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	<title>Milchfisch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-29T14:21:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Milchfisch&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Chanos chanos&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Peter Forsskål|Forsskål]], 1775)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Chanos&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[Bernard Germain Étienne Médard de La Ville-sur-Illon, comte de La Cépède|Lacépède]], 1803&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Chanidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon3_Autor     = [[Albert Günther (Zoologe)|Günther]], 1868&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Sandfischartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Gonorynchiformes&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Ostariophysi&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterkohorte&lt;br /&gt;
| Taxon6_LinkName  = Ostarioclupeomorpha&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Otomorpha&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Kohorte&lt;br /&gt;
| Bild             = Chanos chanos.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Milchfische&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Milchfisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Chanos chanos&amp;#039;&amp;#039;) ist ein im tropischen und subtropischen [[Indopazifik]] und östlichen Pazifik vorkommender Meeresfisch. Es ist die einzige [[Rezent (Biologie)|rezente]] [[Art (Biologie)|Art]] der [[Familie (Biologie)|Familie]] Chanidae. Sieben ausgestorbene Arten in fünf [[Gattung (Biologie)|Gattung]]en sind bekannt. Milchfische werden, wenn sie knapp unter der Wasseroberfläche schwimmen und die Rückenflosse herausragt, von Touristen manchmal mit Haien verwechselt, weshalb sie auch als &amp;#039;&amp;#039;Touristenhai&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet werden. Der Milchfisch ist ein [[Speisefisch]], der auch in [[Aquakultur]]en gezogen wird, insbesondere in Südostasien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Milchfische sind heringähnlich, stromlinienförmig, mit einer großen, gegabelten Schwanzflosse, silbrig bis milchig weiß gefärbt. Sie werden in freier Natur meist einen Meter lang. Die Maximallänge beträgt 1,8 Meter bei einem Maximalalter von 15 Jahren. Sie sind zahnlos, ernähren sich vor allem von [[Alge]]n und pflanzlichem [[Plankton]], aber auch von tierischem Plankton sowie [[wirbellose]]n Tieren, hierbei vor allem von [[Qualle]]n. Milchfische verfügen über ein [[Epibranchialorgan]], das paarig am Beginn der langen Speiseröhre sitzt und Schleim produziert, in dem das Plankton festklebt und so leicht geschluckt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Sie leben küstennah in Schwärmen, insbesondere ältere Milchfische auch allein. Meist sind sie direkt unter der Wasseroberfläche anzutreffen, teils jedoch auch in Tiefen bis zu 30 Meter. Ihr Verbreitungsgebiet ist weitflächig entlang der Küsten des [[Rotes Meer|Roten Meeres]], des [[Indischer Ozean|Indischen Ozeans]] und des [[Pazifik]]s, oft auch im [[Brackwasser]] oder in Flussmündungen (Milchfische vertragen sowohl Salz- als auch Süßwasser). Milchfische laichen in Ufernähe zur Zeit des Mondwechsels. Die bandförmigen [[Larve]]n leben für zwei bis drei Wochen im Meer, wandern dann in die Mangrovenzone, Flussmündungen und manchmal Seen. Zur Fortpflanzung schwimmen die Milchfische ins Meer zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammesgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nanaichthys 1.jpg|miniatur|Fossil des ausgestorbenen Chaniden &amp;#039;&amp;#039;Nanaichthys&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Fossil]] ist die Familie Chanidae durch die fünf Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Dastilbe]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Parachanos]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Tharrhias]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Gordichthys]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Nanaichthys]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Cesar R. L. Amaral, Paulo M. Brito: &amp;#039;&amp;#039;A New Chanidae (Ostariophysii: Gonorynchiformes) from the Cretaceous of Brazil with Affinities to Laurasian Gonorynchiforms from Spain.&amp;#039;&amp;#039; PLoS ONE 7(5): e37247. [[doi:10.1371/journal.pone.0037247]]&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;[[Rubiesichthys]]&amp;#039;&amp;#039; aus der Unteren [[Kreide (Geologie)|Kreide]] von Brasilien, Afrika und Spanien belegt. Die drei letzten Gattungen werden in eine eigene Unterfamilie, die Rubiesichthyinae gestellt, alle anderen einschließlich der rezenten &amp;#039;&amp;#039;Chanos&amp;#039;&amp;#039; in die Chaninae.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Milkfish bandeng.JPG|mini|Gegrillte Milchfische (ikan bandeng) in Jakarta, Indonesien]]&lt;br /&gt;
Zur Nutzung als [[Speisefisch]] werden die Larven im Flachwasser der Flüsse und [[Ästuar]]ien gefangen, in stark überdüngten ([[eutroph]]en) Teichen mit den darin wuchernden Algen aufgezogen, bis sie meist bei 15 bis 20&amp;amp;nbsp;cm Länge wieder gefangen und als Frischfisch, [[Räuchern|geräuchert]] oder eingefroren verkauft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Milchfisch zählt zu den 15 wichtigsten Fischarten, die weltweit in [[Aquakultur]] produziert werden. Im Jahr 2006 betrug die Weltproduktion &amp;#039;&amp;#039;Chanos chanos&amp;#039;&amp;#039; 585.375 Tonnen, machte somit rund 8 % der weltweiten Aquakulturproduktion aus. Insbesondere das schnelle Wachstum sowie die relative Unempfindlichkeit der Milchfische kommt hier zum Tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den [[Philippinen]] ist der Milchfisch unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Bangus&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Bangrus&amp;#039;&amp;#039; in den [[Visayas]]) einer der meist gegessenen Speisefische und zudem auch der „Nationalfisch“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.philippinecountry.com/philippine_national_symbols.html &amp;#039;&amp;#039;Philippine National Symbols or Mga Pambansang Sagisag Ng Pilipinas&amp;#039;&amp;#039;.] philippinecountry.com, abgerufen am 2. April 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joseph S. Nelson]]: &amp;#039;&amp;#039;Fishes of the World.&amp;#039;&amp;#039; [[John Wiley &amp;amp; Sons]], 2006, ISBN 0-471-25031-7.&lt;br /&gt;
* [[Wilfried Westheide]], [[Reinhard Rieger]]: &amp;#039;&amp;#039;Spezielle Zoologie – Teil 2: Wirbel- oder Schadeltiere.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, 2010, ISBN 978-3-8274-2039-8.&lt;br /&gt;
* Helmut Göthel: &amp;#039;&amp;#039;Farbatlas Meeresfauna.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer-Verlag, 1993, ISBN 3-8001-7266-6.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Debelius]]: &amp;#039;&amp;#039;Fischführer Indischer Ozean.&amp;#039;&amp;#039; Tetra-Verlag, 1999, ISBN 3-89356-173-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Chanos chanos|Milchfisch}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{fishbase|Fischfamilie_ID=98|Name=Chanidae}}&lt;br /&gt;
* {{fishbase|g=Chanos|s=chanos|Name=&amp;#039;&amp;#039;Chanos chanos&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* Mikko’s Phylogeny Archive [http://www.fmnh.helsinki.fi/users/haaramo/Metazoa/Deuterostoma/Chordata/Actinopterygii/Gonorynchiformes/Chanidae.htm  Kladogramm der Chanidae]&lt;br /&gt;
* [http://bethge.freepage.de/milchfisch.htm Delikatesse Milkfish]&lt;br /&gt;
* [https://www.fao.org/fishery/culturedspecies/Chanos_chanos/en Cultured Aquatic Species Information Programme Chanos chanos] FAO Food and Agriculture Organization of the United Nations. (engl.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sandfischartige]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speisefisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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