[Elisabeth von Österreich-Ungarn|Sisi]] gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Milchzähne haben genauso wie die bleibenden Zähne [[Zahnwurzel]]n. Die Milchschneide- und Eckzähne haben eine Wurzel, die Milchmolaren haben im Unterkiefer zwei und im Oberkiefer drei Wurzeln. Anomalien sind im Milchgebiss sehr selten. Beim Zahnwechsel mit dem dadurch bedingten normalen Verlust der Milchzähne werden die Milchzahnwurzeln durch die nachdrängenden bleibenden Zähne [[Resorption|resorbiert]] (aufgelöst); die Milchzähne scheinen keine Wurzeln (gehabt) zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Deciduous teeth by David Shankbone new.jpg|mini|[[Dentition|Wechselgebiss]]: Zahn 51 fehlt, Zähne 61 und 62 scheinen schon gelockert zu sein, die bleibenden Zähne 31 und 41 sind durchgebrochen. Nebenbefund: einseitiger [[Kreuzbiss]] links.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvia teeth 27 may 06 email.jpg|mini|Entfernte Milchzähne. Die Zahnwurzeln sind stark resorbiert.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zähneknirschen ===&lt;br /&gt;
Im Zuge des natürlichen Schädelwachstums ist das kindliche (meist nächtliche) Zähneknirschen ([[Bruxismus]]) normal und sinnvoll, auch wenn es sich manchmal für Eltern bedrohlich anhört. Es trägt zum richtigen Kieferwachstum bei. Das Milchgebiss ist von Natur aus ein [[Abrasio dentium|Abrasionsgebiss]]. Die [[Prävalenz]] wird bei Kindern mit 14–17 % angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Walther2009&amp;quot;&amp;gt;{{cite book|author=Björn Wito Walther|title=Schlafmedizin in der Praxis: die internationale Klassifikation von Schlafstörungen in Fallberichten|url={{Google Buch |BuchID=vbA7kevld2sC |Hervorhebung=14-17 %}} |year=2009|publisher=Hüthig Jehle Rehm|isbn=978-3-609-16406-9|pages=292–}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem Zahnwechsel sollen die Kinder allerdings damit aufhören. Für Bruxismus gibt es physische und psychische Ursachen wie beispielsweise Zahnfehlstellungen und Stress. Letzterer muss durch geeignete Entspannungsverfahren behandelt werden. Eine Entwöhnung vom Knirschen ist beim Erwachsenen häufig schwierig. Eine [[Aufbissschiene|Knirscherschiene]] ist im Kindergebiss nicht angezeigt, da sie das Kieferwachstum behindern würde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dentalmagazin.de/news/kindlicher-bruxismus-ursachen-und-folgen/ &amp;#039;&amp;#039;Kindlicher Bruxismus.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Dental-Magazin.&amp;#039;&amp;#039; 6. Juni 2013, abgerufen am 25. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste bleibende Zahn ===&lt;br /&gt;
Der erste neue, bleibende Zahn ist normalerweise der erste [[Backenzahn]]. Er bricht etwa im sechsten Lebensjahr hinter dem letzten Milchbackenzahn durch, ohne dass zuvor ein Milchzahn herausfällt, und wird deshalb auch [[Sechsjahrmolar]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausfallen der Milchzähne beim Zahnwechsel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dentition4.JPG|mini|Wechselgebiss (Halbseitenröntgenaufnahme, links): Die Milchzähne sind im Seitenzahnbereich noch vorhanden, die Wurzeln aber bereits teilweise resorbiert. Nebenbefund: Ein Unterkiefer-Weisheitszahn ist nicht angelegt.]]&lt;br /&gt;
Erst nach dem Durchbruch der Sechsjahrmolaren werden die Milchzähne ersetzt. Zwischen dem sechsten und dem achten Lebensjahr verlieren die Kinder die mittleren Milch-Schneidezähne, dann die seitlichen. Zwischen dem 9. und dem 11. Lebensjahr werden die Eckzähne und die ersten Milchmahlzähne ersetzt, zuletzt im Alter von 12 Jahren die zweiten Milchmahlzähne. Anschließend bricht dann noch der zweite Backenzahn (7-er) durch. [[Weisheitszahn|Weisheitszähne]] brechen in etwa ab dem 17. Lebensjahr durch – manchmal auch erst im fortgeschrittenen Erwachsenenalter.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Dentition}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorzeitiger Milchzahnverlust ===&lt;br /&gt;
Neben den täglichen Aufgaben wie Essen und Sprechen haben die Milchzähne auch eine wichtige Platzhalterfunktion für die bleibenden Zähne. Daher sollten sie nicht vorzeitig verloren gehen, sondern müssen ebenso wie die bleibenden gepflegt und erhalten werden. Hierzu leisten die elterliche Anleitung zur [[Mundhygiene|Zahnpflege]], die [[Individualprophylaxe]] und die [[Gruppenprophylaxe]] einen wertvollen Beitrag. [[Zahnkaries#Konservative Therapieformen|Kariöse Defekte müssen mit Füllungen versorgt werden]]. Im Seitenzahnbereich ist bei vorzeitigem Milchzahnverlust –&amp;amp;nbsp;je nach Lebensalter&amp;amp;nbsp;– ein [[Kieferorthopädie#Milchzahndurchbruch|Lückenhalter]] angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Milchgebiss bei Tieren ==&lt;br /&gt;
Auch viele andere [[Säugetiere]] haben als [[Jungtier]]e ein Milchgebiss, so beispielsweise [[Hunde]], [[Katzen]] und [[Fledermäuse]], nicht aber [[Faultiere]] oder [[Delfine]]. Bei [[Meerschweinchenverwandte]]n wird zwar ein Milchgebiss ausgeprägt, allerdings findet der Zahnwechsel bereits im Mutterleib statt; das Meerschweinchen, ein [[Nestflüchter]], wird mit dem bleibenden Gebiss geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nicht ausfallende Milchzähne ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Persistierende Milchzähne}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kindern und jungen Säugetieren kann es vorkommen, dass einzelne oder mehrere Milchzähne nicht von allein ausfallen und auch nicht zu einem &amp;#039;&amp;#039;Wackelzahn&amp;#039;&amp;#039; werden, der langsam weiter gelockert und herausgelöst werden kann. Solche [[Persistierende Milchzähne|persistierenden Milchzähne]] müssen rechtzeitig vom [[Zahnarzt]] bzw. vom [[Tierarzt]] oder Fachtierarzt für Tierzahnheilkunde untersucht und behandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammzellengewinnung aus dem Zahnmark der Milchzähne ==&lt;br /&gt;
Das Milchzahngebiss eignet sich als Quelle der [[Stammzelle]]ngewinnung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Suseela Keerti Popuri |Titel=Concerns of a Pediatric Dentist in Dental Stem Cells: An Overview |Sammelwerk=The open dentistry journal |Datum=2018-08-31 |Seiten=596–604 |ISSN=1874-2106 |DOI=10.2174/1745017901814010596}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;S. Gronthos, M. Mankani, J. Brahim, P. Gehron Robey, S. Shi: &amp;#039;&amp;#039;Postnatal human dental pulp stem cells (DPSCs) in vitro and in vivo.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America|PNAS]].&amp;#039;&amp;#039; Band 97, 2000, Nr. 25, S. 13625–13630, [[doi:10.1073/pnas.240309797]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die im Zahnmark befindlichen Zellen können extrahiert, mit einem speziellen Wachstumsmittel kultiviert und schließlich für medizinisch Zwecke konserviert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=J. Jobst |url=https://ratgeber.kigorosa.de/stammzellengewinnung-aus-milchzaehnen/ |titel=Stammzellengewinnung aus Milchzähnen |werk=Kigorosa |hrsg=Roman Safreider |datum=2019-01-14 |sprache=de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190403174650/https://ratgeber.kigorosa.de/stammzellengewinnung-aus-milchzaehnen/ |archiv-datum=2019-04-03 |abruf=2024-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stammzellen können in der [[Zahnmedizin]] für die Regeneration der dentalen [[Zahnpulpa|Pulpa]] bei Erwachsenen eingesetzt werden. Mithilfe einer Verpflanzung von Stammzellen im Rahmen eines [[Tissue Engineering]]s können sich Teile der [[Zahnwurzel|Wurzelkanäle]] wieder erneuern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Abstracts. Österreichischer Zahnärztekongress 2012 und Symposium für Kinderzahnheilkunde. Salzburg, 20. bis 22. September 2012 |TitelErg=Abstracts. Wissenschaftliche Vorträge |Hrsg=Österreichische Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und der Bundesfachgruppe für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Österreichischen Ärztekammer |Sammelwerk=Stomatologie |Band=109 |Verlag=Springer |Ort=Wien / New York, NY |Datum=2012-09 |Sprache=de |Seiten=52–96 |Fundstelle=hier S. 81: Abstract zu G. Schmalz: &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Weg zur neuen Pulpa: können wir die Pulpa regenerieren?&amp;#039;&amp;#039; |ISSN=0946-3151 |DOI=10.1007/s00715-012-0166-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Dens natalis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Deciduous teeth|Milchgebiss|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kindergesundheit-info.de/themen/risiken-vorbeugen/zahngesundheit/ &amp;#039;&amp;#039;Gesunde Zähne. 0–6 Jahre.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;kindergesundheit-info.de.&amp;#039;&amp;#039; [[Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung]] (BZgA)&lt;br /&gt;
* [https://www.prodente.de/zaehne/prophylaxe/milchzaehne/milchzahngebiss-interaktive-grafik.html &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung des Milchzahngebisses in den ersten Monaten.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;prodente.de,&amp;#039;&amp;#039; 25. September 2017 (Animierte Grafik zur Abfolge des Durchbruchs der Milchzähne)&lt;br /&gt;
* [https://www.zahnlabor.de/artikel-134.htm Patienteninformation zu Milchzähnen.] In: &amp;#039;&amp;#039;zahnlabor.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Reserve&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchbruchszeiten ==&lt;br /&gt;
Die Tabelle gibt die durchschnittlichen Durchbruchszeiten der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bleibenden Zähne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wieder:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mörike&amp;quot;&amp;gt;Klaus D. Mörike et al.: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der makroskopischen Anatomie für Zahnärzte&amp;#039;&amp;#039;, Gustav Fischer Verlag, Stuttgart, 1969&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zahn || Zahnschema        ||  Lebensjahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. [[Molar (Zahn)|Molar]] || [[Zahnschema#FDI-Zahnschema| 36, 46]] || 6.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mittlerer Schneidezahn (Incisivus)   || [[Zahnschema#FDI-Zahnschema| 31, 41]] || 7.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Seitlicher Schneidezahn (Incisivus)  || [[Zahnschema#FDI-Zahnschema| 32, 42]] || 8. - 9.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. [[Prämolar]]           || [[Zahnschema#FDI-Zahnschema| 34, 44]] || 9. - 11.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eckzahn (Caninus)         || [[Zahnschema#FDI-Zahnschema| 33, 43]] || 11.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. Prämolar               || [[Zahnschema#FDI-Zahnschema| 35, 45]] || 12.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. [[Molar (Zahn)|Molar]] || [[Zahnschema#FDI-Zahnschema| 37, 47]] || 12. - 14.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weisheitszahn]]         || [[Zahnschema#FDI-Zahnschema| 38, 48]] || 17. - 30.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt sind auch im bleibenden Gebiss die unteren Zähne den oberen normalerweise „einen Schritt voraus“. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass im Oberkiefer (nicht jedoch im Unterkiefer) die ersten [[Prämolar]]en (4-er) vor den Eckzähnen durchbrechen. Man nennt das den „Sprung um die Ecke“.&lt;br /&gt;
Auch bei den bleibenden Zähne sind hinsichtlich der Durchbruchszeiten Abweichungen möglich, insbesondere, wenn Milchzähne vorzeitig verloren gehen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Supernumerary teeth.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wechselgebiss2.jpg|mini|Wechselgebiss (OPG): Unterkiefer: Die Milchzähne [[Zahnschema#FDI-Zahnschema|75, 74]] und [[Zahnschema#FDI-Zahnschema|84, 55]] sind noch vorhanden.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wechselgebiss1.jpg|mini|Wechselgebiss ([[OPG]]): Oberkiefer: Die Milchzähne [[Zahnschema#FDI-Zahnschema|55, 53]] und [[Zahnschema#FDI-Zahnschema|64, 65]] sind noch vorhanden. Die [[Zahnwurzel|Wurzeln]] sind schon teilweise resorbiert.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dentition4.JPG|mini|Wechselgebiss (Halbseitenaufnahme, vermutlich rechts): Die Milchzähne 83, 84 und 85 sind im Unterkiefer noch vorhanden, die Wurzeln aber bereits teilweise resorbiert. Nebenbefund: Ein Unterkiefer-Weisheitszahn ist nicht angelegt.]]&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4169914-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schädel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mrmw</name></author>
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